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Svetlana Alexievitch

    Swetlana Alexijewitsch zeichnet literarische Porträts des Lebens während und nach dem Sowjetunion durch die Erfahrungen von Einzelpersonen. In ihren Büchern verwendet sie Interviews, um eine Collage aus einer breiten Palette von Stimmen zu schaffen. Mit ihren „Dokumentarromanen“ bewegt sich Alexijewitsch, die Journalistin ist, an der Grenze zwischen Reportage und Fiktion. Ihre Hauptwerke bilden ein umfangreicher Zyklus „Stimmen der Utopie“. Alexijewitsch kritisiert in ihren Büchern die politischen Regime der Sowjetunion und später Belarus.

    Zinkjungen
    Tschernobyl
    Chernobyl Prayer : a chronicle of the future
    Die letzten Zeugen
    Secondhand-Zeit
    Der Krieg hat kein weibliches Gesicht
    • Rund eine Million Frauen haben im Zweiten Weltkrieg in der Roten Armee gekämpft, aber ihr Schicksal ist nirgendwo festgehalten. In diesem Buch sind nun ihre Erinnerungen aufgezeichnet. Die Frauen schildern die unheroische Seite des Krieges, die üblicherweise in Erzählungen und Erinnerungen ausgeblendet wird. Im Gegensatz zu den Männern, die aus dem Krieg zurückkehrten, galten die Soldatinnen keineswegs als Heldinnen, vielmehr begegnete man ihnen mit Misstrauen, ja mit Verachtung. Swetlana Alexijewitsch gibt den Frauen in diesem erschütternden Buch erstmals eine Stimme. Entstanden ist ein zutiefst bewegendes, unsentimentales und doch fast lyrisches Dokument, das nun in einer von der Autorin überarbeiteten Neuausgabe erscheint.

      Der Krieg hat kein weibliches Gesicht
      4,6
    • Der Kalte Krieg ist seit über zwanzig Jahren vorbei, doch das postsowjetische Russland sucht noch immer nach einer neuen Identität. Während man im Westen nach wie vor von der Gorbatschow-Zeit schwärmt, will man sie in Russland am liebsten vergessen. Inzwischen gilt Stalin dort vielen, auch unter den Jüngeren, wieder als großer Staatsmann, wie überhaupt die sozialistische Vergangenheit immer öfter nostalgisch verklärt wird. Für Swetlana Alexijewitsch leben die Russen gleichsam in einer Zeit des „secondhand“, der gebrauchten Ideen und Worte. Wie ein vielstimmiger Chor erzählen die Menschen in ihrem neuen Buch von der radikalen gesellschaftlichen Umwälzung in den zurückliegenden Jahren.

      Secondhand-Zeit
      4,6
    • Die letzten Zeugen

      Kinder im Zweiten Weltkrieg

      • 328 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Wer weint, wird erschossen Swetlana Alexijewitsch hat mit Männern und Frauen gesprochen, die als Kinder den Einmarsch der Deutschen in Weißrußland, den Krieg und die ersten Jahre der Nachkriegszeit erlebten. Entstanden sind Berichte, die einem das Blut in den Adern stocken lassen. Ein Buch über die Schrecken des Krieges, die bis heute nachwirken in denjenigen, die sie erlitten haben, ein Antikriegsbuch von größter Eindringlichkeit zum 60. Jahrestag des Kriegsendes. Einfühlsam und auf hohem journalistischen Niveau konfrontiert uns Swetlana Alexijewitsch mit den Aussagen derer, die damals am schwächsten waren. „Es sind keine nüchternen, ausufernden Augenzeugenberichte, sondern Lebenserfahrungen, die die Autorin verdichtet und lebendig und unkommentiert wiedergibt.“ Süddeutsche Zeitung

      Die letzten Zeugen
      4,5
    • Winner of the Nobel Prize in Literature 'Absolutely essential and heartbreaking reading. There's a reason Ms. Alexievich won a Nobel Prize' - Craig Mazin, creator of the HBO / Sky TV series Chernobyl - A new translation of Voices from Chernobyl based on the revised text - In April 1986 a series of explosions shook the Chernobyl nuclear reactor. Flames lit up the sky and radiation escaped to contaminate the land and poison the people for years to come. While officials tried to hush up the accident, Svetlana Alexievich spent years collecting testimonies from survivors - clean-up workers, residents, firefighters, resettlers, widows, orphans - crafting their voices into a haunting oral history of fear, anger and uncertainty, but also dark humour and love. A chronicle of the past and a warning for our nuclear future, Chernobyl Prayer shows what it is like to bear witness, and remember in a world that wants you to forget. 'Beautifully written. . . heart-breaking' - Arundhati Roy, Elle 'One of the most humane and terrifying books I've ever read' - Helen Simpson, Observer

      Chernobyl Prayer : a chronicle of the future
      4,5
    • Swetlana Alexijewitsch wurde bekannt durch die Dokumentation menschlicher Schicksale und gilt als wichtigste Zeitzeugin der postsowjetischen Gesellschaft. Über viele Jahre hat sie mit Menschen gesprochen, für die die Katastrophe von Tschernobyl zum zentralen Ereignis ihres Lebens wurde. Entstanden sind eindringliche psychologische Porträts, die ungeheure Nähe zu den Betroffenen aufbauen und von höchster Sensibilität und journalistischer Perfektion zeugen.

      Tschernobyl
      4,4
    • Zinkjungen

      Afghanistan und die Folgen

      Zinkjungen: So wurden im sowjetischen Afghanistankrieg die gefallenen Soldaten genannt. Ihre Leichen durften den Angehörigen nur in zugeschweißten Zinksärgen übergeben werden. Das Wort steht exemplarisch für die Verschleierungspraxis der Sowjetunion, die alles dafür tat, die brutale Realität des zehnjährigen Krieges geheim zu halten. Swetlana Alexijewitsch hat mit Soldaten, Müttern, Witwen und Krankenschwestern gesprochen und verarbeitet die Augenzeugenberichte in ihrem »Roman der Stimmen« zu einem erschütternden Antikriegsbuch. Friedenspreisträgerin Swetlana Alexijewitsch dokumentiert den universellen Wahnsinn des Krieges und seine verheerenden Auswirkungen auf ihre Gesellschaft – in Zeiten von weltweit auflodernden Krisenherden ist dieses Buch aktueller denn je. »Beharrlich, furchtlos, ergreifend.« Karl Schlögel, Laudatio zum Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2013

      Zinkjungen
      4,3
    • Более двадцати лет назад Советский Союз распался, русские открыли для себя мир, а мир открылся для русских. На мгновение казалось, что начинается роман, но любовь быстро закончилась. В то время как на Западе все еще идеализируют Горбачева, а на Востоке Путин весьма свободно интерпретирует понятие «демократия», многие бывшие советские граждане — в том числе молодежь — с ностальгией вспоминают социалистических лидеров прошлого. Исследовательница Светлана Алексиевич дает слово сотням свидетелей их жизни во время и после Советского Союза: хорошим и не очень хорошим людям; виновным и жертвам; сторонникам перестройки и упорным сталинистам. С замечательной откровенностью они рассказывают, как переворот 1991 года повлиял на их судьбы, как изменилось их мировоззрение, как им пришлось искать новую идентичность. «Конец Красного человека» обнажает душу травмированного, разделенного народа. Они тоже — Европа.

      Vremja second-hand. Secondhand-Zeit, russische Ausgabe
      4,3
    • Время секонд хэнд

      • 512 Seiten
      • 18 Lesestunden

      Более двадцати лет назад Советский Союз распался, русские открыли для себя мир, а мир открыл русских. На мгновение казалось, что начинается роман, но любовь быстро закончилась. В то время как на Западе все еще идеализируют Горбачева, а на Востоке Путин слишком широко интерпретирует понятие «демократия», многие бывшие советские граждане – в том числе молодежь – с ностальгией вспоминают социалистических государственных деятелей прошлого. Исследовательница Светлана Алексиевич дает слово сотням свидетелей о их жизни во время и после Советского Союза: хорошие и не очень хорошие люди; виновные и жертвы; сторонники перестройки и закоренелые сталинисты. С удивительной открытостью они рассказывают, как переворот 1991 года повлиял на их жизненный путь, как изменилось их мировоззрение, как им пришлось искать новую идентичность. <i>Конец Красного человека</i> обнажает душу травмированного, разделенного народа. Они тоже являются Европой.

      Время секонд хэнд