Vor 500 Jahren rebellierten die Bauern im Allgäu gegen Obrigkeit und Leibeigenschaft, ausgelöst durch hohe Abgaben und wirtschaftliche Belastungen. Sie formulierten die 12 Artikel und die Bundesordnung ihrer „Christlichen Vereinigung“, was wichtige Impulse für die Menschen- und Freiheitsrechte in Europa gab. Trotz ihrer Niederlage legten sie den Grundstein für politische Mitwirkung.
Stefan Fischer Reihenfolge der Bücher






- 2024
- 2023
Das Allgäu, im Südwesten Bayerns zwischen Lech und Bodensee gelegen, zählt zu den ältesten Kulturlandschaften Deutschlands. Ursprünglich nur als Landschaftsbegriff bekannt, wurde daraus im Laufe der Jahrhunderte eine unverwechselbare Region mit kulturellen und sprachlichen Eigenheiten. In den letzten 200 Jahren gelang es ihr, aus ihrer historisch bedingten Kleinteiligkeit zunehmend ein eigenes kulturelles und historisches Bewusstsein zu entwickeln
- 2019
EditorialStefan Fischer / Jan Heilmann / Thomas WagnerHauptbeiträgeFrancina Hartmann / Annette MilnikVernetztes Denken aus Sicht der NeurowissenschaftenChristina Aus der AuDas Subjekt vernetzt denkenHannes BezzelWissen – Können – In der Lage sein. Ein Repetitorium für das Fach Altes TestamentVolker A. LehnertDie theologische Dimension der Exegese. Erwartungen an die neutestamentliche Wissenschaft aus der Sicht der PraxisKatrin GirgensohnSchreibschwierigkeiten im Studium. Gründe und LösungsansätzeLehr-/LernbeispieleAnnett Giercke-Ungermann/Christiane Maria Koch"Was wäre, wenn..." Vernetztes Denken in der Eine Lehr- und Lernkonzeption im Rahmen der Vorlesung zur Einleitung in das Alte TestamentJan Heilmann Exegetische (Pro)Seminar- und AbschlussarbeitenFrontendKevin KünzlDer Sprachkurs 'New Testament Greek Online' (Linguistics Research Center, University of Texas at Austin)lrc.la.utexas.edu/eieol/ntgolRezensio... mit …Christina Hoegen-Rohls
- 2018
- 2018
Glaube und Obrigkeit
Kaufbeurer Symposium 2017
Ermutigt vom großen Zuspruch, dessen sich das Kaufbeurer Symposium 2014 erfreuen konnte, fiel der Entschluss leicht, im 500. Jahr nach der Reformation Martin Luthers wieder ein Symposium in Kaufbeuren durchzuführen. Dieses Mal stand die Frage nach dem Verhältnis zwischen Religion und weltlicher Obrigkeit im Mittelpunkt. Die drei „Buchreligionen“ des Judentums, des Christentums und des Islam setzen für die Gläubigen Regeln für den Umgang mit und für das Verhältnis zum weltlichen Staat der Menschen, der sich mit dem Begriff „Obrigkeit“ zwar altväterlich, aber sehr treffend charakterisieren lässt. Das jeweilige Selbstverständnis der Religionen prägt ihren eigenen Umgang und den Umgang ihrer Anhänger mit dem Staat. Jeder Staat steht in irgendeinem Verhältnis zu den Religionsgemeinschaften, sprich: Das Verhältnis von Glaube und Obrigkeit ist so einheitlich und so individuell, wie es religiöse Menschen gibt, die dieses Verhältnis immer wieder neu durchdenken, definieren und glaubend erfahren. Die Wittenberger Reformation hatte auch deshalb Erfolg, weil Martin Luthers Obrigkeit schützend die Hand über ihn gehalten hatte. Für das Kaufbeurer Symposium 2017 unter dem Motto „Glaube und Obrigkeit“ konnten namhafte Gelehrte aus Forschung und Geistlichkeit für einen Beitrag gewonnen werden. Das Thema und die Reputation des Symposiums von 2014 hatten wohl ihren eigenen, inneren Reiz, denn der materielle Anreiz war eher symbolisch. Die Vorträge des Symposiums 2017 liegen nun in schriftlicher Form vor; die politischen Ereignisse seit dem Entschluss, dieses Symposium 2017 durchzuführen, bis zur Vorstellung dieser Publikation in der Öffentlichkeit haben diesem Buch eine unvorhersehbare und erstaunliche Aktualität verliehen.
- 2018
Die Zeitschrift "Forum Exegese und Verstehen von Anfang an" (VvAa) setzt sich zum Ziel, die Diskussion über eine fachspezifische Hochschuldidaktik in den Bibelwissenschaften zu eröffnen und voranzutreiben. Aus dieser Diskussion heraus soll die Qualität der Vermittlung exegetischer Methoden reflektiert und gestärkt werden.EditorialHauptbeiträgeViktor GolinetsHebräischunterricht und Hebraistik in Deutschland und deutschsprachigen Lä Eine BestandsaufnahmeMelanie KöhlmoosAd Fontes. Aber wie?Zur Lage der Alten Sprachen im Studium der Evangelischen TheologieJohannes F. Diehl / Dirk SchwiderskiIn fünfzehn Wochen zum Hebraicum?Nachhaltiger Hebräisch-Unterricht im Rahmen des Studiums Evangelische TheologieMichael Rydryck / Michael SchneiderÜbersetzen als hermeneutisches, exegetisches und theologisches Problem.Konzeption und Ertrag einer interdisziplinären Summer SchoolLehr-/LernbeispieleEva HibyTutorien zu biblischen Sprachen.Zur Vermittlung von Sprachkenntnissen in BA-StudiengängenDaniel BohnertEinführung in die lateinische Terminologie und Nomenklatur für Theologiestudenten.Ein WerkstattberichtFrontendThomas WagnerThe Open Richly Annotated Cuneiform Corpusoracc.museum.upenn.eduRezensionenInterview mit … Aaron Schart
- 2018
The origin of oughtness
- 297 Seiten
- 11 Lesestunden
How come we ought to do things? Current metanormative debates often suffer from the fact that authors implicitly use adequacy conditions not shared by their opponents. This leads to an unsatisfying dialectical gridlock (Chang): One author accuses her opponents of not being able to account for stuff she judges essential, but the opponents do not think this to be a major flaw. In an attempt to meet the problem of gridlock head-on, the current investigation approaches oughtness differently. I start with the introduction of a grounding framework for thinking about oughtness that allows a lucid presentation of the views on the market. It soon becomes clear that one necessary part of any plausible assessment of accounts of oughtness is a discussion of their adequacy conditions. I continue with a detailed evaluation of four different accounts, as presented by Halbig (2007), Schroeder (2007), Stemmer (2006), and Scanlon (2014). My main result is that desire-based or Humean theories of oughtness are more plausible because desire-independent accounts fail to explain something crucial: the for-me character of oughtness. Based on the insights gathered thus far, I then develop a new Humean theory – metaethical conativism – and defend it against some historically influential objections.
- 2018
Renaissance radical: The haunting visions of Hieronymus BoschOnly 20 paintings and eight drawings are confidently assigned to Netherlandish painter Hieronymus Bosch (c. 1450 1516) but in their fantastical visions they have secured his place as one of the most cult artists in history. 500 years on from his death, his works continue to inspire scholars, artists, designers, and musicians, death metal band names and designer dresses. This Bibliotheca Universalis edition offers the complete and haunting Bosch world in one compact format. Through full spreads and carefully curated details, we explore the full reach and compelling inventions of the artist s genius as well as disturbing imagination. We encounter his hybrid creatures, his nightmarish scenarios, his religious and moral framework, and his pictorial versions of contemporary proverbs and idioms. Along the way, art historian and Bosch expert Stefan Fischer reveals the most important themes and influences in these cryptic, mesmerizing masterpieces
- 2017
Die Rolle der systemischen Beratung bei der Transformation von Deutungsmustern
- 28 Seiten
- 1 Lesestunde
Die Studienarbeit aus dem Jahr 2014 thematisiert die Balance zwischen Hypothesenbildung und deren kritischer Überprüfung im Kontext der Pädagogik und Beratung. Anhand des Zitats von Gianfranco Cecchin wird die Bedeutung von Flexibilität und Offenheit in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung hervorgehoben. Die Arbeit bietet eine fundierte Analyse und reflektiert über den Prozess des Lernens und der Weiterbildung, wobei die Note 2,3 die Qualität der Untersuchung unterstreicht.
