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Roman | Über die schmale Grenze zwischen Kunst und Leben
Rachel Cusk ist eine Autorin, deren Werke für ihre scharfsinnige Erforschung persönlicher und gesellschaftlicher Themen durch einen innovativen Erzählstil bekannt sind. Ihre Prosa, die oft autobiografische Elemente einbezieht, taucht tief in die Komplexität menschlicher Beziehungen, Identität und die Suche nach Sinn in der heutigen Welt ein. Cusk erforscht die tiefen psychologischen Zustände ihrer Charaktere und hinterfragt gleichzeitig traditionelle Erzählformen. Ihre unverwechselbare Stimme bietet den Lesern eine provokative und nachdenklich stimmende Erfahrung.







Roman | Über die schmale Grenze zwischen Kunst und Leben
La experiencia de la maternidad es una experiencia en contradicción. Es un lugar común y es imposible de imaginar. Es prosaico y es misterioso. Es a la vez banal, extraño, convincente, tedioso, cómico y catastrófico. Ser madre es convertirse en el actor principal de un drama de la existencia humana al que nadie se presenta. Es el proceso por el cual una vida ordinaria se transforma invisible en una historia de extrañas y poderosas pasiones, de amor y servidumbre, de encierro. y compasión". "En un libro que es conmovedor, hilarante, provocativo y profundamente perspicaz, la novelista Rachel Cusk intenta contar algo de una vieja historia ambientada en una nueva era de igualdad sexual. El relato de Cusk sobre un año de maternidad moderna se convierte en muchas historias: una despedida de la libertad, el sueño y el tiempo; una lección de humildad y trabajo duro; un viaje a las raíces del amor; una meditación sobre la locura y la mortalidad; y sobre todo, una educación sentimental en bebés, libros, grupos de niños pequeños, malos consejos, llanto, lactancia y nunca estar solo
Romancière qui s'est isolée depuis son second mariage avec Tony, M. n'écrit plus mais rêve d'accueillir pour une résidence d'artistes L., un peintre renommé qu'elle admire. Il finit par accepter son invitation mais se présente en compagnie d'une jeune fiancée irritante, de sa fille et du compagnon de cette dernière. Les six adultes cohabitent mais des tensionsapparaissent rapidement.
Eine Frau lädt einen berühmten Maler in ihr Haus in einer abgelegenen Küstenregion ein. Es ist ein erdrückend heißer Sommer, und sie hofft, sein künstlerischer Blick werde das Geheimnis ihres Lebens und ihrer Landschaft lüften. Nur kommt es ganz anders. Denn nicht nur weigert er sich, sie zu malen, er meidet sie geradezu, scheint sie regelrecht vorzuführen in ihrer Bedürftigkeit. Und verbündet sich unterdessen mit ihrem Mann, und nähert er sich nicht auch ihrer Tochter an? (Deren Schönheit und Jugend sie nicht gleichgültig lassen.) Was soll sie tun? Sich kampflos ergeben? Oder versuchen, auch gegen ihre zum Leben erwachten Dämonen anzukämpfen und ihren Willen durchzusetzen? Der andere Ort ist ein atmosphärisch hoch entzündliches Kammerspiel. Rachel Cusk erzählt darin von weiblichem Schicksal und männlichem Privileg, von der dramatischen Geometrie menschlicher Beziehungen und von Kunst, die uns retten – oder zerstören kann.
Rachel Cusk beschreibt in ihrem persönlichen und politischen Buch die Folgen ihrer Trennung. Sie reflektiert über die Herausforderungen, als Schriftstellerin nach der Geburt ihrer Töchter weiterzuarbeiten, während ihr Mann den Haushalt führt. Cusk untersucht die Krise der Ehe, das Gefühl des Verlusts und die Suche nach neuer Identität.
Essays
Was passiert mit uns, wenn unsere eigenen Eltern plötzlich aufhören, mit uns zu reden? Warum scheint sich Grobschlächtigkeit weltweit öffentlich durchzusetzen? Kann man ein Haus bauen, ohne den Verstand zu verlieren? Warum regredieren wir beim Autofahren so spektakulär? (Sollten unsere SUVs die Airbags nicht besser außen haben?) Und wie kann es gelingen, gleichzeitig Mutter, Tochter, Ehefrau, Staatsbürgerin, Künstlerin und breadwinner für die ganze Familie zu sein? (Achtung, Spoiler: schwierig!) Rachel Cusk ist eine unerbittlich humorvolle Selbsterforscherin und eine Poetin der gespaltenen Gefühle. Coventry versammelt eine Reihe ihrer glänzenden Essays, hochaufgelöste, tiefenscharfe Meisterstücke. Sie zu lesen bedeutet, sich den weitreichenden Ungewissheiten zu stellen, die wir alltags lieber nicht beachten.
Faye ist Schriftstellerin und unterwegs, ihren neuen Roman vorzustellen. Für sie scheint diese Reise lebensentscheidend. Nicht nur hofft sie, endlich die ihr gebührende öffentliche Anerkennung zu finden, sie sucht vor allem Abstand zu einer privaten Katastrophe. Sie begegnet Kollegen, die sich um Kopf und Kragen reden, sie bestreitet Bühnengespräche, in denen man ihr nicht zuhört und sie gibt Interviews, ohne wirklich selbst zu Wort zu kommen. Doch je mehr sie sich auf die anderen einlässt, umso deutlicher wird Faye, was jenseits all der Geschichten und Fiktionen liegt, mit denen die Menschen sich fast obsessiv wappnen. Die Konsequenz, die Faye für sich daraus zieht, ist einleuchtend – führt sie aber geradewegs zurück in die Bodenlosigkeit ihrer persönlichen Situation. Was verbergen wir, indem wir uns zeigen? Und warum wissen wir am wenigsten über das, was uns am meisten bewegt? Rachel Cusk ist »eine originäre, eine geradezu philosophische Schriftstellerin.« (taz) und Kudos ein lebenskluger, beziehungsreicher Roman, erzählt mit schlichter Eleganz und häretischem Witz.
Roman | Eine weibliche Odyssee im 21. Jahrhundert
Wie können wir uns darin einrichten, wenn wir dem eigenen Leben zugleich entfliehen wollen? Mit Scharfsinn und Witz erzählt In Transit von vertrackten Sehnsüchten, entscheidenden Momenten und dem Rätsel persönlicher Veränderung. »Eine Übergangsphase« prophezeit ihr eine astrologische Spam-Mail. Und tatsächlich verändert sich für die Schriftstellerin Faye gerade vieles: Nach einer kräftezehrenden Scheidung ist sie mit ihren beiden Söhnen zurück nach London gezogen und hat bei der Suche nach einer Wohnung einem Gefühl nachgegeben, das augenblicklich verschwand. Anders als die heruntergekommene Haushälfte, die sie jetzt ihr Eigen nennt. Sie lebt auf einer Baustelle, täglich ereignet sich eine kleine Katastrophe, während sie sich einem Ort anzunähern versucht, den sie schon einmal Heimat nannte. Sie trifft Freunde von früher und knüpft neue Bekanntschaften, sie erfährt von den Schicksalen und Krisen der anderen, spricht über Wahlfreiheiten und Notwendigkeiten und gelangt nach und nach zu einer weitreichenden Erkenntnis, die alles auf den Kopf stellt.
SHORTLISTED FOR THE BAILEYS WOMEN'S PRIZE FOR FICTION A woman arrives in Athens in the height of summer to teach a writing course. Once there, she becomes the audience to a chain of narratives as the people she meets tell her one after another the stories of their lives. Beginning with the neighbouring passenger on the flight out and his tales of fast boats and failed marriages, the storytellers talk of their loves and ambitions and pains, their anxieties, their perceptions and daily lives. In the stifling heat and noise of the city the sequence of voices begins to weave a complex human tapestry: the experience of loss, the nature of family life, the difficulty of intimacy and the mystery of creativity itself. SHORTLISTED FOR THE FOLIO PRIZE, THE GOLDSMITHS PRIZE AND LONGLISTED FOR THE IMPAC PRIZE
Kaum eine Frauengestalt des antiken Mythos ist bis heute so lebendig wie die der Medea. Der Stoff von der Frau, die in ihrem Rachebedürfnis zum Äußersten geht, ist seit der Antike zahllose Male aufgegriffen und bearbeitet worden. Am Anfang dieser unvergleichlichen Rezeptionskette steht Euripides Drama, das im Jahre 431 v. Chr. erstmals aufgeführt wurde und für uns die älteste erhaltene Fassung der Geschichte darstellt – ein unausweichliches Stück Literatur für alle, die sich mit der Medea-Gestalt auseinandersetzen.