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Vera Verdiani

    Die Zimtläden
    Solaris Roman
    Meine Reisen mit Herodot
    Schah-in-schah
    Imperium
    • Imperium

      • 428 Seiten
      • 15 Lesestunden

      Ryszard Kapuściński, der «legendäre Journalist», bietet einen faszinierenden Bericht über Erinnerungen und Erkundungen der Sowjetunion, ein unverzichtbares, vielstimmiges Reportagewerk. Zwischen 1989 und 1991 unternahm Kapuściński eine lange Reise durch die weiten Gebiete der Sowjetunion. In diesen entscheidenden Jahren, als das Imperium bereits Anzeichen des Zusammenbruchs zeigte, besuchte dieser unermüdliche und scharfsinnige Chronist fünfzehn Republiken und sprach mit Hunderten von Bürgern über die außergewöhnlichen Erfahrungen, die sie gemacht hatten, und den Schrecken, aus dem sie herauskamen. Dieses Buch umfasst auch Berichte über Kapuścińskis erste Besuche in der Sowjetunion zwischen 1939 und 1967 und ist das Ergebnis eines Wettlaufs gegen die Zeit, um die Erinnerungen der anonymen Protagonisten der Geschichte festzuhalten, bevor die erschreckenden Ereignisse dieser Jahre für immer in die Vergangenheit eingehen. Getrieben von unstillbarer Neugier und einer Leidenschaft für die Wahrheit, erzählt Kapuściński den Zusammenbruch dieses Imperiums aus der Perspektive eines polnischen Bürgers, dessen eigenes Land eine der peripheren Kolonien dieses Imperiums war.

      Imperium
      4,3
    • Der Schah ist aus seinem Land geflohen, die Revolution hat die Macht übernommen. §Als einziger Gast in einem Teheraner Hotel versucht Ryszard Kapuscinski, Bilanz der sich überstürzenden Ereignisse zu ziehen. Was war geschehen, und wie konnte es dazu kommen? Was hatte Chomeini Besseres zu bieten als der Schah, der dem unsagbar armen und zugleich sagenhaft reichen Land "ein zweites Amerika innerhalb einer Generation" versprochen hatte?

      Schah-in-schah
      4,3
    • Fünfzig Jahre bereiste Ryszard Kapuściński als Reporter die Welt. Zwei Dinge trug er bei seiner Arbeit stets mit sich – eine kleine mechanische Schreibmaschine und ein jahrtausendealtes Buch: die 'Historien' von Herodot (485-424 v. Chr.), dem ersten Chronisten der Antike. In ihm entdeckte Kapuściński einen treuen Begleiter. Ob in Indien, dem maoistischen China, unter Ägyptern, im Iran inmitten der letzten Tage des Schah oder im Kongo, wo ein Blick tödlich sein kann, – immer war Herodot dabei, wenn Kapuściński hinausging, um eine neue Geschichte heimzuholen.

      Meine Reisen mit Herodot
      4,1
    • Solaris Roman

      • 236 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Der Klassiker der Science-Fiction von Stanislaw Lem bietet ein Leseerlebnis der Extraklasse! Der Planet „Solaris“ ist fast vollständig von einem Ozean umgeben, der so sonderbare Eigenschaften und Hervorbringungen aufweist, dass man ihn als lebendig und wohl auch als intelligent betrachten muss. Seit Jahrzehnten schlagen alle Versuche fehl, mit diesem Wesen Kontakt aufzunehmen. Der auf der Solaris-Station eintreffende Forscher Kris Kelvin findet eine desolate Mannschaft vor. Der Ozean hat begonnen, aus schuldbeladenen Erinnerungsspuren im Unbewussten der anwesenden Menschen die Schuldobjekte zu rekonstruieren und als Gäste in die Station zu schleusen. So wird Kelvin mit seiner früheren Geliebten Harey konfrontiert, die sich vor 20 Jahren das Leben nahm, als er sie verlassen wollte. Kelvin verliebt sich in dieses Kunstgebilde „Harey“. Nachdem Kelvins Kollegen an Bord, Snaut und Sartorius, den Ozean mit harten Röntgenstrahlen bombardieren, die von einem Enzephalogramm Kelvins moduliert wurden, hört die Produktion der Gäste auf. Zur gleichen Zeit lässt sich Harey durch Antimaterie annihilieren. Der Unmöglichkeit einer Liebe zwischen Kelvin und Harey korrespondiert die Unmöglichkeit der Kommunikation mit dem Ozean.

      Solaris Roman
      3,8
    • »Der vielleicht größte polnische Dichter des 20. Jahrhunderts.« SZ Diese vom Autor selbst illustrierte Sammlung phantastischer Erzählungen in der brillanten Neuübersetzung von Doreen Daume lässt eintauchen in die versunkene Welt eines galizischen Städtchens und seiner Bewohner. Schein und Wirklichkeit verschwimmen in der wunderlichen Umgebung, in der die Menschen berauschende Sommertage, aber auch stockfinstere Sturmnächte erleben – kunstvoll sucht Schulz nach dem »mythischen Gehalt, nach dem letzten Sinn der Geschichte«.

      Die Zimtläden
      3,7