Die Sandelholzstrafe
- 651 Seiten
- 23 Lesestunden
Dieser Literaturnobelpreisträger ist bekannt für seinen halluzinatorischen Realismus, der volkstümliche Erzählungen, Geschichte und Gegenwart auf meisterhafte Weise verschmilzt. Sein Werk wird oft mit Kafka oder Heller verglichen und zeichnet sich durch eine einzigartige Fähigkeit aus, epische Themen mit intimen menschlichen Erfahrungen zu verweben. Die Prosa des Autors ist reich und vielschichtig und bietet den Lesern durch fesselnde Erzählungen ein tiefes Eintauchen in die chinesische Kultur und Geschichte.







Roman
In der Hölle, wo die Klassenfeinde schmoren, hadert der Großgrundbesitzer Ximen Nao mit seinem grausamen Tod. Der Höllenfürst Yama hat ein Einsehen und erlaubt ihm, in sein früheres Haus zurückzukehren. Doch welch ein Missgeschick, er wird als Esel wiedergeboren. Klug und willig dient er nun seinen früheren Untertanen. Doch auch dem Esel ist kein glückliches Leben beschieden, wieder und wieder wird er neu geboren – als kraftstrotzender Stier, als fruchtbarer Zuchteber, als oberschlauer Affe. So durchlebt er heroische und grausame Zeiten inmitten des Dorfes, dessen Herr er einst war. Mo Yans zutiefst menschlicher Roman ist ein funkelnder Bilderbogen, sprühend vor Komik und berührend durch Anteilnahme.
\"Ein Buch über die Liebe wie über die Verzweiflung, über den ewigen Wechsel zwischen Frieden und Krieg, Hoffnung und Verlust.\"Alexander Schmitz, Welt am Sonntag Die endlosen Felder sind der Glanz und der Reichtum des chinesischen Dorfes Gaomi. In mächtigen roten Wellen erstrecken sie sich bis zum Horizont. Rot sind auch die Vorhänge der Sänfte, in der die schöne Dai Fenglian zu ihrem zukünftigen Ehemann Shan getragen wird. Aber als der Sänftenträger Yu Zhan'ao und Dai Fenglian sich sehen, entbrennen sie in Liebe zueinander. Als opulente Familiensaga zeichnet der Roman das Schicksal eines Dorfes vor dem Hintergrund des chinesisch-japanischen Krieges nach. Vierzig Jahre später erinnert sich der Enkel an den süßen Duft des frisch gebrannten Schnapses und an die vielen Geschichten und losen Scherze. Die Geister seiner Vorfahren fordern ihn auf, die Tradition des Dorfes und seiner Familie fortzuführen, Vergangenheit und Gegenwart zu versöhnen. Mo Yan beschreibt atmosphärisch dicht eine Familie am Übergang vom traditionellen zum modernen China. Die Verfilmung des Romans von Zhang Yimou wurde 1988 mit dem Goldenen Bären der Berliner Filmfestspiele ausgezeichnet und für den Oscar nominiert. (Amazon)
Literaturnobelpreisträger Mo Yan zeigt sich mit seinem neuen großen Roman auf der Höhe seiner Kunst: Gugu ist die begabteste Hebamme in Gaomi. Seit Jahrzehnten bringt sie dort alle Kinder zur Welt. Mit Beginn der Geburtenkontrolle verantwortet die parteitreue Gugu auch Abtreibungen und Zwangssterilisierungen. Für ihre Karriere macht sie sich zum willigen Werkzeug der Partei. Erst im Alter bereut sie ihre Taten, die viele Menschen das Leben kosteten. In farbenprächtigen, autobiografisch grundierten und oft auch komischen Szenen erzählt Mo Yan von den Schicksalen der Frauen und Kinder in seiner ländlichen Heimat und von den dramatischen Folgen der Ein-Kind-Politik für die Menschen in China.
Die Bauern des nordöstlichen Gaomi erwarten die alljährliche Knoblauchernte – doch zum Verkauf der Knollen kommt es nicht. Die Gemeinde weigert sich, den Knoblauch wie üblich abzunehmen: Es gibt einfach zu viel in diesem Jahr. Statt des würzig-herben Dufts legt sich erstickender Modergeruch über die Dörfer. Die unwirtschaftlichen und schlicht falschen Planungen der Behörden bedrohen die Existenz der Bevölkerung. In ihrer unbändigen Wut revoltieren die Bauern gegen die erbarmungslose und korrupte Bürokratie – mit dramatischen Folgen …
Mo Yans persönlichstes Buch. Als Mo Yans Jugendtraum, Lkw-Fahrer zuwerden, sich nicht erfüllt, geht er zur Armee und beginnt zu schreiben. Während er ein international angesehener Schriftsteller wird, macht sein ehemaliger Klassenkamerad als Geschäftsmann ein Vermögen. Dessen große Liebe aber geht an den gesellschaftlichen Verhältnissen zugrunde. In Mo Yans bisher persönlichstem Buch spiegelt sich der Wandel der chinesischen Gesellschaft von der Zeit der Kulturrevolutionbis in die Gegenwart wider.
In China brodelt die Gerüchteküche: In einer entlegenen Provinz sollen dekadente Parteikader, skrupellose Parvenüs, die nach der Wirtschaftswende zu Reichtum gekommen sind, kleine Kinder nach allen Regeln der Kochkunst zubereiten lassen. Sonderermittler Ding Gou’er wird nach Jiuguo, in die sogenannte »Schnapsstadt«, entsandt, um der Fama dieser »Fleischkinder« auf den Grund zu gehen. Doch kaum hat Ding den Fall aufgegriffen, sieht er sich konfrontiert mit einer wahnhaften Welt, die von Aberglaube und Korruption, von Anmaßung und Gier beherrscht wird. Die Schnapsstadt ist eine virtuose Groteske, eine politische Allegorie, die das neue China der toten Ideale und seine gesellschaftliche Wirklichkeit kühn gegen den Strich bürstet.
Mo Yan, a Nobel Laureate, is celebrated for his unique storytelling that blends folk tales, historical elements, and contemporary issues through a lens of hallucinatory realism. His notable works, translated into English by Professor Howard Goldblatt, include titles like The Garlic Ballads and Red Sorghum. His writing often reflects deep cultural insights and explores complex themes, making him a significant figure in modern literature.
Poetry. Translated by Stephen Nashef. The poetry of Ma Yan, born in 1979 in Sichuan province, has garnered increasing attention in China since her untimely death in 2010. She stands out as a poet who is simultaneously playful and fearless in her explorations of subjectivity and inter-subjectivity, writing intimate yet arresting poetry of great emotional breadth. Her work delves into questions of gender, mental health, death, desire, physicality and our personal interactions to show how they all shape the raw experience of existence. I NAME HIM ME is the first collection of her poetry to appear in English.
A contemplative semiautobiographical picture book by Nobel Laureate Mo Yan and illustrated by Hans Christian Anderson Award nominee Zhu Chengliang.
In the fictional Chinese city of Yong'an, an amateur cryptozoologist is commissioned to uncover the stories of its fabled beasts. These creatures live alongside humans in near-inconspicuousness--save their greenish skin, serrated earlobes, and strange birthmarks. Aided by her elusive former professor and his enigmatic assistant, our narrator sets off to document each beast, and is slowly drawn deeper into a mystery that threatens her very sense of self.
"This English-language debut from the award-winning Chinese author contains nine short stories in her trademark wit and style based around everyday people facing the challenges of loneliness, emotional and physical displacement and longing."--
Jintong, his mother, and his eight sisters struggle to survive through the major crises of twentieth century China, which include civil war, invasion by the Japanese, the cultural revolution, and communist rule in the new China.
[In this novel by the 2012 Nobel Laureate in Literature], "a benign old monk listens to a prospective novice's tale of depravity, violence, and carnivorous excess while a nice little family drama--in which nearly everyone dies--unfurls ... As his dual narratives merge and feather into one another, each informing and illuminating the other, Mo Yan probes the character and lifestyle of modern China"--Dust jacket flap.
Pierwsza w Polsce chrestomatia współczesnych opowiadań chińskich, tłumaczonych przez sinologów, wprowadza w niezwykłą krainę od rozległych ziem Tybetu przez Shanxi po północno-wschodnie kresy ludu Oroczonów. Literacka opowieść o tym świecie to często poetycki zapis obrazów przywoływanych z pamięci lub magiczna wędrówka w głąb historii i wyobraźni, w której mit miesza się z rzeczywistością. Jest w niej także miejsce na groteskę i szyderczy śmiech. Pobrzmiewa on w opowiadaniach o tradycji „żółtej ziemi”, odsłaniających świat zwierzęcych zmysłów i ludowej moralności chłopów. Słychać go także tam, gdzie kpi się z norm i ideologii „rewolucyjnych” Chin. Autorzy opowiadań to w większości współcześni mistrzowie chińskiego słowa. Wśród nich Mo Yan i Su Tong zyskali sławę na całym świecie dzięki ekranizacji swoich utworów (Czerwone sorgo, Zawieście czerwone latarnie). W wypisach znalazły się wyłącznie utwory z lat osiemdziesiątych i dziewięćdziesiątych XX wieku. Wszystkie są ilustracją świadomego poszukiwania i odkrywania nowej poetyki, stylów i konwencji.
Mêlant souvenirs et imagination débordante, ces deux nouvelles que relient l’attachement de Mo Yan à l’enfance, à sa province natale et au monde animal, décrivent une Chine rurale où la débrouillardise permet d’affronter la dure réalité. Mo Yan lui-même s’y dévoile comme jamais, en adolescent turbulent et bavard aux prises avec la souffrance du veau, la misère, et la ruse infinie des hommes, ou en observateur de dix ans, candide et curieux, de la course de fond organisée par l’école. À chaque tour de piste, c’est la surprise, le suspense grandit tandis que l’enfant dresse un tableau truculent de la vie de son canton dans les années soixante. Mo Yan laisse exploser avec délices la malice et l’énergie de l’enfance, la bonhommie, le courage et l’humour vache du monde paysan soumis aux lois absurdes de l’époque maoïste.
L'usine a fait faillite, maître Ding est licencié. À seulement un mois de la retraite, c'est tout un monde qui s'effondre. Mais il retrouve soudain sa joie de vivre grâce à une idée géniale. Oui, mais cette idée... ne serait-elle pas un peu criminelle ? Dans ce court roman empreint de tendresse et d'humour, Mo Yan exerce une fois de plus son regard décapant sur la société chinoise contemporaine.
Né dans une famille de paysans, Mo Yan a dit un jour qu’une enfance malheureuse est une source d’inspiration infinie. C’est à travers les yeux d’un enfant qu’il décrit le monde dans les seize nouvelles de ce recueil. Tour à tour cruels, tendres, fantastiques ou érotiques, ces récits relatent la vie rude et douloureuse, parfois gouailleuse, mais toujours intense du petit peuple de Gaomi dans la Chine maoïste des années 1950 et 1960.
Verhalen van een nieuwe generatie Chinese schrijvers
Verhalen uit de Chinese Volksrepubliek in de periode 1985-1993.