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Amin Maalouf

    25. Februar 1949

    Amin Maalouf ist ein libanesischer Journalist und Romanautor, der hauptsächlich auf Französisch schreibt. Seine Werke spielen oft vor einem historischen Hintergrund, wo er faszinierende historische Fakten meisterhaft mit Fantasie und philosophischen Ideen verbindet. Maalouf zielt darauf ab, „positive Mythen“ zu schaffen und sensibel die Werte und Einstellungen verschiedener Kulturen des Nahen Ostens, Afrikas und der Mittelmeerwelt darzustellen.

    Amin Maalouf
    Mörderische Identitäten
    Der heilige Krieg der Barbaren
    Leo Africanus
    Die Häfen der Levante
    Die Verunsicherten
    Samarkand
    • Adrift

      • 336 Seiten
      • 12 Lesestunden

      The United States is losing its moral credibility. The European Union is breaking apart. Africa, the Arab world, and the Mediterranean are becoming battlefields for various regional and global powers. Extreme forms of nationalism are on the rise. Thus divided, humanity is unable to address global threats to the environment and our health. How did we get here and what is yet to come? World-renowned scholar and bestselling author Amin Maalouf seeks to raise awareness and pursue a new human solidarity. In Adrift, Maalouf traces how civilisations have drifted apart throughout the 20th century, mixing personal narrative and historical analysis to provide a warning signal for the future.

      Adrift2020
      4,0
    • On The Isle Of Antioch

      • 288 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Alec, a press artist with an impressive track record, settles on a remote island in the Atlantic Ocean. He has little contact with his neighbor, a solitary woman who wrote a cult book years ago, before withdrawing from public life. That is, until a gigantic power failure cuts them off from the rest of the world, and all of a sudden they find themselves dependent on each other. The world appears to be on the brink of nuclear war and the collapse of civilization seems imminent. Just who are the mysterious friends of Empedocles, the gang of otherworldly protectors who came swooping in to interfere with the US presidency and cure all illness? Should we trust them? On the Isle of Antioch is a suspenseful novel with mythological roots, written in the dreamy language of the classics, by internationally renowned scholar Amin Maalouf.

      On The Isle Of Antioch2020
      3,8
    • Die Verunsicherten

      • 544 Seiten
      • 20 Lesestunden

      'Was verbindet eine lebenslustige Hotelbesitzerin und einen der Welt entsagenden Mönch? Erinnerungen an die gemeinsame Heimat und eine unstillbare Sehnsucht nach einer untergegangenen Zeit.' Amin Maalouf In seinem bisher persönlichsten Buch überlässt Amin Maalouf einem Mann das Wort, der sich verraten fühlt – von seinem Land, seinen Freunden, seinen Träumen. Mitten in der Nacht wird der in Paris lebende Adam durch einen Anruf aus dem Schlaf gerissen: Sein Jugendfreund Mourad liegt im Sterben und wünscht ihn noch ein letztes Mal zu sehen. So reist Adam am kommenden Morgen zurück in den Libanon, den er in den 1970er Jahren verließ und seither nie wieder betreten hat. Doch er kommt zu spät, als er eintrifft, ist Mourad bereits tot. Adam will noch nicht zurück nach Paris und quartiert sich im Hotel der schönen Sémiramis ein. Als er beginnt, seine Erinnerungen niederzuschreiben, wird die Reise Seite für Seite zu einer Begegnung mit vergangenen Zeiten und einer leidenschaftlichen Liebe.

      Die Verunsicherten2012
      4,3
    • Die Auflösung der Weltordnungen

      Essay

      • 248 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Der international erfolgreiche Romancier und Essayist Amin Maalouf, geboren im Libanon und seit vielen Jahren in Frankreich ansässig, ein 'Wanderer zwischen den Welten', beschreibt, anschließend an seinen vor zehn Jahren erschienenen Essay Mörderische Identitäten (edition suhrkamp 2159), die krisenhafte 'Entregelung' - in ethischer und intellektueller, geopolitischer, ökonomischer und 'klimatischer' Hinsicht -, von der der Westen ebenso wie der Nahe Osten aus unterschiedlichen Gründen betroffen sind. Wo es für Autoren wie Samuel P. Huntington, aber auch Stefan Weidner (Manual für den Kampf der Kulturen. Warum der Islam eine Herausforderung ist) um einen 'Kampf der Kulturen' geht, diagnostiziert Maalouf einen Zustand der Erschöpfung, in den die beiden Kulturen verfallen seien - aus dem nur eine Besinnung auf die eigenen Werte (dessen, was beide unterscheidet) sowie die Zukunft (die nur eine gemeinsame sein kann) hinausführen werde.§Anschaulichkeit und Plausibilität gewinnt der Essay durch Amin Maaloufs intime Kenntnis der jüngeren und jüngsten Geschichte des Nahen Ostens, der das Buch einige überraschende Lehren zur Bewältigung der gegenwärtigen Krise verdankt.

      Die Auflösung der Weltordnungen2009
      4,1
    • Origins

      • 404 Seiten
      • 15 Lesestunden

      An introduction to Lebanon's complex history, the end of Ottoman Empire through Arab eyes, and an account of diasporic identity.

      Origins2006
      3,8
    • Die Spur des Patriarchen

      • 474 Seiten
      • 17 Lesestunden

      Eine große Saga über das Schicksal einer levantinischen Familie zwischen Orient und Okzident: Als Amin Maalouf von einer Truhe mit Dokumenten seines Großvaters in Beirut erfährt, reist er sofort in den Libanon. Dort beginnt er mit der Lektüre der Briefe, Tagebücher und anderen Schriftstücke, die ihn fesseln. Er bringt das Vermächtnis nach Paris, ordnet das Material und plant ein Buch über die Geschichte seiner Familie. Ursprünglich ein Nomadenstamm aus der Wüste zwischen Syrien und Arabien, ließ sich die Familie im 19. Jahrhundert im Libanon nieder. Geprägt von den Patriarchen, insbesondere dem Großvater Botros, bleibt sie tief in der orientalischen Tradition verwurzelt und öffnet sich zugleich westlichen Einflüssen. Maalouf erzählt anschaulich von den Lebensbedingungen im Orient der letzten zweihundert Jahre, von Fanatikern und Freidenkern, von heimlichen Taufen, Hochzeiten, Scheidungen und Begräbnissen, sowie von erfolgreichen und misslungenen Geschäften. Der Religionsstreit innerhalb der Familie spiegelt das Schicksal des Landes wider. Im 20. Jahrhundert emigrieren viele Libanesen, auch Maaloufs Familie. Er folgt den oft überraschenden Lebenswegen seiner Verwandten, die in alle Ecken der Welt verstreut sind.

      Die Spur des Patriarchen2005
    • Baltazarovo putování

      • 317 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Historický román libanonského autora se odehrává v poslední třetině 17. století ve Středomoří v zjitřené atmosféře očekávání konce světa. Hrdinou románu je obchodník s knihami, Janovan usazený v Levantě, který se vydává na cestu po stopách tajemné mystické knihy Zjevení skrytého jména, která by mohla zabránit očekávané Apokalypse. Kniha, která se hrdinovi dostane do rukou, by podle proroctví i tradice mohla ochránit svět před zkázou, on ji ale z nevysvětlitelného důvodu prodá francouzskému vyslanci a když si uvědomí dosah svého činu, rozhodne se ji získat zpět. Se svými společníky se přes Istanbul dostává do Londýna, na ostrov Chios a posléze do Janova, kde jeho dobrodružná cesta končí, a jeho očima se čtenář dívá na svět podivných sekt a falešných proroků v zemích, kterými v magickém roce 1666 se svými společníky cestuje.

      Baltazarovo putování2003
      4,2
    • Die Reisen des Herrn Baldassare

      Roman

      • 483 Seiten
      • 17 Lesestunden

      Europa, am Vorabend des Jahres 1666. Es sind furchterfüllte Zeiten, das »Jahr der Apokalypse« steht bevor. Inmitten der Unruhe macht der Antiquar und Kuriositätenhändler Baldassare gute Geschäfte, besonders mit einem geheimnisvollen Buch, das ihm in die Hände fällt. Doch erst als er es längst verkauft hat, wird ihm die eigentliche Bedeutung des Buches klar. Er setzt alles daran, das Buch zurückzubekommen, und begibt sich auf die abenteuerliche Suche: über Tripolis nach Smyrna und Konstantinopel, nach Genua, Lissabon und London, wo ein verheerender Brand tatsächlich das Ende der Welt anzukündigen scheint …

      Die Reisen des Herrn Baldassare2000
      4,0
    • Mörderische Identitäten

      Essay

      • 143 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Warum bekriegen sich seit jeher Menschen im Namen der Rasse, der Religion oder der Herkunft? Amin Maalouf, in Frankreich lebender Essayist und preisgekrönter Romancier, geht dieser Frage auf historisch fundierte Weise auf den Grund. Ein engagiertes Plädoyer gegen Rassismus, Fundamentalismus und Segregation.

      Mörderische Identitäten1998
      4,1
    • Die Häfen der Levante

      • 253 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Amin Maalouf erzählt die Geschichte von Ossyan Ketabdar, Sproß einer türkischen Familie voller Freigeister. Die leben in Krisenzeiten gefährlich, und so muß auch die Familie Ketabdar nach Unruhen in den Libanon fliehen. Ossyan beginnt ein Medizinstudium in Südfrankreich, wo ihn der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs eher ungewollt in die Reihen der Resistance drängt. Im Widerstand lernt er Clara, eine junge Jüdin aus Graz, kennen, deren Familie in den Konzentrationslagern umkam. Nach Kriegsende kehrt Ossyan nach Beirut zurück, wo Clara ihn aufsucht. Sie heiraten und leben abwechselnd im Libanon und in Haifa. Doch 1948 erlaubt der israelisch-arabische Krieg keinen Grenzübertritt mehr. Ossyan gelingt noch die Rückkehr nach Beirut, Clara, die ein Kind erwartet, bleibt in Haifa zurück.

      Die Häfen der Levante1996
      4,3
    • Der Scheich von Kfarybda begehrt die wunderschöne Lamia, Frau seines Verwalters Gerios. Als Lamia einen Sohn zur Welt bringt, kommen Gerüchte auf, daß vielleicht er der Vater sein könnte. Tanios, der Sohn Lamias, ist nicht mit Glück gesegnet; als ihm auch noch die Heirat mit der jungen, begehrenswerten Asma verwehrt wird, überschlagen sich die Ereignisse. Amin Maalouf erhielt für diesen Roman den "Prix Goncourt 1993". "Amin Maalouf ist vor allem ein hervorragender Erzähler, der es mit feinen Nuancierungen versteht, den Orient lebendig werden zu lassen. Man riecht förmlich die feinen Gewürze, den Duft nach Bergamotteöl in den windgeschützten Gärten." (Le Monde.)

      Der Felsen des Tanios1993
      4,0
    • Die Wiederkehr des Skarabäus

      • 212 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Die Skarabäusbohne, die der Erzähler, ein Insektenforscher aus Paris, als Souvenir von seiner Ägypten-Reise mitbringt, enthält einen unheimlichen "Sprengstoff". Die Bohne soll zur Zeugung eines Sohnes führen. Als des Erzählers Frau Clarence, eine ehrgeizige Journalistin, in Indien mit dem Mythos der "boy beans" konfrontiert wird, ist ihr klar, daß es sich hier nicht um einen Scherzartikel handelt, sondern um ein folgenreiches Instrument der Geburtenkontrolle, das, industriell hergestellt, zunächst Probleme der Überbevölkerung, vor allem in der Dritten Welt, zu lösen scheint. Als aber auch in den westlichen Ländern die Geburtenrate der Mädchen dramatisch zurückgeht, wird das Ausmaß der Katastrophe deutlich. Krieg bricht aus zwischen der westlichen und der Dritten Welt. Ein neues Zeitalter bricht an: das erste Jahrhundert nach Beatrice. Amin Maalouf vereint in diesem "Thriller" über den Antagonismus zwischen armen und reichen Ländern, über korrupte Wissenschaften und sexuelle Diskriminierung auf faszinierende Weise historische Fakten mit phantastischen Momenten zu einem real-futuristischen Roman.

      Die Wiederkehr des Skarabäus1992
      3,5
    • Der Mann aus Mesopotamien

      • 300 Seiten
      • 11 Lesestunden

      »Von heute ab wirst du keinen Wein mehr trinken, kein Fleisch mehr essen und dich keiner Frau mehr nähern, denn die Wahrheit ist eine anspruchsvolle Geliebte, Pattig, sie duldet keine Untreue, deine ganze Ergebenheit darf nur ihr gelten, und ihr, nur ihr gehört jeder Augenblick deines Lebens.« Pattig verläßt seine hochschwangere Frau Mariam, um sich einer Gemeinschaft von Gläubigen anzuschließen. Das Kind, das Mariam erwartete, ist Mani, nach christlicher Zeitrechnung geboren am 14. April 216 in Mesopotamien. Vier Jahre später wird er von seinem Vater in die Sekte der Weißgewandeten eingeführt. »Inmitten dieser Männer ging ich weise und listig meinen Weg«, erinnerte sich Mani, der Begründer des Manichäismus, der mit 24 Jahren die Sekte verläßt, um »durch die Welt einen Ruf ertönen zu lassen«. In Ägypten wird er »der Apostel Jesu«, in China »der Buddha des Lichts« und »seine Hoffnung erblühte an den drei Weltmeeren«. Seine Anhängerschaft wächst ständig, schließlich gerät der Verfechter einer liberalen Religion in die Schlingen der politisch Mächtigen, wird inhaftiert und stirbt am 2. März 274. »Dieses Buch ist Mani gewidmet. Es sollte sein Leben erzählen. Beziehungsweise das, was nach so vielen Jahrhunderten der Lüge und des Vergessens noch davon zu erahnen ist«, schreibt Amin Maalouf über seine abenteuerliche Biographie über den »Mann aus Mesopotamien«.

      Der Mann aus Mesopotamien1991
      3,9
    • Samarkand

      • 383 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Die Welt verliert am Ende der Geschichte beides: das Juwel des Morgen- und den Stolz des Abendlandes, die Titanic. Und die überaus wertvolle Handschrift von Omar Khajjam, einem der bedeutenden Philosophen, Mathematiker und Astronomen des Orients. Doch bis es so weit ist, bis der legendäre Luxusliner in der Nacht vom 14. auf den 15. April 1912 mit dem Eisberg kollidiert und das Meer die in einer Goldschatulle verwahrte Kostbarkeit verschlingen kann, verfolgt der Leser in einem atemberaubend spannenden Leseerlebnis die eigentliche Handlung des Romans: das Leben des sagenumwobenen Weisen, seine Liebe zu der schönen Dschahane, seine riskanten Verstrickungen in die Macht -und die Entstehung des »Rubaijat«, dieser sagenhaften Handschrift, der Omar Khajjam im 11. Jahrhundert seine geheimen und gefährlichen Gedanken anvertraute. Wie in einem Märchen aus Tausendundeiner Nacht entführt Amin Maalouf in das alte Persien, entfaltet die exotische, fremde und geheimnisvolle Welt des Orients undführt gleichzeitig in die moderne Welt jener Länder der Seidenstraße, vor deren märchenhafter Kulisse Samarkand spielt.

      Samarkand1988
      4,3
    • Leo Africanus

      • 471 Seiten
      • 17 Lesestunden

      Amin Maalouf wurde 1949 im Libanon geboren und lebt seit 1976 als Journalist und Schriftsteller in Frankreich. Er bereiste über sechzig Länder und gilt als anerkannter Spezialist für Fragen der arabischen Welt und der Beziehungen zwischen Okzident und dem Nahen Osten. Amin Maalouf war Chefredakteur der Wochenzeitschrift An Nahar International sowie des Magazins Jeune Afrique, während des Vietnamkriegs und der Islamischen Revolution arbeitete er als Kriegsberichterstatter. Als Buchautor hat er bisher sieben Romane veröffentlicht, seine Werke sind in etwa 25 Sprachen übersetzt worden und sein erstes Werk Die Kreuzzüge aus der Sicht der Araber (1983) ist zu einem Standardwerk geworden. Im August 2000 wurde bei den Salzburger Festspielen (in Zusammenarbeit mit der finnischen Komponistin Kija Saariaho) die erste Oper nach einem Libretto des Autors uraufgeführt: L'amour de loin.   Bettina Klingler, geboren 1957, studierte Vergleichende Literaturwissenschaft, Romanistik und Germanistik in Genf und Bonn. Seit 1986 ist sie als freie Übersetzerin und Lektorin tätig.

      Leo Africanus1986
      4,3
    • Der heilige Krieg der Barbaren

      • 299 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Die Erklärung des amerikanischen Präsidenten George W. Bush nach dem 11. September 2001, die USA müssten zusammen mit ihren Verbündeten einen 'Kreuzzug' gegen den Terrorismus führen, löste, insbesondere in der arabischen Welt, Irritationen aus. Dies lässt offenbar werden, welch nachhaltiges Trauma die Kreuzzüge im kollektiven Gedächtnis der muslimischen Welt hinterlassen haben. Die Fassungslosigkeit und das Entsetzen der hochzivilisierten arabischen Welt angesichts der 'barbarischen Invasoren' aus dem Abendland spiegelt sich in nahezu allen arabischen Chroniken und Berichten aus der Zeit zwischen 1096 und 1291 wider. Sehr anschaulich, ausgewogen und kritisch schildert Amin Maalouf auf der Grundlage dieser Quellen die Geschichte der Kreuzzüge aus der Perspektive der 'anderen Seite' und ermöglicht so einen neuen Blick auf den ersten entscheidenden Bruch in den Beziehungen zwischen der westlichen Welt und dem Orient, dessen Auswirkungen am 11. September 2001 so erschreckend deutlich wurden.

      Der heilige Krieg der Barbaren1984
      4,2