Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft - 265: Gandhis Wahrheit
Über die Ursprünge der militanten Gewaltlosigkeit
- 550 Seiten
- 20 Lesestunden
Dieser deutsch-amerikanische Psychologe und Psychoanalytiker ist bekannt für seine Theorie der psychosozialen Entwicklung des Menschen. Am bekanntesten ist er wohl für die Prägung des Begriffs „Identitätskrise“. Seine Arbeit konzentriert sich auf die Entwicklungspsychologie und hat das Verständnis menschlichen Wachstums maßgeblich beeinflusst. Trotz fehlendem Hochschulabschluss lehrte er an renommierten Universitäten.







Über die Ursprünge der militanten Gewaltlosigkeit
Dieses Buch gehört zu den interessantesten Werken im Bereich psychoanalytischer Forschungen. Der Leser wird von Anfang an gefesselt, und es erwachsen ihm aus diesem »Reisetagebuch der Begriffe«, wie Erikson seine Darstellung nannte, eine Fülle neuartiger Erkenntnisse. Auf der Suche nach den Gesetzen, nach denen der Mensch lebt, geht Erikson auf die Kindererziehung zweier von ihm selbst untersuchter amerikanischer Indianerstämme ein. Er macht deutlich, wie sehr das Weltbild und die wirtschaftlichen Verhältnisse auf die Betreuung des Kleinkindes einwirken. »Die Einmaligkeit der Erscheinung von Erik H. Erikson beruht ebenso stark auf der Originalität seines Denkens wie auf der Tatsache, daß er sehr verschiedene Gebiete bearbeitet und auf diese Weise dazu beigetragen hat, den Zusammenhang von Disziplinen sichtbar zu machen, die bis vor kurzem zwischen verschiedenen Fakultäten aufgeteilt waren: zwischen Anthropologie und Medizin, Psychologie und Sozialwissenschaften, Verhaltensforschung und Geschichtswissenschaften.«Merkur
Erikson folgt — immer im Kontext der empirischen Wissenschaften — dem Menschen von seinen frühkindlichen Verhaltensweisen bis hin zu den Phasen des Erwachsenseins. Er erweitert die psychoanalytische Betrachtungsweise um die Erforschung der Ich-Identität, deren Ausprägung von historisch-gesellschaftlichen Veränderungen abhängt.
Erik H. Erikson beschreibt in diesem Resümee seines Werkes die Elemente einer psychoanalytischen Theorie der psychosozialen Entwicklung, und zwar so, daß dabei der historische und autobiographische Kontext ihrer Entdeckung deutlich wird.
Ein Klassiker der Luther-Forschung – neu zu entdeckenDer renommierte Psychoanalytiker Erikson erzählt in Der junge Mann Luther die Geschichte der Kindheitskonflikte und Jugendkrisen, die Martin Luther zum Reformator machten.Als junger Mann durchlief Luther eine dramatische Identitä Er rebellierte gegen seinen dominanten Vater, weigerte sich zu heiraten und Jurist zu werden; stattdessen trat er ins Kloster ein und ließ sich zum Priester weihen – bis er sich im Alter von 34 Jahren dann mit dem folgenreichen Thesenanschlag entschieden gegen die Autoritäten von Papst und Kirche stellte. Luther hatte damit eine Lösung für seine persönliche Krise gefunden, die gleichzeitig einschneidende Umwälzungen für die gesamte christlich-westliche Welt bedeuteten.
»Das Buch ist keine einfache Lektüre, aber ausgesprochen interessant und in seinen Gedankengängen zwingend.«A. Maier, Unsere Jugend Pubertät und Identitätskrise markieren einen Lebensabschnitt, vor dem der junge Mensch noch sozial in Abhängigkeit vom Elternhaus lebte. Gegen Ende des Jugendalters gewinnt das Ich jene Stärke und Festigkeit, die es braucht, um selbstbewußt und verantwortungsvoll leben zu können.
The collection showcases the evolution of ideas over 50 years, starting from early psychoanalytic experiences in Vienna. It encompasses diverse topics, including children's play, child psychoanalysis, adult dreams, and cross-cultural observations, as well as insights into young adulthood and the life cycle. Additionally, it features reminiscences about influential colleagues like Anna Freud and Ruth Benedict, highlighting their significant impact on Erikson's professional journey.
PrefaceAcknowledgments1/Backgrounds & origins"Identity crisis" in autobiographic perspectiveFreud's posthumous publications: reviews. A historic friendship: Freud's letters to Fliess; A questionable cooperation: the Wilson bookPostscript & outlook2/In search of GandhiOn the nature of "psycho-historical" evidenceFreedom & nonviolence3/Protest & liberationReflections on the revolt of humanist youthOnce more the inner spacePsychoanalysis: adjustment or freedom?NotesIndex
In this study of Mahatma Gandhi, psychoanalyst Erik H. Erikson explores how Gandhi succeeded in mobilizing the Indian people both spiritually and politically as he became the revolutionary innovator of militant non-violence and India became the motherland of large-scale civil disobedience.
Wersja rozszerzona o nowe rozdziały autorstwa Joan M. Erikson poświęcone dziewiątemu etapowi rozwoju osobowości człowieka
Wersja rozszerzona o nowe rozdziały autorstwa Joan M. Erikson poświęcona dziewiątemu etapowi rozwoju osobowości, stworzona przez Erika H. Eriksona, jest kluczowa w psychologii. Koncepcja wieloetapowego rozwoju obejmuje cały cykl życia człowieka, od dzieciństwa po starość. Wcześniej sądzono, że dorastanie to ostatni etap rozwoju, a proces kształtowania osobowości kończy się na nim. Niniejsza książka to rozszerzona wersja ostatecznego dzieła Eriksona, wzbogacona o nowy materiał autorstwa Joan M. Erikson. Dziewiąty etap koncentruje się na nagrodach i wyzwaniach, jakie niesie za sobą bardzo podeszły wiek, zarówno dla jednostek, jak i grup społecznych. Cykl życia dopełnia teorię Eriksona, czyniąc tę pozycję obowiązkową w bibliotece każdego psychologa. „Książka ta wystarczy na długie lata, ponieważ zawiera wiedzę zgromadzoną przez dwóch niezwykle inteligentnych obserwatorów ludzkiego przeznaczenia” — Robert Coles. Erik H. Erikson, zdobywca Nagrody Pulitzera, był uczniem Anny Freud i jednym z najwybitniejszych badaczy w dziedzinie psychoanalizy. Joan M. Erikson, jego żona i współpracowniczka, jest autorką wielu książek, w tym The Universal Bead i Wisdom of the Senses.