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Heimito von Doderer

    5. September 1896 – 23. Dezember 1966

    Heimito von Doderer, einer der bedeutendsten österreichischen Schriftsteller, widmete sich fast ausschließlich dem Leben und der Atmosphäre Wiens. Nach seiner Rückkehr aus russischer Gefangenschaft, wo er mehrere Jahre verbrachte, studierte er Geschichte. Sein literarisches Werk, charakterisiert durch eine ausgefeilte Sprache und tiefe Einblicke in die menschliche Psyche, erforscht die komplexen Beziehungen zwischen Individuen und der Gesellschaft. Doderers Schaffen zeichnet sich durch epische Breite und die Fähigkeit aus, den Zeitgeist einzufangen.

    Heimito von Doderer
    Das erzählerische Werk
    Commentarii 1951 bis 1956. Tagebücher aus dem Nachlaß. Hrsg. v. Wendelin Schmidt-Dengler
    Das Doderer-Buch
    Krachkultur 21/2020
    Briefwechsel 1928-1962
    Die Erzählungen
    • Die Erzählungen

      • 500 Seiten
      • 18 Lesestunden

      Ein Dichter schmückt ihren linken Oberschenkel. Aus einer verrückten Laune heraus hat sich Katharina, ein junges hübsches Mädchen, am ganzen Körper tätowieren lassen. In voller Schönheit präsentiert sie sich auf großen und kleinen Rummelplätzen neugierigen Gaffern. Irgendwann lernt sie einen Mann kennen, der sich für sie interessiert, von ihrer Tätowierung aber nichts weiß. Im Dunkel der Nacht läßt sie sich zu einem Rendezvous am nächsten Nachmittag überreden. Sie will ihm ganz gehören. Doch die Vorstellung, sich dem Geliebten nackt zu zeigen, wird für Katharina immer quälender, immer unerträglicher. Und das Schicksal nimmt seinen Lauf - wie so häufig in den Erzählungen der vorliegenden Sammlung, die erstmals die gesamte Kurzprosa Doderers vereint: die Erzählungen der beiden Bände "Die Peinigung der Lederbeutelchen" und "Unter schwarzen Sternen" sowie "Neun andere Geschichten" aus der Jubiläumsausgabe "Meine 19 Lebensläufe". Sie enthält darüber hinaus die zu Doderers Lebzeiten unveröffentlichten "Divertimenti" aus den Jahren 1924 bis 1926. Mit ihnen beschäftigt sich der Herausgeber vornehmlich in seinem Nachwort.

      Die Erzählungen
      4,6
    • Krachkultur 21/2020

      • 200 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Die KRACHKULTUR bringt bahnbrechende Literatur aus der ganzen Welt. Große Autoren und neue Stimmen. Leise und laute. Zu heiklen Themen wie Heimat und Sexismus, und zu den schönen Momenten im Leben, die im Alltag untergehen. Die spannende Literaturzeitschrift für heute. Jedes Heft sorgt für Debatten, von FAZ bis Neues Deutschland. Die Süddeutsche sagt, die KRACHKULTUR tanzt „niemandes Pfeife nach“. FAZ Woche nennt sie „ein kleines Mirakel“. Der Bayerische Rundfunk mahnt: „Nicht versäumen!“ Für das Hamburger Abendblatt ist die Krachkultur gar „Pflichtlektüre für Literaturkenner“. Und Welt kompakt urteilt: „Es gibt in KRACHKULTUR kaum einen Beitrag, sei es Gedicht, Story oder Essay, der sich nicht der Lektüre lohnte.“ Die KRACHKULTUR wird mit Texten die Welt nicht aus den Angeln heben – aber sie rüttelt sie manchmal gehörig durch. Im aktuellen Heft steht ein Interview mit Colson Whitehead, der für Underground Railroad und Die Nickel Boys gleich zweimal den Pulitzer-Preis erhielt. Außerdem geht es um das Frauenbild im Deutschrap, ein Violine spielendes Wunderkind in der DDR, Beethovens Sterbezimmer und einen mehr oder weniger echten Tag im Leben von Bob Dylan. Mit dabei sind Skandalautor Tom Kummer, Pop-Literat Eckhart Nickel, der große englische Lyriker Philip Larkin und Bestseller-Biologe Josef H. Reichholf.

      Krachkultur 21/2020
      5,0
    • Das Doderer-Buch

      Eine Auswahl aus dem seinem Werk

      • 402 Seiten
      • 15 Lesestunden

      » (...) Einige Erzählungen, einige Aufsätze und Reden – soweit ein Florilegium. Außerdem aber ganze sechsundzwanzig (von 371) Seiten aus dem Roman „Ein Mord, den jeder begeht“, vierunddreißig (von 909) aus dem Roman „Die Strudlhofstiege“, vierundsiebzig (von 1347) aus den „Dämonen“, sechsundsechzig (von 394) aus den „Wasserfällen von Slunj“. Der dies getan hat, nennt die Romane „Die Strudlhofstiege“ und „Die Dämonen“ Doderers „Zentralmassiv“. Glaubt er, das Gebirge ließe sich durch einen Maulwurfshügel hinreichend darstellen? «--Peter Pawlik, Die Zeit

      Das Doderer-Buch
      5,0
    • Anlässlich des 100. Geburtstags von Heimito von Doderer veröffentlicht der Verlag C.H. Beck eine Jubiläumskassette mit seinem gesamten erzählerischen Werk. Ein Begleitbuch mit Bildern und Texten bietet eine Einführung in Doderers Leben und Werk und ermöglicht einen umfassenden Zugang zu seinen Romanen und Erzählungen.

      Das erzählerische Werk
      5,0
    • "Der Grenzwald" war von Heimito von Doderer als zweiter "Satz" des nach dem Vorbild einer Symphonie in vier Sätzen aufgebauten "Romans No. 7" geplant. Die Einheit dieses vierteiligen Werkes sollte nicht im Inhalt, sondern allein in seinen Formelementen liegen. Wie im ersten "Satz", den "Wasserfällen von Slunj", tritt eine Figur weitgehend in den Mittelpunkt. Es ist der Oberleutnant Zienhammer, Durchschnittsmensch mit einem Schicksal, das in allen Kriegen, so aktuell ist wie in dem, den Heimito von Doderer schildert. Neben Zienhammer steht der Arzt Dr. Alfons Halfon im im Konflikt mit seinem Vater und auf der Suche nach den befremdlichen Todesumständen seiner Mutter. Obwohl "Der Grenzwald" Fragment geblieben ist, ist Doderers Technik, die Dinge als sie selbst wirken zu lassen, bereits durchschaubar; und der Raum, der durch das Motiv des "Grenzwaldes" geschaffen wird, verleiht dem Werk auch in der Gestalt die atmosphärische Dichte, die Doderers Romane stets ausgezeichnet hat.

      Der Grenzwald
      4,4
    • Das Wien der zwanziger Jahre  Einer der bedeutendsten Großstadtromane unseres Jahrhunderts. Im Wien der ausgehenden zwanziger Jahre werden Schicksale aus dem Großbürgertum und Adel, aus dem Arbeiter- und Intellektuellenmilieu zu einem schillernden gesellschaftlichen Gewebe verflochten.

      Die Dämonen
      4,3
    • Von Figur zu Figur

      Briefe an Ivar Ivask über Literatur und Kritik

      • 98 Seiten
      • 4 Lesestunden
      Von Figur zu Figur
      4,5
    • Beck'sche Reihe: Repertorium

      Ein Begreifbuch von höheren und niederen Lebens-Sachen

      • 286 Seiten
      • 11 Lesestunden

      "Repertorium" nannte Heimito von Doderer seine Sammlung von alphabetisch geordneten Stichworten und Aufzeichnungen, die er zu Anfang der vierziger Jahre begann und bis zu seinem Tod im Jahre 1966 weiterführte. Den Leser erwartet aber kein systematisches Doderer-Lexikon, sondern eine Sammlung von "Reizstoffen", die zum Nachdenken, zum Widerspruch und zum Gegendenken provozieren soll.

      Beck'sche Reihe: Repertorium
      4,4