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Jakob Christoph Heer

    17. Juli 1859 – 20. August 1925

    Jakob Christoph Heer verband meisterhaft die Stilmittel des Heimatromans mit einer kritischen Haltung gegenüber moderner Technik und dem aufkommenden Tourismus. Seine Werke untersuchten oft die Spannung zwischen Tradition und Fortschritt und plädierten für eine ausgewogene touristische Erschließung, die Natur und ländliches Leben bewahrt. Durch Romane wie 'An heiligen Wassern' beleuchtete Heer die gesellschaftlichen Auswirkungen auf die Umwelt und ihre Bewohner und regte zum Nachdenken über die Folgen der Modernisierung an. Sein Schreibstil zeichnet sich durch anschauliche Beschreibungen und tiefgründige Reflexionen über die Bewahrung des kulturellen Erbes im Wandel aus.

    An heiligen Wassern (Großdruck)
    Nick Tappoli
    Der Wettermart
    Der Held der heiligen Wasser
    Da träumen sie von Lieb ̓und Glück
    Was die Schwalbe sang
    • An heiligen Wassern (Großdruck)

      Roman aus dem schweizerischen Hochgebirge

      • 332 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Die Erzählung spielt im malerischen Hochgebirge der Schweiz und entfaltet eine fesselnde Handlung, die von den Herausforderungen und der Schönheit der Natur geprägt ist. Die Charaktere werden von ihrem Streben nach innerem Frieden und der Auseinandersetzung mit ihrer Umgebung geleitet. Der Roman, erstmals 1898 veröffentlicht, bietet eine tiefgründige Auseinandersetzung mit Themen wie Spiritualität und Menschlichkeit. Die aktuelle Ausgabe zeichnet sich durch eine lesefreundliche Schriftgröße aus und wird durch eine kunstvolle Umschlagabbildung von Albert Bierstadt ergänzt.

      An heiligen Wassern (Großdruck)2023
    • Der König der Bernina (Großdruck)

      Roman aus dem schweizerischen Hochgebirge

      • 276 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Im Roman spielt die majestätische Kulisse der Schweizer Alpen eine zentrale Rolle, während die Geschichte von menschlichen Schicksalen und Herausforderungen in der rauen Gebirgslandschaft erzählt wird. Die Charaktere sind tief in ihrer Heimat verwurzelt und kämpfen mit den Widrigkeiten der Natur sowie ihren eigenen inneren Konflikten. Der durchgesehene Neusatz ermöglicht ein modernes Leseerlebnis, während die großformatige Ausgabe die beeindruckenden Landschaften visuell unterstreicht. Die Erstausgabe stammt aus dem Jahr 1900 und bietet einen nostalgischen Blick auf die alpine Kultur und das Leben im Hochgebirge.

      Der König der Bernina (Großdruck)2023
    • Joggeli

      Der Roman einer Jugend

      Joggeli1949
    • Jakob Christoph Heer: Der Wetterwart. Roman Erstdruck: Stuttgart und Berlin, J. G. Cotta, 1905. Neuausgabe. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2019. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Winfried Weinfeldt, Weinberge in der Sonne, 2019. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.

      Der Wetterwart1917
    • Dörfer und Flecken, selbst eine kleine Stadt, deren Wahrzeichen zwei altersgraue Ruinen auf kahlem Felsen sind, erheben sich mit südlichen Silhouetten am Strom, der seine grauen Wellen aus dem Hochgebirge wälzt. Im Thalwind erzittern die schlanken Ruten der Silberweiden und die Blätter der Pappeln, welche die Wasser säumen, über die Hütten neigen sich der Kastanien- und der Feigenbaum, die Rebe klettert über das Gestein, das Land ist licht und üppig, als wär's der Traum eines italienischen Malers. Von Stelle zu Stelle aber schaut durch grüne Waldeinschnitte ein fernes, in sonniger Schönheit aufleuchtendes Schneehaupt in die Stromlandschaft und erinnert den Wanderer, daß er just da im Hochgebirge geht, wo es seine Zinken und Zacken am höchsten erhebt. Emsige Wildwasser, die aus dunklen Schluchten hervorbrechen, reden von stillen Seitenthälern, die hinter träumenden Lärchenwäldern versteckt bis an die ewigen Gletscher reichen.

      An heiligen Wassern1911