Tatort Eine Welt ist ein Buch für jeden, der etwas über das Problemfeld Globalisierung erfahren oder vermitteln will. Die 15 Kapitel des Buches umgreifen alle Themenkomplexe, die im Kontext der Globalisierung von Bedeutung sind: von Ernährung, Gesundheit, Wohnung und Bildung über Wirtschaft, Finanzen, Rüstung und Kriege bis hin zu Umwelt und Menschenrechten. Immer wieder stellt das Buch dabei den Bezug zum Leser her, indem es der Frage nachgeht: Was haben wir damit zu tun? Die Klarheit der Struktur und die Konzentration auf die wesentlichen Informationen machen das Buch zu einem praktischen Kompendium: Auf jeder Doppelseite findet sich eine Grafik, der ein erläuternder Text gegenübergestellt ist. Mit diesem doppelten Zugang lassen sich selbst komplexe Zusammenhänge schnell erfassen. Tatort Eine Welt ist ein aufrüttelndes Buch, das zu weiteren Fragen drängt - auch ohne festgelegte politische Einschätzungen und ideologisch verbrauchten Duktus.
Karl-Albrecht Klinge Bücher






Mini-Club-Praxis
Modelleisenbahn-Anlagenbau und -Betrieb in Nenngröße Z
Hier hat Teitelbaum gewohnt
- 79 Seiten
- 3 Lesestunden
Mahleriana
- 205 Seiten
- 8 Lesestunden
Heute ist Mahler auch jenen als Ikone bekannt, die sich mit seiner Musik nicht eingehend beschäftigen. Zum 50. Geburtstag der Internationalen Gustav Mahler Gesellschaft (IGMG) zeigt das Jüdische Museum Wien die Ausstellung 'Mahleriana - Vom Werden einer Ikone'. 1955, zu einer Zeit, als der Antisemitismus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts noch wirksam war, war die Gründung der IGMG für die Anerkennung von Mahlers Musik besonders wichtig. Damals war es nach wie vor schwierig, Mahlers Kunst zu akzeptieren, die zwischen Spätromantik und Moderne, Affirmation und radikalem Bruch angesiedelt ist. Die Mahler-Gesellschaft erstellte eine gültige Gesamtausgabe seines Werkes und machte der Öffentlichkeit Mahlers drei Komponierhäuschen am Attersee, in Kärnten und in Südtirol als Gedenkstätten zugänglich. Im Buch zur Ausstellung finden sich Beiträge namhafter Forscher zur Mahler-Rezeption und zu Mahlers Musik aus Interpretensicht sowie zur Geschichte und zum Archiv der Mahler-Gesellschaft. Der Weg eines Werkes von der ersten Skizze bis zur Drucklegung wird beispielhaft an der II. Symphonie dokumentiert. Dazu zeigt das Buch ausführliche Beschreibungen von großteils unveröffentlichten Exponaten aus den Beständen der IGMG.
Quasi una fantasia
- 206 Seiten
- 8 Lesestunden
Total quality service - das einzige, was zählt
- 308 Seiten
- 11 Lesestunden
Zaubertöne
- 614 Seiten
- 22 Lesestunden
[katalogautoren, Karl Albrecht-weinberger ... Et Al.]. Mozart Gedenkstätten In Wien (map) On Folded Leaf Laid In. Includes Bibliographical References And Index.
Service-Strategien
- 189 Seiten
- 7 Lesestunden
Der italienische Opernlibrettist Lorenzo Da Ponte (1749-1838) hat mit Mozart Musikgeschichte geschrieben, doch sein eigenes Leben und Werk wurden bisher nur schwach beleuchtet. Diese Publikation betrachtet Da Pontes bewegte Lebensgeschichte zwischen Venedig, Wien, London und New York umfassend. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Rezeption seines Schaffens, insbesondere der 'Arisierung' Da Pontes und Mozarts während des Nationalsozialismus. Der Band beleuchtet ein faszinierendes Kapitel der Kultur-, Musik- und Literaturgeschichte, das zwischen jüdischer Herkunft und christlichem Umfeld, adeligen Salons und bürgerlicher Identitätsfindung sowie zwischen Alter und Neuer Welt angesiedelt ist. Lorenzo da Ponte, ursprünglich Emanuele Conegliano, war jüdischen Glaubens und nahm seinen neuen Namen an, als seine Familie 1763 zum Katholizismus übertrat. Nach seiner Priesterweihe 1773 wurde er 1774 Lehrer für klassische Literatur. 1783 zog er nach Wien, wo Joseph II. ihn zum Dichter der Hoftheater ernannte. Er verfasste Libretti für verschiedene Komponisten, darunter Antonio Salieri, und wurde berühmt für seine Texte zu den Mozart-Opern. 1793 wurde er Impresario am Kings Theatre in London und 1805 zog er nach New York, wo er 1825 Professor für italienische Literatur am Columbia College wurde.



