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Léonora Miano

    Léonora Miano taucht tief in die afrikanische Geschichte und Kultur ein, um Themen wie Identität, Erinnerung und postkoloniales Erbe zu erforschen. Ihr Stil zeichnet sich durch eine lyrische Sprache und eine poetische Vision aus, die den Leser in die komplexen Welten ihrer Charaktere entführt. Durch ihr Schreiben beleuchtet sie Erfahrungen und Perspektiven, die oft an den Rand gedrängt werden. Miano bietet eine kraftvolle und prägnante Reflexion über die menschliche Verfassung und die Nachwirkungen der Geschichte.

    Afropean Soul
    Les Aubes écarlates
    Alles andere als strahlend weiß
    Sisterhood
    Zeit des Schattens
    Eine Grenze bewohnen - Erinnerung dekolonisieren
    • Die Literatur spricht vor allem von Menschlichkeit. Es ist also die Welt, die ich schreibe, ausgehend von meinen Referenzorten, von meinen subsaharischen oder afrodescendanten Charakteren. Léonora Miano gibt uns mit "Eine Grenze bewohnen" einen Sammelband von Konferenzen, die zwischen 2009 und 2011 gehalten wurden. Die Autorin reflektiert über ihre Zugehörigkeit zu einer Generation von Subsahariern, die sich selbst gut genug fühlen, um die dunkelsten Zonen ihrer Erfahrung zu erkunden. Sie bezeugt eine anspruchsvolle Liebe zu Subsahara-Afrika und seinen Völkern und ruft zur Selbstverständnis und zur Akzeptanz individueller und kollektiver Verantwortung als ersten Hebel auf, um sich zu wahrer, vollständiger Freiheit zu erheben. Sie fordert Europa auf, aus der Schuld herauszutreten, um sich objektiv mit seiner Vergangenheit auseinanderzusetzen, und geht auf die Themen ein, die ihr Werk durchziehen, insbesondere die Fragen zu Grenzidentitäten und kultureller Hybridität. Die Grenze zeigt, dass Völker sich begegnet sind, manchmal in Gewalt, Hass und Verachtung, und dass sie trotz alledem Sinn hervorgebracht haben. Dieses Werk eröffnet Perspektiven auf die ästhetische Herangehensweise der Autorin und ihrer Kollegen und erweist sich als politisches Manifest.

      Eine Grenze bewohnen - Erinnerung dekolonisieren
      4,0
    • Ein Dorf brennt. Einige Tageswanderungen vom Meer entfernt, irgendwo an der westafrikanischen Küste. Nach dem Brand sind zwölf junge Männer aus dem Dorf verschwunden. Die Mütter trauern kollektiv, ausgeschlossen aus der Dorfgemeinschaft, eine Gruppe wird losgeschickt, um die Verschwundenen zu suchen. Die Heilerin des Dorfes hat Visionen, die Mütter haben Träume, in denen ihnen ihre Söhne erscheinen. Alle begegnen so dem bisher Unvorstellbaren: dem Beginn der kolonialistischen Verschleppung, Ausbeutung und Ermordung von Menschen des afrikanischen Kontinents. Zeit des Schattens ist ein intensiver, großartig erzählter und historisch wie politisch wichtiger Roman. Erzählt wird aus der Perspektive derjenigen, deren Gemeinschaften, Lebensweisen und Glaubenssysteme mit dem europäischen Kolonialismus neue Dimensionen von Gewalt erfahren und erleiden mussten.

      Zeit des Schattens
      3,9
    • Sisterhood

      Für einen anderen Dialog zwischen den Frauen der Welt

      Wie kann eine weltweite Solidarität unter Frauen aussehen? Und was lehrt uns die Geschichte der Frauen aus der Subsahara? Léonora Miano zeigt anhand der Mythen und sozialen Praktiken, wie die Subsahara-Frauen über patriarchalische Gesellschaften herrschten, sexuelle Lust zu einem Recht machten und sich in antikolonialen Kämpfen engagierten. Der reiche, vielfältige Erfahrungsschatz der Afrikanerinnen bleibt in der globalen Feminismus-Geschichte jedoch marginalisiert. Würden sich die Frauen Europas und Afrikas zu einer neuen Solidarität vereinen und voneinander lernen, statt immer nur die männliche Dominanz zu beklagen, wäre der Feminismus einen entscheidenden Schritt weiter. Mianos Buch ist ein leidenschaftliches Plädoyer für eine neue weltweite Schwesternschaft und eine faszinierende Reise zu den Ursprüngen eines anderen Feminismus.

      Sisterhood
    • Afropean Soul

      Et autres nouvelles

      • 128 Seiten
      • 5 Lesestunden

      L'un est âgé de neuf ans. C'est encore un enfant. Pourtant, il comprend : la misère, la solitude et la relégation sociale de sa mère, diplômée en lettres mais condamnée à n'être qu'une voix répondant au téléphone. L'autre est un jeune footballeur prometteur. Il a quitté sa ville natale - Douala - et les siens pour réussir en France. De l'Hexagone, il ne connaît pas les vertes pelouses, seulement la rue et l'exclusion. Et puis, derrière la porte noire du 166, rue de C., il y a Amélie, Sophie, Maya et les autres. On ignore leur présence. Elles vivent à Paris, dans un centre d'hébergement d'urgence. Par touches successives, ces récits dessinent les visages de celles et ceux que l'on croise sans les voir. Levant le voile sur leurs parcours, ils les sauvent de l'oubli. Le volume réunit cinq nouvelles inédites de Léonora Miano, lauréate du Goncourt des Lycéens 2006. Le dossier de l'édition contient un entretien exclusif avec l'auteure.

      Afropean Soul
      3,5
    • Crépuscule du tourment, Héritage

      • 316 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Amok, vu par le regard extérieur de quatre femmes au premier tome, apparaît dans son intériorité, sa vérité, sa fragilité et sa complexité. Ayant battu sa compagne, qu'il laisse pour morte, horrifié, il fuit et est victime d'un accident qui le laisse inconscient. Il est alors confronté à ses relations, féminines et masculines, vivantes et mortes, familiales et amicales, et à ses vieux démons.

      Crépuscule du tourment, Héritage
      2,7