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Martin Sulzer-Reichel

    Franz Kafka
    Max Frisch
    Janis Joplin
    • 2002

      Janis Joplin

      • 192 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Janis Joplin (1943-1970), auch Pearl genannt, war ein pummeliger und pickeliger Teenager und wurde das 'Leitbild der Hippie-Generation und die unbestrittene Königin der Rockmusik', ein erster weiblicher Mega-Star, auf der Bühne eine Urgewalt, neben der Madonna wie die Leadsängerin eines Kinderchors wirkt. Die grandiose Bluessängerin starb mit 27 an einer Überdosis Heroin oder vielmehr, wie Eric Burdon meinte, 'an einer Überdosis Janis'.

      Janis Joplin
    • 2001

      Max Frisch

      • 159 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Durchgehend vierfarbig Zahlreiche Abbildungen Was hat Max Frisch in unserem Lande ausgerichtet? - Er hat die Atmosphäre verändert. Das ist, was ihm viele Leute bis heute nicht verzeihen können, was sie ihm grimmig nicht verzeihen wollen. Nichts, was er je im einzelnen gesagt hat, würde man ihm auf die Dauer krummnehmen. Aber was er mit dem Klima anstellte, das ist eine andere Sache. Da nützt es nämlich nichts, ihn einfach nicht zu lesen. Selbst überhaupt keine Bücher zu lesen bietet längerfristig keinen Schutz gegen eine veränderte Atmosphäre. Peter von Matt, in: Der Zwiespalt der Wortmächtigen Max Frisch prägte die deutschsprachige Literatur in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts so nachhaltig wie kaum ein anderer. Seine Texte sind längst zur Schullektüre geworden. Seine Stücke, Romane, Tagebücher und Essays spiegeln das kritische Programm einer konsequenten Suche nach Selbsterkenntnis und Selbstverwirklichung. Seine Arbeit begriff er als »Erforschung in eine Terra incognita hinein, die man selber ist«. In einer immer wieder bewußt vollzogenen Abgrenzung gegenüber Vergangenem führt auch Frischs eigener Lebensweg vor Augen, daß eine Person mehr ist als das, was die äußeren Fakten unter Beweis zu stellen scheinen. Leben »summiert sich aus Handlungen, die zufällig sind ... es hätte immer auch anders sein können, es gibt keine Handlung und Unterlassung, die für die Zukunft nicht Varianten zuließe«.

      Max Frisch
    • 2001

      Franz Kafka

      • 159 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Er starb, und kein Causeur-Hahn krähte nach ihm ... Warum? Vielleicht wegen literarischer Unbildung oder weil der Verstorbene zur edlen Minorität gehörte und nicht den Zeitungsgefälligen. Doch der Hauptgrund lag sicher darin, dass Franz Kafka, dessen Werk die Sprache wieder zum Leben erweckt, nie der affektierten Verhimmelung und Anbiederung nachgab. Er lebte jenseits der Zeitungswelt, in der einsamen Dreidimensionalität der Kunst. Anton Kuh, ein Wiener Schriftsteller und Kritiker, äußerte dies sieben Tage nach Kafkas Tod. Kafka ist zur Ikone geworden, und der Begriff kafkaesk ist im Alltag gängig. Sein Werk droht unter den vielen Bedeutungen zu ersticken, was die Zudringlichkeit der Interpreten nur belegt. Kafkas Leben ließ von einem solchen Nachleben wenig ahnen: Er suchte selten Kontakt über seinen Freundeskreis hinaus und verließ kaum je Prag. Doch die komprimierte Existenz und die Dichte der Prager Verhältnisse inspirierten seine Prosa, die bis heute Leser in ihren Bann zieht. Themen im Werk umfassen Kafkas Beziehung zu seiner Heimat, seine Rolle als Gebrauchsschriftsteller, familiäre Konflikte und die Herausforderungen des Schreibens in Krisenzeiten.

      Franz Kafka