Readers love LONELY CASTLE IN THE MIRROR:***** 'This book has become one of my favourite Japanese literature reads of all time .
Philip Gabriel Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)
Philip Gabriel ist einer der Hauptübersetzer der Werke des japanischen Romanciers Haruki Murakami ins Englische. Seine Übersetzungsarbeit bringt Murakami's unverwechselbaren Stil und seine thematischen Anliegen einem globalen Publikum näher. Gabriels tiefes Verständnis der japanischen Kultur und Literatur stellt sicher, dass seine Übersetzungen den Geist des Originals treu einfangen und gleichzeitig für ein englischsprachiges Publikum zugänglich bleiben. Seine akademische Laufbahn vertieft zudem seine Fähigkeit, komplexe literarische Werke zu interpretieren.






Frauen, die verschwinden, eine fiktive Bossa-Nova-Platte von Charlie Parker, ein sprechender Affe und ein Mann, der sich fragt, wie er wurde, was er ist: Die Rätsel um die Menschen, Dinge, Wesen und Momente, die uns für immer prägen, beschäftigen die Ich-Erzähler der acht Geschichten in ›Erste Person Singular‹. Es sind klassische Murakami-Erzähler, die uns in eine Welt aus nostalgischen Jugenderinnerungen, vergangenen Liebschaften, philosophischen Betrachtungen, Literatur, Musik und Baseball entführen. Melancholisch, bestechend intelligent und tragikomisch im allerbesten Wortsinn sind diese Geschichten, die wie beiläufig mit der Grenze zwischen Fiktion und Realität spielen und immer wieder den Verdacht nahelegen, dass Autor und Ich-Erzähler mehr als nur ein paar Gemeinsamkeiten haben.
Als der junge Tomura einem Klavierstimmer bei der Arbeit lauscht, fühlt er sich durch den Klang in die hohen, rauschenden Wälder seiner Kindheit zurückversetzt, und fortan prägt die Leidenschaft für die Musik sein Leben. Er lernt das Handwerk des Klavierstimmens, doch bei aller Hingabe auf der Suche nach dem perfekten Klang ist da stets die Angst vor dem Scheitern. Als er das Klavier der beiden Schwestern Kazune und Yuni stimmen soll, muss er erkennen, dass es dabei um mehr geht als um technische Versiertheit. Und als er Kazune, die angehende Konzertpianistin, dann spielen hört, spürt er die Bestimmung seines Lebens: ihr Spiel zum Strahlen zu bringen. Ein Roman voller Poesie über die alles verändernde Kraft der Musik.
Killing commendatore
- 704 Seiten
- 25 Lesestunden
We all live our lives carrying secrets we cannot disclose. 'Beguiling... Murakami is brilliant at folding the humdrum alongside the supernatural; finding the magic that's nested in life's quotidian details' Guardian When a thirty-something portrait painter is abandoned by his wife, he holes up in the mountain home of a famous artist. The days drift by, spent painting, listening to music and drinking whiskey in the evenings. But then he discovers a strange painting in the attic and unintentionally begins a strange journey of self-discovery that involves a mysterious ringing bell, a precocious thirteen-year-old girl, a Nazi assassination attempt and a haunted underworld. A stunning work of imagination, Killing Commendatore is a surreal tale of love and loneliness, war and art.
Von Männern, die keine Frauen haben versammelt sieben neue Erzählungen Murakamis – »long short stories«, die wohl zum Zartesten und Anrührendsten zählen, das je von ihm zu lesen war. Und doch sind sie typisch Murakami, denn fast immer geht es darin um versehrte, einsame Männer. Männer, denen etwas ganz Entscheidendes fehlt …
Der junge Tsukuru Tazaki ist Teil einer Clique von fünf Freunden, deren Mitglieder alle eine Farbe im Namen tragen. Nur Tsukuru fällt aus dem Rahmen und empfindet sich – auch im übertragenen Sinne – als farblos. Als er nach der gemeinsamen Schulzeit nach Tokyo geht, tut dies der Freundschaft keinen Abbruch. Zumindest nicht bis zu jenem Sommertag, an dem Tsukuru voller Vorfreude auf die Ferien nach Nagoya zurückkehrt – und herausfindet, dass seine Freunde ihn plötzlich und unerklärlicherweise schneiden. Er erhält einen Anruf: Tsukuru solle sich in Zukunft von ihnen fernhalten, er wisse schon, warum. Verzweifelt kehrt Tsukuru nach Tokio zurück, wo er ein halbes Jahr am Rande des Selbstmords verbringt. Viele Jahre später offenbart sich der inzwischen 36-Jährige seiner neuen Freundin Sara und stellt sich, von ihr ermutigt, den Dämonen seiner Vergangenheit.
Als Tengo seinen komatösen Vater im Krankenhaus besuchen will, findet er in dessen Krankenbett eine »Puppe aus Luft« vor, die ein Abbild Aomames als junges Mädchen in sich birgt. Er greift nach ihrer Hand, und eine unsichtbare Verbindung entsteht. Fortan wartet Tengo darauf, der Puppe nochmals zu begegnen, doch vergebens. War das Signal nicht stark genug, um die zwischen Leben und Tod schwankende Aomame zu retten?
1Q84 1-2
- 1021 Seiten
- 36 Lesestunden
1984. Aomame hat zwei verschieden große Ohren. Beim Rendezvous mit einem reichen Ölhändler zückt sie eine Nadel und ersticht ihn – ein Auftragsmord, um altes Unrecht zu sühnen. Tengo ist Hobby-Schriftsteller. Er soll einen Roman der exzentrischen 17-jährigen Fukaeri überarbeiten, damit sie einen Literaturpreis bekommt. Der Text ist äußerst originell, aber schlecht geschrieben – ein riskanter Auftrag. Aomame wundert sich, warum die Nachrichten ihren Mord nicht melden. Ist sie in eine Parallelwelt geraten? Um diese Sphäre vom gewöhnlichen Leben im Jahr 1984 zu unterscheiden, gibt Aomame der neuen, unheimlichen Welt den Namen 1Q84.
Für Leser und Läufer: Murakamis persönlichstes Buch! Zwei Leidenschaften bestimmen Haruki Murakamis Leben: Schreiben und Laufen. Eines verbindet beide Tätigkeiten – ihre Intensität. Für Haruki Murakami bedeutet das Laufen ein zweites Leben, in dem er sich Kraft, Inspiration, vor allem aber die Zähigkeit zum Schreiben holt. Der Einfall und Entschluss, Romanautor zu werden, kam ihm beim Sport. Das Sitzen am Schreibtisch gleicht er durch Laufen aus. Nach langsamen ersten Schritten hat er sich in den vergangenen dreißig Jahren professionalisiert: Längst sind zu den jährlichen Marathons auch Triathlon und Ultralanglauf von 100 Kilometern hinzugekommen. Für seinen Grabstein wünscht er sich die Inschrift: „Haruki Murakami 1949-20**, Schriftsteller (und Läufer) – Zumindest ist er nie gegangen.“ Ausstattung: zahl. farb. Farbfotografien
Gefährliche Geliebte
- 217 Seiten
- 8 Lesestunden
Der Traum von absoluter Perfektion beschäftigt selbst erfahrene Autoren regelmäßig. In einem Erzählband schilderte Haruki Murakami bereits, wie er eines Morgens das „100%ige Mädchen“ sah. Diese Figur, die nun wieder auftaucht, heißt Shimamoto und wird sich als gefährliche Geliebte erweisen. Zunächst ist sie ein zwölfjähriges Mädchen mit einem steifen linken Bein, eine Folge von Kinderlähmung, die Murakami so beschreibt, dass Gehfehler erotisch erscheinen. Shimamoto ist die erste Liebe des Ich-Erzählers Hajime. Gemeinsam erleben sie die Herausforderungen des Schulwegs und genießen Musik von Nat King Cole und Bing Crosby. Ein denkwürdiger Moment ihrer Kindheit ist, als sie für zehn Sekunden Hajimes Hand hält, was als tiefe Sehnsucht bleibt, selbst nachdem sie sich aus den Augen verloren haben. Jahre später, kurz vor Hajimes Midlife-Crisis, treffen sie sich wieder. Er ist mittlerweile ein glücklicher Familienvater und Betreiber zweier Jazz-Bars, während Shimamoto an seinem Fundament rüttelt. Sie bleibt ein Rätsel, das sich in ihrem vielsagenden Lächeln zeigt. Murakami erzählt meisterhaft von verpassten Gelegenheiten, leidenschaftlicher Sehnsucht und der weniger anstrengenden Durchschnittsrealität, stets subtil und fesselnd.




