Luxuriöse Bälle und große Jagden auf prächtigen Landschlössern, Affären in Budapester Palais, Duelle im Morgengrauen, Intrigen im Parlament: Sie bilden den Hintergrund dieses Romans, der die untergehende Welt zu Beginn des 20. Jahrhunderts aus der Sicht der beiden jungen Grafen Bálint Abády und László Gyeröffy schildert. Das Buch erzählt vom Versagen der herrschenden Schichten und entwirft ein Gesellschaftsbild vom Ende der österreichisch-ungarischen Monarchie. Dieser erste Band der "Siebenbürger Geschichte“ wurde vor dem Zweiten Weltkrieg in Ungarn publiziert, kürzlich wiederentdeckt und erscheint jetzt erstmals auf Deutsch.
Miklós Bánffy Bücher
Miklós Bánffy war ein ungarischer Aristokrat und Politiker, der als Romanschriftsteller bekannt wurde. Sein Werk schildert den Niedergang Ungarns vor dem Krieg, das an einer kurzsichtigen Aristokratie scheiterte. Bánffy verbindet meisterhaft sein aristokratisches Erbe mit einer avantgardistischen Sensibilität und schafft so eine einzigartige Perspektive auf sein Thema. Seine Romane sind tiefgründige Meditationen über Verlust und gesellschaftlichen Wandel, die auch heute noch bei den Lesern Anklang finden.






In Stücke gerissen
- 400 Seiten
- 14 Lesestunden
Das epische Finale der ›Siebenbürger Geschichte‹ Als im Juli 1914 die Mobilisierung der Habsburgermonarchie gegen Serbien verkündet wird, kehrt Graf Bálint Abády auf sein Gut nach Siebenbürgen zurück. Er kümmert sich um seine Genossenschaften, ordnet die Korrespondenz, geht noch einmal durch das Herrenhaus des Großvaters. Den Flügel, den er mit Adrienne bewohnen wollte, meidet er. Dann lässt sich der liberale Idealist zu seinem Regiment der Vilmos-Husaren bringen. Vernichtete Träume, verblichene Erinnerungen: In Stücke gerissen werden in Bánffys Trilogie der Traum vom Glück zweier Menschen und die als unumstößlich geltende Welt von gestern.
Der zweite Teil der großen Geschichte von Siebenbürgen vor dem Ersten Weltkrieg nach „Die Schrift in Flammen“, die 2012 erstmals auf Deutsch erschienen ist: Der Erzähler Bánffy, 1921/22 Außenminister von Ungarn, später Staatsangehöriger von Rumänien, schildert die Jahrhundertwende als Zeit sich verschärfender nationaler und sozialer Gegensätze. Der liberale Idealist Bálint Abády verstrickt sich immer tiefer in eine unglückliche Liebesgeschichte; sein Neffe und Freund, der begnadete Musiker László Gyeröffy, geht willentlich und unabwendbar den Weg der Selbstzerstörung. Im Glanz der letzten Jahre der Monarchie taumelt die Welt von gestern ihrem Ende entgegen.
Byli jste sečteni
- 700 Seiten
- 25 Lesestunden
Počátek třídílné románové ságy, která přibližuje život uherské šlechty v Transylvánii na přelomu 19. a 20. století, tak jak ho zažil sám autor. Transylvánská trilogie hraběte Mikuláše Bánffyho (1873-1950) je rozsáhlý, u nás dosud neznámý románový obraz doby, kdy se uherská aristokracie začala blížit svému zániku. Bánffy zde z vlastní zkušenosti zachytil nákladný a pohodlný život dobové šlechty, její lehkomyslnost, zábavy, romantické aféry, souboje, sklony k hazardu a svárlivé politikaření. Ale také denní provoz na šlechtických panstvích a podmanivou přírodní krásu Transylvánie (neboli Sedmihradska) - země, o niž Maďarsko po první světové válce přišlo ve prospěch dnešního Rumunska. Nakladatelská anotace. Kráceno.
Megszámláltattál
- 553 Seiten
- 20 Lesestunden
Milolu
bűnügyi regény
