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Juan Carlos Onetti

    1. Juli 1909 – 30. Mai 1994

    Juan Carlos Onetti war ein uruguayischer Romanautor und Kurzgeschichtenschreiber, der als einer der herausragendsten lateinamerikanischen Schriftsteller gilt. Sein Werk zeichnet sich durch tiefe Introspektion und eine melancholische Sicht auf die menschliche Existenz aus. Onetti schildert meisterhaft Charaktere, die von inneren Dämonen und gesellschaftlicher Entfremdung geplagt werden. Sein Stil wird oft als rau, aber zugleich poetisch beschrieben und thematisiert Einsamkeit, Verlust und die Suche nach Sinn in einer absurden Welt.

    Juan Carlos Onetti
    Willkommen, Bob
    Der Tod und das Mädchen
    Der Schacht. Niemandsland. Für diese Nacht
    Grab einer Namenlosen. Roman
    Magda
    Ein verwirklichter Traum
    • Magda

      Roman

      • 100 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Aus dem zynischen Gerede von Kneipengängern und Bordellbesuchern löst sich die geheimnisvolle Gestalt einer Frau. Damals im Eldorado, in Buenos Aires, schwärmten die Nachtschmarotzer um sie und ihren dunklen Hauptmann, der die Whiskys mit Dollars bezahlte. Nun sitzt Lamas, der heruntergekommene Journalist und traurige Spieler, der nachts dabei war und den Duft von Magdas Achseln atmete, in einer deutschen Bierstube in Lavanda und erzählt einem Freund, unter dem Klirren von Krügen, Magdas Geschichte: Bestellen Sie noch eine Runde, und ich schenke Ihnen dafür eine Beichte, die ich mir für mein Totenbett aufgehoben hatte. Der Dante zerreißt mich. Irgendsowas. Ah, der Komödiant im Tragöden, lacht der Zuhörer und ahnt nicht, daß Lamas wieder und wieder hinabsteigen wird in Magdas Geschichte, die er nach dieser nächtlichen Beichte aufschreibt und sich selbst erzählt: Magda, die lächelnde Frau in dem Cabaret mit den eindeutigen Extrazimmern; Magda, das Mädchen im Hundepelz, das Lamas in den frühen Morgenstunden ins No Name begleitet, zu einem letzten Glas, und das ihn eines Nachts, da ihr Kommandant fern ist, mitnimmt in ihr Apartment. Später berichtet ein Barbesucher, der Magdas Bahn zufällig kreuzt, im Polizeikommissariat das Ende ihrer Geschichte, und der Fernschreiber in Lamas' Zeitungsredaktion tickert das Epitaph.

      Magda
      4,0
    • Bei einer Beerdigung in Santa María folgen dem Sarg mit der Prostituierten un Bettlerin nur der ehemalige Student Jorge Malabia, Sohn reicher Eltern, und ein Ziegenbock. Später erzählt Malabia einem Freund von seiner Beziehung zu der Verstorbenen, die ihn in Buenos Aires ausgehalten hat. Der Freund und mit ihm der Leser konstruiert aus einzelnen Bruchstücken, allmählich, eine zusammenhängende Geschichte.

      Grab einer Namenlosen. Roman
      3,0
    • Am Anfang steht sein ruppiger Erstling Der Schacht von 1939 – ein unausschöpflicher, immer neu zu lesender Text. Daneben enthält der Band die beiden bislang noch nie auf deutsch erschienenen frühen Romane Niemandsland (1941) und Für diese Nacht (1943). Niemandsland erzählt von einer lose verbundenen Clique mit sich überkreuzenden erotischen Beziehungen: ein Maler, ein Schriftsteller, ein Anwalt, ein linksrevolutionärer Gewerkschafter, der Zuhälter Larsen, ein junges Mädchen, die Frau mit dem gelben Haar, eine Prostituierte – nicht das Gefüge der Handlung, sondern wie Onetti die Lebenswünsche und die Lebenslügen all dieser Personen evoziert, macht die Intensität des Romans aus. Für diese Nacht von 1943 erzählt vor dem Hintergrund einer Hafenstadt im Bürgerkrieg davon, wie ein Mann in dem von ihm als vergeblich gewußten Versuch, vor seinen politischen Gegnern aus der Stadt zu flüchten, durch die Nacht hetzt. Ein Roman, der etwas von der schwarzen Serie der Kriminalromane der frühen vierziger Jahre hat: ein thrill, der bei Onetti naturgemäß von existentieller Eindringlichkeit ist. Unter dem Titel Une nuit de chien wurde der Roman soeben von Werner Schroeter verfilmt.

      Der Schacht. Niemandsland. Für diese Nacht
      3,5
    • Der Tod und das Mädchen

      • 96 Seiten
      • 4 Lesestunden

      "Der Tod und das Mädchen" erzählt von einem angekündigten Mord, bei dem Dr. Díaz Grey skeptisch über den Besucher Jorge Malabia sinniert. Onetti kreiert mit wenigen Figuren eine existenzielle Welt, die zwischen Himmel und Hölle pendelt. Die Erzählung ist intensiv und dicht, ähnlich der Kammermusik, und beleuchtet tiefgründige menschliche Erfahrungen.

      Der Tod und das Mädchen
      3,0
    • Willkommen, Bob

      • 455 Seiten
      • 16 Lesestunden

      Der Band enthält neben den bekanntesten Erzählungen von Juan Carlos Onetti auch sieben Geschichten aus den vierziger und frühen fünfziger Jahren sowie zahlreiche Erzählungen und Skizzen, die von den siebziger Jahren bis kurz vor seinem Tod entstanden sind, in deutscher Erstübersetzung.

      Willkommen, Bob
      2,0
    • Lassen wir den Wind sprechen, ein Roman, der den Autor fast drei Jahrzehnte beschäftigt hat, schickt den Kommissar Medina in eine Zerreißprobe der Existenz, radikal zweifelnd, abgründig komisch: Seinem Polizistendasein in Santa María entflieht er nach Lavanda, wo er als Maler und Liebhaber dilettiert. Dafür lässt er sich von Frieda von Kliestein aushalten, einer Cabaret-Sängerin, die wie er selbst lieber mit Frauen schläft. Doch das ihm entrückte Santa María zieht ihn zurück. Und dort wieder angekommen, wird er schließlich als Kommissar die Ermordung Friedas untersuchen müssen, in die er selbst verstrickt zu sein scheint.

      Lassen wir den Wind sprechen
      3,0
    • Für diese Nacht

      Roman

      • 230 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Eine Hafenstadt im Bürgerkrieg, die Sache ist entschieden, in dieser Nacht wird abgerechnet. Einem, der verloren hat, folgt Juan Carlos Onetti auf seiner Suche nach einem Schlupfloch. Noch während er darauf aus ist, die eigene Haut zu retten, sieht er sich genötigt, die Tochter eines früheren politischen Gefährten und jetzigen Widersachers vor dem sicheren Tod zu bewahren. Und ein anderer, der ihm auf den Fersen ist und sich als Sieger wähnt, muß erkennen, daß er das Spiel nicht bis zum letzten Zug durchschaut. In seiner literarischen Auseinandersetzung mit dem Krieg wagt Onetti den Blick auf einen Menschen, der sich unausweichlich und wissentlich auf sein Ende zu bewegt, dem alle Fundamente von Überzeugung und Moral weggebrochen sind, dem jede Begegnung mit einstigen Weggefährten zu Farce oder Bluff gerät. Für diese Nacht, Juan Carlos Onettis Roman aus dem Jahr 1943, ist bedrängend dicht in seiner Schilderung. Durch seine radikale Vorurteilsfreiheit und die mittlerweile berühmte sprachliche Präzision des Autors sowie die Nähe der Handlung zur Schwarzen Serie Hollywoods entfaltet der Roman einen außergewöhnlichen Sog.

      Für diese Nacht
      3,3
    • Ein Mann, allein mit sich in einem stickigen, verwahrlosten Raum, steigt in der Nacht vor seinem 40. Geburtstag hinab in den Schacht seiner selbst und beschließt, seine "Erinnerungen" aufzuschreiben, die "Geschichte seiner Seele": Abenteuerphantasien von einem anderen Leben - und die Erinnerung an die Gewalt, die er als Halbwüchsiger einem Mädchen angetan hat.

      Der Schacht
      2,7
    • Abschiede

      • 85 Seiten
      • 3 Lesestunden

      In "Abschiede" steht ein Mann mittleren Alters im Mittelpunkt, einst ein großer Basketballstar, der nun an Tuberkulose erkrankt ist. Er zieht in ein kleines Bergdorf, um sich im örtlichen Sanatorium zu kurieren. Sein Eintreffen und das freiwillige Exil in einer luxuriösen Villa bringen Unruhe in die staubige Ruhe des Ortes. Die Anwesenheit des Mannes und die wechselnden Beziehungen zu zwei Frauen wecken Illusionen und Verdachtsmomente. Der Roman entfaltet sich mit einem überraschenden Finale und bietet einen tiefen Einblick in die menschliche Psyche. "Abschiede" gilt als eines der herausragendsten Werke der lateinamerikanischen Literatur des 20. Jahrhunderts und zeigt Onettis meisterhafte Erzählkunst.

      Abschiede
      3,9
    • Fünf Jahre nach seiner ehrenhaften Verbannung kehrt Larsen in die Hafenstadt Santa María zurück und hat einen Plan für seine soziale Rehabilitation: Er beginnt eine intensive und pathetische Werbung um Angélica Inés, die Tochter des mächtigen Jeremías Petrus, und lässt sich gleichzeitig von diesem als Leiter der Werft anstellen. Bald wird er entdecken, dass die Werft nur eine verfallene Hülle im Zentrum einer Wüste ist, in der seit Jahren nichts geschieht. Doch aus diesem Nichts wird Larsen der unfehlbare Generaldirektor...

      Die Werft
      3,8
    • Wenn es nicht mehr wichtig ist

      • 170 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Wenn es nicht mehr wichtig ist besteht aus den Aufzeichnungen von Juan Carr, einer heillos gescheiterten Existenz. Carr kommt eines Tages nach Santa María, wo er für gute Dollars Arbeiten an einem Stauwerk beaufsichtigen soll. Er lebt in einem großen Haus am Fluss, versorgt von der Mestizin Eufrasia, zu deren Tochter Elvira er sich hingezogen fühlt. Er stößt auf Díaz Grey, der ihn zu Gesprächen und Alkohol einlädt. Der Arzt hat Angélica Inés, die labile Tochter des Werftbesitzers Jeremías Petrus, geheiratet und lebt mit einem Wissen, das ihn zu Schweigsamkeit und Bekenntnis treibt. Eine absurde Aufgabe drängt Carr in einen grell ausgeleuchteten Randbereich von Schmuggel, Lebensbeharrung und ätzender Selbstbefragung. Seine Aufzeichnungen zeigen ihn als ein ironisch verzeichnetes Alter Ego Onettis. Dieses letzte Werk Juan Carlos Onettis, ein Jahr vor seinem Tod erschienen, ist ein lakonischer, ja anarchischer Bogenschlag zu seinem atmosphärisch so ganz anderen, aber nicht minder unerschrockenem Erstling Der Schacht.

      Wenn es nicht mehr wichtig ist
      3,4
    • Leichensammler

      • 280 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Wenn Leben nur in der Liebe ist, dann sind, strenggenommen, alle Formen eines Lebens ohne Liebe Formen eines vorweggenommen Todes. Larsen, genannt Leichensammler, ist einer, der die Liebe verweigert., der seine Lebensstrategie auf den Umgang mit dem Abgelebten und Toten gründet. Mit drei ältlichen Huren etablierte er in Santa María ein kleines Bordell. Es ist das erste in der eben zur Stadt avancierten Gemeinde, es wird sofort zum Skandal. Der zähe und verdeckte Kampf, der am Ende zur Schließung des bescheidenen Freudenhäuschens führt - Parodie einer Auseinandersetzung zwischen Aufklärung und Obskurantismus -, spaltet die Stadt und legt ihre Machtstrukturen frei. Unsentimentaler, doch leidenschaftlicher Beobachter jener verborgensten Regungen, die in Grenzsituationen den Kern der Existenz freilegen, setzt Juan Carlos Onetti auch in diesem Roman seine heimliche Umwertung der Werte fort.

      Leichensammler
      3,4
    • Das kurze Leben

      • 349 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Juan Maria Brausen steckt in einer tiefen Krise. Mit vierzig Jahren scheint das Leben für ihn keine Überraschungen mehr parat zu haben: „Mittlerweile bin ich dieser kleine, schüchterne, unveränderliche Mann, verheiratet mit der einzigen Frau, die mich verführt hat, außerstande, (...) die Willenskraft zu haben, ein anderer zu sein.“ Brausen hat sein frustrierendes Leben satt. Er möchte ausbrechen. Nur wie? Beim Schreiben eines Drehbuchs erfindet er eine neue Existenz, einen Doppelgänger. Er beginnt, dessen Leben zu führen. Es ist das Gegenteil seiner bislang so bürgerlichen Existenz, ein Leben voller Prostituierten, Kriminalität und Drogen, aber auch voller Liebe und Begehren.

      Das kurze Leben
      2,5
    • Niemandsland

      • 250 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Niemandsland erzählt von einer lose verbundenen Clique mit sich überkreuzenden erotischen Beziehungen: ein Maler, ein Schriftsteller, ein Anwalt, ein linksrevolutionärer Gewerkschaftler, der Zuhälter Larsen, ein junges Mädchen, die Frau mit dem gelben Haar, eine Prostituierte – nicht das Gefüge der Handlung, sondern die kaleidoskopartige Erzählperspektive, mit der die Lebenswünsche und Lebenslügen all dieser Figuren im Geflecht ihrer Beziehungen dargestellt werden, macht die Intensität dieses frühen Werks Onettis aus.

      Niemandsland
    • Für ein Grab ohne Namen

      Roman

      • 90 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Im Zentrum der Geschichte: eine junge Frau mit einem Ziegenbock, die an einem geschäftigen Bahnhof in Buenos Aires Männer um Geld angeht. Es sei Rita gewesen, erzählt oder gesteht Jorge Malabia dem Arzt Díaz Grey, ein ehemaliges Dienstmädchen, das er als Jugendlicher in Santa María ohnmächtig begehrt hat. In den sechs Kapiteln des Romans verschiebt und verändert sich die rätselhafte Geschichte der Frau und ihres Ziegenbocks, wenn weitere Männerstimmen sie – wie in einem Kampf um Deutungshoheit – erzählen. In Onettis Erzählkunst wird daraus ein dichtes Welttheater um Schuld, Begehren, Trauer und etwas, das dies alles übersteigt.

      Für ein Grab ohne Namen
    • Wenn damals

      • 94 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Aus dem zynischen Gerede von Kneipengängern und Bordellbesuchern löst sich in Wenn damals die geheimnisvolle Gestalt einer Frau, Magda. Damals im Eldorado, dem besten Tanzpuff von Buenos Aires, umschwärmten die Männer sie und ihren reichen Hauptmann. Nun sitzt Lamas, der heruntergekommene Journalist und traurige Spieler, der haltlos in Magda verliebt war, in einer deutschen Bierstube in Lavanda und erzählt einem Freund unter dem Klirren von Krügen Magdas Geschichte. Es ist der ruppigsehnende Tonfall des Tangos, der diesen gelöstesten Roman Onettis prägt.

      Wenn damals
    • Sämtliche Erzählungen

      • 588 Seiten
      • 21 Lesestunden

      Der große Romanautor Juan Carlos Onetti hat ein Leben lang auch Geschichten geschrieben, ja sein Schreiben ist aus dem Bedürfnis entstanden, Geschichten zu erzählen. Von den frühen, mutwillig gegen die Konventionen flacher Einfühlung gerichteten Stücken über die großen, romanhaft komplexen Erzählungen bis hin zu den eigenwillig skizzierten Erzählkernen seiner späten Jahre enthält der vorliegende Band sämtliche Erzählungen. Und sosehr jede davon ihre eigene Form besitzt, so deutlich zeichnet sich die innere Zusammengehörigkeit des erzählerischen Werks ab. Nicht nur, dass Gestalten aus seinen Romanen auftauchen, vielmehr tritt nach und nach hervor, wie Onettis Erzählen aus dem ebenso vitalen wie skeptischen Bedürfnis stammt, sich erzählend ein Anderes vorzustellen. Dies aber in einer unerhörten Konkretion der sichtbaren, gelebten Welt.

      Sämtliche Erzählungen
    • Juan Carlos Onetti creó un universo literario capaz de conmover y cautivar por su magia y también por su perplejo pesimismo. Este libro recoge sus cuentos completos en una edición revisada por Hortensia Campanella, una nueva oportunidad de recorrer los mundos más sugestivos, de acercarnos a la fantasía y a los personajes de uno de nuestros clásicos más inquietantes y sugerentes. «Onetti es de esos escritores dotados de una percepción tan singular y poderosa del mundo y de sus propias facultades que son inconfundibles desde las primeras líneas. Los lectores de Juan Carlos Onetti hemos aprendido que algunos sueños pueden convertirse en verdad: cada uno de los relatos de este libro, por ejemplo, es un sueño realizado.» ANTONIO MUÑOZ MOLINA. «Los autores latinoamericanos tenemos una deuda impagable con Onetti.» MARIO VARGAS LLOSA. «Las novelas y cuentos de Onetti son las piedras de fundación de nuestra modernidad. A todos sus descendientes nos dio una lección de inteligencia narrativa, de construcción sabia, de inmenso amor a la imaginación literaria.» CARLOS FUENTES.

      Cuentos completos
      4,3
    • Drieëntwintig romans, novellen en verhalen van José Maria Arguedas, Carlos Fuentes, Cola Debrot, Julio Cortázar, Adolfo Bioy Casares, Gabriel García Márquez, Jorge Luis Borges, João Guimarães Rosa, Juan Carlos Onetti, Octavio Paz, Juan Rulfo, Ernesto Sábato, Luis Sepúlveda, Osvaldo Soriano, Dalton Trevisan, Mario Vargas Llosa en anderenHet is nog maar een kwarteeuw geleden dat de Zuidamerikaanse literatuur de wereld stormenderhand veroverde. Sindsdien zijn meesterlijke vertellers als Gabriel García Márquez, Carlos Fuentes, Joâo Guimarâes Rosa en Mario Vargas Llosa niet meer weg te denken uit de alom gelezen wereldliteratuur. Het groot Meulenhoff Zuid-Amerika leesboek geeft een rijk overzicht van alle aspecten van de magische werkelijkheid van Zuid-Amerika, zoals die wordt opgeroepen in de vierentwintig romans en verhalen die deze bundel telt. Naast vele beroemde namen biedt dit boek natuurlijk ook alllerlei bijzondere ontdekkingen.

      Het groot Meulenhoff Zuid-Amerika leesboek
      3,0
    • Tan triste como ella

      • 288 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Es en estas páginas el lector encontrará a un Onetti alcanzar su plenitud creativa y afinar las obsesiones que recorren toda su obra. Sus personajes deambulan como barcos sin rumbo ni estela hasta perderse en la vastedad de un universo sombrío y abrumador en el que asoma el humo y las botellas vacías de un Onetti hastiado que supo intuir mejor que nadie el persistente naufragio del mundo...Los títulos incluidos son la sobrecogedora Tan triste como ella (1963), que abre el ciclo de madurez de las nouvelles de Juan Carlos Onetti, su último libro, Cuando ya no importe (1993), a caballo de La muerte y la niña (1973) y Cuando entonces (1987).

      Tan triste como ella
      3,9
    • La historia que cuenta en La novia robada (1968) no traza más que la desventura de una mujer, Moncha Insaurralde, dominada por su vestido nupcial; una novia venida de un viaje a Europa para casarse con un muerto, Marcos Bergner. Es el recuerdo de un recuerdo: el de la joven Moncha cuyo matrimonio no llegó a realizarse y cuyo vestido de novia utilizaba las noches de luna. Este relato se inscribe dentro del ciclo de Santa María, lugar inventado por Onetti, donde se desarrollan varios cuentos del autor, y no es tan sórdidos como pueden serlo, por ejemplo, El astillero o Juntacadáveres.

      La novia robada
      3,6
    • Demain sera un autre jour

      • 149 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Roman ou nouvelle, chaque texte de Juan Carlos Onetti est un monde en soi, sordide, cruel, cynique, peuplé d'artistes ratés, de prostituées à la dérive, d'amis faux et pathétiques. Dans les bas-fonds urbains de Santa Maria ou de toute autre mégapole, la vie passe comme une expiation par le mal et les misères d'une faute peut-être même inexistante. Avec l'addition dans ce recueil de quatre nouvelles jusqu'alors inédites en français - Les Jumelles, L'Arbre, L'Excursion, Montaigne -, c'est l'intégralité de l'œuvre littéraire de ce géant des lettres hispaniques qui se trouve désormais à la disposition du public français.

      Demain sera un autre jour
    • Kniha obsahuje novely Hlbočina (El pozo, 1939) a Na bezmenný hrob (Para una tumba sin nombre, 1959). Ústrednou postavou první novely je človek, ktorý úporne hľadá identitu a zmysluplný vzťah k svojmu okoliu. Všetko, čo vie o sebe vypovedať, sú iba neúspešné pokusy opätovne sa zaradiť do sveta, z ktorého sa sám vylúčil. Nemá však nikoho, s kým by sa mohol podeliť o túžby, nemá reálny cieľ na rozdiel od plnohodnotnej existencie svojich priateľov. Na konci rozprávania si môže priznať iba jedno, úplnú samotu. Druhá novela sleduje príbeh neviestky Rity, jej monotónny, nenaplnený život bez detí a muža, ktorý sugestívne dokresľuje pochmúrnu atmosféru v námornom prístave Santa María. Výraznou kvalitou Onettiho diela je hutný, výstižný štýl s veľkou myšlienkovou hĺbkou, ktorý ho radí k majstrom modernej juhoamerickej prózy. Doslov napísal Ladislav Franek.

      Hlbočina
    • Deset povídek, k nimž je připojena titulní novela, přináší průřez Onettiho drobnějšími prozaickými útvary. Autor je prozaikem vyhraněným, osobitým a vyzrálým, od svých počátků vytváří zvláštní fiktivní svět s přesnou topografií, přejímá z jednoho díla do druhého některé postavy, aby v něm metaforicky předvedl všeobecný lidský úděl. Je typickým prozaikem města, a to velké městské aglomerace, charakteristické pro jihoamerický kontinent. Vyniká uměním vyprávět příběh z více perspektiv, osvětlit jedinečný lidský osud z mnoha úhlů a tím jej provždy vtěsnat do naší paměti. Jeho postavy jsou nejčastěji snílkové, zaskočení svým prostředím; častý je pro něj motiv mládí a hledajícího dospívání. Rád si volí postavy výjimečné – liliputánskou tanečnici, žebračku, slepou dívku, boxera, který má kariéru už za sebou...

      Bezejmenný hrob a jiné příběhy