Als Speisekarten noch aus Papier sind und die Entscheidung, eine Maske zu tragen oder nicht, nur an Halloween relevant ist, beschäftigt sich David Sedaris größtenteils mit den normalen Dingen des Alltags - er besucht mit seiner Schwester einen Schießstand, streift über schlammige serbische Flohmärkte und kauft Gummiwürmer, um Ameisen zu füttern. Doch dann kommen Pandemie und Lockdown: Er wandert stundenlang durch ein leergefegtes New York City, in der Nase nur seinen eigenen Atem, und macht sich Gedanken darüber, wie Sexarbeiterinnen und Akupunkteure wohl die Quarantäne überstehen. Als sich die Welt langsam in einer neuen Realität wiederfindet und er wieder auf Tour geht, entdeckt Sedaris ein gespaltenes Amerika, dessen unterschiedliche Lager sich in Graffitis verewigen: Eat the Rich. Trump 2024. Black Lives Matter.
David Sedaris Bücher
David Sedaris ist ein amerikanischer Humorist, dessen Werke oft autobiografisch und selbstironisch sind. In seinen Essays und Kurzgeschichten erforscht er Themen wie das Familienleben, seine bürgerliche Erziehung und verschiedene Lebenserfahrungen, einschließlich seiner Beziehungen und seines Lebens im Ausland. Sedaris verfügt über ein scharfes Beobachtungstalent und einen ironischen Witz, die seinen Erzählungen eine tiefgründige menschliche Dimension und einen weltweiten Humor verleihen. Er fängt die Absurditäten des täglichen Lebens mit unerschrockener Präzision und komödiantischem Geschick ein.







Kleine Happen
Tagebücher 2003 - 2020
In seinen zum Kult gewordenen Aufzeichnungen erkundet David Sedaris seltsame Frisuren, passiv-aggressive Konversationen in Postämtern und verunglückte Pointen des Smalltalks. Keinen schmutzigen Witz unterschlagend untermauert Sedaris seine Qualitäten als brillanter Beobachter und sein einzigartiges Ohr für das Bizarre. Seine Tagebücher erinnern uns daran, dass wir einst George W. Bush gehasst haben und dass Donald Trump vor nicht allzu langer Zeit nur eine harmlose Witzfigur war. Die Zeit vergeht und Sedaris dokumentiert sie, an seinem Schreibtisch oder im Flugzeug, in Speisesälen von Hotels und schrägen japanischen Pensionen. Aus den kleinen Alltagsgeschichten wird ein Abbild des politischen Weltverlaufs, mal süß, mal bitter im Abgang, aber immer lustig.
Gute Nackt-Geschichten
Alle Geschichten aus "Naked" und "Ich ein Tag sprechen hübsch"
Gute Nackt-Geschichten von David Sedaris. „Wer beim Lesen mal wieder richtig laut lachen will“, greife zum Erfolgsdoppel von David Sedaris: Alle Geschichten aus „Naked“ und „Ich ein Tag sprechen hübsch“. Das ist das „Buch des Jahres“, verkündete der Wiener Standard beim Erscheinen von „Naked“. Den zweiten Band „Ich ein Tag sprechen hübsch“ preist Brigitte als „ein großartiges Buch über die Liebe und darüber, dass man über das Banale und das Schreckliche gleichermaßen versöhnlich scherzen kann.“. Jetzt gibt es beide Bücher in einem Band: Ungekürzt! Von Harry Rowohlt und Georg Deggerich übersetzt! Nur bei uns! „Hier stimmt einfach alles!“ (Münchner). Über den Inhalt dieser Short-Storys (für die FR „ein Schelmenroman“, für Plärrer „eine literarische Geisterbahnfahrt“, für Marie Claire ein „Buchjuwel“, für Quasi „der Renner“) verrät Petra dies: „Sexuell aufgeklärt wurde Klein-David durch ein Pornoheft - mit Schreibfehlern wie ‚Sie hatte steinharte Brastwurzen‘. Derweil klaute seine durchgeknallte Oma Ya Ya Sonnenblumenkerne aus Vogelhäusern … Sedaris berichtet von Verwandten, Golfspielern und anderen Wahnsinnigen (Irrenanstaltspraktikanten, Nudisten, Apfelpflückern)“, von „Kleinfamilien am Rande des Nervenzusammenbruchs“ (Szene Hamburg). Sedaris erzählt voll „schreiender Komik und gleichzeitig liebevoller Melancholie“ (Berner Zeitung) von Junior, der am liebsten Gartenzwerge küsst und Lichtschalter ableckt, von seiner Mutter Sharon (Fast-Schauspielerin), die bühnenreif die Tics ihres Sohnes (Hobbys: Kopfwackeln, Pfefferkörner zählen) in aller Öffentlichkeit zum Besten gibt, und seiner großen Schwester Lisa („Hör zu, Arschloch, ich kenn dich nicht“). Von LSD-Orgien (anlässlich eines Familienfestes), von der Weihnachtshure Dinah („Wir haben doch nur ein bisschen rumgemacht. Es ist dann außer Kontrolle geraten, mehr war nicht …“). Die amerikanische Kritik „vergleicht Sedaris bereits … mit Mark Twain“ (Der Spiegel). „Man muss dauernd lachen“, gesteht Manfred Papst in der NZZ und die N. Y. Times rät: „Lesen Sie besser nicht mit vollem Mund.“ Kurz: „Wer beim Lesen mal wieder richtig laut lachen will“ (Cosmopolitan) ist bei Sedaris im Doppelpack goldrichtig. „Gute Nackt-Geschichten. Alle Geschichten aus Naked und Ich ein Tag sprechen hübsch.“ Statt früher in zwei Bänden 39,88 EUR jetzt in einem nur noch 14,95 EUR.
#1-Bestseller der New York Times Den betörend geheimnisvollen Namen Calypso teilen sich unter anderem eine griechische Meeresnymphe, ein afrikanisch-karibischer Tanzrhythmus und ein Saturnmond. Fragt man David Sedaris, ist Calypso ein besonders bescheuerter Name für eine Katze. Aber auch ein betörend geheimnisvoller Titel für die lang erwartete neue Geschichtensammlung eines der erfolgreichsten Humoristen unserer Zeit, der es wie kein anderer versteht, zarte Schönheit im Hässlichen zu entdecken und die banale Komik des schönen Scheins zu entlarven.Die autobiografischen Geschichten in Calypso kreisen um das solare Zentrum der Familie. In den Ferien und an Feiertagen kommt der Sedaris-Clan zusammen, im elterlichen Strandhaus, später in David Sedaris' eigener Zuflucht mit Meerblick, und flickt am generationsübergreifenden Quilt aus gescheiterten Beziehungen, tragischen Toden, späten Einsichten - und hartnäckiger Liebe zu den Freunden, die man sich nicht aussuchen kann.
Schöner wird's nicht
- 320 Seiten
- 12 Lesestunden
Dem Alltag wohnt der Wahnwitz inne. David Sedaris weiß das nur zu gut. Das Beste an seinem Leben ist, dass er darüber Buch führt. Er erläutert, wie man sich mit Schallplattenhüllen vor psychopathischen Singvögeln schützt, was modische Herrenaccessoirs über Erektionsstörungen verraten und warum man in Tokio weder Japanisch lernen noch mit dem Rauchen aufhören sollte.
„Nackt“ war erst der Anfang - jetzt kommt die Fortsetzung! David Sedaris schreibt hier seinen mit dem Erfolgstitel „Nackt“ begonnenen „Roman in autobiographischen Geschichten“ fort. Noch einmal wirft der Autor einen Blick zurück in die Kindheit. Wir erleben Davids Vater und dessen Jazz-Leidenschaft, gehen mit Klein David zur Logopädin, begleiten den Kunststudenten David zum ersten Mal in den Aktsaal und beobachten, wie aus David „Mr. Sedaris“ wird.
In Wer's findet, dem gehört's gewährt Sedaris der Welt zum ersten Mal Einblick in seine privaten Aufzeichnungen. Eine persönliche Erzählung davon, wie ein drogensüchtiger Schulabbrecher mit dem Talent, jeden Job zu verlieren, zu einem der lustigsten Menschen auf dem Planeten wurde. Seine Tagebücher illustrieren, dass Sedaris - mit seinem scharfen Blick für das Bizarre, das Schöne und das Unbequeme und mit seiner Großherzigkeit, die nicht einmal sein misanthropischer Sinn für Humor ganz verbergen kann - zu einem der besten Beobachter unserer Welt gehört.
Willkommen in der haarsträubenden Welt des David Sedaris. Sedaris packt die gegenwärtige Autobiographienmode beim sprichwörtlichen Schlafittchen und erklärt das weite Feld seines Lebens und das seiner Familie zum Minenfeld. In siebzehn Geschichten erzählt er von seinen Betätigungen als halbwüchsiger Tramper, Apfelpflücker, Möchtegern-Schauspieler, Collegestudent oder Nudist – witzig, anrührend, exzentrisch, pingelig und zutiefst charmant.
Der ganz normale Wahnsinn ist zurück: Neues von Kultautor David Sedaris Sein Stil wird mit dem Mark Twains verglichen. Sein Humor brachte ihm zahlreiche Preise, Grammy-Nominierungen und Nr.-1- Bestseller ein. Ob er seine Kindheit aufarbeitet – die Hölle eines amerikanischen Vorortes –, seiner Jugend nachspürt – der Versuch, der Hölle durch haarsträubende Jobs und persönlichkeitsverändernde Drogen zu entkommen – oder sich über sein Leben im englischen Wahlexil wundert: Sedaris’ Beobachtungen und Erinnerungen sind immer präzise, ernstlich überraschend und wahrhaft komisch.
Nachtprogramm
- 203 Seiten
- 8 Lesestunden
Neue Geschichten aus der Hölle, die Familie heißt Sein erstes Buch, „Nackt“, war eine Sensation und machte David Sedaris über Nacht zum Star. Oft kopiert – nie erreicht: Sedaris ist das Original, denn niemand kann die Schrecken des Jungseins und des Familienlebens so haarsträubend komisch und charmant schildern. In seinem sehnlichst erwarteten neuen Buch holt ihn die Erinnerung, zum Glück des Lesers, wieder ein. Erinnert sich noch jemand? Daran, dass die Jugendzeit eben nicht voller Verheißung, sondern voller grausamer Missverständnisse war? Spätestens nach der Entdeckung des ersten Pickels geht einem ein Licht auf so grell, dass man die Wahrheit nicht mehr ignorieren kann: Die Mutter lebt in ihrer eigenen Welt und hat dich sowieso nie verstanden; der vergötterte Vater ist in Wirklichkeit ein peinlicher Wicht; alle Klassenkameraden sind cooler, reicher und stehen auf Mädchen; es gibt Außerirdische, die der menschlichen Rasse weit überlegen sind. Zum Glück erinnert sich David Sedaris für uns, und so lesen sich plötzlich alle kleinen und großen Katastrophen der Jugend wie eine urkomische Autobiografie. Und an die werden sich die Leser lange und sehr gern erinnern. Versprochen.



