Nein zu sagen, ist der erste Schritt zur Freiheit. In der heutigen Konfliktkultur, in der Bedürfnisse und persönliche Grenzen oft ignoriert werden, plädiert Kommunikationsexpertin Dana Buchzik für eine neue Art des Neinsagens. Viele Menschen neigen dazu, Streit zu suchen oder offene Gespräche zu vermeiden. Buchzik zeigt, wie wir aus diesen Extremen ausbrechen können. Grenzen sind ein zentrales Thema in unserem Leben. Während wir in manchen Situationen leicht Grenzen setzen, fällt uns das in anderen schwer. Oft überschreiten wir unsere eigenen Grenzen, sei es, indem wir unbeeindruckt die Hand eines angetrunkenen Kollegen abweisen oder uns bei politischen Äußerungen von Verwandten unwohl fühlen. Diese Konflikte führen zu Frustration und Unzufriedenheit. Eine Veränderung ist nur durch Begegnung und das oft unangenehme Konfliktgespräch möglich, welches gesunde Beziehungen und ein respektvolles Miteinander fördert – sei es privat, beruflich oder in der Gesellschaft. Auf Grundlage von soziologischen, psychologischen und kulturwissenschaftlichen Erkenntnissen erklärt Buchzik, warum es wichtig ist, unbequem zu werden, und bietet effektive Strategien, um souverän und verantwortungsvoll Nein zu sagen.
Dana Buchzik Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)


Nicht erst seit den großen Querdenken-Demos während der Coronakrise ist klar, dass unsere Gesellschaft vor neuen Herausforderungen steht: Erstarkende rechtsradikale Gruppierungen, die Verbreitung von Verschwörungstheorien und eine große Skepsis gegenüber politischen Entscheidungsträgern und etablierten Medien – immer mehr Menschen driften auf der Suche nach Orientierung aus der Mitte der Gesellschaften und landen in halböffentlichen Chat-Gruppen und Internetforen. Immer häufiger wissen Angehörige sich im Umgang mit Betroffenen nicht mehr zu helfen, fehlen Strategien, um miteinander im Kontakt und Gespräch zu bleiben. Wie können wir diesen Entwicklungen begegnen? Dana Buchzik wirft einen Blick auf die Psychologie, die hinter dem Abdriften in Parallelgesellschaften steht. Sie entwickelt konkrete Handlungsstrategien, wie jeder Einzelne den Kontakt zu Betroffenen aufrechterhalten und konfliktärmer gestalten kann und was darüber hinaus in der Bildungsarbeit, in Politik und Sozialwesen wichtig wird, wenn wir auch in Krisenzeiten als Gesellschaft bestehen wollen.