Ein Blaubär, wie ihn keiner kennt, entführt den Leser in eine Welt, in der Phantasie und Humor auf abenteuerliche Weise außer Kontrolle geraten sind. In 13 1/2 Lebensabschnitten kämpft sich der Held durch ein märchenhaftes Reich, in dem alles möglich ist - nur nicht die Langeweile!
Il volume raccoglie i racconti di Friedrich Durrenmatt scritti fra il 1942 e il 1985, tra cui "La panne" del 1956, che esplora il conflitto tra l'individuo e un mondo mostruoso. La narrazione si muove tra toni leggeri, comici, angoscianti e tragici, coinvolgendo il lettore come il protagonista. I primi schizzi anticipano la qualità del suo lavoro, caratterizzato da situazioni di scacco esistenziale. In racconti come "Guerra invernale nel Tibet", Durrenmatt amplia il tema a una condizione umana futuristica. Esplora anche il mito in "Il ritratto di Sisifo", "La morte della Pizia" e "Il Minotauro", dove la lotta per la salvezza si svolge in un labirinto che riflette l'illusorietà della fuga. In "La caduta", costruisce una parabola sulla degenerazione politica e il potere. Le aporie della civiltà emergono in "Notizie sullo stato dell'informazione nell'età della pietra". Durrenmatt, con il suo forte senso dell'umorismo e del grottesco, evita schemi ideologici rigidi, abbandonandosi al gioco dell'invenzione. Riconosce la responsabilità dello scrittore, affermando che l'arte è un confronto con il mondo, e solo vivendo il conflitto si può intravedere il suo senso. Indice: Natale; Il torturatore; La salsiccia; Il figlio; Il vecchio; Il ritratto di Sisifo; e altri racconti.
Friedrich Dürrenmatt erzählt in seiner Ballade den Mythos des Minotaurus neu. Die Tochter des Sonnengottes, Pasiphae, gebiert ein Wesen, das in einem Labyrinth von Daidalos gefangen ist. Umgeben von Spiegelbildern sieht es unzählige, ihm gleiche Wesen und kämpft mit seiner Identität in einem verwirrenden Schlaf.
Er beobachtet das Leben wildfremder Frauen. Träumt sich an ihre Seite, in ihren Alltag. Identifiziert sich mit ihnen und will alles von ihnen wissen. Als Beobachter. Auf der Flucht vor seinem eigenen Dasein, das aus Misserfolgen besteht. Nur aus der Ferne liebt er die schöne Gillian Ward. Die beruflich erfolgreiche Frau, glücklich verheiratet, Mutter einer reizenden Tochter, wird von ihm über die Maßen idealisiert. Bis er zu seinem Entsetzen erkennt, dass er auf eine Fassade hereingefallen ist. Denn nichts ist so, wie es scheint. Gleichzeitig schreckt eine Mordserie die Menschen in London auf. Die Opfer: alleinstehende Frauen. Auf eine rachsüchtige, sadistische Weise umgebracht. Die Polizei sucht einen Psychopathen. Einen Mann, der Frauen hasst.
Eine junge Türkin reist 1968 von Istanbul nach Berlin, um die Welt zu entdecken. Mit 17 Jahren spricht sie kein Wort Deutsch und erlebt die Stadt durch ihre Augen, während sie über das Leben der Gastarbeiter berichtet, die bei Telefunken arbeiten und in Wohnheimen leben. Die Georg-Büchner-Preisträgerin Emine Sevgi Özdamar schildert das Berlin der 60er Jahre, geprägt von politischen Unruhen und kulturellen Spannungen. In einer Sprache, die von türkischer Kultur durchdrungen ist, erzählt sie von ihrem Aufwachsen als Frau zwischen zwei Welten und ihrer Sehnsucht nach dem Theater.
Nach ihrer Zeit in Berlin kehrt sie als Schauspielschülerin nach Istanbul zurück und wird mit einer brutalen Realität konfrontiert, die weit entfernt ist von den Erfahrungen in Westeuropa. Der Leser wird in eine Welt zwischen türkischer Tradition und Moderne hineingezogen, in der hungernde anatolische Dörfer und lebhafte Künstlerlokale aufeinanderprallen. Istanbul wird als Ort voller Träume und Ängste dargestellt, wo Fähren täglich zwischen dem europäischen und dem orientalischen Teil pendeln. Die Geschichte entfaltet sich zwischen Heimweh und Erwachen, zwischen Fabrikarbeit, Schauspielschule und politischem Aufbruch, und die Sprache ist durchzogen von Magie und orientalischen Bildern.
Eichmann, Bormann, Ribbentrop, Freisler, Schirach und Mengele - sie alle waren die Erfüllungsgehilfen Hitlers. Ihre kriminelle Energie, ihr Zynismus, ihr Ehrgeiz und ihre menschenverachtende Gründlichkeit sorgten dafür, daß das nationalsozialistische Terrorregime gefestigt wurde. Guido Knopp und sein Team zeichnen ein eindrucksvolles Psychogramm von Hitlers Vollstreckern. Der SPIEGEL-Bestseller erstmals im Taschenbuch - über 50.000 verkaufte Hardcover!
Das »Polackenkind« ist die fünfjährige Vera auf dem Hof im Alten Land, wohin sie 1945 aus Ostpreußen mit ihrer Mutter geflohen ist. Ihr Leben lang fühlt sie sich fremd in dem großen, kalten Bauernhaus und kann trotzdem nicht davon lassen. Bis sechzig Jahre später plötzlich ihre Nichte Anne vor der Tür steht. Sie ist mit ihrem kleinen Sohn aus Hamburg-Ottensen geflüchtet, wo ehrgeizige Vollwert-Eltern ihre Kinder wie Preispokale durch die Straßen tragen – und wo Annes Mann eine andere liebt.Mit scharfem Blick und trockenem Witz erzählt Dörte Hansen von zwei Einzelgängerinnen, die überraschend finden, was sie nie gesucht haben: eine Familie.
Birger Lund, ein schwedischer Journalist, hat 1937 in Lakehurst den Absturz des Zeppelins äHindenburgä schwer verletzt überlebt. 10 Jahre später versucht er, die wahren Hintergründe der Katastrophe zu rekonstruieren.
Über Kafkas großen Amerika-Roman schrieb Kurt Tucholsky bewundernd: »Hier ist der ganz seltene Fall, dass einer das Leben nicht versteht und recht hat«. Hauptperson ist der junge Karl Rossmann, der, von seiner Familie verstoßen, in die Neue Welt aufbricht, um die Freiheit zu suchen, nach der er sich sehnt. Diese Ausgabe präsentiert die erste Fassung, die Kafkas Freund und Nachlassverwalter Max Brod postum 1927 herausgab.
Gebundene Ausgabe
Kafkas Fantasie der Neuen Welt: Der unvollendete »Amerika«-Roman