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Matthias Grein

    Normen und Praktiken des fremdsprachlichen Klassenzimmers
    Fachwahl Französisch und Gender
    • Fachwahl Französisch und Gender

      Eine rekonstruktive Interviewstudie zum Übergang in die Sekundarstufe II

      • 470 Seiten
      • 17 Lesestunden

      Wie gehen Schüler*innen damit um, dass Französisch den Ruf hat, ein "Mädchenfach" zu sein? Welche Rolle spielt dieses Stereotyp für die Fachwahl beim Übergang in die Oberstufe? Die empirische Auswertung hat ergeben, dass die Bedeutung der femininen Zuschreibungen überschätzt wird. Wichtiger ist die Nicht-Relevanz von Französisch für viele Befragte. Das Buch widmet sich der Frage, welche Rolle geschlechtliche Stereotype zu Französisch für Schüler*innen spielen. Nicht nur die Motivation im Unterricht, sondern auch die Abwahl beim Übergang in die Oberstufe wird Stereotypen wie »Mädchenfach« zugeschrieben. Anhand der Dokumentarischen Methode hat der Verfasser Interviews mit Schüler*innen dazu ausgewertet. Das Ergebnis ist eine Typologie, bei der Gender entgegen verbreiteter Vorannahmen nur eine geringe Rolle spielt. Deutlich wichtiger für die Perspektive der Schüler*innen auf Französisch und die Fachwahl ist die Frage nach der Bedeutung, die Französisch zugeschrieben wird. Für viele der Befragten ist das Fach weniger polarisierend als erwartet und auch zur Frankofonie werden nur wenige persönliche Bezüge hergestellt. Inhaltsverzeichnis "Jungenkrise" der Französischdidaktik - (Ab)Wahl beim Übergang in die Oberstufe - Dokumentarische Methode - Typenbildung - Krisendiskurse - Interviews mit Schüler*innen - Fachwahlentscheidung - Umgang mit Geschlechterstereotypen - Gender und Fremdsprachenunterricht - Perspektiven auf Französisch

      Fachwahl Französisch und Gender
    • Normen und Praktiken des fremdsprachlichen Klassenzimmers

      Der Alltag des Französisch- und Spanischunterrichts im Kontext von Bildungsreformen und gesellschaftlichem Wandel

      • 442 Seiten
      • 16 Lesestunden

      In einem empirisch-rekonstruktiven Ansatz werden im Unterrichtsalltag beobachtbare Praktiken ermittelt und mit normativ-programmatischen Bezügen in der Didaktik der Romanischen Sprachen kontrastiert. Ziel ist es, die Logiken der Praxis herauszuarbeiten. Die Rekonstruktion von Normen und Alltagspraktiken im Unterricht der romanischen Sprachen ist bisher ein Forschungsdesiderat. Der Band präsentiert Ergebnisse eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekts, das normativ-programmatische Bezüge in der Didaktik aufgreift und diese mit den tatsächlich beobachtbaren Praktiken vergleicht. Mittels Unterrichtsvideographie und -audiographie werden Fälle rekonstruiert und typisiert, um die Logiken des alltäglichen Französisch- und Spanischunterrichts zu analysieren. Diese Studie beleuchtet erstmals den Unterrichtsalltag der romanischen Sprachen in vier Bundesländern und an neun Schulstandorten. Neben den drei ermittelten Typiken werden auch weitere relevante Ergebnisse zu Kontextuierungen, der Materialität des fremdsprachlichen Klassenzimmers (Körper, Dinge, Zeit und Räume) sowie zur Forschungsmethodik der Körperkamera präsentiert.

      Normen und Praktiken des fremdsprachlichen Klassenzimmers