Zaïda de Vico Tatley Barber Giocondo wird 1859 im Süden Englands geboren und beschließt früh, Medizin zu studieren, was für Frauen damals nur an wenigen Universitäten möglich war. Sie wählt Zürich und wird in Cornwall zur Heldin, als sie bei einem Unglück mutig zu den Verschütteten hinuntersteigt und Leben rettet. Ihre erste leidenschaftliche Liebe gilt dem Maler und Schriftsteller Basil Tatley, was sie dazu bringt, gesellschaftliche Konventionen zu brechen. In Florenz, mit ihrem zweiten Mann Jonathan Barber, der ihr zwei Söhne schenkt, kämpft sie als Ärztin in einem Krankenhaus gegen Widerstände. Nach Jonathans Ermordung flieht sie zunächst nach Mailand, wo sie gegen die spanische Grippe ankämpft, und begegnet später den Schrecken des Ersten Weltkriegs in den Spitälern. Mit ihrem dritten Mann, Francesco Giocondo, einem Chirurgen, flieht sie vor dem Zweiten Weltkrieg nach Zürich und engagiert sich im Widerstand gegen den Faschismus in Italien. Im Alter beschäftigen sie sich mit Freuds Theorien und lassen sich als Psychoanalytiker ausbilden, motiviert von dem Wunsch, eine bessere Welt zu schaffen. Zaïda liebt leidenschaftlich und bedingungslos: ihre Männer, ihre Söhne, die Menschen und das Leben. Trotz der Widrigkeiten geht sie unverdrossen ihren Weg und schreibt im hohen Alter ihre Geschichte auf – eine Hymne an das Leben und die Liebe.
Maria Noordman Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)






Europa, am Vorabend des Jahres 1666. Es sind furchterfüllte Zeiten, das »Jahr der Apokalypse« steht bevor. Inmitten der Unruhe macht der Antiquar und Kuriositätenhändler Baldassare gute Geschäfte, besonders mit einem geheimnisvollen Buch, das ihm in die Hände fällt. Doch erst als er es längst verkauft hat, wird ihm die eigentliche Bedeutung des Buches klar. Er setzt alles daran, das Buch zurückzubekommen, und begibt sich auf die abenteuerliche Suche: über Tripolis nach Smyrna und Konstantinopel, nach Genua, Lissabon und London, wo ein verheerender Brand tatsächlich das Ende der Welt anzukündigen scheint …
Diego und Frida
- 240 Seiten
- 9 Lesestunden
Ein mexikanischer Traum: die eindrucksvolle Doppelbiographie von Frida Kahlo und Diego Rivera. »Das wird die Hochzeit eines Elefanten mit einer Taube« – so lautet der bittere Kommentar ihres Vaters, als Frida Kahlo verkündet, sie werde Diego Rivera heiraten. Ein gegensätzlicheres Paar scheint in der Tat kaum vorstellbar, und doch wagten sie beide den Schritt. Verbunden sahen sich die Partner durch die gleichen Ideale: die Liebe zu ihrer Heimat Mexiko, die Utopie einer freien, gerechten kommunistischen Gesellschaft. Aber auch durch eine neue Ästhetik in ihrer Malerei: Fridas Farben waren die tiefen, leuchtenden der mexikanischen Volkskunst. Auch Diego Rivera benutzte sie. Doch malte er mit ihnen die Mexikanische Revolution, ihre Schlachtfelder, Kämpfe und Helden. Fridas Beziehung zu dem über zwanzig Jahre älteren Mitbegründer des Muralismo wurde geprägt durch leidenschaftliche Liebe, Haß, Krankheit; es kam zur Scheidung und zur Wiederverheiratung. Vierzig Jahre nach ihrem Tod erweckt Le Clézio dieses tragische, legendäre Liebespaar in einer eindrucksvollen Doppelbiographie zu neuem Leben, die sich so spannend liest wie ein Roman.
Der marokkanische Schriftsteller Tahar Ben Jelloun gilt als bedeutendster Vertreter der französischsprachigen Literatur aus dem Maghreb. Seine beiden Kinderbücher Papa, was ist ein Fremder? und Papa, was ist der Islam? wurden Bestseller. Der Autor lebt mit seiner Frau und seinen vier Kindern in Paris und Marokko. Der Illustrator Charley Case ist ein junger belgischer Künstler und Weltenbummler, der bereits „Papa, was ist ein Fremder?“ illustriert hat..
Die Liebe am Fluß Amur
- 251 Seiten
- 9 Lesestunden
In das rauhe, einfache Leben eines ostsibirischen Dorfes der 70er Jahre bricht mit einem Belmondo-Film die fremde, aufregende Welt des Westens ein. An der Grenze zum Erwachsenwerden erleben 3 Jungen den Verlust der körperlichen und geistigen Unschuld
In den Armen der Männer
- 272 Seiten
- 10 Lesestunden
Eine Spezies wird besichtigt, ein Bestiarium voll unbekannter Wesen: Männer. Selbst ein maskuliner Typ wie Dietrich Schwanitz scheitert daran, dem eigenen Geschlecht Neues abzugewinnen. Diesmal handelt es sich um einen Männerroman von einer französischen Autorin, Camille Laurens, die sich der abgedroschenen Thematik bewusst ist. Ihre belesene Heldin erkennt, dass das Geschlechtsgeschwätz "unsäglich dumm und immer dasselbe" ist. Dennoch beschließt die verheiratete Mutter, ein Buch über ihr privates Verhältnis zu Männern zu schreiben: eine Porträtgalerie ihres Lebens, beginnend beim protestantischen Vater über die erste Liebe, den Psychiater, den Verleger und die eigene Ehe, bis hin zu einem zauberhaften Unbekannten, dem sie zufällig begegnet. Im Erzählfluss entsteht ein bunter Reigen aus Kurz- und Kürzestkapiteln, der eine glaubwürdige Typologie des Mannes in seiner Vielfalt präsentiert. Zwar werden einige Klischees nicht konsequent gemieden, doch wird das große Rätsel des anderen Geschlechts meist sensibel und originell behandelt. So könnte der Roman auch hierzulande ein Bestseller werden – in Frankreich ist er es bereits. Dort halten Frauen das Buch in Straßencafés verzückt umschlungen. Und beim nächsten Männerbuch wird alles anders. Garantiert.
Der marokkanische Schriftsteller Tahar Ben Jelloun gilt als bedeutendster Vertreter der französischsprachigen Literatur aus dem Maghreb. Seine beiden Kinderbücher Papa, was ist ein Fremder? und Papa, was ist der Islam? wurden Bestseller. Der Autor lebt mit seiner Frau und seinen vier Kindern in Paris und Marokko. Der Illustrator Charley Case ist ein junger belgischer Künstler und Weltenbummler, der bereits „Papa, was ist ein Fremder?“ illustriert hat..
Een jong meisje, opgegroeid in een dor gehucht in Marokko, ten prooi aan een boosaardige tante, emigreert naar Parijs.
Een vrouw die niets zei
- 205 Seiten
- 8 Lesestunden
Een Franse vrouw, analfabeet en jong getrouwd en gescheiden, trekt zich bij elke teleurstelling dieper terug in zichzelf.


