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Svetlana Alexievitch

    Swetlana Alexijewitsch zeichnet literarische Porträts des Lebens während und nach dem Sowjetunion durch die Erfahrungen von Einzelpersonen. In ihren Büchern verwendet sie Interviews, um eine Collage aus einer breiten Palette von Stimmen zu schaffen. Mit ihren „Dokumentarromanen“ bewegt sich Alexijewitsch, die Journalistin ist, an der Grenze zwischen Reportage und Fiktion. Ihre Hauptwerke bilden ein umfangreicher Zyklus „Stimmen der Utopie“. Alexijewitsch kritisiert in ihren Büchern die politischen Regime der Sowjetunion und später Belarus.

    Zinkjungen
    Tschernobyl
    Chernobyl Prayer : a chronicle of the future
    Die letzten Zeugen
    Secondhand-Zeit
    Der Krieg hat kein weibliches Gesicht
    • Die letzten Zeugen

      Kinder im Zweiten Weltkrieg

      • 328 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Wer weint, wird erschossen Swetlana Alexijewitsch hat mit Männern und Frauen gesprochen, die als Kinder den Einmarsch der Deutschen in Weißrußland, den Krieg und die ersten Jahre der Nachkriegszeit erlebten. Entstanden sind Berichte, die einem das Blut in den Adern stocken lassen. Ein Buch über die Schrecken des Krieges, die bis heute nachwirken in denjenigen, die sie erlitten haben, ein Antikriegsbuch von größter Eindringlichkeit zum 60. Jahrestag des Kriegsendes. Einfühlsam und auf hohem journalistischen Niveau konfrontiert uns Swetlana Alexijewitsch mit den Aussagen derer, die damals am schwächsten waren. „Es sind keine nüchternen, ausufernden Augenzeugenberichte, sondern Lebenserfahrungen, die die Autorin verdichtet und lebendig und unkommentiert wiedergibt.“ Süddeutsche Zeitung

      Die letzten Zeugen2019
      4,5
    • „Ganze Züge voller Frauen gingen an die Front“, erinnert sich eine ehemalige Rotarmistin im Gespräch mit Swetlana Alexijewitsch. „Es waren nicht mehr genug Männer da. Sie waren gefallen. Lagen unter der Erde oder waren in Gefangenschaft.“ Die Frauen waren „bereit, für die Heimat zu sterben. So waren wir erzogen.“ Sie waren nicht nur Ärztinnen und Krankenschwestern, sondern auch Fliegerinnen, weibliche Scharfschützen und Panzersoldaten. Und sie waren jung: „Ich war noch so klein, als ich an die Front ging“, erzählt eine ehemalige Scharfschützin, „dass ich im Krieg noch gewachsen bin.“ Und sie waren für ihr Leben traumatisiert. Sie erzählen der Autorin vom Tod und vom Töten, von Blut, Dreck und Läusen, von Kriegsverbrechen, von Verwundungen, Schmerzen, Hunger und miserabler Ausrüstung – und wie man sie vergessen hat, als es nach dem Krieg darum ging, die „Helden“ zu feiern. Das erschütternde Dokument einer ausgeblendeten Seite des Zweiten Weltkriegs: Rund eine Million Frauen haben in der Roten Armee gekämpft. Swetlana Alexijewitsch lässt sie zu Wort kommen.

      Der Krieg hat kein weibliches Gesicht2017
      4,6
    • Winner of the Nobel Prize in Literature 'Absolutely essential and heartbreaking reading. There's a reason Ms. Alexievich won a Nobel Prize' - Craig Mazin, creator of the HBO / Sky TV series Chernobyl - A new translation of Voices from Chernobyl based on the revised text - In April 1986 a series of explosions shook the Chernobyl nuclear reactor. Flames lit up the sky and radiation escaped to contaminate the land and poison the people for years to come. While officials tried to hush up the accident, Svetlana Alexievich spent years collecting testimonies from survivors - clean-up workers, residents, firefighters, resettlers, widows, orphans - crafting their voices into a haunting oral history of fear, anger and uncertainty, but also dark humour and love. A chronicle of the past and a warning for our nuclear future, Chernobyl Prayer shows what it is like to bear witness, and remember in a world that wants you to forget. 'Beautifully written. . . heart-breaking' - Arundhati Roy, Elle 'One of the most humane and terrifying books I've ever read' - Helen Simpson, Observer

      Chernobyl Prayer : a chronicle of the future2016
      4,5
    • Secondhand-Zeit

      Leben auf den Trümmern des Sozialismus

      • 570 Seiten
      • 20 Lesestunden

      Gut zwanzig Jahre sind vergangen seit dem Zusammenbruch des Sowjetimperiums, die Russen entdeckten die Welt, und die Welt entdeckte die Russen. Inzwischen aber gilt Stalin wieder als großer Staatsmann, die sozialistische Vergangenheit wird immer öfter, vor allem von jungen Menschen, nostalgisch verklärt. Russland, so Swetlana Alexijewitsch, lebt in einer Zeit des »Second-hand«, der gebrauchten Ideen und Worte. Die Reporterin befragt Menschen, die sich von der Geschichte überrollt, gedemütigt, betrogen fühlen. Sie spricht mit Frauen, die in der Roten Armee gekämpft haben, mit Soldaten, Gulag-Häftlingen, Stalinisten. »Historiker sehen nur die Fakten, die Gefühle bleiben draußen …, ich aber sehe die Welt mit den Augen der Menschforscherin.« Wer das Russland von heute verstehen will, muss dieses Buch lesen. Swetlana Alexijewitsch formt aus den erschütternden Erfahrungen von Menschen, die zwischen Neuanfang und Nostalgie schwanken, den Lebensroman einer noch nicht vergangenen Epoche.

      Secondhand-Zeit2016
      4,6
    • La Seconde Guerre mondiale ne cessera jamais de se révéler dans toute son horreur. Derrière les faits d'armes, les atrocités du champ de bataille et les crimes monstrueux perpétrés à l'encontre des civils, se cache une autre réalité. Celle de milliers de femmes russes envoyées au front pour combattre l'ennemi nazi. Svetlana Alexievitch a consacré sept années de sa vie à recueillir des témoignages de femmes dont beaucoup étaient à l'époque à peine sorties de l'enfance. Après les premiers sentiments d'exaltation, on assiste, au fil des récits, à un changement de ton radical, lorsque arrive l'épreuve fatidique du combat, accompagnée de son lot d'interrogations, de déchirements et de souffrances. Délaissant le silence dans lequel nombre d'entre elles ont trouvé refuge, ces femmes osent enfin formuler la guerre telle qu'elles l'ont vécue. Un recueil bouleversant, des témoignages poignants.

      La guerre n'a pas un visage de femme - Prix Nobel de Littérature 20152005
      4,5
    • Swetlana Alexijewitsch wurde bekannt durch die Dokumentation menschlicher Schicksale und gilt als wichtigste Zeitzeugin der postsowjetischen Gesellschaft. Über viele Jahre hat sie mit Menschen gesprochen, für die die Katastrophe von Tschernobyl zum zentralen Ereignis ihres Lebens wurde. Entstanden sind eindringliche psychologische Porträts, die ungeheure Nähe zu den Betroffenen aufbauen und von höchster Sensibilität und journalistischer Perfektion zeugen.

      Tschernobyl2005
      4,4
    • Zinkjungen

      Afghanistan und die Folgen

      Zinkjungen: So wurden im sowjetischen Afghanistankrieg die gefallenen Soldaten genannt. Ihre Leichen durften den Angehörigen nur in zugeschweißten Zinksärgen übergeben werden. Das Wort steht exemplarisch für die Verschleierungspraxis der Sowjetunion, die alles dafür tat, die brutale Realität des zehnjährigen Krieges geheim zu halten. Swetlana Alexijewitsch hat mit Soldaten, Müttern, Witwen und Krankenschwestern gesprochen und verarbeitet die Augenzeugenberichte in ihrem »Roman der Stimmen« zu einem erschütternden Antikriegsbuch. Friedenspreisträgerin Swetlana Alexijewitsch dokumentiert den universellen Wahnsinn des Krieges und seine verheerenden Auswirkungen auf ihre Gesellschaft – in Zeiten von weltweit auflodernden Krisenherden ist dieses Buch aktueller denn je. »Beharrlich, furchtlos, ergreifend.« Karl Schlögel, Laudatio zum Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2013

      Zinkjungen1992
      4,3