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Philippe Besson

    29. Jänner 1967

    Philippe Besson ist ein Autor, dessen Werke die Leser in die Tiefen menschlicher Emotionen und Beziehungen ziehen. Sein Schreiben zeichnet sich durch scharfen Einblick in die Psychologie der Charaktere und eine poetische Sprache aus, die die feinen Nuancen menschlicher Erfahrung einfängt. Besson erforscht meisterhaft Themen wie Liebe, Verlust und die Suche nach dem Sinn des Lebens. Seine Romane bieten eine intime Reflexion über die Komplexität menschlicher Verbindungen und die Vergänglichkeit des Augenblicks.

    Philippe Besson
    Sein Bruder
    Zeit der Abwesenheit
    Der Verrat des Thomas Spencer
    Brüchige Tage
    Einen Augenblick allein
    Hör auf zu lügen
    • Über die Zwänge der Moral und die rettende Kraft der Worte Philippe ist 17 Jahre alt und ein Außenseiter. Als hochbegabter Sohn des Schuldirektors, der wenig Kontakt zu den Mitschülern hat, lebt er in einem französischen Provinznest. Er fühlt sich von seinem Klassenkameraden Thomas, einem geheimnisvollen und charismatischen Winzersohn, angezogen und ist ganz verblüfft, als dieser sein Interesse erwidert. Thomas wird seine erste und große Liebe. Eine Liebe, die nur im Verborgenen gelebt werden darf und die für Thomas tragisch endet, weil er, geprägt durch die ländlichen Konventionen, seine sexuelle Identität sein Leben lang verleugnen wird. Ein authentischer und tief berührender Roman über Liebe und Identitätsfindung. »Besson gelingt es, sehr genau, empathisch und ohne jede Peinlichkeit die Gefühle zweier fast Erwachsener zu beschreiben. Der Roman ist eine Hommage an das Schreiben und das Erzählen, die im besten Falle Leben retten können.« Dina Netz, Deutschlandfunk»

      Hör auf zu lügen
      4,3
    • Die Geschichte eines traurigen Schicksals Falmouth, eine Hafenstadt in Cornwall. Der Fischer Tom Sheppard kehrt aus dem Gefängnis zurück. Bei einer Fahrt aufs Meer verlor er seinen Sohn im Sturm. Er wurde verurteilt, fahrlässig gehandelt zu haben. Für die Männer in der Hafenstadt aber war es Mord. Ein bewegender, mit großem Einfühlungsvermögen geschriebener Roman.

      Einen Augenblick allein
      4,0
    • Brüchige Tage

      Roman

      • 155 Seiten
      • 6 Lesestunden

      ›Das trunkene Schiff‹, die poetische Chiffre für Arthur Rimbaud, kehrt wider Willen aus dem heißen Afrika in die Ardennen zurück. Das fiktive Tagebuch seiner Schwester Isabelle eröffnet einen Zugang zu seiner kosmopolitischen Seele. Rimbaud, der große Erneuerer der poetischen Inspiration, verbrachte seine Jugend in der Hölle der Welt und hinterließ mit 19 Jahren einen bleibenden Eindruck. Wie verbrachte er die letzten Monate seines Lebens? Isabelles Tagebuch vermittelt sein Leiden und gewährt einen intimen Einblick in das Leben dieses mythischen Poeten. Nach mehreren Fluchten aus seinem Heimatdorf, die ihn nach Paris, London und Italien führten, sucht der 21-jährige Arthur sein Glück als Kaufmann in Afrika. 15 Jahre später kehrt er, vom Tod gezeichnet, über Marseille auf den Bauernhof seiner Mutter zurück, die ihn als Skandalon sieht, bestraft vom Schicksal. Der Tagebuch-Roman nähert sich zentralen Fragen: Tod, körperliche Liebe, Überlebenstrieb, Verzweiflung, Konvention und Homosexualität. Mit großem Einfühlungsvermögen verknüpft Besson Wahrheit und Wahrscheinliches, nutzt die Möglichkeiten dichterischer Freiheit und lässt den Leser durch Isabelles Blick ein abenteuerliches Leben durchstreifen.

      Brüchige Tage
      3,7
    • In welchem Moment beginnt der Verrat? Eine große Freundschaft, ein großer Verrat: Paul und Thomas, am gleichen Tag im August 1945 geboren, wachsen gemeinsam in Natchez, Mississippi, auf. Auch wenn Paul stets der attraktivere, wohlhabendere ist, entwickelt sich zwischen Paul und Thomas eine ideale Freundschaft. Auch als Paul Claire kennenlernt, ändert sich nichts. Ganz selbstverständlich genießen sie zu dritt die wenigen Abwechslungen in dem Provinzkaff. Paul aber meldet sich freiwillig zum Krieg in Vietnam. Als er schwer verwundet und entstellt zurückkehrt, bemerkt er sofort, dass er verraten wurde.

      Der Verrat des Thomas Spencer
      3,6
    • Über eine tragische amour fou Der erste Roman von Philippe Besson erstmals im Taschenbuch Während des Ersten Weltkriegs in Paris: Der junge Vincent entdeckt die Welt der Gefühle und der prachtvollen Salons. In den Armen von Arthur, dem Sohn der Haushälterin von Vincents adeliger Familie, erlebt er die körperliche Liebe, und bald darauf lernt er den berühmten Marcel Proust kennen - ein Dreiecksverhältnis aus Freundschaft, Liebe und Begehren entsteht.

      Zeit der Abwesenheit
      4,0
    • Zwei Brüder, die sich aus den Augen verloren haben, finden wieder zueinander, als einer von ihnen mit einer tödlichen Krankheit kämpft. Der heterosexuelle, erfolgreichere Bruder ist bedroht, während der homosexuelle Außenseiter eine unterstützende Rolle einnimmt. Inmitten dieser Krise setzen sich beide intensiv mit ihrer Vergangenheit und der Unvermeidlichkeit des Todes auseinander. Ihre Begegnung mit dem Leiden führt zu einer tiefen emotionalen Verbindung, die die Grenzen der modernen medizinischen Betreuung schonungslos aufzeigt. Die Flucht aus der kalten Welt der Technik führt sie zurück zu glücklichen Kindheitserinnerungen in einem Haus am Atlantik auf der Île de Ré. Dort sitzt ein alter Mann, der wie ein Orakel wirkt und den Brüdern hilft, ihre Geheimnisse zu erkennen. Er bringt seine eigenen Erfahrungen in die lakonischen Beschreibungen der reizvollen Insel und ihrer Geschichte ein. Aus der Distanz beobachtet er die Brüder und deutet auf eine Schuld hin, die den todgeweihten Bruder zu belasten scheint. Dieses Buch ist fern von Klischees und besticht durch die meisterhafte Sprache des Autors.

      Sein Bruder
      3,9
    • Der Cop, der Filmstar und eine Liebe bis in den Tod Der eine ist ein Polizeiinspektor in Los Angeles und mit einer Bibliothekarin verheiratet. Der andere heißt Jack Bell, wohnt mit einer rothaarigen Beauty am Maple Drive und gilt als der neue Star in Hollywood. Diese beiden Männer wären sich nie begegnet, gäbe es da nicht den Mord an einem Prostituierten in Beverly Hills. Als der Polizist vor der Villa am Maple Drive steht, weiß er noch nichts von der Liebe seines Lebens. Beeindruckend schildert Besson die Gefühle zweier Männer, die eigentlich alles voneinander trennt.

      Venice Beach
      3,6
    • Eine Liebesgeschichte der besonderen Art, die mit einem Sinn für Absurdes und Groteskes erzählt wird, beleuchtet die Themen Sexualität, Einsamkeit und das Leben selbst. Die stilistisch elegante und psychologisch feinsinnige Erzählung entfaltet sich in fragmentarischen, alternierenden Sequenzen aus der Ich-Perspektive der drei Hauptfiguren Luca, Anna und Léo. Die Dreieckskonstellation ihrer Beziehung kommt posthum ans Licht und bietet einen Rahmen für Reflexionen über zentrale literarische Themen wie Leben und Tod, Zeitlichkeit, die Nähe von Glück und Unglück sowie die Komplexität von Liebe und Wahrnehmung. Eine besondere Wendung besteht darin, dass Luca, bevor er zu Wort kommt, bereits verstorben ist – ertrunken im Arno in Florenz. Die Geschichte wird somit durch den Toten, seine Lebensgefährtin Anna und seinen Geliebten Léo, einem Bahnhofsstricher, erzählt. Bald wird die Frage nach der Ursache von Lucas Tod zentral. Weiß Anna wirklich alles über ihn? Was verbirgt sich hinter Léo's schönen Gesicht? Und warum ermittelt Inspektor Tonello? Gibt es ein Geheimnis um Luca? Diese Fragen verleihen der Erzählung eine tiefere Dimension und laden zur Auseinandersetzung mit den Facetten des Lebens ein.

      Eine italienische Liebe
      3,7
    • Ein poetischer Abschiedsbrief an die verlorene große Liebe Als Clément sie verlässt, flieht Louise aus Paris, reist nach Havanna, New York, Venedig – und schreibt ihm unablässig Briefe. Ihre Gedanken kreisen ganz um die verlorene Liebe, Clément aber antwortet nicht. Der eigentliche Adressat dieser Briefe ist vor allem Louise selbst. Die Erinnerung an das gemeinsame Leben, ihre Leidenschaft, ihr Glück und an all ihren Schmerz: Das sind die Etappen der inneren, bewegenden Reise. Louise erzählt sich ihre Liebe – und mit jedem Brief nimmt sie ein wenig Abstand davon.

      Ein Abschied
      3,6
    • Eine gescheiterte Liebe Die fiktive Geschichte hinter Edward Hoppers berühmtem Bild ›Nighthawks‹ In einem roten Kleid sitzt eine Frau in einer Bar. Neben ihr ein Mann im Anzug und mit Hut. Der Barkeeper hinter dem Tresen beobachtet das Paar. Etwas entfernt, im Halbdunkel, der Rücken eines Mannes. Eine Frau und drei Männer. Schweigen. Gesenkte Blicke. Was ist geschehen? Philippe Besson schildert die fiktive Geschichte hinter dem berühmtesten Gemälde von Edward Hopper, ›Nighthawks‹. Virtuos taucht er in das schummrige Licht der Bar das Drama der gescheiterten Liebe zwischen Louise und Stephen.

      Nachsaison
      3,5
    • Nech těch lží

      • 160 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Když byl Philippe malý, opakovala mu matka, aby si nevymýšlel. On si ale z příběhů udělal kariéru a teď je z něj zkušený spisovatel. Jednou v hotelu v Bordeaux narazí na mladého muže, který se nápadně podobá jeho první lásce. To Philippa přiměje ohlédnout se za vztahem s chlapcem jménemThomas, na nějž nikdy nezapomněl, a poprvé odvyprávět příběh bez jediné smyšlenky. Oběma bylo v roce 1984 sedmnáct a chodili do posledního ročníku střední školy v Barbezieux. Nemohli tehdy dát najevo, jak dobře se znají, ale kradli si každou chvilku, aby mohli být spolu. Jejich osudová láska trvala šest měsíců, než se museli navždy rozejít. Román s autobiografickými prvky vypráví o dospívání a fascinuje svou neokázalostí. I ta, spolu s vybroušeným literárním stylem, přispívá k působivosti této silné love story. Podle knihy vznikl v roce 2022 také film Společné lži.

      Nech těch lží
      4,2
    • Scripto: Va y avoir du sport !

      • 239 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Un match de foot grandiose, une partie de tennis décisive, un jogging amoureux, une mémorable leçon de kung-fu. Des sommets sont gravis, des cols grimpés, des brasses coulées, des courses perdues, des espoirs gagnés ou déçus. Trente écrivains passionnés et solidaires mouillent leur plume pour parler de sport et puisent dans toute la gamme des émotions. Avec le témoignage de trois grands champions : Laurence Fischer, championne du monde de karaté, Stéphane Diagana, champion du monde d'athlétisme, et Richard Dacoury, champion d'Europe de basket. Un formidable hymne à la vie.

      Scripto: Va y avoir du sport !
      3,0
    • La bibliothèque des écrivains

      Le livre qui a changé leur vie

      • 190 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Que trouve-t-on dans la bibliothèque des écrivains ? Qu'ont-ils lu d'essentiel et d'inoubliable ? Quel est le livre qui les a le plus marqués, bouleversés ? Le livre qui les a changés, qui a changé leur regard sur le monde, ou sur la vie ? Le livre avec lequel ils entretiennent une relation particulière, qu'ils ont le plus relu ou offert ? Le livre qui les a peut-être même incités à écrire en leur ouvrant la voie ?34 écrivains nous font découvrir les trésors de leur bibliothèque.Les Éditions Flammarion soutiennent activement Bibliothèques Sans Frontières, association à laquelle est reversée la totalité des droits d'auteur issus de la vente de ce volume.

      La bibliothèque des écrivains
      3,4
    • En 1916, après la mort de son jeune amant Arthur, Vincent de l’Etoile s’enfuit. Son voyage le mène d’Italie au Moyen-Orient, en passant par l’Égypte, le Soudan, l’Abyssinie, et finalement à New York dans les années vingt. Errant comme un vagabond inconsolable, il porte son deuil à travers le monde. En 1923, il retourne en France, acceptant enfin la mort d’Arthur, mais ne reconnaît plus sa ville natale et peine à s’adapter à Paris. Son mentor, Marcel Proust, est également décédé. Le destin le met en contact avec Raymond Radiguet, un jeune écrivain talentueux et charismatique, qui le séduit malgré son hétérosexualité. Radiguet, protégé de Cocteau, entraîne Vincent dans les cercles intellectuels parisiens et les nuits effervescentes de Montparnasse. Cependant, une ombre plane sur Radiguet, une fêlure qui laisse présager un destin tragique, avec la fièvre typhoïde qui l’emportera en décembre 1923. Ce récit hypnotique évoque les fantômes de Kafka, Rimbaud, et d’autres, illustrant un voyage solitaire où le héros se perd et se dissout. C’est un chant d’amour déchirant pour ceux qui ont disparu, explorant la douleur vécue comme un exil intérieur.

      Retour parmi les hommes
      3,9
    • " Regardez-moi bien. Qui sait si je serai encore là demain... " Aussi célèbre soit-il, James Dean, symbole de la jeunesse éternelle, demeure toujours aussi insaisissable. Vivre vite, roman choral tout en nuances, dresse, à travers la voix de ses proches, le portrait intime d'un garçon de l'Indiana, inconsolable et myope, turbulent mais d'une beauté irrésistible, qui s'est donné à tous, sans jamais appartenir à personne : un acteur incandescent devenu, en trois films et un accident de voiture, une icône intemporelle.

      Vivre vite
      3,9
    • Le temps d'une nuit à bord d'un train-couchettes, une dizaine de passagers, qui n'auraient jamais dû se rencontrer, font connaissance, sans se douter que certains n'arriveront jamais à destination. Un roman aussi captivant qu'émouvant, qui dit l'importance de l'instant et la fragilité de nos vies.Rien ne relie les passagers montés à bord du train de nuit no 5789. À la faveur d'un huis clos imposé, tandis qu'ils sillonnent des territoires endormis, ils sont une dizaine à nouer des liens, laissant l'intimité et la confiance naître, les mots s'échanger, et les secrets aussi. Derrière les apparences se révèlent des êtres vulnérables, victimes de maux ordinaires ou de la violence de l'époque, des voyageurs tentant d'échapper à leur solitude, leur routine ou leurs mensonges. Ils l'ignorent encore, mais à l'aube, certains auront trouvé la mort.Ce roman au suspense redoutable nous rappelle que nul ne maîtrise son destin. Par la délicatesse et la justesse de ses observations, Paris-Briançon célèbre le miracle des rencontres fortuites, et la grâce des instants suspendus, où toutes les vérités peuvent enfin se dire.

      Paris-Briançon
      4,0
    • La maison atlantique

      • 174 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Jusqu'à l'été de ses dix-huit ans, tout le séparait de son père, un séducteur impénitent, sûr de lui, et qui s'était surtout illustré par son absence. Alors quand père et fils se trouvent enfin réunis dans la maison familiale, face à l'océan, l'occasion semble propice à la réconciliation. Mais en huis clos, les rancoeurs enfouies peuvent resurgir, le souvenir d'une disparue remonter à la surface. Et certaines retrouvailles, prendre des allures de vengeance en marche... « On sait que l'on ira jusqu'au bout, que l'on tournera les pages fébrilement - d'autant plus fébrilement que ce diable de Besson écrit court, sec, vif, à la manière d'un bon polar : on dirait Simenon égaré sur la côte atlantique. » François Busnel, Lire

      La maison atlantique
      3,7
    • Une bonne raison de se tuer

      • 336 Seiten
      • 12 Lesestunden

      À Los Angeles, alors que l'Amérique se prépare à élire un nouveau président, Laura, résignée, et Samuel, endeuillé par la perte de son fils, se trouvent au bord du précipice, indifférents à l'effervescence ambiante. Le 4 novembre 2008, jour de l'élection de Barack Obama, est marqué par l'espoir et l'attente, mais pour Laura et Samuel, c'est une journée tragique. Samuel assiste aux funérailles de Paul, son fils de dix-sept ans, qui s'est suicidé, tandis que Laura, une serveuse de quarante-cinq ans, envisage de mettre fin à ses jours le soir même. Chacun d'eux lutte pour échapper à l'inéluctabilité de cette journée. Samuel peut-il surmonter son chagrin, même brièvement ? A-t-il le droit de vivre après la perte de son fils ? Laura, quant à elle, est convaincue que personne ne la regrettera. Cette ultime journée pourrait-elle lui offrir un sens nouveau ? Bien qu'ils ne se connaissent pas, Laura et Samuel partagent des expériences similaires et leur rencontre se profile à l'horizon. Ce roman de mélancolie moderne explore le vide de la société contemporaine, mettant en lumière la solitude et les liens distendus entre les individus. À travers une journée unique, l'auteur amplifie les détails du quotidien, révélant le lent écoulement du temps comme seul reste pour ces personnages bouleversants. Ce récit, écho à un film d'Ettore Scola, dépeint une Amérique malade, soulignant que le désespoir demeure la menace la plus redoutable.

      Une bonne raison de se tuer
      3,7
    • L'enfant d'octobre

      • 198 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Un soir d'octobre 1984, le cadavre du petit Gregory Villemin, quatre ans, est repêché dans les eaux glacées de la Vologne, dans les Vosges. Les premières constatations attestent que l'enfant ne s'est pas débattu : il connaissait son agresseur. Les parents, Christine et Jean-Marie, 25 et 27 ans, sont effondrés. La presse s'empare de l'affaire - un emballement médiatique sans précédent, que rien ne saura enrayer. Chargés de l'enquête, les gendarmes de Bruyères et le jeune juge d'instruction, Jean-Michel Lambert, multiplient les maladresses, les faux-pas, les indiscrétions et les erreurs de procédures. Dès 1981, les époux Villemin ont été l'objet de violentes menaces anonymes, lettres et coups de téléphone d'un mystérieux corbeau. On soupçonne un proche. En quelques jours, trois de ses membres sont successivement placés en garde à vue. C'est alors que la presse, en mal de coupable, pointe le doigt sur la personne la plus insoupçonnable : la mère ! Jean-Marie Villemin craque : il abat Laroche d'un coup de fusil... En 1993, la justice conclura au non-lieu : Christine Villemin sera innocentée.

      L'enfant d'octobre
      3,5
    • " Je connaissais Emmanuel Macron avant qu'il ne se décide à se lancer dans l'aventure d'une campagne présidentielle. Et quand il m'a exprimé son ambition d'accéder à l'Elysée, j'ai fait comme tout le monde : je n'y ai pas cru. J'ai pensé : ce n'est tout simplement pas possible. Pourtant, au fil des mois, au plus près de lui, de son épouse Brigitte et de son cercle rapproché, sur les routes de France comme dans l'intimité des tête-à-tête, j'ai vu cet impossible devenir un improbable, l'improbable devenir plausible, le plausible se transformer en une réalité. C'est cette épopée et cette consécration que je raconte. Parce qu'elles sont éminemment romanesques et parce que rien ne m'intéresse davantage que les personnages qui s'inventent un destin. "

      Un personnage de roman
      3,5
    • De là, on voit la mer

      Roman

      • 204 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Louise, 40 ans, s'installe dans une villa en Toscane pour écrire son roman, laissant derrière elle son mari, François, meurtri mais résigné. À Livourne, la chaleur écrasante et la mer omniprésente l'enchantent, tout comme le silence apaisant, interrompu seulement par Graziella, la gouvernante dévouée. Louise découvre une plénitude inédite en écrivant l'histoire d'une femme qui doit réapprendre à vivre après la perte de son mari. Les mots affluent naturellement. Un jour, Luca, le fils de Graziella, frappe à sa porte. Élève à l'Académie navale, il incarne une grâce insolente à ses vingt et un ans. Jamais Louise n'aurait pensé être troublée par un si jeune homme, mais résister à son charme s'avère vain, tout comme échapper à la chaleur estivale. Lorsqu'elle cède à l'attirance pour Luca, elle reçoit la nouvelle qu'un accident de voiture a gravement blessé François. Fiction, fantasme et réalité se mêlent, et Louise se rend au chevet de son mari, plus vulnérable que jamais. Forte d'une nouvelle clarté, elle sait qu'il est temps d'affronter les mensonges accumulés au fil des années, quelles qu'en soient les conséquences.

      De là, on voit la mer
      3,4