Das Wolschaner Reich. Roman
- 262 Seiten
- 10 Lesestunden






Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Erzählwerk des in Prag lebenden Schriftstellers Bohumil Hrabal (geb. 1914), der zu den bedeutendsten tschechischen Autoren der Gegenwart gehört. Es handelt sich um die erste umfassende Untersuchung von Hrabals Poetik sowie seiner Stellung innerhalb der Literatur seines Landes. Einen Schwerpunkt bildet die Problematik der siebziger Jahre, während denen das Schaffen des Dichters klar in einen inoffiziell verbreiteten und einen veröffentlichten Teil zerfällt. Am Beispiel einer Interpretation der verschiedenen Varianten von Allzu laute Einsamkeit (Prílis hlucná samota, 1976) versucht die Verfasserin, die Rolle von Zensur und Selbstzensur aufzuzeigen. Das Schicksal Bohumil Hrabals und die Geschichte seines Werks illustrieren auf exemplarische Weise eine kohärente künstlerische Entwicklung unter den sich ständig wandelnden kulturpolitischen Verhältnissen der Tschechoslowakei.
Ein Mädchenroman
»Von Hrabal kann man süchtig werden. Immer mehr deutsche Leser sind süchtig geworden«, schreibt Martin Lüdke in der Zeit. Bohumil Hrabals Hochzeiten im Hause sind eine Einladung, dieser Sucht weiter zu frönen oder aber sie erst kennenzulernen. Die Hochzeiten im Hause sind autobiographisch angelegt, sind eine Chronik, ein Manifest. Und ein »Mädchenroman«, weil Hrabal diese Chronik von einer Frau, seiner Frau, erzählen läßt. Sie ist es, die die Geschichten des Kennenlernens, der Werbung, des Zögerns bis hin zur Hochzeit in ausgelassener Fröhlichkeit erzählt; ihr überläßt Hrabal, das beiden ungewohnte Eheleben zu erzählen, den Umgang mit Freunden, Nachbarn, Kollegen; läßt sie berichten von den Stärken und Schwächen der Partner, vom Aufeinandereingehen, wie es glückt , wie es scheitert. Läßt sie auch erzählen vom Erlebnis seines Schreibens. Herzliche Einladung, dem »Bafler« Hrabal zuzuhören, denn »Hrabals Absicht, ein Büchlein zu schreiben, das den ›Leserhimmel erbeben‹ läßt, ist mit Hochzeiten im Hause realisiert worden«. Martin Lüdke, Die Zeit
Weil die schöne Marketa eine politische Schulung einem Wochenende in trauter Zweisamkeit mit Ludvik vorzieht, schreibt er ihr eine ironische Postkarte, die in falsche Hände gerät und Ludviks Karriere zerstört. Nach Jahren will er die lang ersehnte Rache nehmen und wird erneut bitterlich betrogen ... Der Scherz ist ein Roman voller Liebesverwicklungen und Kunderas bewegendstes Buch - eine Lektüre für Leser mit Herz und Verstand.
Die Konstellation erinnert an Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins: zwei Paare, die vieles miteinander verbindet und noch mehr trennt. Liebe, Eifersucht, Neid, Illusionen, Sentimentalität. Da sind Agnes, die die Liebe zu ihrem Mann Paul mit dem Willen zur Liebe verwechselt, und Paul, der Anwalt, der es allen recht machen will, aber über sein Leben nie nachdenkt; und da sind Laura, die sich vom Leben betrogen fühlt, ihre Schwester Agnes beneidet und nur deren Mann lieben zu können glaubt, und Bernhard, ein junger fixer Moderator, dem ein Unbekannter die Karriere neidet. Und die Unsterblichkeit? Davon, eine Spur zu hinterlassen, träumen (auf wahrscheinlich sehr unterschiedliche Weise) alle vier - doch Gott sei Dank gibt es da noch den Autor, der seinen Figuren und also dieser Geschichte manchmal so hilfreich in den Arm fällt, daß uns der lebenskluge und wunderbar leicht erzählte Roman vorkommt, als wär's ein Stück von uns.
Prag zur Zeit des Kalten Kriegs. In einem Restaurant begegnen sich der erfolgreiche Chirug Tomas und die Serviererin Teresa. Zwischen den beiden entwickelt sich eine innige, wilde Liebe, die aber immer wieder unter Tomas' unzähligen Affären mit anderen Frauen leidet. Teresa, der eine Unterscheidung von Sexualität und Liebe fremd ist, trifft seine Untreue tief ins Herz. Dennoch heiraten sie und ziehen nach der gewaltsamen Niederschlagung des Prager Frühlings in die Schweiz. Doch dort lebt bereits die Malerin Sabrina, ebenfalls eine tschechische Emigrantin und eine der Geliebten von Tomas. Schließlich hält es Teresa nicht mehr aus: Sie will zurück in die Tschechoslowakei. Tomas sieht sich vor die Wahl gestellt, entweder die politische Freiheit in der Schweiz zu genießen und dort seine Karriere als Arzt voranzutreiben oder Teresa und damit seiner Liebe zu folgen...
»Das Leben ist anderswo«, Milan Kunderas einzigartiges Epos der Jugend, eine Mutter-Sohn-Geschichte unserer Zeit
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Die im ›Buch der lächerlichen Liebe‹ versammelten Erzählungen sind noch in den sechziger Jahren in Prag entstanden. In seinen Geschichten spannt Kundera die komischsten Paare zusammen, die schließlich in grotesken Situationen die Absurdität ihrer Beziehungen erkennen müssen.› Das Buch der lächerlichen Liebe‹ erzählt von den in Sehnsüchte und Begierden verstrickten Helden mit dem Witz und der Passion, die Milan Kundera berühmt gemacht haben. Die Irrungen und Wirrungen im menschlichen Miteinander sind der perfekte Nährboden für Kunderas vorzüglichen Humor.