Waris Dirie ist ein somalisches Model, eine Autorin und eine Menschenrechtsaktivistin, die für ihre Arbeit gegen weibliche Genitalverstümmelung bekannt ist. Sie gab ihre Modelkarriere auf, um sich ganz dem Kampf gegen diese Praxis zu widmen. Ihr Engagement und ihre Stimme in dieser Sache haben sie zu einer bedeutenden Figur im internationalen Bemühen zur Eliminierung von FGM gemacht.
Die kleine Safa Idriss Noura aus Somalia spielt in der Verfilmung des Weltbestsellers „Wüstenblume“ die dreijährige Waris Dirie. Als Waris das Mädchen zum ersten Mal erblickt, fühlt sie sich schmerzlich an ihre eigene Kindheit erinnert. Die dramatische Szene, in der das Mädchen gewaltsam beschnitten wird, bringt die Menschen in den Kinos zum Weinen. Umso größer ist Waris‘ Bestürzung, als sie erfährt, dass der Eingriff unmittelbar bevorsteht. Und sie beschließt: Dieses Mädchen muss um jeden Preis vor der Genitalverstümmelung geschützt werden.
Neverovatna zivotna prica pustinjskog nomada. VARIS DIRIJE je pobegla od tegobnog zivota u africkoj pustinji kao mladja tinejdzerka, siromasna i nepismena, s jednom jedinom otrcanom maramom. Danas zivi u Njujorku, vrhunska je svetska manekenka i specijalni ambasador Ujedinjenih nacija; putuje svetom kao recit i strastven borac za ljudska prava. U ovoj znacajnoj i sadrzajnoj knjizi iz prve ruke nam prica o svojoj dramaticnoj i nadahnutoj odiseji. „Izvanredna hrabrost... najlepse nadahnuce za svakoga.“ Elton Dzon „Prica koja tece s kontinenta na kontinent, obuhvata svetove ljudskog iskustva i ljudskog bola... Varis Dirije je nekad bila zrtva, ali to nikada vise nece biti. Ona se jos bori, jos uvek se pomocu svoje lepote i hrabrosti, onako kako zna i ume, bori za pravdu.“ Sunday Express
Po dwóch bestsellerowych ksiazkach Kwiat pustyni i Córka nomadów, Waris Dirie napisala kolejna , bardzo osobista i niezwykle poruszajaca . Jako pierwsza kobieta zaczela mówic o okrutnym rytuale obrzezania dziewczat. Tej torturze, bardzo czesto zagrazajacej zyciu, poddawane sa nadal dziewczeta nie tylko w Afryce i na Wschodzie, ale równiez w Europie. I wlasnie o wydarzeniach, z jakimi zetknela sie w Europie, o spotkaniach z ofiarami i katami opowiada w swojej ksiazce.
De waargebeurde ervaringen van een nomadendochter, topmodel en speciaal VN-ambassadeur
253 Seiten
9 Lesestunden
Autobiografie van het vermaarde fotomodel, dat zich als speciaal ambassadeur van de Verenigde Naties inzet voor de bestrijding van genitale verminking van vrouwen.
Wien, im Herbst: Nach zehn Jahren der Trennung holt Waris Dirie ihre Mutter aus Afrika zu sich. Doch die anfängliche Freude über das Wiedersehen schlägt bald um in gegenseitige Vorwürfe und Missverständnisse. Waris muss erkennen, wie groß der Graben zwischen ihr und der Mutter immer noch ist und wie eng Leid und Liebe verkettet sind. Sie beschließt, der Mutter nach deren Abreise einen langen Brief zu schreiben, in dem sie ihr auch von einem Geheimnis erzählen will, das sie bislang niemandem anvertraut hat.
Liebste Mutter, du hast mich zuletzt wieder gefragt, warum ich gegen das Ritual der Beschneidung kämpfe. Warum ich nicht akzeptieren kann, dass dies Allahs Wille sei. Wir hatten einen großen Streit und schrien beide vor Schmerzen, Wut und Enttäuschung. Ich versuche dir nun in diesem Brief zu antworten, den dir, so hoffe ich, jemand vorliest. Als Waris Dirie ihre Mutter für eine lebensrettende Operation nach Europa holt, schlägt die anfängliche Freude über das Wiedersehen bald um in eine Atmosphäre gegenseitiger Vorwürfe und der Trauer. Waris erkennt, wie groß der Graben zwischen ihr und ihrer Mutter ist und wie untrennbar Leid und Liebe aneinandergekettet sind. Sie beschließt, der Mutter nach ihrer Heilung einen Brief zu schicken. Das Schreiben wird für Waris zu einer schmerzvollen, aber überlebenswichtigen Erfahrung …
Nach ihrem Besuch in Cardiff wird Waris Dirie von einem Albtraum gequält: Ein junges Mädchen, gefangen in einem schäbigen Hotelzimmer, wird von vier Frauen festgehalten, während eine alte Frau grausame Werkzeuge benutzt. Die Schreie und das Blut lassen Dirie schweißgebadet aufwachen. Als UN-Sonderbotschafterin ist sie schockiert, dass Genitalverstümmelungen nicht nur in Afrika, sondern auch in Europa stattfinden. Ein 10-jähriges Mädchen in Cardiff wäre verblutet, hätte ein Arzt nicht eingegriffen. Ihre Nachforschungen stoßen auf eine Mauer des Schweigens, doch Dirie ist entschlossen, das Bewusstsein unter der schwarzafrikanischen Bevölkerung in Europa zu schärfen. FGM, das englische Kürzel für "Female Genital Mutilation", muss in Europa verboten werden. Zurück in Wien beginnt sie eine ernüchternde Bestandsaufnahme. Als selbst ein Opfer der Beschneidung erkennt sie, dass die Zahl der Betroffenen weltweit steigt. Schätzungen zufolge gibt es 150 Millionen Opfer, darunter 500.000 in Europa. Diries Recherchen führen sie durch ganz Europa, wo sie eine bedrückende Dokumentation über die Lebensumstände dieser Frauen erstellt. In ihrer somalischen Heimat sagt man: "Liebe tut dreimal weh" – bei der Beschneidung, der Vereinigung und der Geburt. Dirie und ihre Publikationen kämpfen gegen solche menschenverachtenden Traditionen.
* Inspirational, dramatic and extraordinary - the autobiography of a Somalian nomad circumcised at 5, sold in marriage at 13, who became an American model and is now at the young age of 30, the UN spokeswoman against circumcision
Fast zwanzig Jahre ist es her, seit Waris Dirie ihre Familie bei der Flucht aus Somalia zurücklassen musste. Und immer war sie im Ungewissen, ob Eltern und Geschwister in dem von Krieg und Hunger gepeinigten Land noch lebten oder nicht. Ausgelöst durch eine persönliche Krise, fasst sie eines Tages den Entschluss, nach Somalia zurückzukehren. Die Ankunft in ihrer Heimat und die Wiederbegegnung mit ihrer Familie wird für Waris Dirie zur Herausforderung, sich mit ihrem früheren und ihrem neuen Leben auf sehr persönliche Art auseinanderzusetzen.
Corine Preisträger 2002 (Sachbuch): „Zerreißprobe zwischen zwei Kulturen“
Vom Nomadenleben in der somalischen Wüste auf die teuersten Designer-Laufstege der Welt – ein Traum. Und ein Alptraum, denn Waris Dirie wurde im Alter von fünf Jahren Opfer eines grausamen Rituals: Sie wurde beschnitten. In »Wüstenblume« bricht sie ihr jahrelanges Schweigen und erzählt ihre Geschichte. Heute kämpft sie als UNO-Sonderbotschafterin gegen die Genitalverstümmelung, die täglich 6000 Mädchen weltweit erleiden müssen. »Ich weiß, dass ›Wüstenblume‹ eine wichtige Botschaft hat, die von allen Menschen geteilt wird: die Achtung vor der menschlichen Würde.« Waris Dirie