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Vera Verdiani

    Die Zimtläden
    Solaris
    Meine Reisen mit Herodot
    Imperium
    • Solaris, der einzige Roman von Stanislaw Lem, der eine Liebesgeschichte enthält, gehört zu den bekanntesten Sciencefiction-Werken des 20. Jahrhunderts. Das Buch wurde in über 30 Sprachen übersetzt. Es ist der erste Roman des Autors, der die für ihn typische Erörterung erkenntnistheoretischer, anthropologischer oder kosmologischer Fragen mittels des fantastischen Genres konsequent durchführt.

      Solaris2013
      3,8
    • Meine Reisen mit Herodot

      • 370 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Schon immer war er von ihm fasziniert. Und bis heute ist er für ihn der Größte. Wann und wohin auch immer Ryszard Kapuscinski unterwegs war – Herodot war dabei. Anfangs war es gar nicht so leicht, an ein Exemplar von dessen Historien zu kommen – denn in Polen gab es keine Übersetzung davon. Und als die fertig vorlag, durfte sie nicht gedruckt werden: Stalin lag im Sterben, und das jahrtausendealte Buch erzählt mindestens eben so viel vom Zerfall wie von der Schaffung riesiger Reiche, ebenso erschütternd vom Sturz der Mächtigen wie von ihrem Aufstieg. Erst 1954 kam der junge Ryszard Kapuscinski mit dem Buch in Berührung – und es erwies sich als Erleuchtung. Da war einer – von Neugier und Wissensdurst getrieben – aufgebrochen, die Grenzen der bekannten Welt auszuloten, mit eigenen Augen zu sehen und mit eigenen Ohren zu hören, oder sich wenigstens von Augenzeugen berichten zu lassen, was sich auf der Welt zugetragen hat. Herodot war kein Händler, Spion, Diplomat oder Tourist, sondern - wie später auch Ryszard Kapuscinski - Reporter, Anthropologe, Ethnograph und Schriftsteller. Ryszard Kapuscinski erzählt, wie er mit Herodot nach Afrika, Asien und in Europa reist, was er an den Stellen findet, von denen einst der alte Grieche schrieb, welche Konflikte von heute ihre Wurzeln schon damals hatten und wie die Überlieferung menschlicher Geschichte funktioniert.

      Meine Reisen mit Herodot2007
      4,1
    • Eine der großen Kindheitsgeschichten des 20. Jahrhunderts. Die Zimtläden erzählt von der versunkenen Welt des Schtetls in Galizien: der verschrobene Vater und seine böse Gegenspielerin Adela, verwunschene Gärten und modrige Hauseingänge, überraschend entdeckte Zimmer hinter vernagelten Türen, wo die Tapeten zu leben anfangen, das flirrende Paradies des Sommers, ein Sturm, der das Gerümpel auf dem Speicher in Wallung bringt, Nächte, in denen Schneiderpuppen zum Leben erwachen. Doreen Daume hat eine neue Sprache gefunden für das an Wortschöpfungen und atmosphärischen Bildern reiche polnische Original; mit der Verbindung von Werktreue und Erfindungsgabe hat sie einen Text von hoher Eindringlichkeit geschaffen. Sie wurde dafür mit dem renommierten Zuger Übersetzerstipendium ausgezeichnet.

      Die Zimtläden2001
      3,7
    • Ryszard Kapuściński, der «legendäre Journalist», bietet einen faszinierenden Bericht über Erinnerungen und Erkundungen der Sowjetunion, ein unverzichtbares, vielstimmiges Reportagewerk. Zwischen 1989 und 1991 unternahm Kapuściński eine lange Reise durch die weiten Gebiete der Sowjetunion. In diesen entscheidenden Jahren, als das Imperium bereits Anzeichen des Zusammenbruchs zeigte, besuchte dieser unermüdliche und scharfsinnige Chronist fünfzehn Republiken und sprach mit Hunderten von Bürgern über die außergewöhnlichen Erfahrungen, die sie gemacht hatten, und den Schrecken, aus dem sie herauskamen. Dieses Buch umfasst auch Berichte über Kapuścińskis erste Besuche in der Sowjetunion zwischen 1939 und 1967 und ist das Ergebnis eines Wettlaufs gegen die Zeit, um die Erinnerungen der anonymen Protagonisten der Geschichte festzuhalten, bevor die erschreckenden Ereignisse dieser Jahre für immer in die Vergangenheit eingehen. Getrieben von unstillbarer Neugier und einer Leidenschaft für die Wahrheit, erzählt Kapuściński den Zusammenbruch dieses Imperiums aus der Perspektive eines polnischen Bürgers, dessen eigenes Land eine der peripheren Kolonien dieses Imperiums war.

      Imperium1993
      4,3