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Robert Walser

    15. April 1878 – 25. Dezember 1956

    Robert Walser, ein deutsch-schweizerischer Prosaautor, wird für seine sprachliche Raffinesse und Lebendigkeit geschätzt. Sein Werk bewegt sich zwischen einer modernistisch geprägten Kunstliebe und einer ständigen Hinterfragung der moralischen Legitimität und praktischen Nutzbarkeit von Kunst. Walser thematisiert Spannungen zwischen stilistischer Ausgelassenheit und nachdenklicher Melancholie, zwischen Natur und Kultur sowie zwischen demokratischem Respekt vor dem Individuum und elitären Reaktionen auf Massenkultur.

    Robert Walser
    Werke - 2: Briefe 1921-1956 - Berner Ausgabe
    Für die Katz. Prosa aus der Berner Zeit. 1928-1933
    Poetenleben
    Es war einmal
    Werke. Berner Ausgabe
    Feuer
    • Feuer

      • 120 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Aufgrund der Intensivierung der Forschung über Robert Walser sind unbekannte Gedichte und bisher nicht eruierte Feuilletons entdeckt worden. Die über zwanzig Prosatexte zeigen, wie er in seinen Zeitungsfeuilletons den Raum "unter dem Strich" nutzte. Er wendet sich in ihnen der Gegenwart zu und distanziert sich zugleich von ihr

      Feuer
      4,7
    • Werke. Berner Ausgabe

      Band 14: Der Spaziergang

      • 125 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Die Erzählung besticht durch ihre meisterhafte Schreibweise und hat internationale Anerkennung gefunden. Sie behandelt tiefgehende Themen und bietet komplexe Charaktere, die den Leser in eine fesselnde Welt entführen. Die Handlung entfaltet sich auf eine Art und Weise, die sowohl emotional berührt als auch zum Nachdenken anregt. Die geschickte Verknüpfung von persönlichen Schicksalen mit universellen Fragen macht das Werk zu einem bedeutenden literarischen Erlebnis.

      Werke. Berner Ausgabe
      4,7
    • Poetenleben

      • 139 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Robert Walsers Poetenleben ist eine Sammlung von 25 Kurzgeschichten, entlarvenden, doch mit schalkhafter Arglosigkeit vorgetragenen Episoden aus dem abenteuerlich unzeitgemäßen Alltag eines «Poeten».

      Poetenleben
      4,5
    • Am Ende seiner Berner Zeit, er war fünfzig Jahre alt, hatte sich Robert Walser damit abgefunden, zum »Zeitungsschreiber« geworden zu die Buchverleger verweigerten sich seiner Produktion, aber immerhin standen ihm noch angesehene Feuilletons und Zeitschriften offen, in denen seine Glossen und erzählerischen Skizzen, Aufsätze und Gedichte in Prosa erschienen – seine ganz eigene und höchst moderne Gattung des Prosastücks, in der sich, was traditionell Literatur genannt wurde, auflöste und doch als Sprach- und Erzählexperiment immer wieder neu entstand. Zu Anfang des Jahres 1929 erlitt Walser eine psychische Krise, er gab seine vielleicht allzu unabhängige, einsame und gefährdete Existenz auf und war bis Juni 1933 Patient in der Nervenheilanstalt Waldau bei Bern. Dort setzte er, mit Unterbrechungen und in eingeschränktem Umfang, seine schriftstellerische Arbeit fort, und es entstanden noch eine Fülle von Prosastücken und Gedichten, die ihn auf der Höhe seiner Kreativität zeigen – bis zu dem plötzlichen Abbruch und Verstummen, als er gegen seinen Willen in eine andere Anstalt verlegt wurde. Dieser letzte Abschnitt seines Schaffens wird, soweit es sich um Prosastücke handelt, in diesem Band vollständig vorgelegt; überwiegend entstammen die Texte dem handschriftlichen Nachlass. – Im Anhang finden sich editorische Berichte zur Gesamtausgabe sowie ein alphabetisches Gesamtverzeichnis der kleinen Prosa Robert Walsers.

      Für die Katz. Prosa aus der Berner Zeit. 1928-1933
      4,4
    • Aus dem Bleistiftgebiet. Mikrogramme aus den Jahren 1924-1933, 2 Teile

      Prosa; Gedichte und Dramatische Szenen

      • 828 Seiten
      • 29 Lesestunden

      Die Texte aus den Jahren 1925 bis 1933 bieten einen tiefen Einblick in Walsers letzte Jahre in Bern und seine Zeit in der Psychiatrischen Klinik Waldau. In diesen letzten Zeugnissen seines Schaffens versucht Walser, in den wechselnden Erlebnissen und Stimmungen ein Gefühl der Selbstakzeptanz zu finden. Band 6 komplettiert die Edition „Aus dem Bleistiftgebiet“ und präsentiert die Ergebnisse mühevoller Dechiffrierarbeit, die es ermöglicht, alle unbekannten Texte aus dem umfangreichen Konvolut von 526 Blättern zugänglich zu machen.

      Aus dem Bleistiftgebiet. Mikrogramme aus den Jahren 1924-1933, 2 Teile
      5,0
    • Lektüre für Minuten

      • 223 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Robert Walser wurde am 15. April 1878 in Biel geboren. Er starb am 25. Dezember 1956 auf einem Spaziergang im Schnee. Nach seiner Schulzeit absolvierte er eine Banklehre und arbeitete als Commis in verschiedenen Banken und Versicherungen in Zürich. Seine ersten Gedichte, die 1898 erschienen, ließen ihn rasch zu einem Geheimtip werden und verschafften ihm den Zugang zu literarischen Kreisen. Nach Erscheinen seines ersten Buches Fritz Kochers Aufsätze folgte er 1905 seinem Bruder Karl nach Berlin, der dort als Maler und Bühnenbildner den Durchbruch erzielt hatte. In rascher Folge publizierte Walser nun seine drei Romane Geschwister Tanner (1907), Der Gehülfe (1908) und Jakob von Gunten (1909). Infolge einer psychischen Krise geriet Walser Anfang 1929 gegen seinen Willen in die Psychiatrie, deren Rahmen er nie mehr verlassen konnte. 1933 von der Berner Klinik Waldau nach Herisau verlegt, gab er das Schreiben vollständig auf und lebte dort noch 24 Jahre als vergessener anonymer Patient.

      Lektüre für Minuten
      4,5
    • Tiefer Winter

      Geschichten von der Weihnacht und vom Schneien

      • 167 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Robert Walser liebte den Winter und den Schnee. Seine Poesie ist glitzernde Kälte, Flockentanz und tiefes, weiches Bett. Das Schneiden ist bei ihm mächtig wie die Liebe, denn es verwandelt die Welt. Darin mischen sich kindliches Staunen und Todessehnsucht, malerischer Blick und bürgerliche Welt. Und Landschäftchen kommen ebenso zum Zug wie Weihnachtsglocken.

      Tiefer Winter
      4,4
    • "Die Sammlung Kleine Dichtungen ist 1915 im Kurt Wolff Verlag erschienen und enthält 89 zumeist kürzere Prosastücke sowie das Dramolett Tobold. Robert Walser erhielt dafür seine erste und einzige öffentliche Auszeichnung, den Preis des «Frauenbund zur Ehrung Rheinländischer Dichter». Inhaltlich handelt es sich um literarische Porträts, Traumerzählungen, Reiseberichte, Landschafts- und Bildbeschreibungen, die Walser grossteils auf der Basis früherer Drucke in Zeitschriften und Zeitungen zusammengestellt hat. Ob sich in der Anordnung der Texte eine neue, von den früheren Sammlungen zu unterscheidende kompositorische Poetik beobachten lässt, ist eine aktuelle Frage der Forschung, zu deren Klärung dieser Band beiträgt."--

      Kleine Dichtungen
      4,3
    • Dieses Buch präsentiert die dramolette Werke von Robert Walser, einem Schweizer Schriftsteller, dessen Ruf in den letzten Jahren stetig gewachsen ist. Die hier versammelten kurzen Stücke, inspiriert von dem deutschen Theater, das Walser in seiner Jugend schätzte, sind zwar nie zur Aufführung gedacht gewesen, zeigen jedoch Szenen, Charaktere und Situationen, die die Brutalität von Märchen, die Unmöglichkeiten der Liebe, das dunkle Schicksal des Christkindes (und Walsers selbst) kommentieren. Gleichzeitig sind sie, wie alle Werke Walsers, durch einen Humor geprägt, der trotz seiner dunklen Nuancen vollkommen echt ist. Diese Sammlung umfasst alle Walsers Stücke sowie seine späteren, fragmentarischen dramatischen Schriften und wird von den vielen treuen Fans dieses kürzlich wiederentdeckten Meisters gefeiert.

      Komödie
      4,0
    • Der Spaziergang

      • 165 Seiten
      • 6 Lesestunden

      »Robert Walsers Protagonisten leben in Verhältnissen, die sie zu einer zwar brauchbaren, >aber guten runden Null machenSchnarchen und Schlafen ist besser als Dichten und Denken.Ich bin ein kleines, blasses, schüchternes, schwaches, elegantes, zimperliches Kerlchen voll lebensuntüchtiger Empfindsamkeiten und würde die Härte des Lebens, wenn es mir einmal schiefgehen sollte, nicht ertragen können.

      Der Spaziergang
      4,2
    • Robert Walsers schönste Gedichte, Erzählungen und Prosatexte zur Musik »Mir fehlt etwas, wenn ich keine Musik höre, und wenn ich Musik höre, fehlt mir erst recht etwas. Dies ist das Beste, was ich über Musik zu sagen weiß.« Robert Walser liebte die Musik, wenn auch in »sanfter Traurigkeit«. Sein Werk ist getragen von einer großen Affinität zu vielerlei Klangwelten und zur spielerischen Musikalität des eigenen Schreibens. In seinen hier versammelten Erzählungen, Gedichten und Prosatexten finden sich zahlreiche verblüffend luzide Überlegungen zur Musik, zu einzelnen Komponisten, Musikern und Werken. Walser wäre indes nicht Walser, wenn zu seinem Begriff der Tonkunst nicht auch die komischen Seiten des musikalischen Lebens gehörten: »Der Vater … setzt sich ans Klavier und gibt damit das Zeichen, dass Musik zu erwarten sei, die sich alsbald für den einen mehr, den andern weniger bemerkbar macht.«

      "Das Beste, was ich über Musik zu sagen weiß"
      4,0
    • Europas schneeige Pelzboa

      Texte zur Schweiz

      • 345 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Collection of previously published texts about Switzerland from various works by Robert Walser.

      Europas schneeige Pelzboa
      4,0
    • Maler, Poet und Dame

      Aufsätze über Kunst und Künstler

      Dieser Band vereinigt Walsers Aufsätze über Kunst und Künstler, seine Gedanken über Talente, Könner und Dilettanten und natürlich seine Studien über Balzac, Büchner, Cechov, Cervantes, Cézanne, Dickens, Dostojewskij, Goethe, Gotthelf, Hölderlin, Keller, Kleist, Lenz, Thomas Mann, Maupassant, Molière, Mozart, Poe, Rimbaud, Shakespeare, Stifter, Sue, Van Gogh, Verlaine, Watteau und viele andere mehr.

      Maler, Poet und Dame
      4,0
    • Werke. Berner Ausgabe

      Band 17: Seeland

      Mit Seeland (1920) schuf Robert Walser die bedeutendste seiner Prosasammlungen – ein außerordentlicher Band mit sechs längeren bilderreichen wie stimmungsvollen Erzählungen: »Leben eines Malers«, »Reisebericht«, »Naturstudie«, »Der Spaziergang«, »Das Bild des Vaters« und »Hans«. Es ist das Buch einer Landschaft. Das Seeland bei Biel, wo Walser aufgewachsen ist und wo er lange Jahre als Schriftsteller gearbeitet hat, verwandelt sich in einen synästhetischen Erlebnisraum. Spaziergänger, romantische Träumer und ziellos Suchende sind seine natürlichen Bewohner und erleben hier flüchtige Momente des Glücks. Walsers literarische Darstellung von Natur und Umwelt wird im Nachwort erstmals unter dem Blickwinkel des ›Nature Writing‹ beleuchtet.

      Werke. Berner Ausgabe
      3,0
    • Im Bureau

      Aus dem Leben der Angestellten

      • 144 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Das Gesetz des Büros prägt unser Leben von A bis Z. Als der junge Robert Walser um 1900 zu schreiben anfing, war das noch ganz anders gewesen. Als Auszubildender in einer Bank hatte er das ›Bureau‹ als etwas irritierend Neues erfahren. Es erscheint als Inbegriff eines fremdbestimmten und sinnentleerten Lebens und bildet zugleich den Ort, an dem die Fantasien und Träume ansetzen, mit denen sich der Dichter die Wirklichkeit aneignet. Wie die Bürokratie-Satiren von Melville, Gogol oder Kafka werfen auch Robert Walsers hier erstmals versammelten Erzählungen über Angestellte ein ebenso erhellendes wie erheiterndes Licht auf das, was uns im Innersten zusammenhält: die Rationalisierung der Arbeitswelt.

      Im Bureau
      4,0
    • Dichteten diese Dichter richtig?

      • 372 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Enth. u.a. (S. 359-366): Walser über Walser. - Betr. ferner Jeremias Gotthelf (S. 132-136), Josef Viktor Widmann (S. 293-295), Hermann Hesse (S. 345-346) und Albert Steffen (S. 350-357). - Mit Nachwort von Bernhard Echte

      Dichteten diese Dichter richtig?
      3,5
    • Bedenkliche Geschichten

      • 139 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Dieser Band enthält die Prosastücke aus Walsers Frühzeit und vor allem uns seinen Berliner Jahren 1906-1912, die nur in Einzelabdrucken in Zeitschriften oder Feuilletons erhalten waren oder sich sogar als unveröffentlichte Manuskripte wiederauffanden. Viele von ihnen spiegeln Eindrücke aus dem Berliner Theater-, Kunst- und Gesellschaftsleben, in anderen zeigt sich der Autor als romantischer Träumer, als humoristischer Erzähler, als nachdenklicher Anmerker – immer aber hebt die spontane Lust am Spiel mit der Sprache, die Kunst der Ironie, die Originalität der Perspek­tive das Prosastück in den Rang eines kleinen Kunstwerks.

      Bedenkliche Geschichten
      3,9
    • Berlin gibt immer den Ton an

      • 178 Seiten
      • 7 Lesestunden

      1905 machte Robert Walser seinen Traum wahr: Der 27jährige Schweizer ging nach Berlin, um hier seinen Durchbruch als freier Schriftsteller zu erringen. Mit dem Roman Geschwister Tanner, der von der Kritik überwiegend begeistert aufgenommen wurde, etablierte sich Robert Walser rasch in der literarischen Szene. Während er nun in den folgenden Jahren weiter Romane schrieb, trat er auch als origineller Schöpfer von farbigen Großstadtimpressionen, Milieuskizzen und Glossen zum kulturellen Leben hervor. Seine Berlin-Feuilletons lesen sich heute noch so frisch wie zu ihrer Zeit, aus ihnen atmet die Lebensatmosphäre der damals wie heute pulsierenden, jungen und modernen Metropole.

      Berlin gibt immer den Ton an
      3,7
    • Kleine Wanderung

      • 77 Seiten
      • 3 Lesestunden

      „Man braucht nicht viel Besonderes zu sehen. Man sieht so schon viel.“ Derart programmatisch endet eine von Robert Walsers Prosaminiaturen, die 'Kleine Wanderung', und solche Betrachtung beim Spaziergang steht beispielhaft für die Sehweise, vielleicht sogar für die Existenzform dieses Autors.

      Kleine Wanderung
      4,1
    • Robert Walser hat bekanntlich zwischen 1925 und 1933 auf mehr als 500 Blättern in seiner jahrzehntelang als unentzifferbar geltenden Schrift Prosatexte, Gedichte, Dramolette notiert. Für seine Mikrogramme benutzte er sogenannte Kunstdruckblätter, einen Kalender sowie alltägliche Papiere, die ihm in die psychiatrische Klinik Waldau zugesandt wurden. In jahrelanger Arbeit haben zunächst Jochen Greven, dann Bernhard Echte und Werner Morlang , die Texte entziffert und ediert. In ihnen versucht Walser, in allem Wechsel von Erlebnissen und Stimmungen »sich selbst willkommen zu heißen« oder, wie er an anderer Stelle sagt, »Unentweihtheiten« an sich zu entdecken. In diesem Band werden circa 15 Mikrogramme in der Originalgröße und -farbe wiedergegeben. Auf die Abbildung folgt jeweils die Transkription.

      Mikrogramme
      4,1
    • Ausgehend von den frühesten veröffentlichten Prosaarbeiten Robert Walsers bis hin zu den wahrlich meisterhaften aus ersten Jahrzehnt des zwanzigsten Jahrhunderts vereint dieses Bändchen eine Reihe kleiner Gipfel aus dem Schaffen eines Prosagenies. Aus Meisterhand und -kopf sind die manchmal nur seitenkurzen Stückchen, schwer und leicht, traurig und ironisch zugleich; von großem Witz und sprachlicher Einfachheit. Märchenhaftes findet sich, selbst- und Dichterkritisches, sogar utopisches.

      Geschichten
      3,5
    • Seeland

      • 216 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Das Druckmanuskript der Sammlung Seeland erlaubt einen genauen Blick auf Robert Walsers schriftstellerische Arbeitsweise und illustriert den hohen Anspruch, mit dem er die Auswahl der bereits in verschiedenen Zeitschriften veroffentlichten Texte fur die Buchausgabe um- und neu geschrieben hat. "Die sechs Stucke werden im Druck gut aussehen," schrieb er in einem Brief an den Journalisten und Schriftsteller Emil Wiedmer. Der intensive Arbeitsprozess lasst sich an einer relativ grossen Anzahl von Bearbeitungsspuren, die sich auf den Blattern des Seeland-Manuskripts finden, gut ablesen. Die uberlieferten Romanmanuskripte, die Reinschriften der Kurzprosa oder die Mikrogramme weisen nicht dasselbe Ausmass solcher Korrekturen von Walsers Hand auf. Das Seeland-Manuskript gewahrt daher einen bislang noch wenig bekannten Einblick in Walsers poetische Werkstatt.

      Seeland
      3,8
    • Gedichte

      • 106 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Robert Walser wurde am 15. April 1878 in Biel geboren und starb am 25. Dezember 1956 während eines Spaziergangs im Schnee. Er gilt als einer der bedeutendsten Autoren des 20. Jahrhunderts, bekannt für seine Romane, feuilletonistische Prosa, Gedichte und Dramolette. Nach seiner Schulzeit absolvierte er eine Banklehre und arbeitete in verschiedenen Banken in Zürich. Seine ersten Gedichte, die 1898 veröffentlicht wurden, machten ihn schnell zu einem Geheimtip und eröffneten ihm den Zugang zu literarischen Kreisen. 1905 folgte er seinem Bruder Karl nach Berlin, wo dieser als Maler und Bühnenbildner erfolgreich war. Walser publizierte rasch seine Romane Geschwister Tanner (1907), Der Gehülfe (1908) und Jakob von Gunten (1909). 1929 geriet er aufgrund einer psychischen Krise gegen seinen Willen in die Psychiatrie und konnte diese nie wieder verlassen. 1933 wurde er von der Berner Klinik Waldau nach Herisau verlegt, wo er 24 Jahre als vergessener Patient lebte und das Schreiben aufgab. Sein Werk wird seit 1978 im Suhrkamp Verlag veröffentlicht, seit 2018 auch in der kommentierten Berner Ausgabe. Carl Seelig, ein Zürcher Kulturjournalist und Schriftsteller, war ein unermüdlicher Unterstützer von Autoren, insbesondere während des Exils ab 1933. Als Freund und Vormund Walser begleitete er ihn auf zahlreichen Spaziergängen und gab sein Werk neu heraus.

      Gedichte
      3,8
    • Robert Walser (1878-1956) zählt zu den bedeutendsten deutschsprachigen Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. Sein Werk wird nun durch eine kritische Neuausgabe gesichert, die den Standards der Editionswissenschaft entspricht. Die gefährdeten Handschriften im Walser-Archiv bewahren unersetzliches literarisches Kulturgut. Die Kritische Robert Walser-Ausgabe (KWA) dokumentiert mit den ersten beiden Bänden den Erstdruck und die Faksimile-Edition des unpublizierten Manuskripts von „Geschwister Tanner“, Walsers Debütroman. KWA IV/1 bringt die faksimilierte Handschrift mit diplomatischer Umschrift, die als früheste erhaltene Druckvorlage gilt und vermutlich die erste Niederschrift des Romans darstellt. Christian Morgenstern, damals Lektor, äußerte sich positiv über das Manuskript, wobei er auch auf einige Ungeduld im zweiten Teil hinwies. Das stark bearbeitete Manuskript bietet neue Einblicke in Walsers schriftstellerische Anfänge und die Einflüsse von Bruno Cassirer und Morgenstern. Ein vollständiges Variantenverzeichnis dokumentiert die Textveränderungen bis zum Erstdruck. Die Edition des Erstdrucks (KWA I/2) enthält philologische Annotationen zur Textdifferenz und ein Nachwort zur frühen Rezeption. Eine beigelegte CD-ROM bietet die elektronische Version der Edition sowie Dokumente und farbige Handschriftenfaksimiles. Zudem enthält sie das erste „Findbuch“, das alle Texte Walsers nach Archivstandorten und Erstdruckorten identifizie

      Weißes Programm Schweiz: Geschwister Tanner – Mit einem Nachwort von Peter Bichsel
      3,9
    • Die kleine Berlinerin

      Geschichten aus der Großstadt

      • 217 Seiten
      • 8 Lesestunden

      In Berlin ist Robert Walser zum Schriftsteller geworden. 1905 zieht der gelernte Bankkaufmann in die deutsche Metropole, wo er drei Romane und über hundert Prosastücke veröffentlicht. Hermann Hesse und Robert Musil schreiben begeisterte Kritiken, Franz Kafka lacht sich krumm, wenn Walser die »Weltstadt« und ihre Exponenten porträtiert, wie etwa den Kunsthändler Paul Cassirer und dessen Tochter, »die kleine Berlinerin«. Walsers schönste Geschichten aus und über Berlin zeichnen das Panorama einer pulsierenden Großstadt. Impressionistische Straßenszenen nebst scharfen Satiren auf den Kulturbetrieb, luzide Analysen einer bahnbrechenden Epoche nebst feinfühligen Berichten von der Schattenseite der Moderne: So poetisch war Sightseeing zwischen Friedrichstraße und Kurfürstendamm, zwischen Tiergarten und Charlottenburg noch nie.

      Die kleine Berlinerin
      3,5
    • Der Räuber

      • 229 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Walsers Räuber ist ein Außenseiter, dem es nicht glückt, «sich der bürgerlichen Ordnung brav anzuschmiegen». Er ist ein Zeitgenosse, dem das Entscheidende fehlt, «was fürs Leben und seine Gemütlichkeit wichtig ist».

      Der Räuber
      3,8
    • »Robert Walsers Protagonisten leben in Verhältnissen, die sie zu einer zwar brauchbaren, >aber guten runden Null machenSchnarchen und Schlafen ist besser als Dichten und Denken.Ich bin ein kleines, blasses, schüchternes, schwaches, elegantes, zimperliches Kerlchen voll lebensuntüchtiger Empfindsamkeiten und würde die Härte des Lebens, wenn es mir einmal schiefgehen sollte, nicht ertragen können.

      Ausgewählte Geschichten und Aufsätze
      3,7
    • Der Gehülfe

      • 315 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Eines Morgens um acht Uhr stand ein junger Mann vor der Ture eines alleinstehenden, anscheinend schmucken Hauses. Es regnete. Es wundert mich beinahe, dachte der Dastehende, dass ich einen Schirm bei mir habe.Er besass namlich in seinen fruheren Jahren nie einen Regenschirm. In der einen nach unten grad ausgestreckten Hand hielt er einen braunen Koffer, einen von den ganz billigen. Vor den Augen des scheinbar von einer Reise herkommenden Mannes war auf einem Emailleschild zu lesen: C. Tobler, technisches Bureau. Er wartete noch einen Moment, wie um uber irgend etwas gewiss sehr Belangloses nachzudenken, dann druckte er auf den Knopf der elektrischen Klingel, worauf eine Person kam, allem Anschein nach eine Magd, um ihn eintreten zu las

      Der Gehülfe
      3,7
    • Jakob von Gunten ist der dritte, meistdiskutierte und avantgardistischste Roman Walsers. Er schrieb ihn 1908 in Berlin. Drei Jahre zuvor hatte der Autor eine Dienerschule besucht, deren eigentümliches Milieu er auf das im Roman dargestellte Knabeninstitut Benjamenta übertragen hat. Jakob von Gunten war Robert Walser der liebste unter seinen Romanen. Walter Benjamin nannte dieses Tagebuch eines Internatszöglings »eine ganz ungewöhnliche zarte Geschichte, in der die reine und rege Stimmung des genesenden Lebens liegt«.

      Jakob von Gunten
      3,8
    • Fritz Kochers Aufsätze

      • 160 Seiten
      • 6 Lesestunden

      "Fritz Kocher's Aufsätze", die erste Buchpublikation von Robert Walser, erschien 1904 im Leipziger Insel-Verlag. Zuvor hatte Walser bereits Gedichte und kurze Prosatexten in verschiedenen Zeitungen veröffentlicht. Das Buch enthält die Aufsätze des fiktiven Schülers Fritz Kocher, die Walser als eines seiner besten Prosastücke bezeichnete. Die KWA dokumentiert Walsers publiziertes Werk in der Form seiner Erstveröffentlichung, die auch maßgeblich für die Rezeption war. Walser legte großen Wert auf das Erscheinungsbild seiner Bücher, was bereits für sein erstes Werk galt, dessen Gestaltung er seinem Bruder, dem Maler Karl Walser, anvertraute. Der Faksimile-Reprint macht das Ensemble des Bandes in der originalen Typographie, Satzspiegel, Format und Buchschmuck wieder zugänglich. Der textkritische Band erläutert die Zusammenhänge der Erstpublikation und die Unterschiede zu Vorabdrucken im 'Sonntagsblatt' des 'Bund'. Zudem wird die Entstehungs- und Publikationsgeschichte durch Auszüge aus der bislang weitgehend unveröffentlichten Korrespondenz des Insel-Verlages mit Robert und Karl Walser dokumentiert. Nachwort und Briefdokumentation beleuchten Walsers erste Verlagsbeziehung, die für seine Positionierung im zeitgenössischen literarischen Kontext von großer Bedeutung war.

      Fritz Kochers Aufsätze
      3,3
    • Lese-Zeit

      Literatur aus der Schweiz - Ein Lesebuch

      • 198 Seiten
      • 7 Lesestunden
      Lese-Zeit
    • Werke. Berner Ausgabe

      Band 4: Fritz Kocher's Aufsätze

      • 180 Seiten
      • 7 Lesestunden

      In seiner ersten Buchpublikation zeigt Robert Walser einen einzigartigen, kalkuliert naiven Blick auf die Welt, der seine unverwechselbare Perspektive prägt. Seine Erzählweise ist eigenwillig und zeugt von einer besonderen Sensibilität für die kleinen Dinge des Lebens, die oft übersehen werden. Walser gelingt es, durch seine unverfälschte Wahrnehmung eine tiefere Verbindung zur Realität herzustellen, die den Leser zum Nachdenken anregt.

      Werke. Berner Ausgabe
    • Werke. Berner Ausgabe

      Band 10: Geschichten

      »Kleist in Thun« gehört zu den bekanntesten und stilistisch faszinierendsten Erzählungen, die Robert Walser geschrieben hat. Mit 26 weiteren Texten bildet sie die Sammlung Geschichten, Walsers siebtes Buch. Märchen, Künstlergeschichten, Erinnerungen, Liebesgeschichten und sogar eine Entführungsgeschichte in Form einer Tierfabel – die Texte sind inhaltlich wie formal vielfältig. Alltägliche, bald ungewöhnliche Episoden spielen sich ab: in einer Schule, einer Straße, im Büro oder im Theater. Den Figuren dienen diese Schauplätze als Raum der Selbsterfahrung. Doch der Themenhorizont umfasst auch eine historische Schlacht und eine utopische Stadt. So enthält die Sammlung etliche ›kleine Geschichten‹, welche die ›große Geschichte‹ berühren.

      Werke. Berner Ausgabe
    • Werke. Berner Ausgabe

      Band 18: Die Rose

      • 166 Seiten
      • 6 Lesestunden

      In Die Rose (1925), dieser Sammlung an Kurzgeschichten, Reiseberichten, Märchen, Dialogen und Monologen, literarischen und humoristischen Betrachtungen, die den Schlusspunkt der fünfzehn Bücher bildet, die Robert Walser zu Lebzeiten publiziert hat, übertrifft der Autor alles, was sein bisheriges Werk an Sprachwitz und burlesker Komik zu bieten hat – und zeigt sich experimenteller denn je: Text-Sampling und Montage, Wortspiele, Verfremdungseffekte, Nonsens und Textabbrüche ... Walser selbst nannte das von ihm komponierte Ensemble in einem Brief »das ungezogenste, jugendlichste aller meiner Bücher« und fährt fort: »ich finde bedenklich, daß Sie sich’s angeschafft haben. … Hoffentlich lesen Sie es mit der nötigen Nachdenklichkeit.« – Das Nachwort setzt die im Text thematisierten Schreibbedingungen im damaligen Literaturbetrieb in einen weiteren Kontext.

      Werke. Berner Ausgabe
    • Werke. Berner Ausgabe

      Band 11: Kleine Dichtungen

      • 269 Seiten
      • 10 Lesestunden

      In Robert Walsers Berliner und Bieler Jahren entstanden diese Kleinen Dichtungen (1914); diese Sammlung Prosaminiaturen zeigt einen bunten Querschnitt durch Walsers Themenwelt: literarische Porträts, Traumerzählungen, Wanderungen und Spaziergänge, Wälder und Schneelandschaften, Mondschein- und Wolkenfantasien – aber auch Wirtshausbesuche, Verbrechen und Unfälle. Stilistisch mischen sich Romantik und Realismus auf eigenartige Weise. – Das Nachwort bringt uns Walsers ambivalentes Verhältnis zur Romantik näher.

      Werke. Berner Ausgabe
    • Werke. Berner Ausgabe

      Band 9: Aufsätze

      »Mich würde nichts bewegen, wenn nicht allerlei mich bewegte.« Auch die Aufsätze (1913), Walsers erste seiner bunt gemischten Kurzprosa-Sammlungen, beziehen sich zum Teil auf das Großstadtleben und -treiben in Berlin. Daneben enthält der Band Schilderungen von Theatererlebnissen und eine Reihe origineller Dichterporträts – zu Brentano, Büchner und Lenz, zu Stendhal und Birch-Pfeifer. »Lachen und Lächeln« steht als Motto über dem Buch, die Stimmung ist überwiegend heiter, erzählt wird mit großer Leichtigkeit und mit viel Witz.

      Werke. Berner Ausgabe
    • Werke. Berner Ausgabe

      Band 16: Komödie

      »Die Knaben«, »Dichter«, »Aschenbrödel« und »Schneewittchen« – vier szenische Texte umfasst die Sammlung Komödie (1920). Nur für »künstlerisch genießende Erwachsene« seien die Märchenadaptionen geeignet, warnte Robert Walser. Walter Benjamin beschrieb »Schneewittchen« als »eines der tiefsinnigsten Gebilde der neueren Dichtung«. – Die ›Knaben‹ gebärden sich wie Melancholiker und kleine Philosophen, fassen den Entschluss, Männer zu werden, und doch stirbt einer an Todessehnsucht. Daneben tragen ›Dichter‹ einen Kollegen zu Grabe, der sich trotz seines Erfolges das Leben genommen hat, während eine Dichterin amüsiert von einer Schar von Verehrern träumt, die sich auf absonderliche Art ungehemmt vermehren.

      Werke. Berner Ausgabe
    • Aufsätze

      • 168 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Das alles, was ich jetzt hier schreibe, ist fur Sie, liebe Frau. Ich sehe so viel Zeit vor mir, die ich zu nichts anderem als zu einer kunstlichen Spielerei verwenden kann, eine solche Menge, einen solchen Haufen von Zeit, dass ich nur von Herzen froh sein kann, diesen Zeitvertreib gefunden zu haben. Man will und kann mich nicht beschaftigen, man braucht mich nicht, ich stehe vollig ausserhalb jedes Bedurfnisses, wohlan, so gebrauche ich mich eben selber, wahle mir selber den Zweck und halte mich fur gut genug, irgendein Werk, ware es auch das sonderbarste und nutzloseste, zu vollfuhren. Ich bin breit und schwer und voll von Empfindungen. So klaglich auch meine jetzige Lage sein mag in dieser Spiegelgasse, so seltsam frei und mutig komme ich mir vor, so leicht und erfinderisch in wohltuenden Gedanken ist mein Herz. Nur ab und zu, um es offen herauszusagen, bin ich traurig und hoffnungslos, denke an meine Zukunft als wie an etwas Verlorenes und Dusteres, aber das sind Augenblicke, weiter nichts."

      Aufsätze
    • Werke. Berner Ausgabe

      Band 5: Geschwister Tanner

      • 340 Seiten
      • 12 Lesestunden

      »Eines Morgens trat ein junger, knabenhafter Mann bei einem Buchhändler ein und bat, daß man ihn dem Prinzipal vorstellen möge.« Geschwister Tanner, Robert Walsers erster Roman, beginnt mit einem entschlossenen Auftritt des Protagonisten. Die Erwartungen, die sich an einen derartigen Anfang knüpfen, werden allerdings bald enttäuscht: Zwar wird Simon Tanner in der Buchhandlung angestellt, doch schon nach wenigen Seiten, noch bevor die personelle und berufliche Konstellation eine klare Gestalt angenommen hat, kündigt er und macht sich auf die Suche nach einer anderen Stelle – womit er den Sorgen seines Bruders, des »namhaft bekannte[n] Doktor Klaus«, recht gibt, dass er es mit seinem »immerwährenden Berufswechsel« versäume, »energisch eine Laufbahn« zu ergreifen. Ungebunden und frei zu sein ist, was Simon will. Diesem Impuls zum Unverbindlichen folgt auch der Autor, indem er seinen Roman als eine lose Folge von Episoden anlegt. Die städtische Arbeitswelt des Fin de Siècle 1900 wird dabei aus der kritischen Perspektive eines Außenseiters dargestellt.

      Werke. Berner Ausgabe
    • Zu den Vorzugslandschaften des großen Wanderers Robert Walser gehören unbedingt die Wälder. Sie stammen aus der schweizerischen Heimat gleichermaßen wie aus Lektüre, romantischer zumal: Tiecks Waldeinsamkeit und Eichendorffs Selbstvergessenheit schwingen durch Berg- oder Gemeindewälder. Walsers Waldtexte inszenieren Orte des sanften Verschwindens, der wohligen Ruhe und des Stillstands der Zeit. In ihnen begegnet man erotischen Waldfrauen, Reisenden und Räubern, Unheimlichem, Niemandem – oder sich selbst. Auf Irr-, Um- und Abwegen führen sie zu bunten Waldfesten oder lohenden Waldbränden, aber auch zu Lichtungen, auf denen Wirtshausschilder Waldgänger zur Einkehr laden. Diese Anthologie versammelt in chronologischer Folge Prosaskizzen und Gedichte von den frühen Texten um 1900 bis in die späte Zeit der Berner Mikrogramme.

      Robert Walsers Wälder
    • Seit jeher hat Robert Walser bildende Künstler auf der ganzen Welt inspiriert. Auch für Thomas Hirschhorn, einem der provokativsten und innovativsten Künstler der Gegenwart, ist er eine Leitfigur, ein »Held«, der für wahres Künstlertum steht. Walsers Kunstanspruch ist stets an einen persönlichen Standpunkt geknüpft, der zum Betrieb Distanz markiert. Die vorliegende ›Blütenlese‹ enthält eine Auswahl von Robert Walsers besten Texten – ein idealer Einstieg in das Werk eines Autors, dessen poetisch bildhaftes Schreiben eine ungebrochene Wirkungsmacht hat.

      Eine Ohrfeige und sonstiges
    • Eine junge Frau mit einem Käfig voll Löwen und Fässern voll Schlangen liebt einen Räuber. Ein Tierbändiger wird von einem Löwen getötet. Sein Sohn, noch ein Knabe, übernimmt todesmutig des Vaters Beruf. Es schneit – oder es brennt ein Wald und leuchtet in einer Röte, als ob er von einem Spitzbuben angezündet worden wäre. 19 Kurzgeschichten von Robert Walser. Eine Zusammenarbeit mit dem Robert Walser-Zentrum, Bern, und dem Suhrkamp Verlag, Berlin.

      Der Räuber und andere Geschichten
    • Drucke in Die Rheinlande

      • 336 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Die Rheinlande. Monatsschrift fur deutsche Kunst war im Jahr 1900 gegrundet worden mit dem Anspruch, die Lander am Rhein starker gegen die kulturelle Ubermacht Preussens und der Reichshauptstadt Berlin zu positionieren. Unter Wilhelm Schafer, der als Herausgeber und Redakteur die Zeitschrift wahrend des gesamten Zeitraum ihres Erscheinens entscheidend pragte, avancierte sie zu einer der bekanntesten Kunstzeitschriften im deutschsprachigen Raum. Walsers Beitrage in Die Rheinlande, die hier ediert werden, erschienen ab 1910 - im Jahr 1913 war er gar in jedem Heft zu lesen. Das Letzte Prosastuck und das Gedicht Puppe beenden dann 1919 seine Beitragerschaft. Der Band bietet damit einen Langsschnitt durch Walsers Bieler Zeit. Etwa die Halfte der Texte nahm Walser nochmals in seine Prosabucher Aufsatze (1913) und Kleine Dichtungen (1914/15) auf.

      Drucke in Die Rheinlande
    • Das Prager Tagblatt, eine bedeutende deutschsprachige Tageszeitung der österreichischen Monarchie und der tschechoslowakischen Republik, war für ihr exzellentes Feuilleton bekannt. Robert Walser war darin bereits ab 1907 gelegentlich mit Beiträgen vertreten. Nach dem Eintritt von Max Brod in die Redaktion im Frühjahr 1924 intensivierte sich die publizistische Beziehung, wobei von 1925 an ausschliesslich Gedichte zum Abdruck kamen, und zwar überwiegend in der Sonntagsbeilage der Zeitung. Die vorliegende Edition der Drucke im Prager Tagblatt eröffnet neue Perspektiven auf die späte Lyrik und macht, ergänzend zu den bereits erschienenen Bänden zur Prager Presse, Robert Walsers Präsenz in Prager Zeitungsfeuilletons auf Basis eines großen Textbestands und über einen langen Zeitraum erforschbar.

      Drucke im Prager Tagblatt
    • Briefe

      • 450 Seiten
      • 16 Lesestunden

      Robert Walser wurde am 15. April 1878 in Biel geboren. Er starb am 25. Dezember 1956 auf einem Spaziergang im Schnee. Heute ist Walser durch seine Romane, seine feuilletonistische Prosa, seine Gedichte und seine Dramolette als einer der bedeutendsten Autoren des 20. Jahrhunderts anerkannt. Nach seiner Schulzeit absolvierte er eine Banklehre und arbeitete als Commis in verschiedenen Banken und Versicherungen in Zürich. Seine ersten Gedichte, die 1898 erschienen, ließen ihn rasch zu einem Geheimtip werden und verschafften ihm den Zugang zu literarischen Kreisen. Nach Erscheinen seines ersten Buches Fritz Kochers Aufsätze folgte er 1905 seinem Bruder Karl nach Berlin, der dort als Maler und Bühnenbildner den Durchbruch erzielt hatte. In rascher Folge publizierte Walser nun seine drei Romane Geschwister Tanner (1907), Der Gehülfe (1908) und Jakob von Gunten (1909). Infolge einer psychischen Krise geriet Walser Anfang 1929 gegen seinen Willen in die Psychiatrie, deren Rahmen er nie mehr verlassen konnte. 1933 von der Berner Klinik Waldau nach Herisau verlegt, gab er das Schreiben vollständig auf und lebte dort noch 24 Jahre als vergessener anonymer Patient. Sein Werk erscheint seit 1978 im Suhrkamp Verlag, seit 2018 auch in der neuen kommentierten Berner Ausgabe.

      Briefe
    • Auch im zweiten Band der Anthologien-Reihe gelingt es Johanna Stange, ihre Leser mitzunehmen auf eine abwechslungsreiche und faszinierende Entdeckungsreise durch die Literatur. Unterhaltsame, nachdenkliche sowie vergnügte Geschichten und Gedichte verschaffen kurzweiliges Lesevergnügen und sind auch ein wunderbares Mitbringsel für Literatur-Liebhaber!

      Wenn es doch zu greifen wär, das Glück
    • Aus dem Bleistiftgebiet. Band 3

      • 268 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Robert Walser wurde am 15. April 1878 in Biel geboren. Er starb am 25. Dezember 1956 auf einem Spaziergang im Schnee. Heute ist Walser durch seine Romane, seine feuilletonistische Prosa, seine Gedichte und seine Dramolette als einer der bedeutendsten Autoren des 20. Jahrhunderts anerkannt. Nach seiner Schulzeit absolvierte er eine Banklehre und arbeitete als Commis in verschiedenen Banken und Versicherungen in Zürich. Seine ersten Gedichte, die 1898 erschienen, ließen ihn rasch zu einem Geheimtip werden und verschafften ihm den Zugang zu literarischen Kreisen. Nach Erscheinen seines ersten Buches Fritz Kochers Aufsätze folgte er 1905 seinem Bruder Karl nach Berlin, der dort als Maler und Bühnenbildner den Durchbruch erzielt hatte. In rascher Folge publizierte Walser nun seine drei Romane Geschwister Tanner (1907), Der Gehülfe (1908) und Jakob von Gunten (1909). Infolge einer psychischen Krise geriet Walser Anfang 1929 gegen seinen Willen in die Psychiatrie, deren Rahmen er nie mehr verlassen konnte. 1933 von der Berner Klinik Waldau nach Herisau verlegt, gab er das Schreiben vollständig auf und lebte dort noch 24 Jahre als vergessener anonymer Patient. Sein Werk erscheint seit 1978 im Suhrkamp Verlag, seit 2018 auch in der neuen kommentierten Berner Ausgabe.

      Aus dem Bleistiftgebiet. Band 3
    • Romane I.

      Geschwister Tanner. Der Gehülfe

      Romane I.
    • ***Dieses Buch hat eine interaktive Index*** Robert Walser (* 15. April 1878 in Biel, Kanton Bern; † 25. Dezember 1956 nahe Herisau, Kanton Appenzell Ausserrhoden) war ein deutschsprachiger schweizerischer Schriftsteller. Typisch für Robert Walsers Texte ist eine verspielte Heiterkeit, unterlegt jedoch von oft handfesten existenziellen Ängsten. Viele besonders der frühen Werke wirken beim ersten Lesen naiv und verspielt, doch hinter dieser vermeintlichen Einfachheit verbergen sich zum einen sehr moderne, genaue Alltagsbeobachtungen, die andererseits häufig weg von der Realität in eine höchst künstliche, selbstbezogene Form- und Sprachwelt führen. Heute gehören Walsers Texte, die erst ab Mitte der 1960er Jahre vollständig ediert wurden, gerade deshalb zu den wesentlichen Werken der literarischen Moderne. In seiner Sprache finden Anklänge an das Schweizerdeutsche einen charmanten und frischen Ausdruck, während gleichzeitig sehr persönliche Betrachtungen verwoben werden mit „Texten über Texte“, das heißt Reflexionen über oder auch Variationen von anderen literarischen Werken. Dabei mischt Walser oft Trivialliteratur mit Hochliteratur. In diesem ebook: Der Spaziergang Jakob von Gunten, Ein Tagebuch Kleine Dichtungen Der Gehülfe Geschwister Tanner Aufsätze Die Schlacht bei Sempach

      Das Gesamtwerk VI
    • Running with the Devil

      • 230 Seiten
      • 9 Lesestunden

      A comprehensive musical, social, and cultural analysis of heavy metal music, with a new foreword and afterword

      Running with the Devil
      4,4
    • Little Snow Landscape

      • 208 Seiten
      • 8 Lesestunden

      A collection of previously unpublished short prose by one of the most influential figures of twentieth-century fiction. Little Snow Landscape opens in 1905 with an encomium to Robert Walser’s homeland and concludes in 1933 with a meditation on his childhood in Biel, the town of his birth, published in the last of his four years in the cantonal mental hospital in Waldau outside Bern. Between these two poles, the book maps Walser’s outer and inner wanderings in various narrative modes. Here you find him writing in the persona of a girl composing an essay on the seasons, of Don Juan at the moment he senses he’s outplayed his role, and of Turkey’s last sultan shortly after he’s deposed. In other stories, a man falls in love with the heroine of the penny dreadful he’s reading (and she with him?), and the lady of a house catches her servant spread out on the divan casually reading a classic. Three longer autobiographical stories—“Wenzel,” “Würzburg,” and “Louise”—brace the whole. In addition to a representative offering of Walser’s short prose, of which he was one of literature’s most original, multifarious, and lucid practitioners, Little Snow Landscape forms a kind of novel, however apparently plotless, from the vast unfinishable one he was constantly writing.

      Little Snow Landscape
      3,9
    • Výbor miniatur, glos, výstižných črt i krátkých povídek z let 1899–1920 tohoto významného švýcarského autora představuje vhled do jeho tvorby nejvlastnější: v psaní krátkých próz byl Robert Walser jedinečný a neopakovatelný, v mnohém překonávají jeho vlastní romány.

      Život básníka: Krátké prózy I : (1899-1920)
      4,4