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Martin Sulzer-Reichel

    Franz Kafka
    Max Frisch
    Janis Joplin
    • Janis Joplin

      • 192 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Janis Joplin (1943-1970), auch Pearl genannt, war ein pummeliger und pickeliger Teenager und wurde das 'Leitbild der Hippie-Generation und die unbestrittene Königin der Rockmusik', ein erster weiblicher Mega-Star, auf der Bühne eine Urgewalt, neben der Madonna wie die Leadsängerin eines Kinderchors wirkt. Die grandiose Bluessängerin starb mit 27 an einer Überdosis Heroin oder vielmehr, wie Eric Burdon meinte, 'an einer Überdosis Janis'.

      Janis Joplin
    • Max Frisch

      • 159 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Durchgehend vierfarbig Zahlreiche Abbildungen Was hat Max Frisch in unserem Lande ausgerichtet? - Er hat die Atmosphäre verändert. Das ist, was ihm viele Leute bis heute nicht verzeihen können, was sie ihm grimmig nicht verzeihen wollen. Nichts, was er je im einzelnen gesagt hat, würde man ihm auf die Dauer krummnehmen. Aber was er mit dem Klima anstellte, das ist eine andere Sache. Da nützt es nämlich nichts, ihn einfach nicht zu lesen. Selbst überhaupt keine Bücher zu lesen bietet längerfristig keinen Schutz gegen eine veränderte Atmosphäre. Peter von Matt, in: Der Zwiespalt der Wortmächtigen Max Frisch prägte die deutschsprachige Literatur in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts so nachhaltig wie kaum ein anderer. Seine Texte sind längst zur Schullektüre geworden. Seine Stücke, Romane, Tagebücher und Essays spiegeln das kritische Programm einer konsequenten Suche nach Selbsterkenntnis und Selbstverwirklichung. Seine Arbeit begriff er als »Erforschung in eine Terra incognita hinein, die man selber ist«. In einer immer wieder bewußt vollzogenen Abgrenzung gegenüber Vergangenem führt auch Frischs eigener Lebensweg vor Augen, daß eine Person mehr ist als das, was die äußeren Fakten unter Beweis zu stellen scheinen. Leben »summiert sich aus Handlungen, die zufällig sind ... es hätte immer auch anders sein können, es gibt keine Handlung und Unterlassung, die für die Zukunft nicht Varianten zuließe«.

      Max Frisch
    • Franz Kafka

      • 159 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Er starb, und kein Causeur-Hahn krähte nach ihm ... Warum? Aus literarischer Unbildung? Oder weil der Verstorbene der edlen Minorität beizuzählen war und nicht den Zeitungsgefälligen? Mag sein. Aber der Hauptanteil lag sicher darin, daß dieser Franz Kafka, in dessen äußerlich knappem Werk die Sprache endlich wieder ein Gesicht trägt, nirgends der affektierten Verhimmelung und Anbiederung Stoff gab, weil er eben völlig in seinem Ja so gut wie in seinem Nein jenseits der Zeitungswelt lebte, ein Insasse der einsamen Dreidimensionalität der Kunst. Anton Kuh (1890-1941), Wiener Schriftsteller und Kritiker, sieben Tage nach Kafkas Tod. Franz Kafka (1883-1924) ist zur Ikone geworden, die Bezeichnung kafkaesk wurde ein gängiges Etikett im Alltag. Das Werk droht unter seinen Bedeutungen zu ersticken. Dabei spricht die Zudringlichkeit der Interpreten nur für das gewaltige Potential dieser Literatur. Das Leben des Autors lässt von solchem Nachleben wenig ahnen: Selten suchte Kafka Kontakt über den vertrauten Kreis der Freunde hinaus, kaum je hat er seine Heimatstadt Prag verlassen. Doch es waren nicht zuletzt die eigentümlich komprimierte Existenz und die spezifische Dichte der Prager Verhältnisse, die seine Prosa inspirierten. Und diese Prosa schlägt bis heute die Leser in Bann. Aus dem Inhalt: - Kafka und die schnelle Krone - Kafkas böses Böhmen - Der Gebrauchsschriftsteller Kafka - Der andere Prozess - Väter und Söhne - Schreiben im Krieg - Schloss und Riegel - Krankheit und Klarheit

      Franz Kafka