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Waris Dirie

    21. Oktober 1965

    Waris Dirie ist ein somalisches Model, eine Autorin und eine Menschenrechtsaktivistin, die für ihre Arbeit gegen weibliche Genitalverstümmelung bekannt ist. Sie gab ihre Modelkarriere auf, um sich ganz dem Kampf gegen diese Praxis zu widmen. Ihr Engagement und ihre Stimme in dieser Sache haben sie zu einer bedeutenden Figur im internationalen Bemühen zur Eliminierung von FGM gemacht.

    Waris Dirie
    Brief an meine Mutter
    Nomadentochter
    Mijn Woestijn
    Wüstenblume
    Safa
    Die Zuckerbäckerin. Wüstenblume. Ich Schenk dir meinen Mann!
    • Die kleine Safa stammt aus einer bitterarmen Familie in Dschibuti. Aufgewachsen in einem Slum, wird sie für die Rolle der kleinen Waris Dirie in der Verfilmung des Weltbestsellers Wüstenblume ausgewählt. Die dramatische Szene, in der das kleine Mädchen gewaltsam beschnitten wird, bringt die Menschen in den Kinos weltweit zum Weinen. Doch in Wirklichkeit ist Safa noch unversehrt. Umso entsetzter ist Waris Dirie, als sie erfährt, dass ihre Verstümmelung unmittelbar bevorsteht. Und sie setzt alles daran, um das Mädchen vor diesem grausamen Schicksal zu bewahren.

      Safa
      4,2
    • Wüstenblume

      • 280 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Das Leben der aus Somalia stammenden Waris Dirie, das sie in ihrer Autobiographie beschreibt, gleicht einem modernen Märchen vor exotischer Kulisse, das jedoch auch Grausamkeit und Gewalt beinhaltet und mit einem Happy-End endet. Waris wurde in der Wüste Afrikas geboren und lebte mit ihrer Familie, einem Nomadenstamm, ständig im Kampf ums Überleben. Der erste grausame Einschnitt in ihre Kindheit war die Beschneidung mit fünf Jahren. Mit vierzehn wollte ihr Vater sie zwingen, einen viel älteren Mann zu heiraten. Waris rebelliert und sieht keinen anderen Ausweg, als zu fliehen. Sie entkommt nach Mogadischu und erhält die Chance, als Dienstmädchen mit dem somalischen Botschafter, einem Verwandten ihrer Mutter, nach London zu reisen. Mit viel Schlitzohrigkeit gelingt es ihr, in London zu bleiben, nachdem ihr Onkel zurück nach Somalia berufen wird. Ihre amüsanten Überlebensstrategien führen dazu, dass sie britische Bürgerin wird. Ein Fotograf entdeckt sie und möchte zwei Jahre lang Aufnahmen von ihr machen. Dank ihrer Zähigkeit, die sie als Nomadenmädchen erlernt hat, gehört sie mittlerweile zu den Topmodels der Modebranche. Zudem setzt sie sich als UNO-Sonderbotschafterin vehement gegen die Genitalverstümmelung von Frauen ein, die sie selbst schmerzvoll erlitt.

      Wüstenblume
      4,2
    • Fast zwanzig Jahre ist es her, seit Waris Dirie ihre Familie bei der Flucht aus Somalia zurücklassen musste. Und immer war sie im Ungewissen, ob Eltern und Geschwister in dem von Krieg und Hunger gepeinigten Land noch lebten oder nicht. Ausgelöst durch eine persönliche Krise, fasst sie eines Tages den Entschluss, nach Somalia zurückzukehren. Die Ankunft in ihrer Heimat und die Wiederbegegnung mit ihrer Familie wird für Waris Dirie zur Herausforderung, sich mit ihrem früheren und ihrem neuen Leben auf sehr persönliche Art auseinanderzusetzen. Corine Preisträger 2002 (Sachbuch): „Zerreißprobe zwischen zwei Kulturen“

      Nomadentochter
      3,9
    • Brief an meine Mutter

      • 212 Seiten
      • 8 Lesestunden

      In einem langen, emotionalen Brief an ihre Mutter spricht sie schonungslos offen über seelische Wunden, die nicht heilen wollen, über Schattenseiten ihrer Modelkarriere, in denen sexueller Missbrauch, Drogen- und Alkoholprobleme eine Rolle spielten, und über ihre Sehnsucht, der eigenen Mutter endlich verzeihen zu können.

      Brief an meine Mutter
      3,8
    • Schmerzenskinder

      • 239 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Nach ihrem Besuch in Cardiff wird Waris Dirie von einem Albtraum gequält: Ein junges Mädchen, gefangen in einem schäbigen Hotelzimmer, wird von vier Frauen festgehalten, während eine alte Frau grausame Werkzeuge benutzt. Die Schreie und das Blut lassen Dirie schweißgebadet aufwachen. Als UN-Sonderbotschafterin ist sie schockiert, dass Genitalverstümmelungen nicht nur in Afrika, sondern auch in Europa stattfinden. Ein 10-jähriges Mädchen in Cardiff wäre verblutet, hätte ein Arzt nicht eingegriffen. Ihre Nachforschungen stoßen auf eine Mauer des Schweigens, doch Dirie ist entschlossen, das Bewusstsein unter der schwarzafrikanischen Bevölkerung in Europa zu schärfen. FGM, das englische Kürzel für "Female Genital Mutilation", muss in Europa verboten werden. Zurück in Wien beginnt sie eine ernüchternde Bestandsaufnahme. Als selbst ein Opfer der Beschneidung erkennt sie, dass die Zahl der Betroffenen weltweit steigt. Schätzungen zufolge gibt es 150 Millionen Opfer, darunter 500.000 in Europa. Diries Recherchen führen sie durch ganz Europa, wo sie eine bedrückende Dokumentation über die Lebensumstände dieser Frauen erstellt. In ihrer somalischen Heimat sagt man: "Liebe tut dreimal weh" – bei der Beschneidung, der Vereinigung und der Geburt. Dirie und ihre Publikationen kämpfen gegen solche menschenverachtenden Traditionen.

      Schmerzenskinder
      3,8