Bookbot

Shulamith Bamberger

    Das Lächeln des Lammes
    Death of a Monk
    Was die Bilder nicht erzählen
    Zickzackkind
    Die Mütze oder der Preis des Lebens
    • Die ungewöhnliche Freundschaft mit einem alten arabischen Geschichtenerzähler bringt den israelischen Soldaten Uri bald in Konflikte, offenbart ihm Widersprüche und Ungereimtheiten in politischen Fragen und persönlichen Freundschaften und führt unausweichlich zu einer Situation mit tragischem Ausgang. Der Roman wurde von der israelischen Literaturkritik als Meilenstein gefeiert - zum einen, weil er das ängstlich vermiedene Thema der Besatzung aufgreift, zum anderen wegen seiner einfühlsamen Bilder und der faszinierenden Gestalt des alten Mannes.

      Das Lächeln des Lammes2022
      3,7
    • Zickzackkind

      • 427 Seiten
      • 15 Lesestunden

      An seinem dreizehnten Geburtstag feiert Nono Bar Mizwa. Aus diesem Anlass, dem Abschied von der Kindheit, hat sein Vater sich ein Detektivspiel ausgedacht. Er schickt Nono auf eine Reise mit dem Auftrag, in der Eisenbahn jemanden zu finden und mit den Worten: Wer bin ich? anzusprechen. Pech nur - oder auch Glück -, dass sich Nono für die falsche Person entscheidet, für Felix Glick nämlich, den alten Gentleman-Ganoven, dessen Spielchen von ganz anderer Art sind, als die seines Vaters. Als Nono am Ende herausfindet, dass Glick sein Großvater ist, erfährt er auch die Wahrheit über die unmögliche Liebe seiner Eltern, die ihn zum „Zickzackkind“ gemacht hat.

      Zickzackkind1998
      4,1
    • Der Geschmack des Brotes, der Liebe und der Freiheit. „Wenn ich nicht fähig bin, die ganze Wahrheit zu schreiben, muß ich meinen Computer abstellen.“ Was Roman Frister, Schriftsteller und Journalist in Israel, hier vorlegt, ist so etwas wie eine literarische Selbstentblößung. Der Held seines autobiographischen Buches, zunächst der jüdische Junge aus gutem Hause im Polen der Kriegszeit, dann der junge Mann, der im Nachkriegspolen endlich im guten Leben ankommen will, schließlich der berühmte Journalist in Israel, geht „durch 77 Höllen, um zu erfahren, wie man überlebt“. Er ist kein Heiliger, und die Gesetze der „Zeit des Lichts“ sind außer Kraft gesetzt. Auch im Ghetto und im Lager gelten Freundschaft und Menschlichkeit nichts, wenn der Strudel alle in den Abgrund zu reißen droht. Mit schonungsloser Offenheit erzählt Frister seine Geschichte: die eines Lebenshungrigen, Liebhabers und Bohemiens, der sich sein Leben nicht mehr aus der Hand nehmen läßt.

      Die Mütze oder der Preis des Lebens1998
      4,1
    • Was die Bilder nicht erzählen

      • 381 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Envoyée en longues vacances chez son oncle, patron de pêcheries et self-made-man levantin installé au Cameroun, Esther, adolescente israélienne indocile, découvre la très étrangère vie des Blancs en Afrique. À travers sa relecture de photos de famille, elle déchiffre le passé de ces juifs d’Égypte, cosmopolites et polyglottes, façonnés par le colonialisme du Levant. Sous son regard libre, féroce et amusé, s’anime un monde hétéroclite et décadent, un monde qui a tourné le dos au sionisme et fait le choix d’un néocolonialisme bricolé et bancal. Où l’on découvre une famille qui s’ébat avec aisance dans sa villa avec piscine et fréquente la communauté française locale. Mais aussi la vie parallèle, si loin si proche, des Noirs qui gravitent autour, entre intimité ignorée et distance affirmée. À la fois chronique et coup de semonce, mêlant vitriol et nostalgie, reconstitue une histoire qui n’a pas fini de redistribuer les rôles de maîtres et d’esclaves. Montage, collage, enquête, chanson faussement douce, c’est une lecture aussi envoûtante qu’insaisissable.

      Was die Bilder nicht erzählen1996
      2,5