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Michel Pastoureau

    17. Juni 1947

    Michel Pastoureau ist ein führender französischer Historiker, dessen Werk tief in die Geschichte visueller Symbole, insbesondere Farben und Tiere, eintaucht. Seine Forschung untersucht, wie sich diese Symbole entwickelt haben und welche Auswirkungen sie auf das westliche Denken und die Kultur hatten. Pastoureau nähert sich seiner Arbeit mit bemerkenswerter Gelehrsamkeit und seziert das komplexe Netz von Bedeutungen, die in diesen visuellen Elementen eingebettet sind. Seine Schriften bieten den Lesern eine neue Perspektive auf oft als selbstverständlich angesehene Themen und enthüllen ihre tiefgreifenden kulturellen Grundlagen.

    Michel Pastoureau
    Das große Wappenbuch der Ritter vom Goldenen Vlies
    Alle unsere Farben
    Des Teufels Tuch. Eine Kulturgeschichte der Streifen und der gestreiften Stoffe
    Blau
    Schwarz
    Das mittelalterliche Bestiarium
    • Das mittelalterliche Bestiarium

      • 112 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Ob Hund, Löwe, Einhorn oder Drache - im Mittelalter verschwimmen die Grenzen zwischen realen und imaginierten Tieren. So sind die Zeichnungen von gepunkteten Panthern und blauen Löwen in mittelalterlichen Handschriften nicht als naturgetreue Abbilder zu verstehen, sondern vielmehr symbolisch zu deuten. Dass Tiere gerade in der christlichen Symbolik eine wichtige Rolle spielen, ist uns vertraut: Wir kennen das Lamm Gottes und die Taube des Heiligen Geistes. Doch wer weiß, dass der „Kampf“ zwischen dem Löwen als König der Tiere und dem Bären als König des Waldes für den Kampf des Christentums gegen das Heidentum steht. Oder dass der Drache den Erzfeind der Kirche darstellt, weshalb Geistliche wie Heilige auf Bildern oft triumphierend einen Fuß auf den besiegten Drachen stellen. Michel Pastoureau führt in diesem schön gestalteten kleinen Buch ein bildreiches und buntes Bestiarium vor - und eröffnet so einen ganz eigenen Zugang zu mittelalterlichen Lebens- und Vorstellungswelten.

      Das mittelalterliche Bestiarium
      4,0
    • Schwarz

      • 208 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Keine andere Farbe ruft so starke und gleichzeitig so unterschiedliche Assoziationen hervor wie die Farbe Schwarz: Mit ihr verbindet man Tod und Trauer. Schwarze Katzen sollen Unglück bringen und der Teufel samt Höllenszenario erscheint schwarz. Schwarz sind aber auch Mönchskutten, und Schwarz tragen Herrscher und Personen von Rang. Schwarz ist die Nacht, und hässlich wie die Nacht ist ein Aburteil. Haar ›schwarz wie Ebenholz‹ jedoch verleiht Schneewittchen ihre besondere Schönheit. Schwarz und weiß ist unsere Hautfarbe – und was verbindet sich damit? Erstaunlich ist die Vielfalt der Bedeutungen, die Schwarz zu unterschiedlichen Zeiten und in unterschiedlichen Gesellschaften zukommt. Michel Pastoureau schreibt eine ungewöhnliche Kulturgeschichte der Farbe Schwarz. Von der Antike bis heute verfolgt er ihren Symbolgehalt – vor allem in Europa. 100 Abbildungen zeigen dazu eindrucksvoll, wo und wie Schwarz ins Bild kommt – in Religion, Politik, Kunst und in unserem alltäglichen Leben.

      Schwarz
      4,1
    • Blau

      Die Geschichte einer Farbe

      Es ist nicht der Künstler, der eine Farbe prägt, sondern die Gesellschaft, die sie rezipiert. So unterliegt der Symbolgehalt des Blau einer sehr wechselvollen Geschichte von der Antike bis heute. Jahrhundertelang fristete es ein Nischendasein. In der römischen Antike zählten nur Weiß, Schwarz und Rot. Erst mit dem Marienkult im 11. Jahrhundert wird das Blau wichtiger Bestandteil der klerikalen und dann auch der politischen Ikonographie. Als Kennzeichen der Gottesmutter und des Königs, später auch von Soldaten wird es zum neuen Konkurrenten des Rot. Pastoureau folgt den Spuren des Blau auf seinen verschlungenen Wegen nicht nur in Bildzeugnissen, sondern auch in zahlreichen Beschreibungen in literarischen und wissenschaftlichen Texten, bei Goethe sogar in doppelter Hinsicht mit seiner Farbenlehre und dem Werther. Farben wurden dabei oft bestimmte Eigenschaften zugeschrieben, auch moralische. Nicht zufällig ist das Signet der EU ebenso blau wie das der UNO. Der Autor beschreibt schließlich auch das Handwerk des Färbens, das den blauen Triumphzug überhaupt erst möglich machte und der Palette des Blau zu einem enormen Variantenreichtum verhalf.

      Blau
      4,1
    • Im Mittelalter galt der Streifen als Zeichen sozialer Ausgrenzung und wurde mit dem Teufel assoziiert. Im Verlauf der Geschichte, von der Renaissance bis ins 20. Jahrhundert, wandelte sich die gesellschaftliche Einstellung und Streifen wurden zum Symbol für Freiheit, Jugend und Lebensfreude.

      Des Teufels Tuch. Eine Kulturgeschichte der Streifen und der gestreiften Stoffe
    • Alle unsere Farben

      Eine schillernde Kulturgeschichte

      • 240 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Dass ein bestimmter Geschmack oder ein spezieller Geruch eine ganze Dominokette an Erinnerungen auslösen kann, dass das Gedächtnis eine sinnliche Erfahrung speichert und mit bestimmten Gefühlen verknüpft, ist in der Literatur oft beschrieben worden. Dass die verlorene Zeit jedoch ebenso spontan und scheinbar unwillkürlich mittels Farben und Formen wiedergefunden werden kann, zeigt Michel Pastoureau in diesem schillernd bunten anekdotischen Essay. Er erzählt von blauen Hosen und von Rotkäppchens Haube, von Trikots und Farbfilmen, von schwarzen Katzen und monochromen Menüs, von Mondrian und Vermeer, von Vierfarbkugelschreibern und Rotgrünblindheit. Wie beiläufig verbindet er in seinem kurzweiligen Parcours private Erinnerungen mit soziologischen, historischen und naturwissenschaftlichen Erkenntnissen. Nach der Lektüre wird man die bunte Welt mit anderen Augen sehen!

      Alle unsere Farben
    • Die Pracht der Farben ist atemberaubend. Ritter mit kühner Helmzier wirbeln im Kampf, die Kostüme über und über mit Wappen verziert. Pferde bäumen sich auf. Schwerter sausen nieder. Das Wappenbuch des Ordens vom Goldenen Vlies verbindet kraftvolle Dynamik und leuchtende Schönheit zu einem faszinierenden Universum. Der Band bietet erstmals eine hochwertige Reproduktion der gesamten Handschrift, die 1436-1437 in Nordfrankreich geschaffen wurde. Sie enthält 79 ganzseitige Reiterbilder, welche die Ordensritter sowie bedeutende Herrscher und Kirchenfürsten aus ganz Europa darstellen. Hinzu kommen 950 Wappen der Gesandten, die 1435 am Vertrag von Arras mitwirkten. Der renommierte Historiker Michel Pastoureau führt in die Heraldik ein und beschreibt Entstehung und Bedeutung der Handschrift. Überraschende Einsichten in die Modernität mittelalterlicher Wappen verrät sein Gespräch mit Jean-Charles de Castelbajac, das mit fantasievollen Zeichnungen des bekannten Modeschöpfers illustriert ist.

      Das große Wappenbuch der Ritter vom Goldenen Vlies
    • Der Bär

      Geschichte eines gestürzten Königs

      • 383 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Lange Zeit war in Europa nicht der Löwe, sondern der Bär König der Tiere, dem kultische Verehrung, Furcht und Bewunderung entgegengebracht wurde: Er galt in verschiedenen europäischen Kulturen als ein Mittler zwischen Diesseits und Jenseits, als Verwandter oder Ahnherr des Menschen. Unter den germanischen und skandinavischen Völkern nahm der Bär eine herausragende Stellung im symbolischen Bestiarium der Krieger und Fürsten ein und erwies sich als ernstzunehmender Rivale des christlichen Erlösers. Grund genug für die Missionare und Theologen, einen physischen wie symbolischen Vernichtungsfeldzug gegen ihn zu initiieren. Mehr als tausend Jahre lang wurde er verfolgt, dämonisiert und herabgesetzt, bis die tief verwurzelten Vorstellungen von seiner Würde und Unbesiegbarkeit dem Bild eines lasterhaften und satanischen Tieres, später dem einer tölpelhaften und törichten Kreatur gewichen waren.

      Der Bär
    • Yellow

      • 240 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Traces the history of yellow around the world, telling the story of the color's evolving place in art, religion, fashion, literature, science, and everyday life, and revealing how its meaning has changed profoundly over millennia and varied among cultures

      Yellow
      4,4
    • Red

      • 213 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Praise for Michel Pastoureau's Green :[S]umptuously illustrated. . . . These are books to look at, but they are also books to read. . . . Individual colors find their being only in relation to each other, and their cultural force depends on the particular instance of their use. They have no separate life or essential meaning. They have been made to mean, and in these volumes that human endeavor has found its historian. - Michael Gorra, New York Review of Books

      Red
      4,3
    • What remains of the colours of our childhood? What are our memories of a blue rabbit, a red dress, a yellow bike – and were they really those colours? What colours do we associate with our student years, our first loves, our adult lives? How does colour leave its mark on memory? In an attempt to answer these and other questions, Michel Pastoureau presents us with a journal about colours that covers half a century. Drawing on personal recollections, he retraces the recent history of colours through an exploration of fashion and clothing, everyday objects and practices, emblems and flags, sport, literature, museums and art. This text – playful, poetic, nostalgic – records the life of both the author and his contemporaries. We live in a world increasingly bursting with colour, in which colour remains a focus for memory, a source of delight and, most of all, an invitation to dream.

      The Colours of Our Memories
      4,0
    • Green

      • 239 Seiten
      • 9 Lesestunden

      This beautifully illustrated book presents a captivating history of the color green in European societies from prehistoric times to the present. The author examines how the perception and meaning of green have evolved in art, clothing, literature, religion, science, and daily life, revealing how cultural shifts have altered our understanding of colors over millennia. Filled with engaging anecdotes, it illustrates green's ambivalence as a symbol of life, luck, and hope, yet also of disorder, greed, and poison. The challenges of producing and fixing green pigments contributed to its association with changeability, reflecting childhood, love, and money. It wasn't until the Romantic period that green firmly became linked with nature. The text explores various historical connections, including its ties to the Roman emperor Nero, its significance in Islam, Goethe's view of it as the color of the middle class, and the speculation that ancient Greeks might not have perceived green. Additionally, it discusses how artists like Kandinsky and the Bauhaus rejected the color. Ultimately, the narrative reveals a history of dramatic reversal: once overlooked, green is now a prominent symbol of environmentalism and the quest to protect the planet. With its striking design and compelling narrative, this work will appeal to those interested in history, culture, art, fashion, media, or design.

      Green
      4,2
    • Presents a fascinating visual, social, and cultural history of the color white in European societies, from antiquity to today. Illustrated throughout with a wealth of captivating images ranging from the ancient world to the twenty-first century

      White
      4,2
    • The Bear

      • 384 Seiten
      • 14 Lesestunden

      From antiquity to the Middle Ages, the bear's centrality in cults and mythologies left traces in European languages, literatures, and legends. Michel Pastoureau considers how this once venerated creature was deposed by Christianity and continued to sink lower in the symbolic bestiary before rising again in Pyrrhic triumph as the teddy bear.

      The Bear
      4,1
    • Pink

      The History of a Color

      • 192 Seiten
      • 7 Lesestunden

      The book explores the rich and evolving significance of pink throughout history, revealing its transformation from a masculine hue in the eighteenth century to its modern feminization linked to the Barbie doll. It details the development of pink pigments, the cultural symbolism attached to the color, and its associations with various themes such as softness, pleasure, and sexuality. With captivating illustrations, it offers a comprehensive visual and social history of pink in art, fashion, literature, and everyday life from antiquity to the present.

      Pink
      3,8
    • The Devil's Cloth

      • 160 Seiten
      • 6 Lesestunden

      What do prostitutes, referees, and Renaissance clowns have in common? They all wear stripes, and The Devil's Cloth tells us why. Pastoureau's lively study of stripes offers a unique perspective on the evolution of fashion, taste, and visual codes in Western culture. schovat popis

      The Devil's Cloth
      3,9
    • Po dlouhý čas nebyl v Evropě za krále zvířat pokládán lev, nýbrž medvěd, vnímaný jako dávný předek člověka. Kult medvěda sahající do prehistorických dob pronikl i do ikonografie a pověstí středověku a narazil na odmítavý postoj křesťanských teologů. Francouzský historik Michel Pastoureau se zabývá různými aspekty boje církve proti těmto představám a proměnám postavení této šelmy v symbolice středověku: vybíjením medvědů, proměnou respektované šelmy v cirkusové zvíře, prosazováním lva na zvířecí trůn. Jako historik kulturních dějin svoji studii dovádí až do moderní doby, kdy se setkáváme s posledním ozvukem dávného úzkého vztahu mezi paleolitickým člověkem a medvědem, a zamýšlí se nad fenoménem šelmy, která se stává hračkou - plyšovým medvídkem - strážným andělem dětských snů a zároveň předmětem adorace.

      Medvěd: Dějiny padlého krále
      4,8
    • Encyklopedie středověku

      • 936 Seiten
      • 33 Lesestunden

      Dva přední francouzští historici-medievalisté v ní shromáždili přes osm desítek hesel, samostatných a ucelených esejů, věnovaných podstatným skutečnostem a tématům středověkého života: nalezneme mezi nimi jak tradiční témata politických dějin („Král“, „Šlechta“, „Válka a křížová výprava“), dějin hospodářských („Peníze“, „Řemeslníci“, „Půda“), kulturních („Katedrála“, „Literatura a literatury“, „Poutnictví“, „Symbol“), tak hesla věnovaná základním vrstevnicím mentální krajiny středověkého člověka, často už pouhým názvem naznačující napětí mezi protikladnými složkami pojednávaných témat: „Mužství a ženství“, „Řád a stavy“, „Střed a periferie“, „Svoboda a otroctví“, „Ústní a písemné“. Stranou nezůstávají ani „periferie“ středověkého Západu: „Byzanc a Západ“, „Islám“ či „Moře“. Složení autorského kolektivu je podobně rozmanité – převažují v něm autoři francouzští, ale vedle nich nalézáme i odborníky z Itálie, Německa, Anglie, Spojených států, Polska i Ruska. Podařilo se tak encyklopedii vtisknout celoevropský rozměr, byť její zaměření zůstává v první řadě západoevropské a v samém centru pozornosti je pochopitelně Francie. Díky knize dojde čtenář k hlubšímu pochopení oné nejednoznačné, vzrušující a v mnohém klíčové epochy evropských dějin.

      Encyklopedie středověku
      4,7
    • Francouzský historik kulturních dějin Michel Pastoureau, který se dlouhodobě věnuje zkoumání symbolů (nejen barev ale i zvířat a také heraldikou, analyzuje v této knize vývoj a proměny symboliky modré barvy v dějinách evropského Západu. Řekové ani Římané jí žádnou větší pozornost nevěnovali, dokonce ji pokládali za nepříjemnou na pohled. Naopak dnes se jedná o barvu, jejíž obliba v celé Evropě daleko předčí barvy ostatní (včetně zelené a červené). Autor se zamýšlí nad příčinami této proměny a zabývá se významem a symbolikou modré barvy v oblečení, každodenním životě stejně jako v literatuře a v umění od dob klasického starověku, ve středověké i v současné Evropě.

      Modrá
      4,5
    • Les animaux célèbres

      • 336 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Longtemps délaissé par les historiens, l'animal est désormais un objet d'études à part entière. Envisagé dans ses rapports avec l'homme, il nous apprend mille choses sur la société, l'économie, la culture, la vie religieuse et symbolique. Michel Pastoureau a choisi ici quarante animaux célèbres. Certains ont réellement existé (les éléphants d'Hannibal, la bête du Gévaudan), d'autres sont empruntés à la Bible (la baleine de Jonas), à la mythologie (le Minautore), d'autres encore à la littérature (le perroquet de Flaubert) ou à la réalité de notre monde, et ce jusqu'au monstre du loch Ness ou Félix le chat...

      Les animaux célèbres
      3,7
    • Medioevo simbolico

      • 404 Seiten
      • 15 Lesestunden

      I processi intentati agli animali, la mitologia del legno e degli alberi, il bestiario delle favole, l’arrivo del gioco degli scacchi in Europa, la storia e l’archeologia dei colori, l’origine delle armi e delle bandiere, l’iconografia di Giuda, la leggenda del re Artù e quella di Ivanhoe: questi sono alcuni dei temi trattati da Michel Pastoureau in questa Storia simbolica del Medioevo occidentale. L’autore, che costruisce questa storia da tre decenni, ci conduce su terreni documentari vari: il lessico e i fatti di lingua, i testi letterari e didattici, le armi e i nomi propri, le immagini e le opere d’arte. Ovunque, Michel Pastoureau sottolinea con forza quanto questa storia simbolica degli animali e delle piante, dei colori e delle immagini, dei segni e dei sogni, lontana dall’opporre alla realtà sociale, economica o politica, ne sia una delle componenti essenziali. Per lo storico, l’immaginario fa sempre parte della realtà.

      Medioevo simbolico
      4,0
    • Ce n'est pas un hasard si nous voyons rouge, rions jaune, devenons verts de peur, bleus de colère ou blancs comme un linge. Les couleurs ne sont pas anodines. Elles véhiculent des tabous, des préjugés auxquels nous obéissons sans le savoir, elles possèdent des sens cachés qui influencent notre environnement, nos comportements, notre langage, notre imaginaire. Les couleurs ont une histoire mouvementée qui raconte l'évolution des mentalités. L'art, la peinture, la décoration, l'architecture, la publicité, nos produits de consommations, nos vêtements, nos voitures, tout est régi par ce code non écrit.

      Le petit livre des couleurs (French Edition)
      4,0
    • Francouzský historik kulturních dějin Michel Pastoureau, který se dlouhodobě věnuje zkoumání symbolů (nejen barev ale i zvířat a také heraldikou, analyzuje v této knize vývoj a proměny symboliky modré barvy v dějinách evropského Západu. Řekové ani Římané jí žádnou větší pozornost nevěnovali, dokonce ji pokládali za nepříjemnou na pohled. Naopak dnes se jedná o barvu, jejíž obliba v celé Evropě daleko předčí barvy ostatní (včetně zelené a červené). Autor se zamýšlí nad příčinami této proměny a zabývá se významem a symbolikou modré barvy v oblečení, každodenním životě stejně jako v literatuře a v umění od dob klasického starověku, ve středověké i v současné Evropě.

      Modrá: dějiny jedné barvy