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Šojat Ivana

    Diese Autorin widmet sich den Tiefen menschlicher Emotionen und zwischenmenschlicher Verbindungen, oft mit einem melancholischen Unterton. Ihr Schreibstil zeichnet sich durch poetische Sprache und scharfsinnige Einblicke in die Komplexität des Lebens aus. Sie verwendet reiche metaphorische Bilder, die den Leser in die intimen Welten ihrer Charaktere entführen. Themen wie Einsamkeit, die Suche nach Sinn und Vergänglichkeit werden stets mit Feingefühl und tiefem Verständnis erforscht.

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    EMET und andere Geschichten
    • EMET und andere Geschichten

      • 208 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Von der Wahrheit zum Tod durch das Wegwischen eines Durch dieses Wortspiel im Hebräischen wird angedeutet, dass wir nichts als Staub sind und nur durch die Tatsachen zum Leben erweckt werden, da sich zwischen Wahrheit und Tod nur eine dünne Linie befindet.Alle Geschichten im Buch handeln von der Wahrheitssuche, denn ohne Wahrheit gibt es kein Leben, ohne sie sind wir hohl, erbärmlich und ungerecht.Die Titelgeschichte beschreibt den Kindesmissbrauch innerhalb der Familie, ein verheimlichtes Verbrechen. Es ist eine extrem finstere Geschichte, erzählt von einem zur Malerin herangewachsen Mädchen. Durch das Malen von Engeln durchforstet sie ihre eigene Familiengeschichte und deckt dabei grausame Wahrheiten auf.Auch die anderen Geschichten dringen in die Untiefen des menschlichen Unterbewusstseins vor. Zentrale Themen des Buches sind seelische Kriegstraumata – nicht nur auf dem Balkan – und die daraus entstandenen Rachegelüste. Wo große historischen Themen und Traumata in Form literarischer Gestalten personalisiert werden, kann man sich in sie hineinfühlen und die Sinnlosigkeit von Rache, Hass und weiterem Blutvergießen erkennen.

      EMET und andere Geschichten
    • HHhH HIMMLERS HIRN HEISST HEYDRICH Die NS-Geschichte pointiert als Groteske. Wie ein Detektiv verfolgt Binet die vielen Spuren, die zu dem Attentat auf Reinhard Heydrich in Prag führen. Immer wieder kommt er dabei auf seine Rolle als Erzähler zurück. Gibt es überhaupt eine historische Wahrheit, und wie kann man über sie schreiben? Ausgezeichnet mit dem Prix Goncourt du Premier Roman «Phantastisch! Großartig!» CLAUDE LANZMANN Beim Spaziergang durch Prag entdeckt der Autor an der Krypta eine Gedenktafel für tschechische Widerstandskämpfer. Sie versteckten sich dort nach dem Attentat auf Reinhard Heydrich – bis deutsche Soldaten, nachdem sie auf der Suche nach ihnen schon ganz Prag auf den Kopf gestellt hatten, die Krypta fluten ließen. Der Ich-Erzähler Binet ist so elektrisiert von dieser Geschichte, dass er beschließt, von Paris nach Prag zu ziehen und ihr nachzugehen. Er verfolgt die sich kreuzenden Spuren der Nationalsozialisten und Widerstandskämpfer im Frühsommer 1942 in Prag. Der Chef der Gestapo Reinhard Heydrich soll von dem Tschechen Josef Gabčik, der an den braven Soldaten Schwejk erinnert, auf offener Straße erschossen werden. Doch als der Mercedes mit Heydrich naht, klemmt der Abzug ... Ein freches und mutiges Buch, das man lachend und weinend zugleich liest. «Ein stilistisches Feuerwerk über den gefährlichsten Mann des Dritten Reichs.» PAGE

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      4,1