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Pierre Loti

    14. Jänner 1850 – 10. Juni 1923

    Pierre Loti, geboren als Louis Marie-Julien Viaud, war ein französischer Schriftsteller, dessen Werke von tiefer Nostalgie und Exotik durchdrungen sind. Seine Prosa schöpft aus seinen umfangreichen Erfahrungen als Marineoffizier und zeichnet sich durch lyrische Beschreibungen ferner Länder und tiefgreifender menschlicher Emotionen aus. Loti verband meisterhaft Autobiografie mit Fiktion und schuf Erzählungen, die Melancholie, Liebe und Sehnsucht nach dem Unbekannten thematisieren. Sein unverwechselbarer Stil, oft mit der impressionistischen Malerei verglichen, fängt flüchtige Momente der Schönheit und menschlichen Verletzlichkeit ein und macht ihn zu einer einzigartigen Stimme in der Literatur.

    Pierre Loti
    Islandfischer
    Mein Bruder Yves
    Im Lande der Pharaonen
    Reise durch Persien
    Insel-Bücherei - 1226: Zauberfest des Lichts
    Die Wüste
    • Die Wüste

      • 187 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Pierre Lotis Bericht vom ersten Teil seiner großen Reise nach Palästina im März 1894 lädt den heutigen Leser ein, die eindrucksvolle Landschaft des Sinai nachzuvollziehen. Diese Region präsentiert sich als eine raue, oft abweisende, aber auch überraschend vielfältige Wüste. Ausgestattet mit einem Begleitschreiben des Stammesfürsten Said Omar, durchquert Loti von Ende Februar bis Ende März das geschichtsträchtige Gebiet. Nach wenigen Stunden auf den „apokalyptischen Tieren mit den Ibisbeinen“ gelangt der Reisende in eine grenzenlose Abgeschiedenheit, wo rosafarbener Sand und Granitfels das Bild prägen. Nach anstrengenden Tagen erreicht er das Sinaigebirge, dessen unberührte Bergketten und das beeindruckende Katharinenkloster in der Wüste ihn in Staunen versetzen. In lebhaften Beschreibungen wird das karge Leben der Mönche und die Schönheit der frühchristlichen Stätte lebendig. Der Abstieg zum nahezu menschenleeren Golf von Akaba zeigt einen markanten Kontrast zur Wüstenlandschaft. Loti gewährt Einblicke in die landschaftliche Pracht, Stammeskonflikte, Freundschaften mit Wüstenfürsten und die Weite des Negev. Auch die magischen Sternennächte in der Wüste werden eindrucksvoll geschildert.

      Die Wüste
      4,6
    • Insel-Bücherei - 1226: Zauberfest des Lichts

      Matisse in Marokko. Mit farbigen Abbildungen.

      • 63 Seiten
      • 3 Lesestunden

      In der Geburtsstunde der Avantgarde bekannte sich der französische Maler Henri Matisse überraschend zu einer »Kunst des Gleichgewichts, der Reinheit und der Ruhe, ohne jede Problematik, ohne jedes aufwühlende Sujet«. Die geeigneten Motive für ein solches Arkadien fand er 1912/13 auf seinen Reisen durch den Norden Marokkos: »Welch gleißendes Licht … und wie malerisch!!!« schrieb er von dort. »Wie neu das ist, wie schwer darzustellen mit Blau, Rot, Gelb und Grün.« Das vor ihm schon von Pierre Loti in seinen Reiseimpressionen gerühmte maghrebinische »Zauberfest des Lichts« inspirierte Matisse zu farbenprächtigen Gemälden – Naturbildern von Akanthus oder Calla, Iris und Mimosen und exotischen Figurenbildern. Dazu hielt er die arabische Märchenszenerie auch in kleinformatigen Handzeichnungen und Skizzen fest.

      Insel-Bücherei - 1226: Zauberfest des Lichts
      4,0
    • Reise durch Persien

      • 216 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Dieses Werk ist Teil der Buchreihe TREDITION CLASSICS. Der Verlag tredition aus Hamburg veroffentlicht in der Buchreihe TREDITION CLASSICS Werke aus mehr als zwei Jahrtausenden. Diese waren zu einem Grossteil vergriffen oder nur noch antiquarisch erhaltlich. Mit der Buchreihe TREDITION CLASSICS verfolgt tredition das Ziel, tausende Klassiker der Weltliteratur verschiedener Sprachen wieder als gedruckte Bucher zu verlegen - und das weltweit! Die Buchreihe dient zur Bewahrung der Literatur und Forderung der Kultur. Sie tragt so dazu bei, dass viele tausend Werke nicht in Vergessenheit geraten

      Reise durch Persien
      4,0
    • Jeden Frühling brechen die bretonischen Fischer zum Dorschfang in die rauen Gewässer um Island auf. In monatelanger, harter Arbeit sichern sie dort den Lebensunterhalt ihrer Familien. Loti erzählt eine Familiensaga und die Geschichte zweier Freunde, deren Leben von der Gewalt des unberechenbaren Nordmeeres bestimmt wird.

      Islandfischer
      4,0
    • Unkonventionell und hochpoetisch schildert der Bericht einer Pilgerreise nach Jerusalem, dem Zentrum der drei großen Offenbarungsreligionen. Im Jahr 1894 nähert sich der Autor im zweiten Teil seiner Nahostreise, nach traumhaft schönen Beschreibungen der Wüste Sinai, dem umkämpften Jerusalem über Hebron und Bethlehem. Mit unnachahmlicher Intensität wird eine Landschaft und Stadt präsentiert, die viele Facetten aufweist. Jerusalem, unter der Herrschaft des osmanischen Sultans, bleibt dennoch das Zentrum aller drei Offenbarungsreligionen. Der Leser wird mit dem Verfall heiliger Stätten konfrontiert, was den Autor tief betroffen macht. Es ist eine historische Begegnung mit einer uralten Stadt, die in den wunderbaren Beschreibungen des damals als Omar-Moschee bekannten Felsendoms und der von Pilgern überlaufenen Grabeskirche Jesu lebendig wird. Beeindruckende Schilderungen des Tages und der Nacht im Tal der Toten, dem Tal Josaphat, das unter den gewaltigen Stadtmauern Jerusalems liegt. Die Darstellung der Karawanserei auf dem Weg nach Jericho und die Nacht im Garten Gethsemane, wo Christus am Vorabend seines Todes verweilte, sind grandios. Ein fesselnder und für den Autor ungewöhnlich intimer Bericht über eine bedeutende Kulturlandschaft.

      Jerusalem
      3,7
    • Madame Chrysanthème

      • 140 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Die Erlebnisse des französischen Marineoffiziers Julien Viaud in Nagasaki 1885 bilden den Kern dieses autobiographischen Romans. Der Autor schildert eindrucksvoll die kulturellen Begegnungen und Herausforderungen, die er während seiner Zeit in Japan erlebte. Durch persönliche Reflexionen und lebendige Beschreibungen wird ein faszinierendes Bild der damaligen Gesellschaft und der eigenen Identität des Erzählers gezeichnet. Die Verbindung von Geschichte und persönlichen Erfahrungen verleiht dem Werk eine besondere Tiefe und Authentizität.

      Madame Chrysanthème