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Nicolas Mahler

    1. Jänner 1969

    Nicolas Mahler ist ein österreichischer Autor und Illustrator, der für seinen markanten minimalistischen Zeichenstil und seinen sarkastischen, trockenen Humor bekannt ist. Seine Graphic Novels, die sich durch eine einzigartige Stimme und Herangehensweise auszeichnen, haben internationale Anerkennung gefunden. Mahlers Werk, das sich oft auf ironische Beobachtungen und eine vereinfachte visuelle Ästhetik konzentriert, spricht Leser durch seine intelligente und witzige Erzählweise an. Seine Arbeiten untersuchen das moderne Leben mit einem subtilen, aber eindringlichen Blick.

    Nicolas Mahler
    Kratochvil
    Flaschko
    Die Goldgruber-Chroniken
    Akira Kurosawa und der meditierende Frosch
    Gedichte
    Romy Schneider
    • Romy Schneider

      Alle Filme neu angeschaut und gezeichnet von Mahler

      Eine Hommage an Romy Schneider - und doch ein ganz anderer Blick auf die rätselhafte Ikone und eine der letzten Diven des 20. Jahrhunderts: Nicolas Mahler, »internationalen Star der Zeichnerszene« (arte), bekannt für seine kongenialen Adaption literarischer Klassiker von James Joyce bis Thomas Bernhard, hat alle 62 Filme der Ausnahmeschauspielerin noch einmal gesehen und sie gezeichnet – inklusive ihrer bekanntesten Filmpartner Michel Piccoli, Alain Delon, Helmut Berger und sogar dem Alfa Romeo Giulietta aus dem Klassiker »Die Dinge des Lebens«. Ein Buch zum Nachschlagen, Entdecken, sich erinnern – so hat man Romy Schneider – wirklich – noch nie gesehen. Ausstattung: durchgehend vielfarbig illustriert

      Romy Schneider
      4,5
    • Gedichte

      Mit einem Nachwort von Raimund Fellinger

      Lebensphilosophische Bild-Gedichte über die Absurdität des SeinsNicolas Mahler, »der beste österreichische Comiczeichner, den es jemals gegeben hat« (Andreas Platthaus, FAZ), hat in den letzten Jahren immer mehr Anhänger gefunden. Kein Wunder, denn so komisch, so intelligent, so abgründig wie er ist sonst niemand. Und niemand beherrscht die hohe Kunst der Verdichtung, der bildpoetischen Reduktion wie er.Dass sein minimalistischer Stil einmal in Gedichte münden würde, erscheint da nur logisch. Gedichte? Ja, Gedichte. Allerdings: grafische Gedichte, in denen Bilder die Buchstaben ersetzen – visuelle Poesie ohne Worte.In dieser Folge von 21 zweistrophigen Gedichten bildet Mahler den Verlauf eines ganzen Lebens von der Wiege bis zur Bahre ab und verweist dabei, ganz en passant und mit schwarzem Humor, auf die Absurdität der menschlichen Existenz – zum größten Vergnügen seiner Leser, denn er ist »das unwiderstehliche Antidepressivum gegen Sprach- und Weltschmerz« (3sat Kulturzeit).

      Gedichte
      4,5
    • Jetzt hat er schon Thomas Bernhard, James Joyce oder Robert Musil als Comic adaptiert, ist Dauergast in den Literaturhäusern dieser Welt, und dennoch muss Nicolas Mahler immer wieder feststellen, wie schwer sich die Hochkultur nach wie vor mit den »Graphic Novels« tut. Gott sei Dank! So kann er uns weiterhin urkomisch und pointiert von seinen absurden Erlebnissen in der Welt der Buchmenschen berichten. Was kommt dabei heraus, wenn die Kritiker: innen des »Literarischen Quartetts« nun auch Comics besprechen? Wie hat man sich eine »Graphic Novel« am Wiener Burgtheater vorzustellen? Und welche überraschenden Erkenntnisse fördert eine Amazon-Recherche zu Marcel Prousts Auf der Suche nach der verlorenen Zeit zutage? Nicolas Mahlers Fazit fällt positiv aus: »Die Comics sind nicht erwachsen geworden, der Kulturbetrieb vertrottelt nur zunehmend!« Aber auch weltlichen Themen wie Brachialkomikern oder Harnröhrenspreizern gewinnt Nicolas Mahler manch Erhellendes ab. Und dann ist da ja noch Akira Kurosawa...

      Akira Kurosawa und der meditierende Frosch
      5,0
    • Die Goldgruber-Chroniken

      • 336 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Kennen Sie schon Frau Goldgruber? Sie ist eine Verwaltungsangestellte im Wiener Finanzamt, und Nicolas Mahler muss sie davon überzeugen, dass das, was er macht, eher „Kunst“ ist als „Werbegrafik“. Beobachtungen zu Verwaltungsangelegenheiten, Erlebnisse als kurzzeitiger Angestellter einer Videothek, Anekdoten und Überhörtes aus dem Kunst- und Comicbetrieb – all dem entlockt Nicolas Mahler stets das Absurde und stellt es mit trockenem, distanziertem Humor dar. Dabei muss er sich immer wieder für seine Tätigkeit als Comiczeichner rechtfertigen, sei es beim Zoll oder in akademischen Kreisen. „Die Goldgruber-Chroniken“ sind die gesammelten Erzählungen aus den drei erfolgreichen Büchern „Kunsttheorie vs. Frau Goldgruber“, „Die Zumutungen der Moderne“ und „Pornografie und Selbstmord“. Die Episoden wurden für den Sammelband um ein Nachwort erweitert.

      Die Goldgruber-Chroniken
      4,5
    • Flaschko

      Der Mann in der Heizdecke

      • 224 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Das Universum von Flaschko besteht aus seiner Mutter, seiner Heizdecke, seinem Sessel, einem Stromstecker und dem Fernseher. Das Universum seiner Mutter besteht aus Flaschko, Damenlikör, Tabletten und Müll. Zusammen ergibt das Geschichten eines lethargischen Mannes, der permanent in seiner Heizdecke vor dem Fernseher herumlungert und von seiner Mutter genervt wird.

      Flaschko
      5,0
    • Der Angestellte Kratochvil gerät auf dem Weg zur Arbeit unversehens in eine surreale Traumlandschaft. Der einzige Begleiter auf seiner unfreiwilligen Wanderung ist ein Fundgegenstand, ein Koffer mit der Aufschrift „NASA“.

      Kratochvil
      4,5
    • Komplett Kafka

      Vom Großmeister des Minimalismus – originell, gewitzt und irre komisch

      • 127 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Franz Kafka hat nicht nur Prosa geschrieben, er zeichnete auch leidenschaftlich gern: »Du, ich war einmal ein großer Zeichner«, schrieb er 1913 halb ironisch, halb stolz an seine Dauerverlobte Felice Bauer über seine künstlerischen Ambitionen. Sein Zeichnen hätte ihn einst »mehr befriedigt als irgendetwas«. Was liegt also näher, als ihn zu seinem Jubiläum mit einer Comic-Biografie zu ehren? Und dann auch noch von Nicolas Mahler, der einen ähnlich minimalistischen Zeichenstil pflegt? Auf unnachahmlich witzig-pointierte Weise setzt Mahler hier Kafkas Leben und Werk in Szene und schreckt dabei auch nicht vor den ganz großen Fragen zurück: Warum scheiterte Kafkas Plan, eine Reihe von Billigreiseführern zu schreiben? Wer verfasste die Fortsetzung eines seiner wichtigsten Werke, »Die Rückverwandlung des Gregor Samsa«? Und was hatte es mit der »weißen Sklavin« auf sich? Die Antworten und noch vieles mehr findet sich in Komplett Kafka.

      Komplett Kafka
      4,3
    • »Am 9. Februar 1931 wird Thomas Bernhard in Heerlen (Niederlande) geboren. Die Nachgeburt hat die Form Österreichs.« – so beginnt die Biografie Bernhards aus der Zeichenfeder von Comic-Künstler Nicolas Mahler. In 99 rasant-komischen Bildern gibt der Großmeister des Minimalismus, der bereits Bernhards Alte Meister und Der Weltverbesserer »kongenial« adaptiert hat, eine witzig-böse Tour durch das Leben des berühmten Übertreibungskünstlers – vom Aufwachsen ohne Vater, über die enge Beziehung zu seinem Großvater Johannes Freumbichler bis zu ersten literarischen Erfolgen und Aufführungen seiner Theaterstücke. Bernhards Preise und Skandale fehlen dabei ebenso wenig wie seine Krankheit, sein Lebensmensch Hedwig Stavianicek oder das Verhältnis zu seinem Verleger Siegfried Unseld – eine Lebensgeschichte in Schlaglichtern, wie sie nur Nicolas Mahler in Szene setzen kann

      Thomas Bernhard. Die unkorrekte Biografie
      4,2
    • Engelmann ist ein Superheld. Nicht einer der Helden alter Schule, die testosterongeschwängerte Gewaltorgien vom Zaun brechen, um ein kleines Problem zu lösen. Engelmann verkörpert eine neuen Typus, der auch seine weibliche Seite einsetzt. Seine Superkräfte sind Einfühlungsvermögen und Gut-zuhören-Können, mit denen er ganz klassisch das Böse bekämpft. Nicolas Mahler analysiert ebenso witzig wie intelligent den Superhelden als Produkt einer Unterhaltungsindustrie, und er lässt auch die Leser und selbst ernannten Experten zu Wort kommen. Ein brillantes Buch, nach dessen Lektüre man Superman & Co. mit ganz anderen Augen sieht.

      Engelmann
      4,2
    • Feel Bad Funnies

      • 160 Seiten
      • 6 Lesestunden

      «Ganz in der Tradition Dürrenmatts und seiner Theo­rie der schlimmstmöglichen Wendung schafft es Nicolas Mahlers pointierter Sarkasmus mit ­beeindruckender Zuverlässigkeit, uns auf den Boden der ­Realität zu holen. Übersteigerte Erwartung wird gnadenlos zerstört, freudige Hoffnung im Keim erstickt, Selbstgefälligkeit entlarvt. Schongang hat niemand zu erwarten. Sogar die Begegnung mit der Muttergottes endet in selbstmitleidiger Enttäuschung. Damit verhilft uns Mahler zu einem besseren, weil zufriedenerem Dasein. Und sollte Mahlers ­Nonsensenmann mit einem munteren Spruch auf den Lippen zu früh an unsere Tür klopfen, macht selbst das Sterben Spass. Wenn das mal keine Lebenshilfe vom Feinsten ist!» Martin Walker, ­Festivalleiter Zürich liest

      Feel Bad Funnies
      4,0