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Byung-Chul Han

    1. Jänner 1959

    Byung-Chul Han ist ein zeitgenössischer Denker, der sich mit den drängenden Problemen unserer Epoche auseinandersetzt. Seine Arbeit untersucht kritisch, wie die moderne Gesellschaft, angetrieben von neoliberalen Kräften, Normen der Transparenz und ständigen Enthüllung schafft. Han reflektiert über die Folgen dieser "Müdigkeitsgesellschaft" und "Transparenzgesellschaft", in der Werte wie Scham und Geheimnis verloren gehen. Seine Essays bieten tiefe Einblicke, wie Digitalisierung und Kapitalismus unsere Subjektivität und zwischenmenschlichen Beziehungen prägen.

    Byung-Chul Han
    Sprechen über Gott: Ein Dialog mit Simone Weil
    Topologie der Gewalt
    Vita contemplativa oder Von der Untätigkeit
    Todesarten
    Abwesen
    Shanzai
    • Simone Weilová (1909 – 1943) je významná intelektuálka 20. storočia. Jej myšlienky sú dnes relevantnejšie než kedykoľvek predtým. Napomáhajú pochopiť a zvládnuť súčasnú krízu. Vo svojej novej eseji nám Byung-Chul Han približuje inšpiratívny, jasnozrivý, ba až liečivý svet myšlienok Simone Weilovej a číta ho skrze našu súčasnosť. Spolu s Weilovou živým spôsobom pripomína transcendenciu, ktorá sa v dnešnom svete spotreby a výroby vytráca. Weilová nás vedie, ba priam zvádza, k inej realite, ktorá nás vyvádza zo života bez zmyslu, z radikálneho nedostatku bytia. Učí nás, že nakoniec ide o Boha, túto ohromujúcu silu, ktorá poskytuje blaženú plnosť bytia. Čítaním jej spisov možno cítiť, že existuje aj iný spôsob života, iný spôsob bytia než ten, ktorý je úplne vydaný na milosť a nemilosť výkonu, výrobe a spotrebe.

      Rozprávanie o Bohu. Dialóg so Simone Weilovou2026
    • Simone Weil ist die hellste Intelligenz des 20. Jahrhunderts. Ihre Gedanken sind aktueller denn je. Sie helfen uns, die Krise der Gegenwart zu verstehen und zu meistern. Byung-Chul Han bringt uns in seinem neuen Essay die inspirierende, hellsichtige, ja heilende Gedankenwelt von Simone Weil näher und liest sie durch unsere Gegenwart hindurch neu. Er bringt mit Weil eindringlich jene Transzendenz zur Sprache, die heute in der Welt des Konsums und der Produktion total verloren gegangen ist. Weil führe, ja verführe uns zu einer anderen Wirklichkeit, die uns aus dem sinnentleerten Leben, aus dem radikalen Seinsmangel herausführt. Sie bringt uns bei, dass es letztlich Gott, diese überwältigende Kraft von oben ist, die uns eine beglückende Seinsfülle gibt. Ihre Schriften lesend ahnen wir zumindest, dass es eine andere Lebensform, eine andere Seinsform gibt als die, die sich komplett Leistung, Produktion und Konsum ausliefert.Auf der Welt gäbe es heute mehr Frieden und Schönheit, so Han in seinem eindrücklichen Essay, wenn wir so leben würden, wie Simone Weil es uns vorgelebt und vorgedacht hat.

      Sprechen über Gott: Ein Dialog mit Simone Weil2025
      3,8
    • Absence

      • 128 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Byung-Chul Han contrasts Western philosophy's focus on essence with Far Eastern thought's emphasis on absence, or 'the way' (dao). He examines how this distinction influences aesthetics, architecture, and art, revealing a culture of absence that may seem unfamiliar to those rooted in Western thinking.

      Absence2023
      3,0
    • Western thinking has long been dominated by essence, by a preoccupation with that which dwells in itself and delimits itself from the other. By contrast, Far Eastern thought is centred not on essence but on absence. The fundamental topos of Far Eastern thinking is not being but ‘the way’ (dao), which lacks the solidity and fixedness of essence. The difference between essence and absence is the difference between being and path, between dwelling and wandering. ‘A Zen monk should be without fixed abode, like the clouds, and without fixed support, like water’, said the Japanese Zen master Dōgen. Drawing on this fundamental distinction between essence and absence, Byung-Chul Han explores the differences between Western and Far Eastern philosophy, aesthetics, architecture and art, shedding fresh light on a culture of absence that may at first sight appear strange and unfamiliar to those in the West whose ways of thinking have been shaped for centuries by the preoccupation with essence.

      Absence: On the Culture and Philosophy of the Far East2023
      3,9
    • Der Geist der Hoffnung

      Wider die Gesellschaft der Angst | Eine philosophische Gegenposition zum derzeitigen Krisenmodus

      • 128 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Angstvoll blicken wir in eine düstere Zukunft. Überall fehlt es an Hoffnung. Und das Leben verkümmert zum Überleben. Dagegen beschwört der Philosoph Byung-Chul Han mit aller Kraft den Geist der Hoffnung. Seit geraumer Zeit werden wir permanent mit apokalyptischen Szenarien konfrontiert: Pandemie, Weltkrieg und Klimakatastrophe. Der Weltuntergang oder das Ende der menschlichen Zivilisation wird heraufbeschworen. Angst und Ressentiments aber schüren Egoismus und Hass – mit der Folge, dass in unserer Gesellschaft Solidarität, Freundlichkeit und Empathie erodieren und letztlich die Demokratie selbst gefährdet ist. Byung-Chul Han entwickelt gegen das Klima der Angst eine überzeugende Philosophie der Hoffnung, die über die gegenwärtige Krise hinaus Gültigkeit hat.

      Der Geist der Hoffnung2023
    • Vita Contemplativa

      • 128 Seiten
      • 5 Lesestunden

      In our busy and hurried lives, we are losing the ability to be inactive. Human existence becomes fully absorbed by activity – even leisure, treated as a respite from work, becomes part of the same logic. Intense life today means first of all more performance or more consumption. We have forgotten that it is precisely inactivity, which does not produce anything, that represents an intense and radiant form of life. For Byung-Chul Han, inactivity constitutes the human. Without moments of pause or hesitation, acting deteriorates into blind action and reaction. When life follows the rule of stimulus–response and need–satisfaction, it atrophies into pure survival: naked biological life. If we lose the ability to be inactive, we begin to resemble machines that simply function. True life begins when concern for survival, for the exigencies of mere life, ends. The ultimate purpose of all human endeavour is inactivity. In a beautifully crafted ode to the art of being still, Han shows that the current crisis in our society calls for a very different way of life: one based on the vita contemplativa. He pleads for bringing our ceaseless activities to a stop and making room for the magic that happens in between. Life receives its radiance only from inactivity.

      Vita Contemplativa2023
      3,8
    • Die Krise der Narration

      • 100 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Erzählungen bringen das Bindende, das Verbindende und das Verbindliche hervor. Dadurch stiften sie Gemeinschaft und beseitigen Kontingenz. Doch gerade da, wo alles wie heute so beliebig und zufällig geworden ist, das heißt mitten im Kontingenzsturm der Informationsgesellschaft, meldet sich das Storytelling laut zu Wort und lässt zirkulierende Narrative selbst als kontingent erscheinen. Das Storytelling breitet sich aus inmitten einer großen Desorientierung und Sinnleere, die unsere Informationsgesellschaft charakterisieren. Es bedient zwar ein tief empfundenes Bedürfnis nach Erzählung, aber letztlich bringt es nur Erzählungen in Konsumform hervor. Erzählung und Werbung fallen in eins. Der Kapitalismus eignet sich die Erzählung an: stories sell. Storytelling ist Storyselling. Dadurch verlieren Erzählungen ihre ursprüngliche Kraft. Das allgegenwärtige Storytelling vermag die Informationsgesellschaft nicht in eine Erzählgemeinschaft zurückzuverwandeln. Erzählung und Information sind Gegenkräfte. Der inflationäre Gebrauch von Narrativen weist paradoxerweise auf eine Krise der Narration hin. Diese narrative Krise hat allerdings eine lange Vorgeschichte. Byung-Chul Hans neuer Essay spürt ihr nach. Damit setzt Han seine Reflexionen über unsere Informationsgesellschaft konsequent fort.

      Die Krise der Narration2023
      3,8
    • The tsunami of information unleashed by digitization is threatening to overwhelm us, drowning us in a sea of frenzied communication and disrupting many spheres of social life, including politics. Election campaigns are now being waged as information wars with bots and troll armies, and democracy is degenerating into infocracy. In this new book, Byung-Chul Han argues that infocracy is the new form of rule characteristic of contemporary information capitalism. Whereas the disciplinary regime of industrial capitalism worked with compulsion and repression, this new information regime exploits freedom instead of repressing it. Surveillance and punishment give way to motivation and optimization: we imagine that we are free, but in reality our entire lives are recorded so that our behaviour might be psychopolitically controlled. Under the neoliberal information regime, mechanisms of power function not because people are aware of the fact of constant surveillance but because they perceive themselves to be free. This trenchant critique of politics in the information age will be of great interest to students and scholars in the humanities and social sciences and to anyone concerned about the fate of politics in our time.

      Infocracy: Digitization and the Crisis of Democrac y2022
      4,4
    • Ein inspirierender Gegenentwurf zu Hannah Arendts Vita activa oder vom tätigen Leben Die Fähigkeit zur Untätigkeit kommt uns gänzlich abhanden. Dabei ist Untätigkeit keine Negation, keine Verweigerung, keine bloße Abwesenheit von Tätigkeit, sondern ein eigenständiges Vermögen. Byung-Chul Han spürt dem Reichtum, der Pracht und der Magie der Untätigkeit nach und entwirft eine neue Lebensform.

      Vita contemplativa oder Von der Untätigkeit2022
      4,4
    • The Palliative Society

      • 76 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Our societies today are characterized by a universal algophobia: a generalized fear of pain. We strive to avoid all painful conditions – even the pain of love is treated as suspect. This algophobia extends into society: less and less space is given to conflicts and controversies that might prompt painful discussions. It takes hold of politics too: politics becomes a palliative politics that is incapable of implementing radical reforms that might be painful, so all we get is more of the same. Faced with the coronavirus pandemic, the palliative society is transformed into a society of survival. The virus enters the palliative zone of well-being and turns it into a quarantine zone in which life is increasingly focused on survival. And the more life becomes survival, the greater the fear of death, which has become increasingly visible again. Everywhere, the prolongation of life at any cost is the preeminent value, and we are prepared to sacrifice everything that makes life worth living for the sake of survival. This trenchant analysis of our contemporary societies by one of the most original cultural critics of our time will be of interest to a wide readership.

      The Palliative Society2021
      4,0
    • Undinge

      Umbrüche der Lebenswelt | Einer der bedeutendsten Philosophen unserer Zeit liefert luzide Analysen unserer Gegenwart

      • 128 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Minima Moralia der Informationsgesellschaft Heute bewohnen wir nicht mehr Erde und Himmel, sondern Google Earth und Cloud. Informationen beherrschen unsere Lebenswelt. Wir berauschen uns regelrecht an Kommunikation. Byung-Chul Hans Kritik der Informationsgesellschaft klärt uns über die Folgen unseres Informations- und Kommunikationsrausches auf. Schon vor Jahrzehnten stellte der Medientheoretiker Vilém Flusser fest: »Undinge dringen gegenwärtig von allen Seiten in unsere Umwelt, und sie verdrängen die Dinge. Man nennt diese Undinge Informationen.« Die Dinge rücken heute immer mehr in den Hintergrund der Aufmerksamkeit. Die Welt als Infosphäre überlagert die Welt als Dingsphäre. Der Übergang vom Ding zum Unding verändert massiv unsere Wahrnehmung und Weltbeziehung. Byung-Chul Hans neuer Essay kreist um Dinge und Undinge. Er entwickelt sowohl eine Philosophie des Smartphones als auch eine Kritik der Künstlichen Intelligenz aus ungewohnter Perspektive. Gleichzeitig wendet er sich der Magie der Dinge zu und reflektiert über die Stille, die im Informationslärm verlorengeht.

      Undinge2021
      3,7
    • Infokratie

      Digitalisierung und die Krise der Demokratie

      Die Digitalisierung schreitet unaufhaltsam voran. Wir sind benommen vom Kommunikations- und Informationsrausch. Gleichzeitig spüren wir eine Ohnmacht angesichts des Tsunamis der Information, die deformative, destruktive Kräfte entfaltet. Die Digitalisierung erfasst inzwischen auch den Bereich des Politischen und führt zu massiven Verwerfungen im demokratischen Prozess. Wahlkämpfe als Informationskriege werden mit allen erdenklichen technischen und psychologischen Mitteln geführt. Social Bots, die automatisierten Fake-Accounts in den sozialen Medien, verbreiten Fake News, Hetze und Hass und beeinflussen die politische Meinungsbildung. Troll-Armeen greifen in die Wahlkämpfe ein, indem sie gezielt Desinformation betreiben. Verschwörungstheorien und Propaganda beherrschen die politische Debatte. Mittels digitaler Psychometrie und Psychopolitik wird versucht, das Wahlverhalten unter Umgehung bewusster Entscheidung zu beeinflussen. Byung-Chul Hans neuer Essay beschreibt die heutige Krise der Demokratie, indem er sie auf den digitalen Strukturwandel der Öffentlichkeit zurückführt. Han gibt der Krise einen Namen: Infokratie und verortet sie im Informationsregime als neue Herrschaftsform.

      Infokratie2021
      3,9
    • The Disappearance of Rituals

      • 186 Seiten
      • 7 Lesestunden

      A sharp critique of our contemporary societies in which pseudo-communication and narcissism have replaced community--

      The Disappearance of Rituals2020
      4,1
    • Palliativgesellschaft

      Schmerz heute

      • 87 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Heute herrscht überall eine Algophobie, eine generalisierte Angst vor Schmerzen. Jeder schmerzhafte Zustand wird vermieden. Verdächtig sind auch Liebesschmerzen. Die Schmerztoleranz sinkt rapide. Die Algophobie hat eine Daueranästhesierung zur Folge. Wie bereits in seinem Essay Müdigkeitsgesellschaft geht Han in seiner Analyse von einem grundlegenden Paradigmenwechsel unserer Gesellschaft aus. Auch die Psychologie folgt dieser Entwicklung und geht von der negativen Psychologie als Psychologie des Leidens zur Positiven Psychologie über, die sich mit Wohlbefinden, Glück und Optimismus beschäftigt. Der Essay zeigt, wie sich die Algophobie ins Gesellschaftliche verlängert. Konflikten und Kontroversen, die zu schmerzhaften Auseinandersetzungen führen können, wird immer weniger Raum gegeben. Die Algophobie erfasst auch die Politik. Konformitätszwang und Konsensdruck nehmen zu. Eine Postdemokratie macht sich breit. Sie ist eine palliative Demokratie. Der Essay bezieht aktuelle Ereignisse wie die US-amerikanische Opioid Krise oder auch die Corona-Pandemie in seine Analyse ein. Angesichts der Pandemie erweist sich die Palliativgesellschaft als eine Gesellschaft des Überlebens.

      Palliativgesellschaft2020
      3,9
    • Good Entertainment

      • 144 Seiten
      • 6 Lesestunden

      A philosopher considers entertainment, in all its totalizing variety- infotainment, edutainment, servotainment-and traces the notion through Kant, Zen Buddhism, Heidegger, Kafka, and Rauschenberg.

      Good Entertainment2019
      3,6
    • Kapitalismus und Todestrieb

      Essays und Interviews

      Was wir heute Wachstum nennen, ist in Wirklichkeit ein Auswuchs, eine karzinomatöse Wucherung, die den gesellschaftlichen Organismus zerstört. Mit einer unerklärlichen, tödlichen Vitalität metastasieren und wuchern diese Auswüchse endlos weiter. Ab einem bestimmten Punkt ist die Produktion nicht mehr produktiv, sondern destruktiv. Der Kapitalismus hat schon längst diesen kritischen Punkt überschritten. Seine Destruktivkräfte bringen nicht nur ökologische oder soziale, sondern auch mentale Katastrophen hervor. Die verheerenden Auswirkungen des Kapitalimus legen die Annahme eines Todestriebes nahe. Nachdem Sigmund Freud den Todestrieb zunächst nur zögerlich eingeführt hat, bekennt er, dass er »nicht anders denken könne«, weil die Idee des Todestriebs über ihn eine solche Macht gewonnen habe. Auch das Denken über den Kapitalismus scheint inzwischen ohne die Annahme des Todestriebs nicht möglich zu sein.

      Kapitalismus und Todestrieb2019
      3,7
    • Vom Verschwinden der Rituale

      Eine Topologie der Gegenwart | Was wird aus einer Gesellschaft, deren Rituale verschwinden – und mit ihnen das Verbindende?

      Byung-Chul Han macht in seinem neuen Buch deutlich, wie verloren der Einzelne in einer Gesellschaft zunehmender Individualisierung ist und warum wir dringend eine neue Lebensform brauchen. 

      Vom Verschwinden der Rituale2019
      3,9
    • Lob der Erde

      Eine Reise in den Garten

      Der international renommierte Philosoph Byung-Chul Han widmet sich der Schönheit der Erde und der Natur. Ein ungewöhnliches Buch über die Arbeit im Garten, über Jahreszeiten und die Romantik, über ein verändertes Zeitgefühl, Kants „Kritik der reinen Vernunft“ und Schuberts „Winterreise“. Eines Tages fasst Byung-Chul Han den Entschluss, sich täglich der Gartenarbeit zu widmen. Drei Frühlinge, Sommer, Herbste und Winter tut er dies. Seinen Berliner Garten nennt er Bi-Won (koreanisch: Geheimer Garten). Je länger er dort verweilt, desto mehr Respekt bekommt er vor der Schönheit der Erde. Er erfährt, was Fürsorge bedeutet und dass der Garten, ja jede Pflanze ein eigenes Zeitbewusstsein hat. Er lernt wieder, über die Erde zu staunen, über ihre Fremdheit, über ihre Einmaligkeit. Hans Philosophie des Gartens ist ein Liebesbekenntnis an die Erde und die Natur und ein Aufruf an die Menschheit, sie zu schonen.

      Lob der Erde2018
      3,6
    • Untimely Meditations - 3: In the Swarm

      Digital Prospects

      • 104 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Digital communication and social media have profoundly impacted our lives. In a contrarian reflection on this digitized existence, Byung-Chul Han challenges the enthusiasm for Twitter revolutions and Facebook activism, arguing that such communication is dismantling community and public space, ultimately undermining genuine political action and discourse. In the analog era, the process of composing and sending a letter to the editor allowed time for reflection, but today’s digital landscape fosters immediate, impulsive reactions aimed at inciting outrage. This has transformed the public into a digital swarm—isolated individuals who struggle to form a collective identity or challenge prevailing power structures, fixated on the present rather than envisioning a future. The digital swarm is fragmented, often reducing individuals to mere objects of scandal. Han, a prominent European philosopher, illustrates a society where information overwhelms thought, with similar algorithms used across platforms like Facebook, the stock market, and intelligence agencies. Democracy faces a perilous threat as digital communication blurs the lines between freedom and control, marking the transition from Big Brother to Big Data.

      Untimely Meditations - 3: In the Swarm2017
      3,8
    • Die Austreibung des Anderen

      Gesellschaft, Wahrnehmung und Kommunikation heute

      • 112 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Der international als »neuer Star der deutschen Philosophie« gehandelte Byung-Chul Han legt nach seinem Bestseller »Psychopolitik« sein neues Buch über Gesellschaft, Wahrnehmung und Kommunikation heute vor: Die Zeit, in der es den Anderen gab, ist vorbei. Der Andere als Freund, der Andere als Hölle, der Andere als Geheimnis, der Andere als Verführung, der Andere als Eros verschwindet. Er weicht dem Gleichen. Die Wucherung des Gleichen macht heute die pathologischen Veränderungen aus, die den Sozialkörper befallen. Sie gibt sich dabei als Wachstum. Nicht Entfremdung, Entzug, Verbot, Verdrängung, sondern Überkommunikation, Überinformation, Überproduktion und Überkonsumtion machen ihn krank. Nicht Repression durch den Anderen, sondern Depression durch das Gleiche ist das Zeitzeichen von heute. Byung-Chul Hans neuer Essay spürt der Gewalt des Gleichen in den Phänomenen wie Angst, Globalisierung und Terrorismus nach, die die heutige Gesellschaft kennzeichnen.

      Die Austreibung des Anderen2016
      4,1
    • Eine Ästhetik des digitalen Zeitalters – Jeff Koons, iPhone und Brasilian Waxing: Warum finden wir das Glatte schön? Die Schönheit befindet sich heute in einer paradoxalen Situation. Einerseits breitet sie sich inflationär aus: Überall wird ein Kult um die Schönheit betrieben. Andererseits verliert sie jede Transzendenz und liefert sich der Immanenz des Konsums aus: Sie bildet die ästhetische Seite des Kapitals. Die Erfahrung der Negativität angesichts des Schönen wie Erhabenheit oder Erschütterung weicht komplett dem kulinarischen Wohlgefallen, dem Like. Letzten Endes kommt es zu einer Pornographisierung des Schönen. Der vorliegende Essay des bekannten Philosophen Byung-Chul Han beschwört jene Formen des Schönen, die sich als Wahrheit, als Desaster oder als Verführung manifestieren. Erschlossen werden auch jene Dimensionen des Schönen, die eine Ethik oder Politik des Schönen begründen würden.

      Die Errettung des Schönen2015
      3,9
    • Psychopolitik

      • 128 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Die digitale Kontrollgesellschaft geht heute von bloßer Überwachung zu aktiver Steuerung der Masse über. So stürzt sie uns in eine Krise der Freiheit. Bung-Chul Han zeichnet spannungsreich die Gefahren auf, die von der neoliberalen Psychopolitik ausgehen. \"In der 'Psychopolitik' verschmelzen Medien- und Kapitalismuskritik zum stimmigen Gesamtbild einer ebenso verblendeten wie durch fremde Mächte gelähmten Gesellschaft. [...] souverän und wortstark\" Björn Hayer, Spiegel Online

      Psychopolitik2014
      4,1
    • Das Internet manifestiert sich heute nicht als ein öffentlicher Raum, als ein Raum des gemeinsamen, kommunikativen Handelns. Es zerfällt vielmehr zu Privat- und Ausstellungsräumen des Ich. Der Digital Turn stellt Habermas Theorie des kommunikativen Handelns radikal in Frage. Auf Blogs und in den sozialen Medien findet kein Diskurs statt, sie bilden keine Öffentlichkeit, ja, sie verhindern gar die Bildung einer Gemeinschaft im emphatischen Sinne. Byung-Chul Han setzt mit ›Digitale Rationalität und das Ende des kommunikativen Handelns‹ genau an dieser Schnittstelle zwischen Öffentlichkeit und Subjektivität, zwischen Gemeinschaft und Meinung an und liefert eine Deutung der gesellschaftlichen Veränderungen, die gleichermaßen überraschend wie bezwingend ist: Er bleibt nicht bei einer bloßen Beschreibung der Umstände, sondern öffnet einen Blick auf die Möglichkeiten und Chancen, die in dieser Entwicklung liegen, die Möglichkeiten zu einer tiefgreifenden Umwälzung. Der Zerfall des öffentlichen Raumes wird als Krise der Demokratie interpretiert. Würde dieser Zerfall aber nicht einfach eine ganz andere Form der Demokratie erforderlich machen, die ohne Öffentlichkeit, ohne kommunikatives Handeln, ohne Wir auskäme? Wäre nicht eine Schwarmdemokratie denkbar, die die bisherige Form der Demokratie, nämlich die repräsentative Demokratie, radikal revidieren und erneuern würde und auch über die gewöhnliche direkte Demokratie hinauswiese?

      Digitale Rationalität und das Ende des kommunikativen Handelns2013
      3,6
    • Im Schwarm

      Ansichten des Digitalen

      • 107 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Die digitale Vernetzung bringt einen Paradigmenwechsel mit sich, der in seiner Konsequenz genauso weitreichend ist wie der Buchdruck. Sie hat Konsequenzen bis in die Tiefenstruktur des Denkens, der Empfindung und des Habitus. So brauchten wir heute eine digitale Anthropologie, eine digitale Ethik oder Politologie. Die digitale Kommunikationsrevolution führt vor allem zur Erosion des öffentlichen Raumes, in den früher Informationen hinausgetragen und in dem Informationen auch erworben wurden. Informationen werden im privaten Raum produziert und ins Private kommuniziert. Diese Veränderung des Informationsflusses hat Konsequenzen in vielen Lebensbereichen, auch im Politischen.

      Im Schwarm2013
      3,8
    • Kaum ein anderes Schlagwort beherrscht heute den öffentlichen Diskurs so sehr wie die Transparenz. Sie wird vor allem im Zusammenhang mit der Informationsfreiheit emphatisch beschworen. Wer aber die Transparenz allein auf moralischer Ebene thematisiert und sie etwa auf Fragen der Korruption reduziert, verkennt ihre Tragweite. Die Transparenz ist ein systemischer Zwang, der die gesamten gesellschaftlichen Prozesse erfasst und sie einer gravierenden Veränderung unterwirft. Das gesellschaftliche System setzt heute all seine Prozesse einem Transparenzzwang aus, um sie zu operationalisieren und zu beschleunigen. Der Imperativ der Transparenz macht uns außerdem zu Sklaven der Sichtbarkeit. Die Transparenzgesellschaft ist eine pornografische, ausgestellte Gesellschaft. Sie manifestiert sich gleichzeitig als eine Kontrollgesellschaft. Das Internet als Raum der Freiheit erweist sich als ein digitales Panoptikum. Hans neuer Essay geht den Illusionen und Gefahren nach, die mit dem Paradigma der Transparenz verbunden sind.

      Transparenzgesellschaft2012
      3,9
    • Agonie des Eros

      Erweiterte Ausgabe mit einem Vorwort von Alain Badiou

      • 94 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Der Eros gilt dem Anderen im emphatischen Sinne. In der Hölle des Gleichen, die unsere Gesellschaft zu werden droht, gibt es daher keine erotische Erfahrung. Der heutige Terror der Immanenz, der alles zum Gegenstand des Konsums macht, zerstört das erotische Begehren. Es ist ein fatales Kennzeichen der immer narzisstischer werdenden Gesellschaft, dass der Andere unbemerkt verschwindet. Die Müdigkeitsgesellschaft, in der man erschöpft von sich selbst ist, ohne sich zum Anderen hin befreien zu können, ist eine Gesellschaft ohne Eros. Alain Badiou führt in seinem nachdenklichen Vorwort, das hier erstmals auf Deutsch erscheint, Hans schlagende These fort und untermauert sie mit seiner eigenen Gegenwartsanalyse.

      Agonie des Eros2012
      4,0
    • Shanzai

      • 88 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Shanzhai ist der chinesische Neologismus für Fakes und umfasst mittlerweile alle Lebensbereiche in China, einschließlich Shanzhai-Bücher, -Filme und -Stars. Byung-Chul Han dekonstruiert von diesem Phänomen aus das westliche Konzept des Originals und definiert Kunst, Schöpfung und Kreativität neu. Er präsentiert ein Daseins- und Denkmodell, das dem Westen fremd erscheint. Im klassischen Chinesisch bedeutet das Original zhen-ji, wörtlich „die echte Spur“. Diese Spur verläuft nicht auf einer teleologischen Bahn und trägt kein Versprechen in sich. Sie ist nicht eindeutig oder unveränderlich, sondern dekonstruiert die Idee eines Originals, das eine feste Identität verkörpert. Prozessualität und Differenzialität verleihen ihr eine Fliehkraft, die ein abgeschlossenes Kunstwerk ausschließt. Die chinesische Vorstellung des Originals als Spur (ji) ähnelt der Freud‘schen „Erinnerungsspur“, die ständigen Veränderungen unterliegt. Hier steht nicht die einmalige Schöpfung im Vordergrund, sondern der endlose Prozess und die ständige Wandlung. Diese Veränderungen geschehen nicht innerhalb einer Künstlerseele, sondern im Rahmen eines Prozesses, der keine essentialistischen Festlegungen zulässt.

      Shanzai2011
      4,4
    • Topologie der Gewalt

      • 192 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Es gibt Dinge, die nicht verschwinden. Zu ihnen gehört auch die Gewalt. Die »Gewaltaversion« (Jan Phillip Reemtsma) zeichnet nicht die Moderne aus. Die Gewalt ist proteischer als man denkt. Sie verändert nur ihre Erscheinungsform. Heute zieht sie sich in subkutane, subkommunikative, kapillare und neuronale Räume zurück und nimmt eine mikrophysische Form an, die auch ohne die Negativität der Herrschaft oder Feindschaft ausgeübt wird. Sie verlagert sich vom Sichtbaren ins Unsichtbare, vom Brachialen ins Mediale und vom Frontalen ins Virale. Nicht offene Angriffe, sondern Ansteckungen sind ihre Wirkungsweisen. Hans ›Topologie der Gewalt‹ zeichnet vor allem jene Transformation des Gewaltgeschehens, die sich als der Wandel von der Dekapitation (vormoderne Gesellschaft der Souveränität und des Blutes) über die Deformation (moderne Disziplinargesellschaft) bis hin zur Depression (heutige Leistungs- und Müdigkeitsgesellschaft) vollzieht. Han setzt damit seine bereits in ›Müdigkeitsgesellschaft‹ begonnene beunruhigende Analyse unserer Zeit fort.

      Topologie der Gewalt2011
      4,1
    • Müdigkeitsgesellschaft

      • 70 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Derzeit vollzieht sich unbemerkt ein Paradigmenwechsel. Die Gesellschaft der Negativität weicht einer Gesellschaft, die von einem Übermaß an Positivität beherrscht ist. Ausgehend von diesem Paradigmenwechsel zeichnet Han die pathologische Landschaft der heutigen Gesellschaft, zu der neuronale Erkrankungen wie Depression, Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom, Borderline oder Burnout gehören. Sie sind keine Infektionen, sondern Infarkte, die nicht durch die Negativität des immunologisch Anderen, sondern durch ein Übermaß an Positivität bedingt sind. So entziehen sie sich jeder immunologischen Technik der Prophylaxe und Abwehr. Hans Analyse mündet am Ende in die Vision einer Gesellschaft, die er in beabsichtigter Ambivalenz ›Müdigkeitsgesellschaft‹ nennt.

      Müdigkeitsgesellschaft2010
      3,9
    • Duft der Zeit

      Ein philosophischer Essay zur Kunst des Verweilens

      • 128 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Die heutige Zeitkrise hängt nicht zuletzt mit der Verabsolutierung der vita activa zusammen. Sie führt zu einem Imperativ der Arbeit, der den Menschen zu einem arbeitenden Tier (animal laborans) degradiert. Die Hyperaktivität des Alltags nimmt dem menschlichen Leben jegliche Kraft zum Verweilen und zur Kontemplation. Dadurch wird die Erfahrung erfüllter Zeit unmöglich. Notwendig für die Überwindung der heutigen Zeitkrise sind die Revitalisierung der vita contemplativa und das Wiedererlernen der Kunst des Verweilens.

      Duft der Zeit2009
      4,0
    • Abwesen

      Zur Kultur und Philosophie des Fernen Osten

      • 157 Seiten
      • 6 Lesestunden

      "Ein Land, wo einer, der 'ich' sagt, schleunig in die Erde versinkt. (Elias Canetti) Im Westen war das Fremde lange Zeit Gegenstand gewaltsamer Ausschließung oder Vereinnahmung. Es war nicht präsent im Inneren des Eigenen. Und heute? Gibt es noch das Fremde? Derzeit gibt man sich gerne dem Glauben hin, alle glichen irgendwie einander. So verschwindet das Fremde wieder aus dem Inneren des Eigenen. Vielleicht wäre es nicht von Nachteil, daran zu glauben, dass es tatsächlich jenes Land gibt, „wo einer, der 'ich' sagt, schleunig in die Erde versinkt“. Es ist heilsam, bei sich einen Raum für das Fremde freizuhalten. Das wäre auch ein Zeichen der Freundlichkeit. Das vorliegende Buch stellt eine fremde Kultur vor, eine Kultur des Abwesens, die den Bewohnern der abendländischen Kultur, die sich am Wesen orientiert, recht wundersam erscheinen wird. Byung-Chul Han, geboren in Seoul, Studium der Philosophie, der Germanistik und der Katholischen Theologie in Freiburg und München, Privatdozent am Philosophischen Seminar der Universität Basel."

      Abwesen2007
      4,4
    • Hyperkulturalität

      Kultur und Globalisierung

      Die Veränderungen, die der kulturelle Globalisierungsprozess bewirkt, erfordern einen neuen Kulturbegriff. Zunehmend lösen sich die kulturellen Ausdrucksformen von ihrem ursprünglichen Ort und zirkulieren in einem globalen Hyperraum der Kultur. Die Kultur wird zu einer Hyperkultur ent-ortet und entgrenzt. Hyperkulturalität reflektiert die Verfassung des heutigen In-der- Weltseins. Anhand einer Analyse von Phänomenen wie Ort, Weg, Schwelle, Fremdheit, Vernetzung, Aneignung und Identität wird gezeigt, inwiefern ein ganz anderes Sich-Orientieren in der Welt notwendig und möglich ist. -- Themen: Tourist im Hawaiihemd - Kultur als Heimat Hypertext und Hyperkultur - Eros der Vernetzung - Fusion Food - Hybridkultur - Hyphenisierung der Kultur - Zeitalter der Vergleichung - Entauratisierung der Kultur - Pilger und Tourist - Windows und Monaden - Odradek - Hyperkulturelle Identität - Inter-, Multi- und Transkulturalität - Aneignung - Zum langen Frieden - Kultur der Freundlichkeit - Hyperlog - Wanderer - Schwelle

      Hyperkulturalität2005
      3,7
    • Was ist Macht?

      Han, Byung-Chul – Lektüre zu soziologischen Theorien – 18356

      • 148 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Trotz aller Selbstverständlichkeit, mit der man den Begriff »Macht« verwendet, ist seine eigentliche Bedeutung unklar. Der vorliegende Band versucht, diese Unklarheit zu beheben. Das Phänomen der Macht wird unter systematischen Gesichtspunkten analysiert: Gibt es eine allgemeine Logik der Macht? Durch welche Mechanismen wirkt die Macht? Welche metaphysischen Vorstellungen liegen dem Begriff zugrunde? Wie äußert sich Macht in der Politik? Inwiefern ist eine Ethik der Macht denkbar?

      Was ist Macht?2005
      3,9
    • Philosophie des Zen-Buddhismus

      Han, Byung-Chul – Logik und Ethik – 18185

      • 135 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Der Zen-Buddhismus ist eine charakteristisch fernöstliche Form des Buddhismus. Er enthält philosophische Einsichten, die auf interessante Weise mit abendländischen Denkmustern kontrastieren. Der vorliegende Band stellt anschaulich dar, worin die philosophische Kraft des Zen-Buddhismus besteht, und führt zugleich in die Grundzüge fernöstlichen Denkens ein.

      Philosophie des Zen-Buddhismus2002
      3,6
    • Todesarten

      Philosophische Untersuchungen zum Tod

      • 240 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Entlang eigenwilliger Lektüren von Adorno, Heidegger, Derrida, Levinas, Kafka und Handke läßt das Buch den Tod in einer kaleidoskopischen Vielfalt erscheinen. Nachgezeichnet wird ein Schritt-Halten mit dem Tod. Zurechtgerückt in der Schwerkraft des Todes ordnen sich die Dinge neu. Todesarten sind Gangarten dieses Schritt-Haltens mit dem Tod. Das Buch gibt die Sprache des Todes zu hören, die durch das Leben hindurch nicht aufhört, zu reden und zu soufflieren. Dem Tod gewinnt der Autor eine bewußtseinsverändernde Kraft ab, die ausstrahlt auf Wahrnehmung, Wohnen, Schreiben, Namen und Mitsein. Der Tod wird hier nicht bloß zu einem Bewußtseinsinhalt. Vielmehr beschreibt Todesarten Metamorphosen des Bewußtseins selbst. Das Buch bewegt sich auf eine menschliche Endlichkeit hin, die die Grenze in weite Räume eines humanen Aufenthaltes verwandelt. So entfaltet der Tod bewohnbare Räumlichkeiten für den sterblich existierenden Menschen.

      Todesarten1998
      4,5