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Svetlana Aleksievich

    31. Mai 1948
    Tschernobyl
    Последние свидетели. Poslednie svideteli
    Der Krieg hat kein weibliches Gesicht
    Doba z druhé ruky : konec rudého člověka
    Secondhand-Zeit
    Die letzten Zeugen
    • Rund eine Million Frauen haben im Zweiten Weltkrieg in der Roten Armee gekämpft, aber ihr Schicksal ist nirgendwo festgehalten. In diesem Buch sind nun ihre Erinnerungen aufgezeichnet. Die Frauen schildern die unheroische Seite des Krieges, die üblicherweise in Erzählungen und Erinnerungen ausgeblendet wird. Im Gegensatz zu den Männern, die aus dem Krieg zurückkehrten, galten die Soldatinnen keineswegs als Heldinnen, vielmehr begegnete man ihnen mit Misstrauen, ja mit Verachtung. Swetlana Alexijewitsch gibt den Frauen in diesem erschütternden Buch erstmals eine Stimme. Entstanden ist ein zutiefst bewegendes, unsentimentales und doch fast lyrisches Dokument, das nun in einer von der Autorin überarbeiteten Neuausgabe erscheint.

      Der Krieg hat kein weibliches Gesicht2018
      4,6
    • Doba z druhé ruky je výjimečná kniha autorky, laureátky prestižních literárních cen. Konec komunistického režimu a rozpad sovětského impéria přinesly občanům zklamání a dezorientaci. Text je mozaikou hlasů, které Alexijevičová zaznamenala při rozhovorech s různými lidmi, jež vyprávějí o svých vírách v sovětský systém, o zabíjení a umírání pro jeho ideu, o hrůzách komunismu, gulagu, válkách a Černobylu. Čtenář se setkává s rozmanitými osudy a názory, z nichž vyvstávají společná traumata a obsese. Hrdinové považují srpen 1991, kdy statisíce Rusů vyšlo do ulic Moskvy, za vrchol svobodného vzepětí společnosti, avšak následovalo vystřízlivění. Kapitalismus si lidé představovali jako velký supermarket, ale probudili se v zemi třetího světa, plné anarchie, inflace, zločinnosti a korupce. Kniha nabízí hlubokou sondu do ruské společnosti a pomáhá porozumět jejímu současnému vývoji. Nutí čtenáře zamyslet se nad tím, co je Rusko a proč se oblíbenost autokrata Putina pohybuje kolem 85 %. Alexijevičová, jejíž díla byla přeložena do 22 jazyků a oceněna mnoha cenami, včetně Nobelovy ceny za literaturu, zkoumá, proč je velkoruský šovinismus stále živý a militantnější.

      Doba z druhé ruky : konec rudého člověka2017
      4,7
    • Über mehrere Jahre hat Swetlana Alexijewitsch Menschen befragt, deren Leben von der Tschernobyl-Katastrophe gezeichnet wurden. Entstanden sind eindringliche psychologische Portraits - literarisch bearbeitete Monologe - , die von Menschen berichten, die sich ihre Zukunft in einer Welt der Toten aufbauen müssen.

      Tschernobyl2017
      4,4
    • Zinkjungen

      Afghanistan und die Folgen

      Zinkjungen: So wurden im sowjetischen Afghanistankrieg die gefallenen Soldaten genannt. Ihre Leichen durften den Angehörigen nur in zugeschweißten Zinksärgen übergeben werden. Das Wort steht exemplarisch für die Verschleierungspraxis der Sowjetunion, die alles dafür tat, die brutale Realität des zehnjährigen Krieges geheim zu halten. Swetlana Alexijewitsch hat mit Soldaten, Müttern, Witwen und Krankenschwestern gesprochen und verarbeitet die Augenzeugenberichte in ihrem »Roman der Stimmen« zu einem erschütternden Antikriegsbuch. Friedenspreisträgerin Swetlana Alexijewitsch dokumentiert den universellen Wahnsinn des Krieges und seine verheerenden Auswirkungen auf ihre Gesellschaft – in Zeiten von weltweit auflodernden Krisenherden ist dieses Buch aktueller denn je. »Beharrlich, furchtlos, ergreifend.« Karl Schlögel, Laudatio zum Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2013

      Zinkjungen2016
      4,3
    • Secondhand-Zeit

      Leben auf den Trümmern des Sozialismus

      • 570 Seiten
      • 20 Lesestunden

      Gut zwanzig Jahre sind vergangen seit dem Zusammenbruch des Sowjetimperiums, die Russen entdeckten die Welt, und die Welt entdeckte die Russen. Inzwischen aber gilt Stalin wieder als großer Staatsmann, die sozialistische Vergangenheit wird immer öfter, vor allem von jungen Menschen, nostalgisch verklärt. Russland, so Swetlana Alexijewitsch, lebt in einer Zeit des »Second-hand«, der gebrauchten Ideen und Worte. Die Reporterin befragt Menschen, die sich von der Geschichte überrollt, gedemütigt, betrogen fühlen. Sie spricht mit Frauen, die in der Roten Armee gekämpft haben, mit Soldaten, Gulag-Häftlingen, Stalinisten. »Historiker sehen nur die Fakten, die Gefühle bleiben draußen …, ich aber sehe die Welt mit den Augen der Menschforscherin.« Wer das Russland von heute verstehen will, muss dieses Buch lesen. Swetlana Alexijewitsch formt aus den erschütternden Erfahrungen von Menschen, die zwischen Neuanfang und Nostalgie schwanken, den Lebensroman einer noch nicht vergangenen Epoche.

      Secondhand-Zeit2016
      4,6