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William Weaver

    William Fense Weaver widmete sich über fünf Jahrzehnte der Übersetzung italienischer Literatur und wurde zu einer bedeutenden Brücke zwischen den Kulturen. Sein umfangreiches Werk umfasste nicht nur Prosa, sondern auch Poesie und Opernlibretti, was ein tiefes Verständnis für die Nuancen des italienischen Ausdrucks zeigte. Über die Übersetzung hinaus wirkte er als Kritiker und Kommentator und bewies so ein tiefes Engagement für die literarische und opernhafte Welt.

    Der Untergang von Kasch
    Der Name der Rose
    Der Baron auf den Bäumen
    Wann, wenn nicht jetzt?
    La storia
    Verdi. Eine dokumentation
    • Die Lehrerin Ida, eine Halbjüdin, versucht mit ihren zwei Söhnen die faschistische Diktatur in Rom zu überleben. Inmitten von Bombenangriffen, Evakuierungen und Judendeportationen entwickelt sich Nino, der Ältere, vom halbwüchsigen Gauner zum Partisanen. Sein kleiner Bruder Giuseppe ist kein gewöhnliches Kind – er hat den unschuldigen Blick für die Schönheit des Lebens hinter dem Grauen der Kriegsjahre noch nicht verloren.

      La storia
      4,4
    • Auf der Suche nach einer neuen Heimat »Daß wir Juden sind, versteht sich von selbst. Daß wir bewaffnet waren, können wir nicht leugnen ... Sagt, daß wir Partisanen sind.« Irgendwo in den Wäldern von Weißrußland begegnen sich 1943 zwei versprengte Soldaten der Roten Armee. Beide haben ihre Einheit verloren, beide sind Juden, und so ziehen sie gemeinsam weiter. Eines Tages stoßen sie auf Blockhütten, in denen sich weitere Juden inmitten der verschneiten Sümpfe versteckt halten. Doch das Quartier wird von Deutschen entdeckt, und nur wenigen Männern und Frauen gelingt die Flucht. Sie wandern weiter nach Westen, ein schlecht ausgerüsteter Haufen zwischen allen Fronten, eine jüdische Partisaneneinheit, die aussieht wie eine vagabundierende Banditenbande, von den Deutschen verfolgt, von Russen wie Polen beargwöhnt, geduldet, gemieden. »Wann, wenn nicht jetzt«, singen die Partisanen den Talmud zitierend, »sollen wir den Stein schleudern gegen Goliaths Stirn?«

      Wann, wenn nicht jetzt?
      4,3
    • Marco Polo berichtet dem Mongolenkaiser Kublai Khan von unerhörten, rätselhaften, von unsichtbaren Städten, in denen sich unendlich viele Wünsche und Ängste verkörpern. Von Perinthia, das nach Berechnungen der Astronomen erbaut wurde, um die Harmonie des Firmaments zu spiegeln. Von Armilla, der verlassenen Stadt, in der immer noch viele junge, wunderschöne Frauen leben. Mit ihrer phantastischen Atmosphäre und ihren kunstvoll arrangierten Labyrinthen zählen ›Die unsichtbaren Städte‹ zu Calvinos größten Werken.

      Der Baron auf den Bäumen
      4,2
    • Lizenzausgabe mit freundlicher Genehmigung des Carl Hanser Verlags, München - Wien

      Der Name der Rose
      4,2
    • Der Untergang von Kasch

      • 479 Seiten
      • 17 Lesestunden

      Mit dem Untergang von Kasch legt Roberto Calasso eine Kritik der Moderne vor, die sich nicht wissenschaftlich, nicht analytisch, sondern in Geschichten äußert: Das Zeitalter der Revolutionen erzählt - wie es Schiffbruch erlitt. Durch das Buch führt als »Zeremonienmeister« Talleyrand, der klarsichtigste und verruchteste, modernste und archaischste aller Politiker. Er stellt uns den Hof von Versailles vor und das Indien der Veden, die Abtei von Port-Royal und die Galerien des Palais-Royal, Marie-Antoinette, Bentham, Goethe, Fénelon, Baudelaire, Marx, Chateaubriand, Napoleon, Joseph de Maistre, Stirner, Sainte-Beuve... Jede dieser Figuren ist mit jeder anderen verbunden – und alle führen uns zu demselben Ursprung zurück, der Legende von Kasch.

      Der Untergang von Kasch
      4,1
    • The Complete Cosmicomics

      • 434 Seiten
      • 16 Lesestunden

      This title includes enchanting stories about the evolution of the universe, with characters that are fashioned from mathematical formulae and cellular structures. They disport themselves among galaxies, experience the solidification of planets, move from aquatic to terrestrial existence, play games with hydrogen atoms - and have time for a love life. 'Naturally, we were all there, old Qfwfq said, where else could we have been? Nobody knew then that there could be space. Or time either: what use did we have for time, packed in there like sardines?'.

      The Complete Cosmicomics
      4,1
    • Herr Palomar

      • 145 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Herr Palomar ist ein stiller und sympathischer Zeitgenosse. Sein ganzes Interesse gilt dem Betrachten. Egal, was sich seinen neugierigen Augen darbietet - ob das Liebesspiel von Schildkröten, die Auslagen eines französischen Käsegeschäfts oder ein entblößter Busen am Strand -, er macht sich so seine Gedanken. Wenn er dann glaubt, glücklich alles gesehen zu haben, springt ihm jedoch unversehens wieder etwas ins Auge, was ihm zuvor entgangen war. Immer treiben ihn seine Phantasie, seine diskrete Neugier und die Vorliebe fürs Große im Kleinen in wahrhaft abenteuerliche Denkspiralen und Selbstgespräche, und damit in schwindelerregende Perspektiven, als enthielte jeder Punkt die Unendlichkeit.

      Herr Palomar
      4,0
    • Über Gott und die Welt

      Essays und Glossen

      Eco, der Zeichenleser und Spurensucher, erkundet die Musentempel und Kultstätten der Massenkultur und entdeckt dabei oft übersehene Aspekte in Fußballstadien, TV-Studios, Supermärkten und mehr. Er betrachtet alltägliche Dinge – von Jeans über Bestseller bis hin zu Politikern – mit einem spielerischen Blick, der uns neue Perspektiven eröffnet. Ob der Campus als Kloster oder Humphrey Bogart als Heiliger interpretiert wird, Eco zeigt, dass bestimmte Muster immer wieder auftauchen, wenn man auf Details und Zeichen achtet. Mit Leichtigkeit zerlegt er komplexe Zusammenhänge und führt den Leser durch seine Überlegungen, als würde man sich in einem anregenden Gespräch über Gott und die Welt befinden. Die Themen sind vielfältig und reichen von der Krise der Pax Americana und ökologischem Verfall bis hin zu hyperrealen Städten und den Herausforderungen der modernen Kultur. Eco diskutiert die Rolle der Kunst, die Bedeutung von Symbolen und die Dynamiken der Medienlandschaft, während er auch philosophische Überlegungen anstellt. Sein Ansatz, alltägliche Objekte und kulturelle Phänomene zu analysieren, bietet tiefere Einsichten in unsere Gesellschaft und regt zur Reflexion über die Welt um uns herum an.

      Über Gott und die Welt
      3,9
    • Das Foucaultsche Pendel

      Roman

      • 767 Seiten
      • 27 Lesestunden

      Drei Mailänder Verlagslektoren geraten zufällig an eine Geheimbotschaft des legendenumwitterten Templerordens. Sie machen sich an die Entzifferung, bauen aus zahllosen Elementen ein gigantisches Puzzle, erfinden selbst einen Plan, der zu nichts Geringerem führen soll als zur Beherrschung der Welt. Nicht nur die Templer - so scheint es - haben sich mit dem Plan beschäftigt, sondern sämtliche Geheimgesellschaften der Welt, von den Rosenkreuzern bis hin zu den Freimaurern. Die Weltgeschichte wird von den drei Zauberlehrlingen umgeschrieben. Doch dann wird aus dem intellektuellen Spiel blutiger Ernst: Menschen, die mit dem Plan zu tun haben, verschwinden oder werden ermordet, der Plan verselbständigt sich, wird unheimliche Realität ...

      Das Foucaultsche Pendel
      3,9
    • Aus diesem Buch lernen wir, wie man auf intelligente Weise Ferien verbringt, einen Pornofilm erkennt, sich vor Witwen hütet und vieles andere mehr. Kurzum, das Buch bietet eine Fülle an verblüffenden Informationen und läßt selbst solche Fragen nicht offen, die zu stellen man nie beabsichtigt hatte.

      Wie man mit einem Lachs verreist und andere nützliche Ratschläge
      3,9
    • Zeno Cosini

      • 470 Seiten
      • 17 Lesestunden

      »Im Unterschied zu anderen Krankheiten ist das Leben immer tödlich«, sinniert Zeno Cosini. Allen Widrigkeiten sucht er mit Verstand und Witz zu trotzen. Seine guten Vorsätze aber lösen sich immer wieder in Luft auf. Seit Ewigkeiten will er das Rauchen aufgeben. Seine Frau heiratete er nur, weil ihre beiden Schwestern ihm in derselben Nacht einen Korb gegeben haben. Und das Beste daran: Er wird glücklich mit ihr! Vielleicht auch dank seiner Geliebten Eine grandiose Parodie auf die Psychoanalyse, noch bevor sie überhaupt populär wurde. Ein Jahrhundertwerk.

      Zeno Cosini
      3,9
    • Calvino war von der Idee fasziniert, ein Buch der fünf Sinne zu schreiben, oder besser: fünf Geschichten zu erfinden, die vom Hören, Sehen, Riechen, Schmecken und Tasten handeln sollten. Drei der fünf Erzählungen, die dieses letzte erzählerische Werk des Autors bilden, hat Calvino noch vor seinem Tode vollenden können.

      Unter der Jaguar-Sonne
      3,5
    • Der mit allen Wassern der Fabulierkunst gewaschene Schelm Baudolino erzählt uns seine Lebensgeschichte. Informationen über die historischen Hintergründe zu »Baudolino« finden Sie im Special des Carl Hanser Verlags ... Konstantinopel brennt! Die prachtvolle Hauptstadt des Byzantinischen Reiches – erobert, geplündert und in Brand gesetzt von den Rittern des Vierten Kreuzzuges. Einer von ihnen ist ein gewisser Baudolino aus dem Piemont. Den Kopf voller Flausen, Phantasien und Lügen, führt er uns durch ein historisches Panorama von überwältigender Breite. Er erzählt, wie er als 13jähriger Bauernsohn den im Nebel herumirrenden Kaiser Barbarossa aufgabelt, der Gefallen an dem naseweisen Jungen findet und ihn daraufhin adoptiert; wie er den Kaiser auf seinen Italienzügen gegen die aufmüpfigen oberitalienischen Städte begleitet und auf den großen Kreuzzug ins Heilige Land, immer auf der Suche nach dem mythischen Reich des Priesterkönigs Johannes im fernen Orient. Und natürlich wie er, Baudolino, mit seinen aberwitzigen Ideen ganz nebenbei den Lauf der Weltgeschichte lenkt, ob nun bei der Heiligsprechung Karls des Großen 1165 oder bei der Erfindung der Legende der Heiligen Drei Könige, um dem Erzbischof von Köln, Rainald von Dassel, einen überwältigenden Einzug in seine Domkirche zu sichern.

      Baudolino
      3,5
    • Die Insel des vorigen Tages

      • 508 Seiten
      • 18 Lesestunden

      Wir schreiben das Jahr 1643, und in Europa tobt der Dreißigjährige Krieg. Wider Willen wird Roberto de La Grive zum Entdeckungsreisenden auf der Suche nach dem Nullmeridian, dem zur exakten Navigation notwendigen Fixpunkt der Erde. Ein Orkan spült ihn auf ein verlassen vor den Fidschii-Inseln treibendes Forschungsschiff. Auf diesem schwimmenden Naturalienkabinett findet er einen skurrilen Schicksalsgenossen und viel Zeit, sich die eigene unheilvolle Liebes-, Lebens- und Doppelgängergeschichte zu phantasieren. Historisches Panorama, Liebesgeschichte und Abenteuerroman - Eco erfindet den gewaltigen Kosmos eines ganzen Jahrhunderts neu.

      Die Insel des vorigen Tages
      3,5
    • Harvest Original: Misreadings

      • 180 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Satirical essays in which Eco pokes fun at the oversophisticated, the overacademic, and the overintellectual and makes penetrating comments about our modern mass culture and the elitist avant-garde. “A scintillating collection of writings” (Los Angeles Times). Translated by William Weaver. A Helen and Kurt Wolff Book

      Harvest Original: Misreadings
    • I went down, I climbed back up into the light of the jaguar sun - into the sea of the green sap of the leaves. The world spun, I plunged down, my throat cut by the knife of the king-priest ... The solar energy coursed along dense networks of blood and chlorophyll; I was living and dying in all the fibers of what is chewed and digested and in all the fibers that absorb the sun

      Penguin Archive: Under the Jaguar Sun
    • This is a haunting, elegiac novel which captures the mood and atmosphere of Italy (and in particular Ferrara) in the last summers of the thirties, focusing on an aristocratic Jewish family moving imperceptibly towards its doom. Vittorio De Sica turned the book into a film in 1970, winning the Academy Award for Best Foreign Language Film in 1974.

      Library of the Holocaust: The Garden of the Finzi-Continis
    • In einem Schloss und in einer Taverne trifft sich eine Gesellschaft. Die Reisenden sind einander kaum bekannt und allen »hat es die Sprache verschlagen«. Also erzählen sie ihre Abenteuer über das Spiel mit den Tarotkarten, wie sie die zufällige Anordnung der Figuren nahelegt. Indem Calvino mit dem Wort rekonstruiert, was die Karten nur abbilden, erliegt er der »höllischen Versuchung«, alle Geschichten zu erzählen, »die in einem Tarotspiel stecken können«. Entstanden ist ein magisches kleines Buch über das Tarotspiel und seine Wunder.

      Das Schloss, darin sich Schicksale kreuzen
      3,4