Kavafis ist einer der rätselhaftesten Dichter dieses Jahrhunderts und einer der größten. Nacht für Nacht zog er in Alexandria von Taverne zu Taverne um in den Körpern einen Abglanz der Schönheit antiker Statuen zu finden: ein Jäger der Sinne und der Sänger der homoerotischen Liebe.
Michael Schroeder, geboren 1954 in Trier, studierte Klassische Altertumswissenschaften, forschte in Süditalien, Griechenland und Syrien. Er ist Lektor, Autor und Herausgeber sowie Übersetzer der Gedichte von Konstantinos Kavafis. Zuletzt erschienen: »Die schönsten Liebesgedichte der Antike« (it 3163) und »Sappho von Lesbos – Europas erste Dichterin. Biographie« (2008) Michael Schroeder, geboren 1954 in Trier, studierte Klassische Altertumswissenschaften, forschte in Süditalien, Griechenland und Syrien. Er ist Lektor, Autor und Herausgeber sowie Übersetzer der Gedichte von Konstantinos Kavafis. Zuletzt erschienen: »Die schönsten Liebesgedichte der Antike« (it 3163) und »Sappho von Lesbos – Europas erste Dichterin. Biographie« (2008)
Der griechische Dichter Konstantinos Kavafis (1863-1933) gehort zu den grossen europaischen Lyrikern seiner Generation. Hier werden in deutscher Ubersetzung und im griechischen Urtext 159 seiner Gedichte vorgestellt. Die Thematik umfasst Lebensphilosophisches, oft auch homoerotisch Gepragtes. Zahlreiche dieser Gedichte schopfen aus historischen und literarischen Quellen, insbesondere der Antike und der byzantinischen Epoche. Dieser Hintergrund wird zum besseren Verstandnis als Kommentar den betreffenden Gedichten an die Seite gestellt. In direktem Bezug zu diesen 'historischen' Gedichten stehen die Abbildungen von antiken Munzen mit Herrscherportrats und mythologischen Symbolen. Einige Gedichte werden von Abbildungen antiker Kunstwerke begleitet, welche die Realitat dichterischer Motive verdeutlichen.Fur die erste Auflage dieses Buches wurde dem Autor im Februar 2005 vom griechischen Kultusministerium der Preis fur die "beste Ubersetzung eines Werkes der neugriechischen Literatur in eine fremde Sprache" verliehen.
Weil im Zentrum des dichterischen Werks von Konstantinos Kavafis (1863-1933),
Begründer der modernen griechischen Dichtung, gleichberechtigt neben den
Liebesgedichten die historischen Gedichte stehen, tritt neben Um zu bleiben ,
den erfolgreichen Band mit Liebeslyrik (BS 1020; Radierungen von David
Hockney), eine Auswahl der historischen Gedichte - wiederum in Übertragungen
von Michael Schroeder. In den historischen Gedichten umkreist Kavafis, der in
Konstantinopel und Alexandria lebte, Betrug und Täuschung, Fallen und tapferes
Ausharren, Angst und Vermessenheit, stolze Erwartung und vergebliche Mühe -
den sicheren, nie aber konkret absehbaren Untergang des Bestehenden. Die
Dramaturgie der Personen und Ereignisse ist dicht, auf der Bühne befinden sich
die hellenistische Welt und das sterbende Byzanz, Kleinasien, Syrien, Ägypten,
der melting pot des östlichen Mittelmeers, die Zentren des Durcheinanders:
Alexandria, Antiochia, Konstantinopel. Nicht Sternstunden der Geschichte,
sondern den vergänglichen Augenblick hält Kavafis fest. Illusionslos, ohne
Klage, mit melancholischer Ironie umfahren seine Gedichte die persönliche
Wunde: den unwiederbringlichen Verlust einer großen Vergangenheit.
Weil im Zentrum des dichterischen Werks von Konstantinos Kavafis (1863–1933), Begründer der modernen griechische Dichtung, gleichberechtigt neben den Liebesgedichten die historischen Gedichte stehen, tritt neben Um zu bleiben, den erfolgreichen Band mit Liebeslyrik (BS 1020; Radierungen von David Hockney), eine Auswahl der historischen Gedichte – wiederum in Übertragungen von Michael Schroeder. In den historischen Gedichten umkreist Kavafis, der in Konstantinopel und Alexandria lebte, Betrug und Täuschung, Fallen und tapferes Ausharren, Angst und Vermessenheit, stolze Erwartung und vergebliche Mühe – den sicheren, nie aber konkret absehbaren Untergang des Bestehenden. Die Dramaturgie der Personen und Ereignisse ist dicht, auf der Bühne befinden sich die hellenistische Welt und das sterbende Byzanz, Kleinasien, Syrien, Ägypten, der »melting pot« des östlichen Mittelmeers, die Zentren des Durcheinanders: Alexandria, Antiochia, Konstantinopel. Nicht Sternstunden der Geschichte, sondern den vergänglichen Augenblick hält Kavafis fest. Illusionslos, ohne Klage, mit melancholischer Ironie umfahren seine Gedichte die persönliche Wunde: den unwiederbringlichen Verlust einer großen Vergangenheit.
Cavafy is by far the most translated and most well-known Greek poet internationally. His work exists in multiple translations in a wide range of languages and major 20th-century poets as diverse as Auden, Brecht, Brodsky, Durrell, Milosz and Montale have all paid tribute to Cavafy, either by writing poems in the style of Cavafy, or by openly admitting their debt to his poetry in their own work. Whether his subject matter is historical, philosophical or sensual, Cavafys unique poetic voice is always recognizable by its ironical, suave, witty, world-weary and aesthetic tones. It is a voice which lends itself to translation. Indeed, translations of Cavafys poetry are the best possible counter to the often quoted platitude that poetry is what is lost in translation. Cavafys is a poetry that not only survives but actually thrives in translation.
Výber z poézie Konstantina Kavafisa usporiadaný do troch častí: 1. Môj svet (úvahy, dojmy a názory), 2. Nárek nesmrteľných koní (pohľady na dejinné udalosti a postavy), 3. Tiene mojich lások (erotické ideály, sny a vidiny).
La nouvelle traduction ici proposée se veut une transcription scrupuleuse des 184 poèmes de l'oeuvre poétique complète du poète alexandrin Constantin Cavafy (1863-1933). Sous les dehors volontiers compassés d'un recueil bien choisi d'anecdotes historiques, l'auteur nous livre, en effet, une oeuvre subversive et mordante, aux antipodes du dilettantisme annoncé, constamment autobiographique
Der griechische Dichter Konstantinos Kavafis (1863-1933) gehort zu den grossen europaischen Lyrikern seiner Generation. Hier werden in deutscher Ubersetzung und im griechischen Urtext 159 seiner Gedichte vorgestellt. Die Thematik umfasst Lebensphilosophisches, oft auch homoerotisch Gepragtes. Zahlreiche dieser Gedichte schopfen aus historischen und literarischen Quellen, insbesondere der Antike und der byzantinischen Epoche. Dieser Hintergrund wird zum besseren Verstandnis als Kommentar den betreffenden Gedichten an die Seite gestellt. In direktem Bezug zu diesen 'historischen' Gedichten stehen die Abbildungen von antiken Munzen mit Herrscherportrats und mythologischen Symbolen. Einige Gedichte werden von Abbildungen antiker Kunstwerke begleitet, welche die Realitat dichterischer Motive verdeutlichen.Fur die erste Auflage dieses Buches wurde dem Autor im Februar 2005 vom griechischen Kultusministerium der Preis fur die "beste Ubersetzung eines Werkes der neugriechischen Literatur in eine fremde Sprache" verliehen.