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William Weaver

    William Fense Weaver widmete sich über fünf Jahrzehnte der Übersetzung italienischer Literatur und wurde zu einer bedeutenden Brücke zwischen den Kulturen. Sein umfangreiches Werk umfasste nicht nur Prosa, sondern auch Poesie und Opernlibretti, was ein tiefes Verständnis für die Nuancen des italienischen Ausdrucks zeigte. Über die Übersetzung hinaus wirkte er als Kritiker und Kommentator und bewies so ein tiefes Engagement für die literarische und opernhafte Welt.

    Der Untergang von Kasch
    Der Name der Rose
    Der Baron auf den Bäumen
    Wann, wenn nicht jetzt?
    La storia
    Verdi. Eine dokumentation
    • The Complete Cosmicomics

      • 434 Seiten
      • 16 Lesestunden

      This title includes enchanting stories about the evolution of the universe, with characters that are fashioned from mathematical formulae and cellular structures. They disport themselves among galaxies, experience the solidification of planets, move from aquatic to terrestrial existence, play games with hydrogen atoms - and have time for a love life. 'Naturally, we were all there, old Qfwfq said, where else could we have been? Nobody knew then that there could be space. Or time either: what use did we have for time, packed in there like sardines?'.

      The Complete Cosmicomics2014
      4,1
    • Calvino war von der Idee fasziniert, ein Buch der fünf Sinne zu schreiben, oder besser: fünf Geschichten zu erfinden, die vom Hören, Sehen, Riechen, Schmecken und Tasten handeln sollten. Drei der fünf Erzählungen, die dieses letzte erzählerische Werk des Autors bilden, hat Calvino noch vor seinem Tode vollenden können.

      Unter der Jaguar-Sonne2009
      3,5
    • Baudolino

      Roman

      • 597 Seiten
      • 21 Lesestunden

      Wir befinden uns im 12. Jahrhundert, zur Zeit der Kreuzzüge. Baudolino, ein gewitzter Bauernsohn aus dem Piemont, wird Adoptivsohn des Kaisers Friedrich I. Barbarossa. Den Kopf voller Flausen, Phantasien und Lügen, lenken seine irrwitzigen Ideen von nun an den Lauf der Weltgeschichte. Von den Liebesbriefen an die Kaiserin, den undurchsichtigen Machenschaften bei der Belagerung Alessandrias und dem rätselhaften Tod Barbarossas gar nicht zu reden ...

      Baudolino2003
      3,5
    • Zeno Cosini

      • 634 Seiten
      • 23 Lesestunden

      Obwohl in finanzieller Hinsicht sorgenfrei, lebt Zeno Cosini inmitten seelischer Katastrophen: Seine Energie verschleißt er bei ständigen, aber erfolglosen Versuchen, sich das Rauchen abzugewöhnen. Die permanente Beschäftigung mit sich selbst drückt zudem auf die Stimmung. Als er sich schließlich in die schöne Ada verliebt, bekommt er statt dessen die "schielende" Schwester Augusta, mit der er dann gegen seinen Willen in harmonischer Ehe lebt. Um diese unverhoffte Glück zu zerstören, beginnt er eine Affäre und bereichert sein ohnehin nicht umkompliziertes Innenleben um ein sorgsam gepflegtes schlechtes Gewissen. Helfen kann da nur die Psychoanalyse ... In diesem Roman, der so der humorvoll wie abgründig ist, erweist sich Italo Svevo als ein "Wunder an Seelenkenntnis, als Genie illusionsloser Genauigkeit" (Günter Blöcker, Frankfurter Allgemeine Zeitung).

      Zeno Cosini2002
      3,9
    • La storia

      • 627 Seiten
      • 22 Lesestunden

      In Rom erlebt die Lehrerin Ida mit ihren beiden Söhnen den Faschismus, die Verfolgung der Juden, den Krieg, die Nachkriegszeit. Doch Giuseppe, der kleinere Sohn, ist kein gewöhnliches Kind. Elsa Morante entwirft in dem vielleicht größten italienischen Roman unserer Zeit ein dichtes Abbild der Stadt und ihrer Menschen, der Kleinbürger, Partisanen und Anarchisten.

      La storia2001
      4,4
    • Ein wütendes Handbuch bietet eine Fülle an nützlichen Ratschlägen für Hotelgäste, Heimwerker und Bongaforscher. Es beleuchtet die Herausforderungen des Alltags mit einem humorvollen Blick, etwa wie man einen Lachs in der Minibar verstaut oder intelligent die Ferien gestaltet. Der Leser lernt, wie man einen Pornofilm erkennt und sich vor Witwen hütet, während das Buch auch unerwartete Fragen aufwirft, die man nie zu stellen beabsichtigt hätte. Die Inhalte sind in zwei Hauptteile gegliedert. Der erste Teil umfasst Gebrauchsanweisungen zu Themen wie dem Spiel von Indianern, der Organisation einer öffentlichen Bibliothek, dem Umgang mit Taxifahrern und dem Verfassen eines Vorworts. Es werden auch praktische Tipps gegeben, wie man ansteckende Krankheiten vermeidet und das Leben durch kleine Hilfsmittel erleichtert. Im zweiten Teil werden wahre Geschichten erzählt, die von Verlagskorrekturen über Gespräche in Babylon bis hin zu persönlichen Erlebnissen reichen. Diese Mischung aus Anleitungen und Erzählungen bietet nicht nur Unterhaltung, sondern regt auch zum Nachdenken an, während sie die Absurditäten des modernen Lebens humorvoll reflektiert.

      Wie man mit einem Lachs verreist und andere nützliche Ratschläge1995
      3,9
    • Die Insel des vorigen Tages

      • 555 Seiten
      • 20 Lesestunden

      Ein Schiff voll exotischer LebewesenIm Jahre 1643: Der junge Piemontese Roberto de La Grive ist in geheimer Mission unterwegs. Als Spion im Dienste Frankreichs begibt er sich auf die Suche nach dem Nullmeridian, dem zur exakten Navigation notwendigen Fixpunkt der Erde. Doch genau in dem Moment, als er der Aufklärung des Rätsels nahe gekommen ist, sinkt sein Schiff in einem Sturm und nur Roberto kann sich retten. Tagelang treibt er im Pazifik, bis er auf ein verlassenes Schiff stößt. Aber nach einer Weile merkt er, daß noch jemand außer ihm an Bord ist. Und der Fremde ist, wie sich zeigt, hinter dem gleichen Ziel her wie Roberto ... Dennoch sieht Roberto in dem Fremden seinen Schicksalsgenossen. Von seinem Versuch, zu der Insel des vorigen Tages, die östlich der Datumsgrenze liegt, zu gelangen, kehrt der Fremde jedoch nicht mehr zurück. In seiner Verlassenheit beginnt Roberto sich einen Roman auszudenken, in dem sich Wahn und Wirklichkeit immer mehr vermischen. Dies führt zu einer waghalsigen Entscheidung ...

      Die Insel des vorigen Tages1995
      3,5
    • Der Untergang von Kasch

      • 479 Seiten
      • 17 Lesestunden

      Mit dem Untergang von Kasch legt Roberto Calasso eine Kritik der Moderne vor, die sich nicht wissenschaftlich, nicht analytisch, sondern in Geschichten äußert: Das Zeitalter der Revolutionen erzählt - wie es Schiffbruch erlitt. Durch das Buch führt als »Zeremonienmeister« Talleyrand, der klarsichtigste und verruchteste, modernste und archaischste aller Politiker. Er stellt uns den Hof von Versailles vor und das Indien der Veden, die Abtei von Port-Royal und die Galerien des Palais-Royal, Marie-Antoinette, Bentham, Goethe, Fénelon, Baudelaire, Marx, Chateaubriand, Napoleon, Joseph de Maistre, Stirner, Sainte-Beuve... Jede dieser Figuren ist mit jeder anderen verbunden – und alle führen uns zu demselben Ursprung zurück, der Legende von Kasch.

      Der Untergang von Kasch1994
      4,1
    • Der Name der Rose

      Roman

      • 676 Seiten
      • 24 Lesestunden

      Der Weltbestseller in neuer Ausstattung Der englische Franziskanermönch William von Baskerville ist in einer delikaten politischen Mission unterwegs in eine italienische Benediktinerabtei. Dort gerät er, zusammen mit seinem etwas unbeholfenen, jungen Adlatus Adson von Melk, in einen Strudel von kriminellen Ereignissen und drastischen Versuchungen. Aber nicht umsonst stand William lange Jahre im Dienste der heiligen Inquisition. Das Untersuchungsfieber packt ihn. Er sammelt Indizien, entziffert magische Zeichen, entschlüsselt Manuskripte und dringt immer tiefer in ein geheimnisvolles Labyrinth vor, über das der blinde Seher Jorge von Burgos wacht ...

      Der Name der Rose1992
      4,2
    • Das Foucaultsche Pendel

      • 841 Seiten
      • 30 Lesestunden

      Drei Mailänder Verlagslektoren, die beruflich ständig über okkulte Wissenschaften, Geheimbünde und kosmische Komplotte lesen müssen, stoßen auf ein äußerst rätselhaftes Dokument aus dem 14. Jahrhundert. Darin ist von alle 120 Jahre wiederkehrenden Zusammenkünften der '36 Unbekannten', der Nachfahren der mysteriösen Tempelritter, die Rede. Die drei Spötter stürzen sich in das Labyrinth der Geheimlehren. Spielerisch erdenken sie eine gigantische Verschwörung. Aber dann merken sie, daß jemand ihre Phantasien ernst nimmt. Und der schreckt offenbar auch vor Mord nicht zurück.

      Das Foucaultsche Pendel1989
      3,9
    • Auf der Suche nach einer neuen Heimat »Daß wir Juden sind, versteht sich von selbst. Daß wir bewaffnet waren, können wir nicht leugnen ... Sagt, daß wir Partisanen sind.« Irgendwo in den Wäldern von Weißrußland begegnen sich 1943 zwei versprengte Soldaten der Roten Armee. Beide haben ihre Einheit verloren, beide sind Juden, und so ziehen sie gemeinsam weiter. Eines Tages stoßen sie auf Blockhütten, in denen sich weitere Juden inmitten der verschneiten Sümpfe versteckt halten. Doch das Quartier wird von Deutschen entdeckt, und nur wenigen Männern und Frauen gelingt die Flucht. Sie wandern weiter nach Westen, ein schlecht ausgerüsteter Haufen zwischen allen Fronten, eine jüdische Partisaneneinheit, die aussieht wie eine vagabundierende Banditenbande, von den Deutschen verfolgt, von Russen wie Polen beargwöhnt, geduldet, gemieden. »Wann, wenn nicht jetzt«, singen die Partisanen den Talmud zitierend, »sollen wir den Stein schleudern gegen Goliaths Stirn?«

      Wann, wenn nicht jetzt?1986
      4,3
    • Eco, der Zeichenleser und Spurensucher, flaniert durch die Musentempel und Kultstätten der Massenkultur und nimmt in den Fußballstadien und Spielhallen, in TV-Studios und im Supermarkt, im Kino und auf der Straße Dinge wahr, die uns bisher meist entgangen sind. Gleichgültig, ob er sich mit Jeans, Bestsellern, Sensationsfotos, Politikern oder Mickymäusen beschäftigt, immer hat er einen spielerisch-kombinierenden Blick, der uns einen (Alltags-)Gegenstand, einen Sachverhalt mit anderen Augen sehen läßt und in einem anderen Licht. Der Campus ein Kloster, Humphrey Bogart ein Heiliger und die Broadway-Show eine religiöse Veranstaltung? Bestimmte Muster, sagt der Detektiv Eco, schlagen immer wieder durch, man muß nur auf die verräterischen Details und Zeichen achten. Eco zerlegt komplexe Zusammenhänge mit verblüffender Leichtigkeit, und weil er spielerisch umgehen kann mit Indiz, Alibi und Corpus delicti, folgt ihm der Leser mit dem Vergnügen desjenigen, der beim Zwiegespräch über Gott und die Welt zugleich aufs angenehmste unterhalten wird.

      Über Gott und die Welt1986
      3,9
    • Herrn Palomars Leidenschaft ist das Betrachten. Egal, was sich seinem neugierigen Auge darbietet - eine Welle im Meer, ein entblößter Busen am Strand, die Auslagen eines Käsegeschäfts -, er macht sich so seine Gedanken, die allerdings oft unvermutete Wege einschlagen. Bald treten ungeahnte Zusammenhänge zutage, und plötzlich lesen die Geschichten sich anders und neu. Sie verändern sich wie Herr Palomar: Sie sind unerschöpflich.

      Herr Palomar1986
      4,0
    • Marco Polo berichtet dem Mongolenkaiser Kublai Khan von unerhörten, rätselhaften, von unsichtbaren Städten, in denen sich unendlich viele Wünsche und Ängste verkörpern. Von Perinthia, das nach Berechnungen der Astronomen erbaut wurde, um die Harmonie des Firmaments zu spiegeln. Von Armilla, der verlassenen Stadt, in der immer noch viele junge, wunderschöne Frauen leben. Mit ihrer phantastischen Atmosphäre und ihren kunstvoll arrangierten Labyrinthen zählen ›Die unsichtbaren Städte‹ zu Calvinos größten Werken.

      Der Baron auf den Bäumen1979
      4,2
    • This is a haunting, elegiac novel which captures the mood and atmosphere of Italy (and in particular Ferrara) in the last summers of the thirties, focusing on an aristocratic Jewish family moving imperceptibly towards its doom. Vittorio De Sica turned the book into a film in 1970, winning the Academy Award for Best Foreign Language Film in 1974.

      Library of the Holocaust: The Garden of the Finzi-Continis1965