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Bookbot

Rüdiger Görner

    4. Juni 1957
    Unerhörte Klagen
    London
    Oskar Kokoschka
    Londoner Fragmente
    Literarische Betrachtungen zur Musik
    Das Zeitalter des Fraktalen
    • Rüdiger Görners „Eulenspiegel in Waterloo Station“ präsentiert episodische Texte, die besondere Erlebnisse und Träume reflektieren. Die launischen, skurrilen Geschichten zeigen das Allzumenschliche und verbinden Ernst mit Ironie. Ein eindrucksvolles Beispiel ist die Betrachtung über den Umgang mit Toten und Gewalt.

      Eulenspiegel in Waterloo Station. Prosa2024
    • Bruckner

      Der Anarch in der Musik

      • 384 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Anlässlich des 200. Geburtstags von Anton Bruckner präsentiert Rüdiger Görner eine umfassende Biografie des Komponisten. Er beleuchtet Bruckners oft ignorierte Werke und seine komplexe Beziehung zu Richard Wagner, und zeigt, wie das bescheidene Leben des Anarchisten in eine bedeutende musikalische Moderne mündete.

      Bruckner2024
    • Englische Elegien

      • 150 Seiten
      • 6 Lesestunden

      In über vierzig britischen Jahren haben sich die Bilder dieser Englischen Elegien herangebildet. Ihre Form fanden sie in kleineren Etappen, die in Deal, einem kleinen Ort an der Küste der Grafschaft Kent begannen, in den letzten beiden englischen Jahren ihres Verfassers. Britannien und England im Besonderen bleibt Hauptprovinz nostalgischer Sehnsüchte, die mit nüchternen Einsichten über die dortige Lebensrealität kontrastieren. Davon legen diese Dichtungen Zeugnis ab, ein Zyklus über ein durch und durch elegisches Land mit scharf umrissenen Grenzen zu offenen Meeren.

      Englische Elegien2024
    • Thomas Mann im Anderen

      Seine biographierenden Essay-Bilder

      • 176 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Der Band bietet eine umfassende Analyse von Thomas Manns Essays über bedeutende Schriftsteller und Komponisten wie Goethe, Schiller und Wagner. Rüdiger Görner interpretiert diese Porträts als verkappte Biographien, die tiefere Einblicke in Manns eigenes Ich ermöglichen. Dabei werden zentrale Fragen zu dem komplexen Verhältnis zwischen essayistischer und fiktiver (Auto-)Biographie aufgeworfen, was zu einem facettenreichen Verständnis von Manns literarischem Schaffen beiträgt.

      Thomas Mann im Anderen2023
    • Klams Kladde

      • 128 Seiten
      • 5 Lesestunden

      In seinem Prosadebüt Klam skizziert Rüdiger Görner das Porträt eines schrulligen Einzelgängers, der auf seine Weise dem Hin und Her des Lebens begegnet. Mit Ironie und Melancholie beobachtet Görner den großen »Auf-und-ab-Geher« Klam, der nicht nur seinen literarischen Ambitionen nachgeht, sondern auch seine Welt versprachlicht, um das eigene Erleben zu meistern. Klam steht als Beschreiber der Welt und seiner selbst neben dem »wirklichen« Leben, was seine Perspektive auf die großen Fragen erfrischend macht. Zehn Jahre später begegnen sich Autor und Erzählfigur erneut: Klam ist nicht nur unverändert geblieben, sondern tritt in einen produktiven Austausch mit Görner. Er ist entschlossen, seiner Wahrnehmung zu folgen und korrigiert, was er als Missverständnisse über sich selbst empfindet. Klam schreibt »zurück« und dokumentiert in einem Notizbuch, was er über Görner zu berichten weiß. Diese verstreuten Skizzen und Notate, in denen keine Namen genannt werden, verwischen die Grenzen zwischen Klam und Görner. Klam versucht, das Bild, das er selbst gezeichnet hat, zu korrigieren, und seine Selbstbeschreibungen beziehen sich oft auf seinen Autor. Die Texte aus Klams Kladde bilden mit stilistischer Eleganz ein Mosaik unserer (auch pandemischen) Zeiten und nutzen seinen verschobenen Blick für brillante Beobachtungen, die zwischen Ironie und Melancholie ein klareres Bild unserer Gegenwart zeichnen.

      Klams Kladde2023
    • Verschollen!

      Zu einer Semiotik des Verlustes

      Als Kulturphänomen sind Verluste ein zentrales literarisches Motiv, das in der Moderne einen erheblichen ästhetischen Mehrwert erbringt.

      Verschollen!2023
    • Lotmans Kunst

      Roman

      • 200 Seiten
      • 7 Lesestunden

      „Und Süßmayr küsste Constanze Mozart in Baden bei Wien jedes Mal zunächst die Füße, Zehe um Zehe … Oder hätte ihm schon eine Verlagslektorin gesagt, dass dies nicht gehe; dass er sich unglaubwürdig mache mit einem solchen Satz. Aber wenn es ihm nun eben auf diesen Satz angekommen wäre? Wenn es hier nicht um ‚Glaubwürdigkeit‘ ginge, sondern allein um diese Zehensinnlichkeit?“ Lotman ist Teilzeitversicherer für Künstler. Lotman will gern selbst Künstler sein. Lotman vervollständigt gerne: Beziehungen, Texte. Oft genug aber versanden seine Versuche. Er strauchelt – zwischen Gefühlen, Beziehungen, Möglichkeiten. Lotman heißt mit Vornamen Maxim, was ihm bereits in der Schule Schwierigkeiten machte. Als Versicherungsagent plagen ihn Unsicherheiten, bis er auf einen Stoff gestoßen wird, das Lebensthema werden könnte, zumindest das Thema für eine Lebensbeschreibung: die Biographie Franz Xaver Süßmayrs, des Mozart-und Constanze-Freundes und des Vervollständigers von Mozarts Requiem. Eine tragische Begebenheit vereitelt dann aber den Abschluss dieser Biographie, nicht aber den Abschluss des Lebens des Maxim Lotman.

      Lotmans Kunst2022
    • Dichterlos

      Frühe Gedichte (1978-1991)

      • 148 Seiten
      • 6 Lesestunden
      Dichterlos2022
    • Hölderlin and the Consequences

      An Essay on the German 'Poet of Poets'

      • 180 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Exploring the themes of memory and alienation, this scholarly essay delves into Friedrich Hölderlin's profound impact on literature despite his ostracization during his lifetime. It examines his unique poetic voice and the legacy he left behind, highlighting the complexities of his experiences of foreignness. Rüdiger Görner contextualizes Hölderlin's work within literary history, addressing the ideological appropriations that followed his estrangement. The essay serves as a tribute to a poet whose unmatched contributions continue to resonate.

      Hölderlin and the Consequences2021
    • Der Fotoband bietet eine einzigartige Biografie von Thomas Mann durch bislang unbekannte Porträtaufnahmen. Die Autoren Rüdiger Görner und Kaltërina Latifi untersuchen Manns Selbstinszenierung und deren Bedeutung für sein Leben und Werk. Etwa 200 Farbfotografien zeigen die Vielseitigkeit des Schriftstellers und seine gesellschaftliche Rolle.

      Thomas Mann. Ein Schriftsteller setzt sich in Szene2021
      3,5
    • Romantik

      Ein europäisches Ereignis

      »Europäischer gestimmt war man nie als in der Romantik, dieser Fortsetzung der Aufklärung mit anderen Mitteln und Themen.« Die Kunst der Romantik war von Anfang an dazu gedacht, Grenzen zu überschreiten – der Genres, der Kunstgattungen oder auch der Nationalstaaten. Dichter versuchten sich an der Musikalisierung des Empfindens und der Sprache, Schriftstellerinnen und Künstler aller Herren Länder begegneten einander in den Salons und auf den Reiserouten Europas. Manch schöpferischem Geist gelang es sogar, all dies in einer Person zu vereinen: E.T.A. Hoffmann etwa wurde nicht nur durch Übersetzungen in zahlreiche Sprachen zum europäischen Phänomen, seine Virtuosität umfasste neben dem Schreiben auch die Musik, das Zeichnen und die Wissenschaft. Rüdiger Görner fängt den Zauber einer Epoche ein, in der plötzlich alles möglich schien.

      Romantik2021
      2,0
    • The Marble Song

      • 280 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Fiction. An obsession that is set in London and Lucerne--a rather second-rate journalist and writer; fixated in his fantasies on an American writer--a fatal web of (self-) deception.

      The Marble Song2021
    • Die versprochene Sprache

      Über Ilse Aichinger

      • 102 Seiten
      • 4 Lesestunden

      "Ilse Aichinger (1921-2016) war eine Meisterin der Wortkunst. Von ihr lassen sich unter anderem diese Einsichten lernen: In der Sprache versprechen wir uns. Wir geben darin Versprechen ab und begehen Fehlleistungen in der Mitteilung. Wir stehen der Sprache gegenüber im Wort und sie uns gegenüber. Nur zu oft aber fühlen sich die Wörter uns ausgeliefert. Ähnlich kann es uns mit Parolen gehen, mit ideologischen Begriffen, die es zu unterminieren oder, mit ihrem späten Lieblingswort gesagt, zu „kontern“ gilt – und das im alltäglichen Sprechen ebenso wie in der Dichtung. Rüdiger Görner bietet in seinem Versuch Die ­versprochene Sprache eine Annäherung an diese bedeutende Schriftstellerin durch persönliche Erinnerungen und Reflexionen sowie Betrachtungen einzelner Werke und Motive."--Page 4 of cover

      Die versprochene Sprache2021
    • Franz Kafkas akustische Welten

      • 192 Seiten
      • 7 Lesestunden

      In der kaum noch überschaubaren Literatur zum Werk Franz Kafkas fällt eine überraschende Leerstelle Sein schriftlicher Umgang mit akustischen Phänomenen. Diese Monographie untersucht erstmals zusammenhängend die klang- und geräuschbezogene Seite des ‚Kafkaesken’, hier als ‚Sonantik’ bezeichnet. In zwölf thematischen Einheiten werden die für Kafkas Texte symptomatischen Bezüge zum Akustischen – auch im Kontext der Anti-Lärm Bewegung der Zeit – in ihrer narrativen und psychologischen Bedeutung analysiert. Dabei können die sonantischen-kakophonen Phänomene – auch im Vergleich zu Rilke und Joyce, ebenso wie in ihrer musikalischen Verarbeitung durch György Kurtág – als konstitutive Elemente im Schaffen Kafkas erwiesen werden. Einen Schwerpunkt bilden die erzählten Geräusche und andere auditive Verwandlungen, ebenso wie diese Studie den Hörspuren in Kafkas Briefen und Tagebüchern nachgeht, dem Geräusch der Dinge und dem verdinglichten Geräusch in seinen Texten – und das im Hinblick auf das Herausarbeiten einer Poetik des Akustischen in diesem Werk. Die Befunde sind für die Kafka-Forschung wie auch für eine kulturanalytisch verstandene Literaturwissenschaft von Interesse, aber auch als Anregung für weitere Studien im zu entwickelnden Bereich der sonantischen Erzähltheorie.

      Franz Kafkas akustische Welten2021
    • HELVETIANA bietet Essays und Betrachtungen über Schweizer Literaten und weniger bekannte Werke. Der Autor kombiniert belegte Fakten mit subjektiven Deutungen und fiktiven Einschüben, um gängige Schweiz-Klischees zu vermeiden und ein kritisches Panoptikum der eidgenössischen Vergangenheit und Gegenwart zu schaffen.

      HELVETIANA. Poetische Erkundungen in der Schweiz2020
    • Oskar Kokoschka

      Jahrhundertkünstler

      • 350 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Rüdiger Görner stellt in seiner Biografie den Gesamtkünstler Oskar Kokoschka in all seiner faszinierenden und widersprüchlichen Vielschichtigkeit dar. Dramen, Briefe und Essays zeugen auch von den bedeutenden schriftstellerischen Qualitäten dieses großen Malers. Die Musik war zentral für seine Arbeit. Und als Pädagoge begründete Kokoschka 1953 schließlich die „Schule des Sehens“. Oskar Kokoschka erreichte trotz schwerer Verletzungen im Ersten Weltkrieg ein biblisches Alter. Görner zeichnet Kokoschkas Weg vom Bürgerschreck und Hungerkünstler zum wohlhabenden Weltbürger und Jahrhundertkünstler ganz nah an dessen Werk nach, denn Kokoschkas Leben erzählt man, in dem man sein Werk erzählt – und umgekehrt.

      Oskar Kokoschka2018
      4,0
    • Hölderlin und die Folgen

      • 150 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Ein Zeichen sind wir, deutungslos. Schmerzlos sind wir und haben fast / Die Sprache in der Fremde verloren. So beginnt Friedrich Hölderlins Hymne, die dem Gedächtnis gilt, der Göttin der Erinnerung, Mnemosyne. Dieses Buch will den Dichter der Dichter erinnern und das, was seine Dichtungen, die ihresgleichen in der deutschen Sprache nicht kennen, an Fragwürdigem angeregt, ja, ausgelöst haben. Die hier unternommenen Zugänge gelten einem zu seiner Zeit Ausgegrenzten, einem Sprachkünstler, den seine Zeitgenossen zum Fremden erklärten, bis er sich selbst fremd wurde. Diese mehrfache Fremdheitserfahrung Hölderlins wurde später durch ideologisch motivierte Heimholungsversuche und Vereinnahmungen konterkariert. Rüdiger Görner stellt diesen komplexen Zusammenhang als einen in der jüngeren Literaturgeschichte besonderen Fall dar.

      Hölderlin und die Folgen2016
    • Nausikaa oder die gefrorenen Wellen

      Roman

      • 304 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Zwei Schicksale aus der 'Wolfszeit' des 20. Jahrhunderts: eine gefragte Modistin in einem angesehenen Londoner Modegeschäft, die aus einfachen Verhältnissen aufsteigt, und ein eigenbrötlerischer jüdischer Lehrersohn aus einer konservativen Kleinstadt am Bodensee. Florence ist ihrer Zeit in den 1930er Jahren voraus, strebt danach, selbständige Modedesignerin zu werden und möchte sogar Männerkleidung entwerfen. Jean hingegen hat seine Berufung noch nicht gefunden, wird während seiner Schulzeit im zunehmend antisemitischen Klima zum Außenseiter und lehnt Solidaritätsangebote ab. Mit Empfehlungen gelingt ihm die Flucht über Zürich, Troyes, Antwerpen und Paris nach London, während seine Eltern im 'Reich' zurückbleiben. Rüdiger Görner erzählt in seinem Roman von Leidenschaft und Leiden, indem er die Lebenslinien von Florence und Jean in London zusammenführt – es geht um Liebe, um das Frau-Sein und das Mann-Werden. Diese beiden Protagonisten, die mit dem Wasser verbunden sind, scheinen nicht für ein 'normales' Dasein geschaffen zu sein. Der vielschichtige Roman ist kunstvoll und dicht gearbeitet, wie eines von Florences Kleidungsstücken, und thematisiert das Aufwachsen im Deutschland der Zwischenkriegszeit, Migration und Exil sowie die englische Gesellschaft der dreißiger Jahre. Ein zutiefst europäisches Werk.

      Nausikaa oder die gefrorenen Wellen2015
    • London, querstadtein

      Vieldeutige Liebeserklärungen

      • 96 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Hier schreibt ein Londonliebender, der die Schrunde und Risse seiner Liebe nicht verheimlicht. Ob er Männer und Frauen beobachtet, von der Abgerissenheit mancher Straßen und Häuserzeilen, von Szenen in der Underground oder am Picadilly erzählt - Rüdiger Görners literarische Capriccios sind poetische Momentaufnahmen, sind Erkundungen und Betrachtungen Londons uns seiner Menschen - querbeet und querstadtein: Vieldeutige Liebeserklärung

      London, querstadtein2014
    • Klam

      Erzählung

      • 134 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Rüdiger Görner zeichnet in seinem Prosadebüt das Bild eines schrulligen Einzelgängers, eines großen Auf-und-ab-Gehers. Dem Hin und Her des Lebens begegnet Klam mit Ironie und Melancholie. Görners 'Held' ist durchaus lebenstüchtig – er hält sich als Marktforscher im teuren London ganz gut über Wasser –, sucht aber Erfüllung in einer virtuellen Kunst-Welt und geht zeitweise seinen verfehlten literarischen Ambitionen nach. Klam verstrickt sich im Laufe der Erzählung immer mehr in diese überspannten Künstlerkreise und wendet sich einer wohlhabenden, in skurrilen Verhältnissen lebenden Fotografin zu, der das Bestehen auf herkömmlichen fotografischen Verfahren zum Verhängnis werden wird. In Klam lotet Görner die Möglichkeiten der Inszenierung und Sprachwerdung des Erinnerns aus, geht der Frage der Funktionsweise von Erinnerung nach. Klam ist ein Beobachter (und Beschreiber) seiner selbst, er steht neben dem 'wirklichen' Leben. Zugleich schreiten die 'großen' Themen Geburt und Tod durch dieses Leben. Es höchst vergnüglich zu lesen, wie Rüdiger Görner im Spannungsfeld zwischen Virtualität und Wirklichkeit – dort, wo wir Zeitgenossen alle verortet sind – mit gepflegter Skurrilität, britischer Eleganz und erfrischender Ironie die Frage nach dem richtigen Leben stellt.

      Klam2013
    • Ein Geschenkbuch, das die deutschen Romantiker vorstellt, die gegen eine brüchige Welt rebellierten und in Einklang mit der Natur leben wollten. Die Gedichte laden Jung und Alt zur Begegnung und zur Selbst- und Menschenerlösung durch Poesie ein.

      Zu den Sternen fliegen. Gedichte der Romantik2008
      3,6
    • Auf den Spuren von Shakespeare und Dickens, Heine und Fontane, Woolf und Kureishi: Zehn Streifzüge durch die interessantesten Stadtviertel: ein literarisches Panorama der britischen Hauptstadt - von der Themse und der City über Southwark, Bloomsbury, Westminster und Chelsea bis in die Suburbs. Stadtporträt und Literaturgeschichte in einem - von den großen Klassikern bis zu den zeitgenössischen Schriftstellern der Gegenwart.

      London2008
      4,0
    • Das Zeitalter des Fraktalen

      Ein kulturkritischer Versuch

      • 102 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Im Mittelpunkt dieser essayistischen Studie steht die Bruchstückhaftigkeit heutiger Welterfahrung. Den Ausgangspunkt bilden Überlegungen zum Zusammenhang von Hofmannsthals Chandos-Brief und Freuds später Studie über das Unbehagen in der Kultur, das bruchstückhafte Erzählen bei Rilke und die Kunst des Bruches in Sezession und früher Abstraktion. Das Zeitalter des Fraktalen stellt den Kulturkritiker als einen „Seismographen der Brüche“ vor, analog zur Dichtung, die im Sinne Adornos zunehmend zu einem „Kardiogramm der gebrochenen Herzen“ geworden ist, der Opfer der Geschichte, die Kultur- und Zivilisationsbrüche als Abgründe erfahren mussten.

      Das Zeitalter des Fraktalen2007
      5,0
    • Anglo-German relations, although seriously strained towards the end of the Victorian era, were comparatively constructive during the ‘long‘ 19th century and, at any rate, peaceful. In fact, they were arguably one of the most stable fixtures in a Europe that was otherwise a precariously fragile balance of interests and discord of voices. This volume brings together a selection of the papers given at two conferences held in November 2003 and April 2004 at the Institute of Germanic Studies, London, which focused on our respective intellectual histories and interconnections at the time.

      Anglo-German affinities and antipathies2005
    • Die Vielfalt von Rainer Maria Rilkes (1875 bis 1926) Lebensstationen spiegelt sich im Werk des „letzten Dichters“ wider. In dieser kompakten Darstellung folgt Rüdiger Görner Rilkes Spuren, verwehrt sich aber den gängigen Einordnungen und Periodisierungen. Es geht ihm vielmehr um den Prozess des Schaffens und um die Geschlossenheit des Werkes. Görner zeigt Rilke in seiner Zeit und analysiert die wichtigsten Einflüsse. Auf behutsame Weise werden Leben und Werk miteinander verwoben, und Görner veranschaulicht die Wirkung der Musik, der bildenden Kunst und der Politik.

      Rainer Maria Rilke2004
    • London ist Literaturstadt - überwältigend in der Fülle literarischer Orte, einzigartig in der Inspirationskraft und Faszination für zahlreiche Autoren von Chaucer, Shakespeare und Dickens bis heute. Eine Stadt voller Gegensätze, Schönheiten und Abgründe. Ihnen spürt Rüdiger Görner nach und zeichnet ein atmosphärisch dichtes Bild der Stadt an der Themse und ihrer Literatur. Zehn Streifzüge führen ihn durch Southwark, die City, Bloomsbury, Westminster und Chelsea bis hinaus nach Hampstead und in die Vorstädte. Dabei beschäftigen ihn die großen Klassiker der englischen Literatur und ihre Lebenswelten ebenso wie zeitgenössische Schriftsteller, etwa Hanif Kureishi. In einer Reihe von Nebenwegen, zu denen London fast unvermeidlich verleitet, thematisiert er die U-Bahn, das Nachtleben, die Emigranten (Zweig, Canetti) und den Reform Club, von legendärer Berühmtheit seit Phileas Fogg.

      Londoner Fragmente2003
      4,0
    • Die Standarte

      Roman

      • 208 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Negli ultimi mesi della prima guerra mondiale, sul fronte balcanico ormai disfatto, nasce un amore fra l'alfiere Herbert Menis e la bella Resa Lang. Un amore travolgente, stendhaliano e hofmannsthaliano, che sembra fuori tempo, nello scenario di rovine ormai moderne in cui si situa – così come fuori tempo appare, nelle sue splendide uniformi, il reggimento di cavalleria a cui il protagonista appartiene. Ma è proprio quello scarto di tempi, quel rispecchiarsi e momentaneo confluire di mondi paralleli a dare a questo romanzo una vibrazione estrema, un'accensione esaltante, nella leggerezza e in una sorta di incosciente allegria come pure nella cupezza demoniaca. Pubblicato nel 1934, Lo stendardo, qui presentato in una nuova traduzione, rimane oggi, insieme alla Cripta dei Cappuccini di Joseph Roth, il grande messaggio di congedo della civiltà asburgica, stretto nelle mani di un alfiere della letteratura, come una logora e nobile insegna.

      Die Standarte2002
      3,7
    • Die Serie "Meisterwerke der Literatur" beinhaltet die Klassiker der deutschen und weltweiten Literatur in einer einzigartigen Sammlung für Ihren eBook Reader. Lesen Sie die besten Werke großer Schriftsteller,Poeten, Autoren und Philosophen auf Ihrem Kindle Reader. Dieses Werk bietet zusätzlich * Eine Biografie/Bibliografie des Autors. * Digitale Überarbeitung und allerbeste Qualität * Bietet ein interaktives Inhaltsverzeichnis für einfache Orientierung. Maximen und Reflexionen ist eine Spruchsammlung des Dichters Johann Wolfgang von Goethe, die posthum 1833 von Johann Peter Eckermann und Friedrich Wilhelm Riemer in der Ausgabe letzter Hand Goethes bei der Cotta'schen Buchhandlung erschien. 1840 wurde die Sammlung nochmals von Eckermann und Riemer erweitert und unter dem Titel Sprüche in Prosa herausgegeben. Allerdings hat sich dieser Titel gegenüber Maximen und Reflexionen nicht durchgesetzt. Die Sammlung stellt Lebensweisheiten in Form von Aphorismen, Sentenzen, Aperçus, Pointen, Reflexionen, Gleichnissen und Zitaten oder Redewendungen dar. (aus wikipedia.de)

      Manesse Bibliothek der Weltliteratur: Maximen und Reflexionen. Sprüche.2001
    • Literarische Betrachtungen zur Musik

      • 265 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Rüdiger Görner legt hier eine Studie zum Verhältnis von Musik und Sprache vor und gibt neue Einblicke in die künstlerischen Schaffensprozesse, in die Spannungsverhältnisse zwischen Inspiration und Reflexion.

      Literarische Betrachtungen zur Musik2001
      5,0
    • Ein Traum in Rot

      • 205 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Auf dem polnischen Gut Chlodowskis wird die Hochzeit von Elisabeth vor-bereitet. Eingeladen ist auch ein ungewöhnlich schöner junger Mann aus Chlodowskis Verwandtschaft. Elisabeth verliebt sich in ihn, löst ihre Verlobung. Damit nehmen schreckliche Unglücksfälle ihren Anfang.

      Ein Traum in Rot2001
      3,6
    • Unerhörte Klagen

      • 250 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Rüdiger Görner, geb. 1957, Studium der Germanistik, Geschichte, Anglistik und Philosophie an der Universität Tübingen und am University College, University of London; lebt als Literaturwissenschaftler, Schriftsteller und Kritiker seit 1981 in London. 1997-2004 Professur für German Literature an der Aston University in Birmingham sowie von 1999-2004 Director des Institute of Germanic Studies und Gründer des Ingeborg-Bachmann Centre for Austrian Literature, University of London. Seit 2004 Professor für neuere deutsche Literatur und Gründungsdirektor des Centre for Anglo-German Cultural Relations am Queen Mary College, University of London. Zahlreiche Publikationen zu Literatur und Musik, u. a. zu Thomas Mann, Rilke, Nietzsche und Mozart.

      Unerhörte Klagen2000
      4,0
    • Als Großepiker der kleinen Verhältnisse verstand es Wilhelm Raabe wie kein zweiter, Randfiguren in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu rücken. Diese Auswahl unterstreicht seinen Platz im Dreigestirn realistischer deutscher Prosa des 19. Jahrhunderts an der Seite Theodor Fontanes und Theodor Storms.Die soziale Zerklüftung der Gesellschaft, Antisemitismus und kleinbürgerliche Vorurteile sind nur einige der Themen, denen sich Wilhelm Raabe in seinem umfassenden Erzählwerk gewidmet hat. Als illusionsloser Chronist des von Brüchen gezeichneten 19. Jahrhunderts in Deutschland gilt seine Aufmerksamkeit der schicksalhaften Verstrickung des Menschen in unkontrollierbare politische Mechanismen. Sympathie zeigt er für die Außenseiter und Querköpfe der damaligen Gesellschaft.Raabe weiß souverän sowohl Spannung zu erzeugen als auch allegorisch-symbolisch zu erzählen. Beide Aspekte berücksichtigt unsere Auswahl von sechs seiner weniger bekannten Geschichten. Im Werk des großen Realisten seien «das Hoffen und das Verzweifeln eine unvergleichliche Symbiose eingegangen», urteilt Rüdiger Görner in seinem Nachwort.Inhalt: Holunderblüte / Zum wilden Mann / Horacker / Frau Salome / Im Siegeskranze / Die Hämelschen Kinder.

      Manesse Bibliothek der Weltliteratur: Meistererzählungen1998
    • Lesen ist Reisen durch phantasievolle Wirklichkeiten. Im Gepäck führt man seine Erwartungen mit und ein immer unzulängliches Vorwissen. Als Kompaß dient die Neugierde. Man reist von einer Sprachszene zur anderen, von einem poetischen Bild zum nächsten, quer durch die Werklandschaft eines Schriftstellers, einer Epoche. Am Ende einer Geschichte angelangt, weiß man, daß es gilt, weiterzureisen. Zumal in der staunenswert reichen Literartur einer in vielem der eigenen trügerisch verwandten, aber doch so anderen Kultur wie der englischen. Rüdiger Görners Streifzüge durch die englische Literatur wollen Impressionen bieten. Vorliegender Literaturführer versammelt Essays zu Alexander Pope, Robert Burns, Blake und Byron, Robert Browning und Tennyson, Thomas Hardy, Beatrice Webb, Katherine Mansfield und Virginia Woolf, T. S. Eliot, Charles Morgan, Wyndham Lewis, Dylan Thomas, Bryan Stanley Johnson, David Gascoyne, Doris Lessing, Harold Pinter und viele anderen.

      Streifzüge durch die englische Literatur1998
    • Hölderlins Mitte

      • 152 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Worte wie „Mitte“, „Maß“ oder „Zufriedenheit“ klingen zunächst nach begütigendem Harmonisieren. In ihrem Namen glaubt man gemeinhin Konflikte und Widersprüche entschärfen zu können. Ganz anders im Werk Friedrich Hölderlins. In seinen Dichtungen ist selbst die oft beschworene Ruhe spannungsvoll und das „Maß“ ein leidenschaftlicher, weil ein im Leiden geschaffener Wert. Die Vielschichtigkeit der „Mitte“ steht im Zentrum dieser Analyse des Gesamtwerks eines der größten deutschen Dichter. Rüdiger Görners Beitrag zur Hölderlin-Forschung eröffnet neue Perspektiven auf ein noch immer geheimnisvolles und faszinierendes literarisches Phänomen.

      Hölderlins Mitte1993