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Hans Wollschläger

    17. März 1935 – 19. Mai 2007
    Karl-Kraus-Lesebuch
    Die bewaffneten Wallfahrten gen Jerusalem
    Wiedersehen mit Dr. F.
    In diesen geistfernen Zeiten
    Der Schatz im Silbersee
    Briefe
    • Briefe

      1988-2007

      Hans Wollschlägers Briefe: ein essentieller Teil seines schriftstellerischen Gesamtwerks. Der Band enthält eine erste umfangreiche Auswahl aus Briefen der letzten zwanzig Lebensjahre Wollschlägers. Im Mittelpunkt stehen seine Projekte in den Jahren 1988 bis 2007, die er mit Leidenschaft und Akribie verfolgt, also die Historisch-kritische Ausgabe der Werke Karl Mays, die Edition der Werke Friedrich Rückerts, die Verwaltung und Organisation der Werke, Schriften und Übersetzungen der 70er und 80er Jahre und - ab Ende der 90er Jahre - die Bemühungen um eine Sammlung der eigenen Arbeiten. Es handelt sich demnach im weitesten Sinne um »Briefe zum Werk« dieses bedeutenden Autors, Übersetzers und Herausgebers. »Die Verleihung in München fand in einem sehr kontrastreichen Ambiente statt, nämlich im Cuvilliés-Theater vor etwa 600 staatstragenden Beamten. Ich lege Ihnen die Rede bei, die ich gehalten habe –: der Beifall war eisige drei Sekunden lang, und das nicht nur, weil sie den Gang zum Buffet um 25 Minuten verzögert hatte; der Finanzminister Faltlhauser, neben mir in der ersten Reihe plaziert, blickte glasig durch mich hindurch, als ich auf meinen Platz zurückging, und rührte keine Hand.«

      Briefe
      5,0
    • Der Schatz im Silbersee

      • 554 Seiten
      • 20 Lesestunden

      Der Schatz im Silbersee mit seinen sagenhaften Reichtümern ist das Ziel einer Bande von Tramps unter Führung des berüchtigten "Roten Cornel". Winnetou, Old Shatterhand, Old Firehand und weitere Gefährten ziehen den gleichen Weg, um Weißen und Indianern hilfreich zur Seite zu stehen, die von den Verbrechern bedroht sind.

      Der Schatz im Silbersee
      4,4
    • In diesen geistfernen Zeiten

      Reden und Glossen zur Zeit

      • 320 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Texte von Hans Wollschläger - gegenwartsbezogen, politisch hellwach und außerordentlich unterhaltsam. Hans Wollschläger war sein ganzes Leben lang Kulturkritiker und wie bei seinen großen Vorbildern Friedrich Nietzsche und Karl Kraus sind seine nur vordergründig unzeitgemäßen Betrachtungen immer gegenwartsbezogen, politisch hellwach und außerordentlich unterhaltsam. Der Band enthält den umfangreichsten Text aus dem Nachlass zusammen mit der letzten, in der "Schriften"-Reihe noch fehlenden Buchveröffentlichung des Autors. "In diesen geistfernen Zeiten" erschien erstmals 1986 als Sammlung durchaus unterschiedlicher Texte, die der Musiker Wollschläger als "Konzertante Noten zur Lage der Dichter und Denker für denen Volk" untertitelte. Es handelte sich hierbei um kulturkritische und auch polemische Einschätzungen zur Situation der Schriftsteller und Übersetzer, die Wollschläger im Titel- und Herzstück des Bandes, der Rede zum Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste von 1976 eloquent ausführte. Die seit den 80er Jahren verfassten Notate, Glossen und kleineren Essays, die Wollschläger neben den Tagebüchern führte und die von ihm in der Nachfolge Lichtenbergs "Sudelbücher" genannt wurden, sah er selbst als Fortsetzung und Weiterführung der Texte der 70er und frühen 80er Jahre. Insofern bietet der Band auch eine kulturkritische Darstellung aus über 30 Jahren bundesrepublikanischer Geschichte.

      In diesen geistfernen Zeiten
      5,0
    • Wiedersehen mit Dr. F.

      Beim Lesen in Letzter Zeit

      »Es ist oft riskant, die Bücherwelten wieder aufzusuchen, in denen einst die ersten großen Imaginationen erlebt wurden. Sie halten einen Schrecken bereit, der über jeden anderen geht: der Anblick von Verlebtheit von Geliebtem.« Hans Wollschläger wagt ihn dennoch, den erneuten Blick auf Thomas Manns Roman Doktor Faustus. Zur Reihe: Anknüpfend an die literarische und ästhetische Tradition der Aufklärung erscheinen seit 1990 im Wallstein Verlag die »Göttinger Sudelblätter«. Herausgeber dieser Buchreihe in Heftform ist der Literaturkritiker und Schriftsteller Heinz Ludwig Arnold, der 1999 mit dem Niedersachsenpreis ausgezeichnet wurde. Die Reihe ist zeitgenössischer Prosa und kritischer Essayistik vorbehalten und erscheint in lockerer Folge von ca. drei Heften im Jahr.

      Wiedersehen mit Dr. F.
      4,0
    • Gleich zu Beginn seines Vorwortes zum »Karl-Kraus-Lesebuch« spricht Hans Wollschläger vom »Wahnsinn des Unternehmens, ein so riesiges Lebenswerk auf nur ein Prozent zu reduzieren«. In der Tat sind die Selbstzweifel ob der Grundberechtigung einer solchen Auswahl nachvollziehbar – angesichts des gigantischen Werkes, das Karl Kraus mit der Zeitschrift »Die Fackel« schuf, anfangs mit wenigen Mitarbeitern, später als alleiniger Autor eines Werkes, das weit mehr als 30.000 Seiten umfaßt, angesichts eines Dutzends von Buchveröffentlichungen; angesichts der Fülle von Übersetzungen und Bearbeitungen. Hans Wollschläger versucht mit seiner Auswahl einen Weg durch die Entwicklung der »Fackel« abzustecken, nicht thematisch, sondern chronologisch in drei Abschnitte untergliedert: Texte aus den Jahren 1899–1913; 1914–1919; und 1920–1933. So treten Glossen und Gedichte, Essays und Aphorismen in der gleichen Verschränkung auf, in der sie für die »Fackel« entstanden. Im Blick auf die »Aktualität« der Texte, die geradezu erst mit dem Erlöschen ihrer Stoffkenntnis für Kraus »aktuell« zu werden begannen, wünscht sich der Herausgeber, daß der Leser die damit verbundene Schwierigkeit begreifend überwinden möge. »Er möge, der Leser, an diesem Lesebuch aus Karl Kraus lesen lernen überhaupt.«

      Karl-Kraus-Lesebuch
      4,0
    • Ulysses

      • 1014 Seiten
      • 36 Lesestunden

      Joyce beschreibt im Ulysses in 18 Episoden einen Tag – den 16. Juni 1904 – im Leben des Leopold Bloom, seines Zeichens Anzeigenakquisiteur bei einer Dubliner Tageszeitung. In Anlehnung an Homers Irrfahrten des Odysseus lässt er den Leser an den (Irr-)Gängen seines Protagonisten durch Dublin teilhaben. Joyce schildert dabei nicht nur die äußeren Geschehnisse, sondern auch die Gedanken seiner Protagonisten mit allen ihren Assoziationen, Erinnerungsfetzen und Vorstellungen. Die Sprache wird dabei ungeordnet und bruchstückhaft verwendet, „wie es der Person gerade durch den Kopf geht“. Dieses Stilelement, der so genannte „stream of consciousness“ (Bewusstseinsstrom) wird hier zum ersten Mal zentrales Gestaltungselement eines literarischen Werkes.

      Ulysses
      4,2
    • Karl May

      • 216 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Bis Mitte der sechziger Jahre war der Name Karl May nur noch durch die kommerzielle Ausschlachtung als »Jugend- und Volksschriftsteller« wahrnehmbar. Dies änderte sich 1965 mit dem Erscheinen von Hans Wollschlägers biographischer Pionierarbeit, in der die abenteuerliche Existenz des Großschriftstellers May in eindrucksvoller Detailfülle geschildert wird. Direkt aus den Quellen rekonstruiert Wollschläger in dieser mittlerweile zum Klassiker avancierten Biographie den bizarren Lebensweg eines Außenseiters, der wegen seines schwachen Realitätssinns immer wieder in verhängnisvolle Konfrontationen mit seiner sozialen Umwelt geriet - sei es mit skrupellosen Verlegern oder mit parteilicher Justiz und Publizistik. Der brillante Stil und die beeindruckende Sprachmächtigkeit Wollschlägers wurden seinerzeit selbst vom gestrengen Arno Schmidt gelobt, der die Biographie nicht zuletzt auch wegen der »ununterdrückbaren Fähigkeit des Verfassers zu eleganten Formulierungen« dringend empfahl. - Waschzettel -

      Karl May
      3,5
    • Ein Weihnachtserlebnis aus der Jugend Old Shatterhands mit seinem Freund Carpio findet nach langen Jahren seine Fortsetzung im "Wilden Westen" bei seinem Blutsbruder Winnetou. Im winterlichen Schnee der Rocky Mountains erfüllt sich am Ende das Schicksal des armen Carpio.

      Weihnacht
      3,8
    • Karl May Werkausgabe - 3, 2: Kong-Kheou, das Ehrenwort

      Der blau-rote Methusalem. Erzählungen für die Jugend. Herausgegeben von Hermann Wiedenroth und Hans Wollschläger

      • 560 Seiten
      • 20 Lesestunden

      Bei diesem Werk handelt es sich um eine urheberrechtsfreie Ausgabe. Der Kauf dieser Kindle-Edition beinhaltet die kostenlose, drahtlose Lieferung auf Ihren Kindle oder Ihre Kindle-Apps.

      Karl May Werkausgabe - 3, 2: Kong-Kheou, das Ehrenwort
    • Der neue Band von Hans Wollschläger präsentiert seine subjektive Literaturgeschichte in Essays, Reden und Vorträgen aus den Jahren 1965-2003. Diese sind chronologisch nach Autoren geordnet und umfassen Einflüsse auf Wollschlägers Werk, darunter Texte zu Friedrich Rückert, Edgar Allan Poe und James Joyce.

      Der Gang zu jenen Höhn. Legenden zur Literatur
    • Anderrede vom Weltgebäude herab

      • 43 Seiten
      • 2 Lesestunden

      Am 19. Mai 2007 starb Hans Wollschläger. Dieser Band enthält seine letzte große öffentliche Rede, gehalten auf der Tagung der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Darmstadt im Herbst 2006, die Nachrufe von Rolf-Bernhard Essig, Lothar Müller, Paul Ingendaay und Rudi Schweikert sowie die Trauerrede von Peter Horst Neumann.

      Anderrede vom Weltgebäude herab
    • Zum 70. Geburtstag von Hans Wollschläger am 17. März 2005 wird eine persönliche Erinnerung an Theodor W. Adorno präsentiert. Im Juni 1960 reist der 25-jährige Wollschläger von Bamberg nach Wien, um als Vorsitzender der deutschen Sektion der Internationalen Gustav Mahler Gesellschaft an den Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag des Komponisten teilzunehmen. Ziel der Feierlichkeiten ist es, Mahler, der seit 1933 in Vergessenheit geraten war, neue Aufmerksamkeit zu schenken. Der Festredner ist der aus dem amerikanischen Exil zurückgekehrte Professor Theodor Wiesengrund Adorno, der gerade sein bedeutendes Buch über Mahler abgeschlossen hat. Wollschläger trifft Adorno zum ersten Mal und besucht mit ihm Orchesterproben der Wiener Philharmoniker sowie die Ausstellung „Gustav Mahler und seine Zeit“. Ihre Gespräche über „das Innerste von Musik“ hinterlassen einen bleibenden Eindruck bei Wollschläger. Diese mehrtägige Begegnung mit Adorno, der zu seinem „geistigen Vater“ wird, bildet das Herzstück dieser persönlichen Erinnerung. Die Reflexion über die Bedeutung von Adorno in seinem Leben führt Wollschläger zu dem Wunsch, noch einmal mit ihm zu sprechen, um ihm Respekt und Liebe zu zeigen und auch zu widersprechen.

      Moments musicaux
    • Kitten in der Klemme - bk75; rororo; Robert Gover; pocket_book; 1971

      Trip mit Kitten
    • "Raven" je klasická narativní báseň amerického spisovatele Edgara Allana Poea. Báseň, která byla poprvé publikována v lednu 1845, je často vyzdvihována pro svou hudebnost, stylizovaný jazyk a nadpřirozenou atmosféru. Vypráví o tajemném návštěvě mluvícího havrana, který přichází k zarmoucenému milenci a sleduje jeho pomalý pád do šílenství. Milenec, často identifikovaný jako student, truchlí nad ztrátou své lásky, Lenore. Sedící na bustě Pallas, havran zdá se, že ještě více prohlubuje jeho úzkost neustálým opakováním slova "nikdy více". Báseň využívá řadu lidových, mytologických, náboženských a klasických odkazů. Poe tvrdil, že báseň napsal velmi logicky a metodicky, s cílem vytvořit dílo, které by oslovilo jak kritiky, tak široké publikum. Báseň byla částečně inspirována mluvícím havranem v románu Barnaby Rudge: Příběh nepokojů osmdesátých let od Dickense.

      The Raven / Der Rabe / Havran
      4,3
    • Uplynulo několik let....Námořní kadet Kurt Schubert a jeho přítel hrabě von Mylung přijíždějí na návštěvu ke strýci Thomasovi Schubertovi a tetě Barbaře.Odtud cestují na zámek Helbigsdorf za pěstounským otcem generálem Helbigem a jeho rodinou kde sen stáváme svědky nejrůznějších barvitých příhod.Příběh ovšem kromě takřka detektívní atmosféry nepostrádá ani odlehčený dobový humor a vykresluje nám svět dávno minulých pořádků a dobových zvyklostí.Podobné jako v řadě příběhů je i tentokrát zlo potrestáno a dobro zvítězí.Laskavý král Max nejenže odměnuje své věrné poddané-ale zároven je taky vyznamenává a do značné míry mění jejich životní osudy.

      Ostrov šperků II. díl
      4,2
    • Die reiche und verwöhnte Studentin Temple Drake gerät nach einem Autounfall mit ihrem betrunkenen Galan in die Hände von Schwarzbrennern und Gangstern. William Faulkner gelingt es, die Faszination des Bösen mit unheimlicher Unmittelbarkeit darzustellen. Eine vernichtende Gesellschaftskritik.

      Die Freistatt
      3,7