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Claude David

    8. Juli 1913 – 26. November 1999
    Die Erzählungen
    Briefe an Milena
    Der Proceß
    Hitler et le nazisme
    Von Richard Wagner zu Bertolt Brecht
    Geschichte der deutschen Literatur. Zwischen Romantik und Symbolismus 1820-1885
    • Im August 1914, als die großen Nationen Europas den Krieg erklärten, begann Franz Kafka mit dem Schreiben seines Romans. Die politischen Umstände belasteten ihn stark, und Verzweiflung begleitete ihn, als hätte er die Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte bereits erahnt. Am 13. September 1914 notierte er in seinem Tagebuch, dass die Traurigkeit über die österreichischen Niederlagen und die Angst vor der Zukunft ihn am Schreiben hindern könnten. Doch der Einfluss der politischen Ereignisse verlieh dem Roman eine visionäre Qualität, die die Komplexität der menschlichen Wahrnehmung widerspiegelt. Die vorliegende Textgestalt basiert auf Kafkas Handschrift, die nie für den Druck überarbeitet wurde und daher einige inhaltliche Unstimmigkeiten aufweist. Diese wurden nicht korrigiert, um den vermeintlichen Sinn des Autors zu wahren. Auch die Besonderheiten in der Ausdrucksweise und der Schreibweise wurden nicht an die schriftsprachliche Norm angepasst. Kafkas eigenwillige Zeichensetzung, die rhetorisch sinnvoll ist, wurde nur dort geändert, wo sie die Lesbarkeit beeinträchtigte.

      Der Proceß1999
      4,1
    • Die berühmtesten Werke Franz Kafkas Limitierte Sonderausgabe Die Romane und Erzählungen Alle Texte in Originalfassung

      Die Erzählungen1996
      3,9
    • Briefe an Milena

      • 423 Seiten
      • 15 Lesestunden

      »Briefe schreiben heißt sich vor den Gespenstern entblößen, worauf sie gierig warten. Geschriebene Küsse kommen nicht an ihren Ort, sondern werden von den Gespenstern auf dem Wege ausge-trunken . . .« Zu Beginn des Jahres 1920 hatte Franz Kafka Milena kennengelernt. Zwischen ihr und Kafka entstand eine sehr innige Freundschaft. Schon Kafkas Tagebücher haben uns die wirkliche Tiefe dieser Freundschaft gezeigt. Doch ahnen wir dort nur, was sich hier in diesen zum erstenmal veröffentlichten Briefen offenbart: ein Liebesroman, eine Orgie an Verzweiflung, Seligkeit, Selbstzerfleischung und Selbsterniedrigung. »In der rücksichtslosen Enthüllung menschlicher Größe und Schwachheit, Leidenschaft und Feigheit, kann dieser Band als Lebensdokument nur etwa mit Rousseaus ›Bekenntnissen‹ verglichen werden.« Die Welt

      Briefe an Milena1988
      3,9