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In den Armen der Männer

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  • 272 Seiten
  • 10 Lesestunden

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Eine Spezies wird besichtigt, ein Bestiarium voll unbekannter Wesen: Männer. Selbst ein maskuliner Typ wie Dietrich Schwanitz scheitert daran, dem eigenen Geschlecht Neues abzugewinnen. Diesmal handelt es sich um einen Männerroman von einer französischen Autorin, Camille Laurens, die sich der abgedroschenen Thematik bewusst ist. Ihre belesene Heldin erkennt, dass das Geschlechtsgeschwätz "unsäglich dumm und immer dasselbe" ist. Dennoch beschließt die verheiratete Mutter, ein Buch über ihr privates Verhältnis zu Männern zu schreiben: eine Porträtgalerie ihres Lebens, beginnend beim protestantischen Vater über die erste Liebe, den Psychiater, den Verleger und die eigene Ehe, bis hin zu einem zauberhaften Unbekannten, dem sie zufällig begegnet. Im Erzählfluss entsteht ein bunter Reigen aus Kurz- und Kürzestkapiteln, der eine glaubwürdige Typologie des Mannes in seiner Vielfalt präsentiert. Zwar werden einige Klischees nicht konsequent gemieden, doch wird das große Rätsel des anderen Geschlechts meist sensibel und originell behandelt. So könnte der Roman auch hierzulande ein Bestseller werden – in Frankreich ist er es bereits. Dort halten Frauen das Buch in Straßencafés verzückt umschlungen. Und beim nächsten Männerbuch wird alles anders. Garantiert.

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In den Armen der Männer, Camille Laurens

Sprache
Erscheinungsdatum
2003
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(Paperback)
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Titel
In den Armen der Männer
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Camille Laurens
Verlag
List
Erscheinungsdatum
2003
Einband
Paperback
Seitenzahl
272
ISBN10
3548602908
ISBN13
9783548602905
Reihe
Erstveröffentlichung
2000
Originaltitel
Dans ces bras-là
Bewertung
3,1 von 5 Sternen
Beschreibung
Eine Spezies wird besichtigt, ein Bestiarium voll unbekannter Wesen: Männer. Selbst ein maskuliner Typ wie Dietrich Schwanitz scheitert daran, dem eigenen Geschlecht Neues abzugewinnen. Diesmal handelt es sich um einen Männerroman von einer französischen Autorin, Camille Laurens, die sich der abgedroschenen Thematik bewusst ist. Ihre belesene Heldin erkennt, dass das Geschlechtsgeschwätz "unsäglich dumm und immer dasselbe" ist. Dennoch beschließt die verheiratete Mutter, ein Buch über ihr privates Verhältnis zu Männern zu schreiben: eine Porträtgalerie ihres Lebens, beginnend beim protestantischen Vater über die erste Liebe, den Psychiater, den Verleger und die eigene Ehe, bis hin zu einem zauberhaften Unbekannten, dem sie zufällig begegnet. Im Erzählfluss entsteht ein bunter Reigen aus Kurz- und Kürzestkapiteln, der eine glaubwürdige Typologie des Mannes in seiner Vielfalt präsentiert. Zwar werden einige Klischees nicht konsequent gemieden, doch wird das große Rätsel des anderen Geschlechts meist sensibel und originell behandelt. So könnte der Roman auch hierzulande ein Bestseller werden – in Frankreich ist er es bereits. Dort halten Frauen das Buch in Straßencafés verzückt umschlungen. Und beim nächsten Männerbuch wird alles anders. Garantiert.