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Edward Seidensticker

    Edward George Seidensticker war ein angesehener Gelehrter, Historiker und herausragender Übersetzer japanischer Literatur nach dem Zweiten Weltkrieg. Seine Arbeit war maßgeblich dafür verantwortlich, klassische und zeitgenössische japanische Autoren westlichen Lesern zugänglich zu machen. Seidensticker konzentrierte sich auf ein tiefes Verständnis der japanischen Kultur und ihres literarischen Erbes. Seine Übersetzungen werden für ihre Treue und ihren literarischen Wert geschätzt.

    Tokyo Rising
    Lob des Schattens
    Death in Midsummer
    Low City, High City
    • Low City, High City

      • 302 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Certain conjunctions of time and place exert a special fascination--Paris in the twenties, turn-of-the-century Vienna, Weimar Berlin. Tokyo in the years between the Meiji Restoration and the Earthquake of 1923 is one of these. Until 1867 the city was called Edo--it was the shogun's capital, the biggest city in a country almost completely closed to the outside world for two and a half centuries. Then, helter-skelter, it became a modern metropolis brimming with Western fads, ideas, and technologies, exuberantly inventing and imitating even as it yearned for the past it was destroying. East and West met here as never before--or since.

      Low City, High City
      5,0
    • Death in Midsummer

      • 272 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Filled with rich description and luxurious beauty, these ten tales of loss and longing from one of Japan's greatest writers show the pull between duty and desire, ecstasy and death- a mother lost in mourning, a moonlit journey to fulfil a wish, a night of infidelity, a young lieutenant who ends his life.

      Death in Midsummer
      4,1
    • «Wie ein phosphoreszierender Stein, der im Dunkel glänzt, aber bei Tageshelle jeglichen Reiz als Juwel verliert, so gibt es ohne Schattenwirkung keine Schönheit.» Tanizaki Jun’ichiro entwirft in seinem Essay eine faszinierende japanische Ästhetik, die den Umgang mit Licht und Schatten thematisiert. Er untersucht die Wurzeln fernöstlicher Schönheit und zeigt, dass der Schlüssel zum Verständnis dieser Ästhetik im Spiel von Licht und Schatten liegt. Gärten, Häuser und Alltagsgegenstände entfalten ihre Eleganz und ihren Glanz erst im Halbdunkel, wo die Lackoberflächen und das Glitzern von Gold- und Silberfäden zur Geltung kommen. Die besondere Beschaffenheit japanischen Papiers wird erst durch das dämmrige Licht sichtbar. Tanizaki betont, dass Schönheit oft aus der Praxis des täglichen Lebens entsteht und dass die Menschen in dunklen Räumen die Schönheit des Schattens entdeckten und ihm einen ästhetischen Zweck gaben. Mit einem besorgten Blick auf den Westen fragt er sich, welche Auswirkungen der Siegeszug elektrischer Beleuchtung und greller Helligkeit auf die jahrtausendealten Schönheitsvorstellungen Japans haben wird. Sein Essay, an der Wende zur Moderne verfasst, gilt als «ästhetisches Testament Japans» (Neue Zürcher Zeitung).

      Lob des Schattens
      4,0
    • Tokyo Rising

      • 378 Seiten
      • 14 Lesestunden

      A continuation of the author's history of Tokyo explains how the city recovered from both a major earthquake and Allied bombing raids in World War II

      Tokyo Rising