How can the poorer countries of the world be helped to help themselves through freer, fairer trade? In this challenging and controversial book Nobel prize-winning economist Joseph E. Stiglitz and his co-author Andrew Charlton address one of the key issues facing world leaders today. They put forward a radical and realistic new model for managing trading relationships between the richest and the poorest countries. Their approach is designed to open up markets in the interests of all and not just the most powerful economies, to ensure that trade promotes development, and to minimise the costs of adjustments. Beginning with a brief history of the World Trade Organisation and its agreements, the authors explore the issues and events which led to the failure of Cancun and the obstacles that face the successful completion of the Doha Round of negotiations. Finally they spell out the reforms and principles upon which a successful agreement must be based. Accessibly written and packed full of empirical evidence and analysis, this book is a must read for anyone interested in world trade and development.
Joseph E. Stiglitz Bücher
Joseph Stiglitz ist ein renommierter Ökonom, der für seine kritische Sicht auf die Steuerung der Globalisierung und bestimmter internationaler Institutionen bekannt ist. Seine Arbeit beschäftigt sich häufig mit Themen wie Ungleichheit, Marktversagen und den gesellschaftlichen Auswirkungen von Wirtschaftspolitik. Stiglitz' einflussreiche Stimme in der wirtschaftswissenschaftlichen Debatte zeichnet sich durch seinen Fokus auf die Notwendigkeit von Regulierung und sozialer Verantwortung in der globalen Wirtschaft aus. Er gilt als einer der meistzitierten Ökonomen weltweit, dessen Analysen das gegenwärtige Verständnis internationaler Entwicklung prägen.







InhaltsverzeichnisNeue Weltkunde; Kapitalismus in der Krise; Die Zukunft der Energie; Viele Hauptstädte, viele Ansichten; Kompliziertes Afrika; Ungelöste Konflikte
Joseph Stiglitz, ein scharfer Kritiker der Sparpolitik, die von der deutschen Bundesregierung als Ausweg aus der Eurokrise propagiert wird, argumentiert, dass kein Sparprogramm die strukturellen Mängel der Gemeinschaftswährung beheben kann. Um die Einheit der Eurozone zu bewahren, müssen die Mitgliedsstaaten neue Ansätze verfolgen. In seinem neuen Werk zeigt Stiglitz auf, wie diese Lösungswege aussehen könnten. Er legt schonungslos dar, dass die Austeritätspolitik sowohl die europäische Einheit als auch das Wirtschaftswachstum gefährdet und kritisiert die Europäische Zentralbank für ihren Fokus auf Inflationsbekämpfung zur Krisenbewältigung. Anstatt diese Politik als „alternativlos“ zu betrachten, präsentiert Stiglitz drei mögliche Lösungen: eine grundlegende Reform der Eurozone und ihrer Auflagen für Krisenländer, eine geregelte Auflösung der Europäischen Union oder die Schaffung eines neuen europäischen Finanzsystems – des „flexiblen Euro“. Mit seinen Argumenten bringt der Nobelpreisträger frischen Wind in eine Debatte, die sich zu lange im Kreis gedreht hat, und bietet einen Ausblick auf mögliche Wege zur Lösung der Eurokrise.
Warum die Ungleichheit wächst und was wir dagegen tun können Mit seinem Bestseller »Der Preis der Ungleichheit« hat sich Joseph Stiglitz an die Spitze der Debatte über die zunehmende Spaltung unserer Gesellschaft in Reich und Arm gesetzt. In seinem neuen Buch beweist der Nobelpreisträger erneut, dass er nicht nur ein brillanter Ökonom, sondern auch ein scharfsinniger politischer Denker ist, der beherzt für eine gerechtere Verteilung des Wohlstands kämpft. Wachsende Ungleichheit ist kein Schicksal, sondern Folge politischer Entscheidungen, diese Überzeugung vertritt Joseph Stiglitz vehement. Deswegen fordert er eine Politik, die den Wohlstand endlich wieder gerechter verteilt. In seinem neuen Buch zeigt er uns, jenen 99 Prozent der Bevölkerung, denen die zunehmende Spaltung der Gesellschaft in Reich und Arm schadet, welche Risiken die wachsende Ungleichheit birgt und was wir gegen sie tun können. »Reich und Arm« versammelt die einflussreichsten Texte von Joseph Stiglitz aus den letzten Jahren, erstmals sind seine kämpferischen Einwürfe nun auf Deutsch zu lesen. Wer über die wachsende Ungleichheit in unserer Gesellschaft mitdiskutieren will, wird an »Reich und Arm« nicht vorbeikommen.
Im freien Fall
- 512 Seiten
- 18 Lesestunden
Nobelpreisträger Joseph Stiglitz über die Finanzkrise Die Finanz- und Wirtschaftskrise, die wir seit dem Zusammenbruch der Investment-Bank Lehman Brothers erleben, ist die schlimmste seit den 1930er Jahren – und trotz Zeichen der Erholung noch lange nicht überstanden. In seinem Buch zeigt Wirtschaftsnobelpreisträger Joseph Stiglitz, wie es zur weltweiten Krise kommen konnte, und erklärt, was wir tun müssen, um solche Katastrophen in Zukunft zu verhindern.
Pandemie und Markt
Ein Gespräch über eine gerechte Weltwirtschaft
Der amerikanische Wirtschaftsnobelpreisträger spricht über neue Leitplanken für eine gerechtere Weltwirtschaft. Passgenaue öffentliche Ausgaben, vor allem Investitionen in die grüne Wirtschaft, sind das Gebot der Stunde. Können wir die nationalen Wirtschaften nach Corona wiederaufrichten? Ja, aber nur mit mehr Kooperation, nicht weniger! Die Probleme nach Corona sind die Probleme vor Corona, nur schlimmer. Das hat die Pandemie schonungslos gezeigt. Ob Ungleichheit und Klimawandel, Wirtschaft und Arbeit, Geschlechterverhältnisse, Gesellschaft, Demokratie und Staat – Corona beschleunigt alte Missstände und Widersprüche. Was sind die Folgen? Wie kommen wir da wieder raus? Und was können wir besser machen? Ein Band aus unserer Corona-Interviewreihe, in der acht prominente Köpfe aus Wissenschaft, Politik und Kultur Antworten geben.
Viele Arme, wenige Reiche - Warum die wachsende Ungleichheit uns alle angeht Die Ungleichheit in der Welt nimmt zu: Immer weniger Menschen häufen immer größeren Reichtum an, während die Zahl der Armen wächst und die Mittelschicht vom Abstieg bedroht ist. Doch diese Entwicklung, so zeigt Nobelpreisträger Joseph Stiglitz in seinem neuen Bestseller, ist keine zwangsläufige Folge einer freien Marktwirtschaft, sondern Ergebnis einer globalisierten Ökonomie, die zunehmend vom reichsten einen Prozent der Bevölkerung beherrscht wird.Die Schere zwischen Arm und Reich wird größer, daran konnte auch die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise nichts ändern – im Gegenteil. Politik und Wirtschaft scheinen selbst in der Krise immer einseitiger den Interessen der Superreichen zu folgen, während es vielen Menschen zunehmend schlechter geht. Besonders drastisch lässt sich diese Entwicklung in den USA erkennen. Doch die wachsende Ungleichheit hat ihren Preis, wie Joseph Stiglitz in seinem neuen Buch zeigt. Sie behindert Wirtschaft und Wachstum, führt zu weniger Chancengerechtigkeit und korrumpiert Justiz und Politik. Deswegen ruft Nobelpreisträger Stiglitz dazu auf, die zunehmende Ungleichheit in unseren Gesellschaften nicht einfach hinzunehmen, sondern Wirtschaft und Politik so zu reformieren, dass der Wohlstand wieder gerechter verteilt ist. Die weltweiten Demonstrationen der Occupy-Bewegung können ein erster Schritt in diese Richtung sein.
Die wahren Kosten des Krieges
- 304 Seiten
- 11 Lesestunden
In ihrem neuesten Werk enthüllen der Wirtschaftsnobelpreisträger Joseph Stiglitz und Linda Bilmes die verheerenden Folgen des Irak-Kriegs. Sie analysieren nicht nur die ökonomischen Kosten für die USA und die Welt, sondern beleuchten auch die langfristigen politischen, sozialen und humanitären Auswirkungen, die erst in den kommenden Jahren sichtbar werden. Die finanziellen Belastungen sind enorm und betreffen nicht nur die Soldaten und Zivilbevölkerung, sondern auch die gesamte Weltwirtschaft. Die versteckten und langfristigen Kosten, wie die Versorgung von Veteranen und der Wiederaufbau der Kriegsregion, werden die wirtschaftliche Stärke der Vereinigten Staaten über Jahrzehnte hinweg beeinträchtigen. Zudem gibt es kaum messbare humanitäre und soziale Folgen. In ihrem nüchternen und erschütternden Bericht zeigen Stiglitz und Bilmes auf, welche bislang unterschätzten oder möglicherweise verheimlichten Konsequenzen der Irak-Krieg nach sich zieht. Ihr Buch belegt, dass der Feldzug von Bush nicht nur militärisch sinnlos war, sondern auch in Bezug auf soziale und ökonomische Aspekte ein Desaster darstellt.
Die Schatten der Globalisierung
- 304 Seiten
- 11 Lesestunden
Explodierende Aktienkurse und scheinbar nie dagewesenes Wirtschaftswachstum kennzeichneten die 'Goldenen Neunziger' – bis der Absturz in eine weltweite, tiefe und bis heute andauernde Rezession folgte. Was ist schief gelaufen? Nobelpreisträger Joseph Stiglitz zeigt, welchen Kräften sich der schwindelerregende Boom verdankte und inwiefern in ihm bereits die Saat der Zerstörung angelegt war. Stiglitz, als Berater der ersten Clinton-Administration und später Chefökonom der Weltbank ein intimer Kenner des 'Tatorts Washington' (NZZ) und der internationalen Konzernzentralen, weiß von den strategischen Entscheidungen in den innersten Zirkeln von Politik und Wirtschaft zu berichten, aber auch von den hitzigen Debatten, die diesen vorausgingen. Selbstkritisch beleuchtet er die globalen Folgen ihres gemeinsamen Tuns: Wie ist die Fixierung auf den Defizitabbau heute zu bewerten? Wie wirkt sich die von der US-Regierung exzessiv betriebene Deregulierung des Marktes aus? Wohin hat uns die Maxime, Eigennutz diene automatisch auch der Allgemeinheit, geführt? Das Gleichgewicht zwischen Staat und Markt ist verloren gegangen, so Stiglitz’ zentrale These. Um diese Balance wiederherzustellen, entwickelt Stiglitz eine überzeugende Alternative zum Diktat des Marktes – denn das, so zeigt er auf provozierende Weise, ist nicht nur wenig sozial, sondern auf lange Sicht sogar unwirtschaftlich.
Die Seifenblasen-Ökonomie der Neunziger wird aus der Perspektive eines bedeutenden Wirtschaftswissenschaftlers analysiert. Die „Goldenen Neunziger“ waren geprägt von explodierenden Aktienkursen und einem scheinbar unaufhaltsamen Wirtschaftswachstum, bis eine weltweite Rezession folgte. Nobelpreisträger Joseph E. Stiglitz untersucht die Kräfte hinter diesem Boom und die bereits angelegte Zerstörung. Als Berater der ersten Clinton-Administration und ehemaliger Chefökonom der Weltbank hat er tiefen Einblick in die strategischen Entscheidungen der politischen und wirtschaftlichen Eliten. Er beleuchtet die hitzigen Debatten, die diesen Entscheidungen vorausgingen, und reflektiert kritisch über die globalen Auswirkungen. Stiglitz hinterfragt die Fixierung auf Defizitabbau und die exzessive Deregulierung durch die US-Regierung. Er analysiert die Maxime, dass Eigennutz automatisch der Allgemeinheit dient, und stellt fest, dass das Gleichgewicht zwischen Staat und Markt verloren gegangen ist. Um diese Balance wiederherzustellen, entwickelt er überzeugende Alternativen zum Markt-Diktat, die sowohl sozial als auch wirtschaftlich nachhaltig sind.



