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Bookbot

Karel Hruška

    Larenopfer : Prag in Gedichten
    Zwei Prager Geschichten
    Ein Landarzt
    Der Prozeß
    Das Schloß : ein Roman
    Phantastische Erzählungen
    • 2019
    • 2018

      »Immer mehr von Schnee überhäuft, immer zweckloser werdend, stand ich da.« Einige von Kat Menschik illustrierte Bücher sind inzwischen Kult – nun gestaltet sie eine eigene Reihe: Werke der Weltliteratur und andere Lieblingstexte, in Szene gesetzt von Kat Menschik. Ein eisig kalter, schneeverwehter Winter; ein Landarzt »in großer Verlegenheit«. Ein Notfalleinsatz steht an, aber sein Kutschpferd verendet gerade in der Kälte. Vergeblich schickt der Landarzt Rosa, sein Dienstmädchen, ins Dorf, um ein neues Pferd zu leihen, doch keines ist zu haben. Plötzlich taucht ein rätselhafter Pferdeknecht mit zwei prächtigen kräftigen Tieren auf und spannt sie an. Statt aber auf dem Kutschbock Platz zu nehmen, stürzt er sich auf Rosa, klatscht in die Hände – und bevor der Landarzt seiner Dienerin zur Hilfe eilen kann, reißen die Pferde ihn in der Kutsche mit sich … So der Anfang der Titelgeschichte von »Ein Landarzt. Kleine Erzählungen«, die 1919 bei Kurt Wolff erschienen sind. Den anderen Figuren des Bandes geht es nicht viel besser. Ob z. B. in »Auf der Galerie«, »Vor dem Gesetz«, im »Bericht für eine Akademie«, oder beim Odradek in »Sorge eines Hausvaters« – Kafkas Figuren werden getrieben von seltsamen Geschicken und sie tragen dunkle Geheimnisse in sich. Freilich geht es in diesen Geschichten alles andere als blutleer zu – Kat Menschik gibt mit ihren farbenprächtig schillernden Bildern eine grandiose Interpretation des ersten Erzählbandes von Franz Kafka. Grandiose Texte, feinste Ausstattungen, ungewöhnliche Materialien, überraschende Interpretationen. Alle Bände im selben Format, alle Bände mit dreiseitigem Farbschnitt – aber jeder Band in anderer Ausstattung und jeder Band mit eigener Bildsprache. Ein Fest für Geist und Sinne.

      Ein Landarzt
    • 2018

      Der Prozeß

      • 278 Seiten
      • 10 Lesestunden
      4,1(18468)Abgeben

      „Jemand musste Josef K. verleumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet“ - damit beginnt der im Januar 1915 fertiggestellte Roman (hier in wissenschaftlich einwandfreier Ausgabe), der in typisch kafkaesker Weise den Sinn eines Einzelschicksals mit der Sinnlosigkeit des Daseins zu verknüpfen sucht. Josef K., dessen eigenes Verhalten Rätsel aufgibt, verstrickt sich in die hohle Form einer Gerichtsadministration, deren Rechtsgrundlagen nebulös bleiben. Auch Josef K. s Vorstellungen von Recht und Gesetz erscheinen so abwegig, dass seine schließliche Exekution den erlösenden Schlusspunkt unter das Scheitern eines Individuums setzt, das es nicht geschafft hat, sich vom vorausgesetzten Vorwurf einer generellen Schuld zu befreien. Kafka selbst fühlte sich Zeit seines Lebens von zwanghaften Schuldgefühlen verfolgt, die vor allem seine Beziehungen zu Frauen vergifteten.

      Der Prozeß
    • 2015

      Die Verwandlung

      Erzählung

      • 140 Seiten
      • 5 Lesestunden
      3,9(22545)Abgeben

      »Der Reisende Gregor Samsa erwacht eines Morgens in seinem Bett als riesiges Ungeziefer. Das Wunder kommt als Qual. Die Qual existiert mit Eintritt der Erzählung. Sie braucht keine Motivation. Sie ist da. Die Spannung ist gegeben und weicht nicht bis zum letzten Augenblick ... Niemand erstaunt über das Ereignis, man faßt es, man schweigt, man leidet, die Familie zieht sich in sich selbst zurück. Das Tier bleibt in seinem Zim-mer, niemand darf es sehen ...« (Kasimir Edschmid)›Die Verwandlung‹ ist ein Kernstück des erzählerischen Werkes von Franz Kafka. Einer der wichtigsten, weil wirklich scharfsin-nig analysierenden Interpretationsversuche ist der von VIadimir Nabokov. Sein zusammenfassendes Urteil: »Gegensatz und Einheitlichkeit, Stil und Dargestelltes, Darstellung und Fabel sind in vollkommener Weise ineinander verwoben.«

      Die Verwandlung
    • 2011

      The grandmother

      • 335 Seiten
      • 12 Lesestunden
      2,7(7)Abgeben

      Set at the foot of the Giant mountains- is a grandmother, who embodies the ideal of motherliness with her plain wisdom, goodness and love. The father of the Prosek family living in the country idyll is compelled to spend a large part of the year in the imperial town of Vienna due to his work. Thus, the grandmother is brought home to tend to the children and the property. With this background, the author evolves the most significant work of pros in Czech literature and creates "one of the most beautiful female figures in world literature.

      The grandmother
    • 2005

      Román vypráví o procesu zrání mladého muže v samostatného člena společnosti v duchu humanistických ideálů německé klasiky. V knize se čtenář setkává se silnými charaktery protagonistů, kteří v krizových okamžicích života jsou přísní k sobě, zocelují se odříkáním a kázní, zachraňují se tvořivou prací a službou bližnímu. Na cestě k dospělosti prochází hlavní hrdina školou života – odrůstá rodičovskému domu, musí se osvědčit v povolání, hledá životní vzory a potkává svou velkou lásku. Autor jako zanícený vyznavač klidného vývoje společnosti kreslí před očima čtenářů obraz harmonického světa a snaží se vštípit jim touhu po klidném, činorodém životě v souladu s přírodou a mravními principy. Sebevzdělávání a zapojení člověka do řádu přírody a společnosti je základním tématem autorova výchovného úsilí.

      Pozdní léto
    • 2005
    • 2005

      Ein Wassermann in der Moldau und sprechende Tiere, fliegende Dämonen, Diebesgesindel und barmherzige Menschen, dazwischen immer wieder die alttestamentarischen Könige Salomo und David –aus diesem bunten Garn ist der Stoff jüdischer Märchen und Legenden gewoben. Voll hintergründiger Lebensweisheit und getragen vom tiefen Glauben an eine höhere Gerechtigkeit, eröffnen sie jung und alt mannigfaltige Einblicke in die jüdische Kultur und Weltsicht. So höre denn, wer Ohren hat: „Es gab einst einen König im Perserlande.“

      Jüdische Märchen und Legenden
    • 2005

      Zwei Prager Geschichten

      • 165 Seiten
      • 6 Lesestunden
      3,5(82)Abgeben

      Der junge Dichter Rilke wuchs auf in der Atmosphäre des deutsch-tschechischen Zwiespaltes, den er in seinen Jugenderzählungen "Zwei Prager Geschichten" widerspiegelt. In der Erzählung "König Bohusch" greift er eine Begebenheit auf, die auf wahren Geschehnissen rund um die umstürzlerische Organisation "Omladina" beruht. Anders als diese Geschichte endet die zweite Rilkesche Erzählung aus Prag "Die Geschwister" versöhnlich, anders auch als der weitere Verlauf der deutsch-tschechischen Beziehungsgeschichte, für die dieses Buch ein Schlüssel zum Verständnis ist

      Zwei Prager Geschichten
    • 2005

      „Alles, was über dieses Buch gesagt werden kann, ist nur tastendes Nebenher. Man muß es selbst nachlesen, Zeile für Zeile, wie hier aus einem oft lieblichen Zusammensein von Ironie und Pietät die drohende Strenge des letztes Gerichts auftaucht. Mit diesem Buch nun wächst er vollends in die Nähe großer, zeitlos-prophetischer Kunst, eines Dante, eines Hölderlin. Was einer stammelnden Generation versagt blieb, woran sie sich ekstatisch verblutete: in diesen Fragmenten tritt es als künstlerische Vollendung in unsere Tage.“ Hans Sahl, in: Das Tagebuch (Januar 1927) „… so entsteht dieselbe Atmosphäre des Grauens und der Qual, die im Prozeß (grauenhafter, spukhafter) zu spüren war. Fragt man mich aber, welches der beiden Werke , schöner‘ ist, so muß ich bekennen: das Schloß. Denn in diesem Werk ist der große Erzähler Franz Kafka der Märchendichter, den seine kleineren früheren Werke ahnen ließen. Es gibt zauberhafte Seiten in diesem Märchen-Roman, seltsam humoristische Seiten, die ein Grauen und ein Lachen zugleich im Leser erwecken.“ Ludwig Winder, in: Bohemia (Januar 1927)

      Das Schloß : ein Roman