Diese Sammlung umfasst drei Gruppen von Erzählungen: La Vanguardia, die Geschichten "Der Student", "Das Wunder des Aufzugs" und "Geschichte der Monde" enthält. In der Gruppe Krieg der Zeit finden sich "Reise zum Samen", "Ähnlich der Nacht" und "Der Jakobsweg". Die Kategorie Andere Erzählungen umfasst "Das Handwerk der Dunkelheit", "Die Flüchtigen", "Die Gewarnten" und "Das Asylrecht".
Alejo Carpintero Bücher
Alejo Carpentier war ein bedeutender kubanischer Romanautor, Essayist und Musikwissenschaftler, der die lateinamerikanische Literatur während ihrer "Boom"-Periode maßgeblich prägte. Seine Werke, die für ihre außergewöhnliche stilistische Raffinesse bekannt sind, untersuchen die komplexen Beziehungen zwischen dem europäischen und amerikanischen Kontinent, zwischen Realität und Mythos. Carpentier beschäftigte sich oft mit Themen wie Identität, Geschichte und der Suche nach einer authentischen Stimme in der Literatur. Seine meisterhafte Sprache und tiefen kulturellen Einblicke machen ihn zu einer der bedeutendsten Persönlichkeiten der lateinamerikanischen Literatur.







Der Diktator eines namenlosen lateinamerikanischen Landes verlebt seine Tage im Luxus der Pariser High Society. Doch als er von einem Putsch in seinem Heimatland erfährt, bricht er sofort auf und schlägt die Aufstände mithilfe des Militärs brutal nieder. Bei seiner Rückkehr nach Paris wird er überraschend kühl empfangen. Bilder seiner Gräueltaten kursieren bei sei-nen einflussreichen Freunden. Inzwischen ist der Erste Weltkrieg ausgebrochen und eine weitere Revolution zwingt den Diktator, den Ozean erneut zu überqueren. Die große Oper, die er seinen Untertanen beschwichtigend offeriert, endet im Tumult, der üppige Karneval gerät zum blutigen Spektakel. Während er mit marxistischen Kräften kämpft und langsam beginnt, in seinem eigenen Land Fuß zu fassen, versinkt Europa im Chaos. Carpentier erschafft ein kolossales, mitreißendes Fest des Erzählens, eine meisterhafte und beißende Satire der neuen Weltordnung. Alejo Carpentier wurde 1904 in Havanna geboren. Nach der Beteiligung an einem Aufstand gegen den Diktator Machado floh er in den zwanziger Jahren nach Paris, wo er mit den Surrealisten in Kontakt kam. 1939 kehrte er nach Havanna zurück und lehrte Musikgeschichte. Seit 1966 war er als Kulturattaché der kubanischen Botschaft wiederum in Paris, wo er 1980 starb.
Le sacre du printemps
- 682 Seiten
- 24 Lesestunden
Die russische Tänzerin Vera und der kubanische Architekt Enrique lernen sich während des Spanischen Bürgerkriegs kennen. Beide sind jung, haben aber bereits ein bewegtes Leben hinter sich. Vera ist als Kind reicher Kaufleute vor den Auswirkungen der Oktoberrevolution mit ihren Eltern nach London geflüchtet und hat sich später in Paris dem klassischen Tanz gewidmet. Enrique hat das dekadente Milieu seiner in Luxus und Ignoranz lebenden Familie verlassen müssen, als er nach einer Studentenrebellion gegen die Diktatur Machados über Mexiko nach Paris flüchtete. Die Temperamente und Welten, die aufeinanderprallen, könnten nicht unterschiedlicher sein. Dennoch beschließen sie ein gemeinsames Leben, das sie schließlich nach Kuba führt, wo sie die schwierigsten Prüfungen ihrer Existenz erwarten. Mit Carpentiers beiden Hauptgestalten, ihren Freunden und Geliebten durchmißt der Roman die ganze Skala menschlicher Erfahrungen und Empfindungen.
Stegreif und Kunstgriffe
- 196 Seiten
- 7 Lesestunden
Der historische Victor Hugues, Emissär der französischen Revolutionsregierung, bringt die Ideale der neuen Freiheit nach Guadeloupe: das Dekret zur Aufhebung der Sklaverei und, im Bug des Schiffes, die Guillotine. Von den beiden Instrumenten der Freiheit verwendet er bald nur mehr das zweite. Seine Mit- und späteren Gegenspieler sind erfundene Personen: junge, zunächst begeisterte, dann von der Revolution enttäuschte Menschen. Die Revolution frißt ihre Kinder. Dennoch hat, in dem scheinbar tödlichen Kreislauf, Geschichte stattgefunden und die Explosion in der Kathedrale, die Revolution, ihre wandelnde Kraft bewiesen. Dieser Jahrhundertroman ist ein moderner historischer Roman; sein indirekter Hinweis auf das Zeitgeschehen in Kuba ist unverkennbar.
Barockkonzert
- 105 Seiten
- 4 Lesestunden
Barockkonzert, entstanden 1974, ist ein überaus anregender und vergnüglicher historisch- phantastischer Kurzroman des kubanischen Schriftstellers und Musikologen Alejo Carpentier (1904 1980). Ein Mexikaner, der zu Beginn des 18. Jahrhunderts nach Venedig reist, erlebt im Ospedale della Pietà eine ausgefallene "jam-session" mit Starbesetzung: Außer den siebzig Waisenmädchen des Orchesters wirken Vivaldi (Geige), Scarlatti (Cembalo) und Händel an der Orgel mit dazu des Mexikaners Diener, der schwarze Filomeno (Schlagzeug).
Ein Musikwissenschaftler erhält den Auftrag, für die Sammlung der Universität bestimmte primitive Instrumente im venezolanischen Urwald aufzuspüren. Die Reise, die ihn für einige Wochen von unbefriedigender Tätigkeit und Ehe befreien soll, wird ihm, dem »modernen Sisyphos«, zur Befreiung schlechthin. Aus der Gegenwart der nordamerikanischen Großstadt gelangt er in immer kleiner werdenden Städten und Siedlungen Südamerikas zurück durch die Epochen der Vergangenheit in die vorgeschichtliche Frühzeit des Menschen, wie sie in einer verborgenen Stadt im Urwald lebendig ist. Die »wunderbare Wirklichkeit« erfaßt ihn auf dieser umgekehrten Bildungsreise aus der Zivilisation in die Natur. Er beginnt eine Umwertung aller Werte, lebt ohne Diktat der Zeit, im Rhythmus mit seinen Bedürfnissen. Fern der alten Welt, ihren krafllosen Ideen, an den magischen Quellen von Mythen und Musik, vermag er selbst wieder Musik zu schaffen. Doch er hat den Bruch mit der Zivilisation nur halbherzig vollzogen. Ohne Notwendigkeit, lediglich um seine dortigen Angelegenheiten zu regeln und dann endgültig in der Freiheit des Urwalds zu leben, kehrt er noch einmal zurück in die Weltstadt. Als er, wieder im Urwald, nach den Gefährten und Stätten des Glücks sucht, sind alle Spuren verwischt. »So endeten die Ferien des Sisyphos.«
Die Harfe und der Schatten
- 224 Seiten
- 8 Lesestunden
Ende des 18. Jahrhunderts ist Haiti eine der reichsten Kolonien der Welt geworden. Der Sklave Ti Noel arbeitet auf einer Hazienda, als plötzlich ein mysteriöses Gift auf den Farmen in der Gegend auftaucht und nicht nur die Tiere, sondern ganze Familien der Weißen ausrottet. Mit magischen Metho-den können die Weißen von der Insel vertrieben werden. Doch die Situation bessert sich nicht. Der als Sklave geborene Koch Henri Christophe kommt an die Macht. Mit ihm beginnt eine neue Zeit, geprägt von großer Brutalität. Ti Noel, der mittlerweile zwölf Kinder hat und sehr alt geworden ist, kommt ins Gefängnis und muss Zwangsarbeit für seinen schwarzen König leisten. Im Laufe seines langen Lebens wird Ti Noel von weißen und schwarzen Herren misshandelt. Er gibt die Hoffnung auf wahre Freiheit nicht auf, erlebt blutige Revolutionen, manische Herrscher mit falschen Visionen von Macht und die mysteriöse Kraft des Voodoo. Ausgehend von den historischen Ereignissen schildert der Kosmopolit Alejo Carpentier facettenreich das »wunderbar Wirkliche«. Alejo Carpentier wurde 1904 in Havanna geboren. Nach der Beteiligung an einem Aufstand gegen den Diktator Machado floh er in den zwanziger Jahren nach Paris, wo er mit den Surrealisten in Kontakt kam. 1939 kehrte er nach Havanna zurück und lehrte Musikgeschichte. Seit 1966 war er als Kulturattaché der kubanischen Botschaft wiederum in Paris, wo er 1980 starb.
Die Handlung spielt während der 46 Minuten, die die Aufführung der „Sinfonía Heroica“ von Beethoven in einem Theater in Havanna dauert. In diesem Theater hat sich ein junger Mann zurückgezogen, der vom politischen Kampf zur terroristischen Aktion und durch Folter zur Verräterei übergegangen ist. Alejo Carpentier (1904-1980) rekreiert in dieser Roman durch eine Vielzahl von Stimmen – den Erzähler, den Verfolgten, den Theaterkassierer – sowohl das politische Klima, das in Kuba während der turbulenten Jahre der Diktatur von Gerardo Machado herrschte, als auch die Aspekte, die uns helfen, das Leben des Protagonisten zu verstehen.
Staatsraison
- 344 Seiten
- 13 Lesestunden
El derecho de asilo.relato dele scritor alejo carpentier,editorial lumen,1972.primera edicion,buen estado.
Explosion in der Kathedrale
Roman. Aus dem Spanischen übersetzt von Hermann Stiehl
- 332 Seiten
- 12 Lesestunden
Kuba, zur Zeit der Französischen Revolution. Nach dem Tod ihres Vaters, eines kubanischen Kaufmanns, leben Sofia und Carlos mit ihrem Cousin Esteban zurückgezogen in einer Villa in Havanna. Die drei werden abrupt aus ihrer magisch-abgeschiedenen Welt gerissen, als der mysteriöse Franzose Victor Hugues in ihrem Leben auftaucht. Auf abenteuerlichen Reisen durch die Karibik und bis nach Paris werden sie Zeugen der revolutionären Ereignisse einer turbulenten Zeit. Carpentiers gewaltiger Hymnus entwickelt ein Panorama der Freiheit vor dem Hintergrund einer Welt, die aus den Fugen geraten ist. Alejo Carpentier wurde 1904 in Havanna geboren. Nach der Beteiligung an einem Aufstand gegen den Diktator Machado floh er in den zwanziger Jahren nach Paris, wo er mit den Surrealisten in Kontakt kam. 1939 kehrte er nach Havanna zurück und lehrte Musikgeschichte. Seit 1966 war er als Kulturattaché der kubanischen Botschaft wiederum in Paris, wo er 1980 starb.
Mein Havanna
- 198 Seiten
- 7 Lesestunden
Über fünf Jahrzehnte hinweg war Alejo Carpentier ein aufmerksamer und genauer Beobachter seiner Heimatstadt Havanna. Die hier versammelten Texte - der erste aus dem Jahr 1925, der letzte von 1973 - zeichnen liebevoll ein farbiges Porträt dieser Stadt und ihrer Bewohner im Wandel der wechselvollen Zeiten.
Die Neuentdeckung Amerikas
- 220 Seiten
- 8 Lesestunden
Die Flucht nach Manoa
- 298 Seiten
- 11 Lesestunden
Music In Cuba
- 312 Seiten
- 11 Lesestunden
Originally published in 1946 and never before available in English, Music in Cuba is not only the best and most extensive study of Cuban musical history, it is a work of literature. Drawing on such primary documents as church circulars and musical scores, Carpentier encompasses European-style elite Cuban music as well as the popular rural Spanish folk and urban Afro-Cuban music.
A dolgok kezdete
Alejo Carpentier összes elbeszélése
A hazai olvasó abban a szerencsés helyzetben van, hogy Alejo Carpentiernek, csaknem minden regényét olvashatta magyar fordításban: Az Embervadászatot, a Földi Királyságot, az Eltűnt nyomokat, A fény századát, a Barokk zenét, a Rendszerek és módszereket, A hárfa és az árnyékot, sőt még egy irodalomkritikai és zenei tárgyú könyvét is. Carpentier, a 20. századi latin-amerikai próza egyik óriása és egyik megújítója, mestere volt az elbeszélés műfajának is. Először kapja kézhez a magyar olvasó az író elbeszéléseinek teljes gyűjteményét. Ezek a kis remekek is a Carpentier regények sajátos idő-, és történelemszemléletét tükrözik: a kezdet és a vég egybeolvadását, az örök körforgást, illetve az önmagát meghaladva megismétlő történelem csigavonalú fejlődését.TARTALOMAz előörsA diák (Dobos Éva fordítása)A lift csodája (Dobos Éva fordítása)Holdas történet (Dobos Éva fordítása)Az idő háborújaA dolgok kezdete (Lengyel Péter fordítása)Mint a sötét éj (Nagy Mátyás fordítása)Szent Jakab útja (Nagy Mátyás fordítása)Más elbeszélésekÁrnyak miséje (Dobos Éva fordítása)A szökevények (Nagy Mátyás fordítása)Az avatottak (Nagy Mátyás fordítása)Menedékjog (Dobos Éva fordítása)
Barokní koncert ; Harfa a stín
- 250 Seiten
- 9 Lesestunden
Dvě novely kubánského autora naší doby. Barokní koncert (1974) se odehrává v Benátkách o masopustě roku 1733, kdy Vivaldi diriguje svou operu o aztéckém králi Montezumovi. Příběh vyjadřuje autorovo přesvědčení o nadčasovosti hudby a souvislosti jejích různých stylů. Harfa a stín (1979) je zamyšlením nad osobností Kryštofa Kolumba, nad motivací jeho objevitelských cest a úvahou o významu připojení Ameriky k Starému světu a také zamyšlením nad historií a problematikou americko-evropských vztahů.
Vo svojom poslednom románe sa autor sústredil na historickú osobnosť – Krištofa Kolumbusa. Vykresľuje historické udalosti a približuje človeka uchváteného veľkým snom o zasľúbenej zemi, jeho láskou kráľovnou Izabelou Kastílskou, ale i jeho osobnú tragédiu.
Román kubánského autora vypráví o životě vědce-hudebníka, který se při cestě za původními hudebními nástroji dostane až na území obydlená původním indiánským obyvatelstvem.
Crónicas
- 121 Seiten
- 5 Lesestunden
Barvitý román kubánského autora líčí latinskoamerický diktátorský režim a jeho nejvyššího představitele v období jeho slávy a konečného pádu.
Soubor pěti povídek a jedné novely (Štvanice) význačného představitele literatur Latinské Ameriky. Snaží se v nich ukázat různou funkci času v životě nejrůznějších lidí, např. čas v životě člověka přestárlého (Cesta k semeni).
Svěcení jara
- 534 Seiten
- 19 Lesestunden
Soubor pěti povídek a jedné novely (Štvanice) význačného představitele literatur Latinské Ameriky. Snaží se v nich ukázat různou funkci času v životě nejrůznějších lidí, např. čas v životě člověka přestárlého (Cesta k semeni).
Román je dějově situován do doby Francouzské revoluce a odehrává se na francouzské ostrovní kolonii Guadeloupe v Antilách. Románový životopis zapomenutého francouzského revolucionáře, jakobína Victora Huguese, kterého jeho politická a válečnická činnost zanesla až do karibské oblasti,kde se stal politickým komisařem. Velmi dobře napsaný román postihuje zejména psychologický vývoj hlavního hrdiny i dalších postav a zachycuje tvrdou realitu převádění myšlenek revoluce a konkrétní praxe v souvislosti s celkovým politickým vývojem ve Francii i v ostatním světě.
Scritto nel 1927 nel carcere dell’Avana e poi pubblicato a partire dal 1933 in diverse versioni rivedute e corrette, Écue-Yamba-Ó è il primo romanzo di Alejo Carpentier. Novela afrocubana, secondo la definizione che ne diede lo stesso autore, è la storia di Menegildo, nato in una misera capanna all’ombra di un enorme zuccherificio il cui respiro detta i ritmi dell’intero villaggio. In un romanzo di formazione che passa dalla dura realtà contadina al misticismo tribale, seguiamo le sue peripezie dalla nascita all’età adulta, dalle prime scoperte alla conquista dell’amore, in un turbinìo di emozioni che vanno dalla rabbia alla paura, dall’estrema devozione al desiderio di mostrarsi un vero uomo. Pietra miliare della letteratura ispanoamericana, caratterizzato da una scrittura avanguardista, ricca ed evocativa, che concilia tradizione e surrealismo, Écue-Yamba-Ó è un testo fondamentale per comprendere la realtà cubana di inizio ’900 e presenta il seme della futura produzione letteraria di Alejo Carpentier. Vi si ritrovano infatti temi a lui cari come la musica e le tradizioni afrocubane, ma soprattutto quell’amore per la parola, quella ricercatezza lessicale che lo rendono uno degli scrittori più influenti del suo genere.
En torno al Dos de Mayo de 1808 y sus consecuencias políticas a ambos lados del Atlántico se reúnen en esta obra diversos relatos y narraciones, cuyos autores (Stendhal, Balzac, Walter Savage Landor, Joseph Conrad, Arthur C. Doyle, Mújica Laínez y Álvaro Mutis) ofrecen una particular mirada desde fuera sobre un episodio histórico de indudable relevancia para Europa e Hispanoamérica.
































