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Donald Ray Pollock

    23. Dezember 1954

    Donald Ray Pollocks Prosa stürzt die Leser in die rohen, oft brutalen Realitäten marginalisierter Leben und schöpft dabei aus seinen eigenen Erfahrungen in Fabriken und Mühlen. Seine Erzählungen sind von einer viszeralen Authentizität geprägt und erforschen Themen wie Verzweiflung, Glauben und die Suche nach Erlösung in den übersehenen Ecken Amerikas. Mit einem kargen, unverblümten Stil fängt er die Umgangssprache und die Erschöpfung von Charakteren ein, die mit ihren Umständen ringen. Pollocks Werk offenbart ein tiefes Mitgefühl für die Entrechteten und schildert ihre Kämpfe mit schonungsloser Ehrlichkeit und einer dunkel resonierenden Kraft.

    Donald Ray Pollock
    Knockemstiff
    Das Handwerk des Teufels
    Die himmlische Tafel
    • Ausgezeichnet mit dem Deutschen Krimi Preis 2017 Georgia, 1917. Der Farmer Pearl Jewett will sich durch seine Armut auf Erden einen Platz an der himmlischen Tafel verdienen – und seine drei Söhne darben mit ihm, ob sie wollen oder nicht. Nachdem Pearl von den Entbehrungen ausgezehrt stirbt, müssen sich die jungen Männer allein durchs Leben schlagen. Auf gestohlenen Pferden und schwer bewaffnet plündern sie sich ihren Weg durchs Land ...

      Die himmlische Tafel
      4,4
    • Das Handwerk des Teufels

      Roman

      • 310 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Zwei Lebensfluchten kollidieren, ein auf den Weg in die Verdammnis, die andere aus ihr heraus. Der junge Arvin wächst in den fünfziger Jahren im heruntergekommenem Niemandsland des Mittleren Westens auf. Hier hat sich der amerikanische Traum in einen fiebrigen Albtraum verwandelt, der bevölkert wird von psychopathischen Verbrechern, korrupten Scheriffs und religiösen Fanatiker. Arvin ringt um einen Ausweg aus dieser Welt. Doch als seine Freundin vom Ortsprediger missbraucht wird und sich daraufhin erhängt, nimmt auch er das Gesetz in die eigene Hand. Zur gleichen Zeit, nur wenige Meilen entfernt, brechen die beiden Serienkiller Carl und Sandy zur Jagd auf. Sie locken argloser Tramper in ihren Wagen, um sie dort auf brutale Art und Weise umzubringen. Irgendwo in der Tiefe des Hinterlandes, in jenem unsichtbaren Grenzgebiet zwischen Zivilisation und archaischer Grausamkeit, kreuzen sie schließlich Arvins Weg. Unaufhaltsam verstrickt Pollock seine Leser in einundurchdringliches Labyrinth des Bösen. "Das Handwerk des Teufels" ist ein ebenso verstörender wie mitreißender Roman über den epischen Kampf zwischen Schicksal und Moral, Schuld und Gerechtigkeit. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber sie stirbt.

      Das Handwerk des Teufels
      4,2
    • Der amerikanische Traum stirbt in der Provinz Knockemstiff, Ohio, ist ein tristes Kaff in der weiten Leere des Mittleren Westens. Hier trifft man auf Außenseiter, die hinund hergerissen sind zwischen Sehnsucht und verlorener Hoffnung, zwischen Aufbegehren und sinnloser Gewalt. Ihre Schicksale greifen unheilvoll ineinander und verweben sich zu einem Netz falscher Lebenswege, bis am Ende keine Hoffnung mehr bleibt.

      Knockemstiff
      4,0