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Christoph Wulf

    4. August 1944
    Lust und Liebe
    Ethik der Ästhetik
    Vom Menschen
    Bildung als Wissen vom Menschen im Anthropozän
    Soziale, informelle und transformative Bildung
    Anthropologie
    • Soziale, informelle und transformative Bildung

      Beiträge zur sozialpädagogischen und anthropologischen Bildungsforschung

      • 264 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Bildung wird in diesem Band als sozial gefasst betrachtet, indem sie eine Beziehung zwischen Subjekt und Welt herstellt. Die Autor*innen beleuchten sozialpädagogische und anthropologische Diskurse zu Bildung in drei Hauptbereichen: theoretische Beiträge zur Sozialen Bildung, Bildung und Soziale Arbeit sowie Bildung in der Kinder- und Jugendhilfe. Der erste Abschnitt widmet sich theoretischen Aspekten der Sozialen Bildung, einschließlich lebenslangem Lernen, der Rolle von Geselligkeit in Organisationen und der Bedeutung von Berufsvorstellungen in der Bildung. Ein weiterer Fokus liegt auf der Sozialität der Leiblichkeit und der poetologischen Perspektive auf Bildungsprozesse. Auch die Herausforderungen der gespaltenen Migration und die Bildungsaufgaben im Anthropozän werden thematisiert. Im Bereich Bildung und Soziale Arbeit wird die historische Entwicklung der Sozialpädagogik in Österreich betrachtet, sowie präventive Ansätze gegen Gewalt gegen Frauen und die Forschung zu sozialen Mentoringprogrammen. Der letzte Abschnitt beschäftigt sich mit der Bildung in der Kinder- und Jugendhilfe, einschließlich der Erkundung von Geschwisterbildern und der Relevanz von Freundschaftsbeziehungen für Care Leaver*innen. Die Perspektiven von Herkunftsfamilien auf die Fremdunterbringung ihrer Kinder runden die Diskussion ab.

      Soziale, informelle und transformative Bildung
    • Bildung als Wissen vom Menschen im Anthropozän Christoph Wulf Taschenbuch Fr. 28.90 eBook (PDF) Fr. 22.90 Die Geschichte der Erziehung und Bildung lässt sich als eine Reihe von Versuchen begreifen, Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu vervollkommnen. Am Anfang der Moderne werden neue Bilder des Menschen und seiner Erziehung entworfen, die im Diskurs der Moderne ihre gedankliche Ausarbeitung und Präzisierung erfahren. Mit der Diversifizierung und Fragmentarisierung der Gesellschaft werden anthropologische Forschung und Reflexion zu einem unentbehrlichen Teil von Bildung. Es entsteht ein Zusammenspiel zwischen der Wiederholung und der Differenz erzeugenden Kreativität, den mimetischen Prozessen kulturellen Lernens und der Imagination. Das anthropologische und pädagogische Wissen der grossen Kulturen Chinas und Indiens gewinnt für Europa zunehmend an Bedeutung. Schliesslich gilt es, sich mit den negativen Entwicklungen des Zeitalters des Menschen wie der Klimaerwärmung, der Umweltzerstörung, dem Verbrauch nicht erneuerbarer Rohstoffe und Energien auseinanderzusetzen. Verstärkte Bemühungen um die Verringerung von Gewalt, einen besseren Umgang mit Alterität und nachhaltige Entwicklung sind notwendig und müssen in Erziehung und Bildung intensiviert werden. Wie erfolgreich dies sein wird, ist zurzeit eine offene Frage. (Quelle: www.buch.ch)

      Bildung als Wissen vom Menschen im Anthropozän
    • In annähernd hundert Artikeln werden Voraussetzung und Grundverhältnisse menschlichen Lebens in ihrer historischen und kulturellen Bedingtheit behandelt. Ambivalenz und Verunsicherung, Vielfalt und Komplexität bestimmen menschliches Leben am Ende des 20. Jahrhunderts. Immer schwieriger wird es, sich in der Welt, der Gesellschaft und in sich selbst zu orientieren. In dieser Situation drängt sich die Frage auf, was man vom Menschen, und seinen Grundverhältnissen wissen könne. Normative Anthropologien haben ihre Überzeugungskraft verloren. Nicht mehr dem universellen Menschen, der männlich, europäisch und abstrakt gedacht wurde, sonderm dem Partikularen und der Vielgestaltigkeit menschlicher Erscheinungen gilt das Interesse. Die Erkenntnissuche richtet sich auf ein anthropologisches Wissen, das sich seiner Geschichtlichkeit und kulturellen Bedingtheit bewusst ist. Die etwa neunzig Artikel dieses Handbuchs Historischer Anthropologie gliedern sich in sieben Abschnitte: - KOSMOLOGIE - WELT UND DINGE - GENEALOGIE UND GESCHLECHT - KÖRPER - MEDIEN UND BILDUNG - ZUFALL UND GESCHICK - KULTUR Das Handbuch wird unterstützt vom Interdisziplinären Zentrum für Historische Anthropologie der Freien Universität Berlin und der Gesellschaft für Historische Anthropologie.

      Vom Menschen
    • Die thematisch breit gef�cherte Reihe umfasst Schriften zur Kunst- und Bildwissenschaft, Kulturgeschichte und Philosophie.

      Ethik der Ästhetik
    • In pädagogischen Prozessen sind Dinge mit Menschen in vielfältiger Weise verwoben: von der räumlichen Sozialisation bis zum Erlernen von intelligenten Technologien. Der Band spürt diesen Verwicklungen von Menschen und Dingen in ihrer erziehungswissenschaftlichen Bedeutung nach. Dazu wird die Materialität pädagogischer Prozesse (Sozialisation, Bildung, Lernen, Erziehung) aus geistes- und sozialwissenschaftlichen Perspektiven untersucht. Der Sonderband kombiniert so historische Einblicke, empirische Analyse und theoretisch-philosophische Grundlagen aus unterschiedlichen Disziplinen.

      Mensch und Ding. Die Materialität pädagogischer Prozesse
    • Der Mensch und seine Kultur

      Hundert Beiträge zur Geschichte, Gegenwart und Zukunft des menschlichen Lebens

      • 1160 Seiten
      • 41 Lesestunden

      Was wissen wir am Beginn des dritten Jahrtausends vom Menschen, von seinem Verhältnis zu sich selbst und seiner Umwelt eigentlich zu sagen? Wie hat sich aus anthropologischer Sicht das Bild vom Menschen, das Bild von der Welt verändert? In diesem interdisziplinären Kompendium geht der Erziehungswissenschaftler Christoph Wulf gemeinsam mit einer Vielzahl renommierter Autoren verschiedener Fachrichtungen diesen drängenden Fragen nach. Mit Beiträgen u. a. von Silvia Bovenschen, Norbert Bolz, Jochen Hörisch, Friedrich Kittler, Gert Mattenklott und Jürgen Trabant.

      Der Mensch und seine Kultur
    • Ikonologie des Performativen

      • 391 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Wir leben in einer Welt der Bilder – so lautet der in den Geistes- und Sozialwissenschaften konstatierte iconic turn. Gleichzeitig leben wir in einer performativen Kultur, in der Aufführungen, Inszenierungen und Rituale immer stärker an Bedeutung gewinnen. Bilder spielen beim performativen Charakter der Sprache sowie bei der Inszenierung und Wahrnehmung sozialer bzw. künstlerischer Handlungen eine zentrale Rolle. Bilder sind Ereignisse. Sie entwickeln in performativen Aufführungen und Inszenierungen eine spezifische Kraft und Ambivalenz, die mit enigmatischen, transgressiven und liminalen Zuständen verbunden ist. In diesem szenisch-prozessuralen Spannungsverhältnis mischen sich kollektive mit individuellen Bildern, die weder allein auf Textualität reduziert noch einfach hinterschritten werden können. In welchem Maße und zu welchem Nutzen von einer Ikonologie des Performativen gesprochen werden kann, erörtern die Autoren in struktureller, historischer und methodischer Hinsicht. Zur Sprache kommen dabei sowohl kulturspezifische wie kulturübergreifende Bildmuster, kollektive und individuelle Bildräume, Performativität im Bild sowie das Bild als performatives Medium. Die Beiträge stammen aus der Anthropologie, Kunstgeschichte, Medien- und Bildwissenschaft, Kommunikationswissenschaft, Geschichtswissenschaft, Erziehungswissen-schaft, Soziologie, Philosophie und Ethnomethodologie.

      Ikonologie des Performativen