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George Steiner

    23. April 1928 – 3. Februar 2020

    Francis George Steiner war ein Essayist, Romanautor, Philosoph, Literaturkritiker und Pädagoge. Über dreißig Jahre lang trug er zum The New Yorker bei und veröffentlichte mehr als zweihundert Rezensionen. Seine Schriften befassen sich oft mit tiefgreifenden Fragen der menschlichen Kultur, Sprache und Existenz und untersuchen die Beziehung zwischen Kunst und Ethik. Steiners Stil ist bekannt für seine intellektuelle Tiefe, seine reiche Sprache und seinen provokativen Ansatz zur Literaturkritik.

    George Steiner
    In Blaubarts Burg
    Martin Heidegger
    Errata
    Nach Babel
    Ein langer Samstag
    Im Raum der Stille
    • Nach seinem großen Erfolg „Warum Denken traurig macht. Zehn (mögliche) Gründe“ legt George Steiner mit diesen Essays ein weiteres Werk bei Suhrkamp vor. Darin folgt der Meister des Lesens in literarisch-philosophischen Essays einem Zug glanzvoller Namen: Beckett und Brecht, Broch und Celan, Cioran und Canetti, Nabokov und Koestler, Kraus und Bernhard, Benjamin und Scholem, Céline, Simone Weil und Lévi-Strauss, um nur einige zu nennen. Die Mehrzahl von ihnen verbindet sich mit dem von Steiner selbst geprägten Begriff der ›Suhrkamp-Kultur‹. Geheimnis und Wunder, aber auch die Abgründe künstlerischer Schöpfung sind es, die den Kritiker anziehen. Unter seinem scharfen Blick können intellektuelle Masken durchaus fallen. Und doch ist George Steiner vor allem eines: ein Liebender. Versessen auf die Lektüre, auf den physiognomischen Klang der jeweils ganz eigenen Stimme, zieht er sie hinein in einen »Raum des Geistes, wo dieser seine Flügel öffnen kann: in die Stille« (Antoine de Saint-Exupéry). Nach den vielbesprochenen und erfolgreichen englischen, französischen und italienischen Ausgaben liegen George Steiners »Lektüren«, eine Auswahl seiner brillanten Essays für den „New Yorker“, nun endlich auch in deutscher Sprache vor.

      Im Raum der Stille
      5,0
    • Ein langer Samstag

      Ein Gespräch

      • 160 Seiten
      • 6 Lesestunden

      George Steiner, der unnachgiebige Denker, polyglotte Intellektuelle und scharfzüngige Kritiker, gibt im Gespräch mit Laure Adler Einblick in sein Leben und Werk. Tief verwurzelt in der europäischen Kultur, wurde für den Sohn österreichischer Juden, die 1940 aus Paris nach New York flohen, eine Frage zum Angelpunkt seines Denkens: Wie konnte das zivilisierte, kultivierte Europa diese unvorstellbare Barbarei hervorbringen? Als die Kulturjournalistin Laure Adler in einem englischen Garten zum ersten Mal George Steiner begegnet, weiß sie noch nicht, dass sie einen sehr langen Nachmittag miteinander verbringen werden: Über mehrere Jahre treffen sie sich immer wieder, um ihr Gespräch fortzusetzen. Steiner, als einer der letzten Benjaminschen Flaneure, rekapituliert das zwanzigste Jahrhundert. Seine Eltern fliehen vor dem wachsenden Antisemitismus in Wien nach Paris, 1940 schafft die Familie es gerade noch rechtzeitig, Frankreich in Richtung New York zu verlassen. Steiners Denken ist von seiner Biographie beeinflusst: seine Liebe für Sprache genauso wie seine Verachtung für die großen Mythen des vergangenen Jahrhunderts, die Psychoanalyse, der Marxismus und der Strukturalismus. Aber Steiner begleitet seine Leser nicht nur bravourös durch die Gedankenwelt des zwanzigsten Jahrhunderts, immer wieder kehrt er zu seiner großen Liebe, der Musik, zurück, die für ihn Ausdruck purer Lebenslust ist.

      Ein langer Samstag
      4,2
    • Nach Babel

      • 487 Seiten
      • 18 Lesestunden

      George Steiner, geboren 1929 in Paris, lehrte vergleichende Literaturgeschichte in Genf und Cambridge. Ab 1994 war er Professor für Komparatistik an der Universität Oxford (Lord-Weidenfeld-Lehrstuhl). Am 3. Februar 2020 verstarb George Steiner im Alter von 90 Jahren in Cambridge. 

      Nach Babel
      4,2
    • Die Autobiographie eines der letzten intellektuellen Kosmopoliten. Aufgewachsen in Paris und Wien, studierte und lehrte George Steiner an den renommiertesten amerikanischen und europäischen Universitäten. Ein Leben lang hat er sich dem Druck der Spezialisierung entzogen. Dieser konsequenten Haltung verdanken wir ein eindrucksvolles Œuvre, das sich mit zentralen Fragen von Sprache und Literatur, Philosophie und Religion, Musik und bildender Kunst auseinandersetzt. Dies persönliche Buch George Steiners macht den inneren Zusammenhang seines Werks anschaulich.

      Errata
      4,0
    • Martin Heidegger

      • 223 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Das vorliegende Werk ist eines der scharfsinnigsten Einführungsbücher zu dem meistumstrittenen Philosophen der Moderne. Durch das Idiom der englischen Originalsprache zu größter Klarheit gezwungen, hat George Steiner eine meisterhafte Studie geschaffen, in der sich tiefenscharfe Analyse und kritische Distanz verbinden.

      Martin Heidegger
      4,0
    • In Blaubarts Burg

      • 131 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Vier beeindruckende Vorträge über die Kultur der jüngeren Zeit (seit der Französischen Revolution) und die denkbare Kultur zukünftiger Zeiten. Steiners Auseinandersetzung mit dem Bruch mit der traditionellen literarischen Vergangenheit (jüdisch, christlich, griechisch und lateinisch) ist erhellend und ansprechend undogmatisch. Er schreibt als ein Mann, der Ideen teilt, und seine originellen Gedanken, obwohl kaum fröhlich, haben die belebende Wirkung, die erstklassiges Denken immer hat. "In Blaubarts Burg" ist ein kurzes und brillantes Buch. Ein intellektueller Kraftakt, der sowohl tiefgehende Begeisterung als auch ein tiefes Unbehagen hervorrufen sollte. Steiner nutzt ein dichtes und vielfältiges Wissen, um sein Thema zu bewerten: Sein Buch hat die herausragende Qualität, nicht nur eine Reflexion über Kultur zu sein, sondern auch eine Verkörperung bestimmter zeitgenössischer Ressourcen darin. Das Ergebnis ist eines der wichtigsten Bücher, die ich seit langem gelesen habe.

      In Blaubarts Burg
      4,0
    • Alle Reden vom Lernen und von der Bildung. Aber jene Beziehung, aus der unser Wissen und unsere Kultur jahrhundertelang hervorging, ist dabei fast in Vergessenheit geraten: das Verhältnis zwischen dem Meister und seinem Schüler. George Steiner zeigt anhand der Beziehungen zwischen Sokrates und Platon, Jesus und seiner Jünger, Tycho Brahe und Johannes Kepler und anderen, dass sie der Ausgangspunkt aller bedeutenden Errungenschaften der Kunst, der Literatur, der Religion und der Philosophie sind.

      Der Meister und seine Schüler
      3,9
    • Warum Denken traurig macht

      Zehn (mögliche) Gründe. Geschenkausgabe

      Einen brillanten Essay, eine Variation in zehn Sätzen über Glanz und Elend des Denkens legt George Steiner hier vor. Was geschieht in unserem Geist, wenn wir zu grübeln beginnen? Ist es möglich, »gradlinig« zu denken? Und ist es ein Grund zur Verzweiflung, dass man selbst in Momenten größter Intimität die Gedanken des Geliebten nicht erfassen kann?

      Warum Denken traurig macht
      3,3
    • Gedanken dichten

      Essay

      • 305 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Denken und Dichten: beide sind sie Kinder der Sprache. Eine sehr lange Zeit hat es gebraucht, bevor sich aus orphischen Gesängen, rhapsodischen Fiktionen und schamanischen Analogien autonomes Denken kristallisierte. Doch so sehr, seit der griechischen Klassik, dieses Denken sich auf Abstraktion zuspitzte – über Jahrtausende blieb es gebunden an das uralte Erbe der Dichtung: an Rhythmus, Phrasierung, Klangfarbe und Intonation, an rhetorische Figuren, Bilder und Symbole. Eine Sprache der Sinnlichkeit, vibrierend von Bedeutung und innerer Bewegung: das ist die Ausdrucksform der größten Denker von Heraklit über Platon, Descartes und Spinoza, Hegel und Nietzsche hin zu Wittgenstein, Heidegger, Sartre. Umgekehrt drängt es die Dichter immer wieder zum gedanklichen System: Den großen Meistern und Meisterwerken solcher Synthese, der schönen Verschmelzung von Dichtung und Denken gilt Steiners neuer mit poetischem Schwung geschriebene philosophisch-historische Essay.

      Gedanken dichten
    • Grammatik der Schöpfung

      • 348 Seiten
      • 13 Lesestunden

      George Steiners neues Buch handelt von der Idee der Schöpfung, wie sie sich in der westlichen Kultur von der Bibel über Literatur und Kunst bis in die Philosophie und die Wissenschaftsgeschichte verbreitet hat. Und es zeigt, daß vom 20. Jahrhundert, mit seinem Glauben an Wissenschaft und Technik, keine Antworten mehr auf die großen Fragen der Moral, der Politik und der Ästhetik zu erwarten sind. Eine Entwicklung, die in ihren Konsequenzen - laut Steiner - ungeheure Verluste in Kauf nimmt.

      Grammatik der Schöpfung
    • »Die Antigone des Sophokles ist nicht ›irgendein‹ Text. Sie ist eines der bleibenden und kanonischen Dokumente in der Geschichte unseres philosophischen, literarischen und politischen Bewußtseins. Was in diesem Buch begonnen wird und in seinem Mittelpunkt steht, ist der Versuch einer Antwort auf die Frage, woher es wohl kommt, daß eine Handvoll altgriechischer Mythen noch immer unser Bewußtsein von uns selbst und von der Welt beherrscht und ihm lebendige Gestalt verleiht. Warum sind die ›Antigonen‹ wahrhaft éternelles, warum berühren sie die Gegenwart unmittelbar?« George Steiners Untersuchung einer mehr als zweitausendjährigen Geschichte des offenbar unvergänglichen Antigone-Stoffes, seiner inneren Konflikte und Adaptionen, führt von seinen Ursprüngen in der Antike über Hölderlins Neuschöpfung und seine fundamentale Bedeutung für die Philosophie Hegels und Kierkegaards bis zu den dichterischen Bearbeitungen und Deutungen in der Gegenwart.

      Die Antigonen
    • George Steiners Essay versucht eine scharfsinnige Diagnose der Misere unseres Zeitalters und dessen sekundärer, parasitärer Kultur, in der die Welt zu Tode geredet zu werden droht und in der sich Beliebigkeit und Relativismus durchsetzen. Ein europäischer Intellektueller von hohem Rang eröffnet Perspektiven einer neuen Kulturtheorie.

      Von realer Gegenwart : hat unser Sprechen Inhalt?
    • A collection of essays and articles about the life of language, and its role in a world where words are used to manipulate as often as they are used to convey meaning Language and Silence is a book about language—and politics, meaning, silence, and the future of literature. Originally published between 1958 and 1966, the essays that make up this collection ponder whether we have passed out of an era of verbal primacy and into one of post-linguistic forms—or partial silence. Steiner explores the idea of the abandonment of contemporary literary criticism, from the classics to the works of William Shakespeare, Lawrence Durell, Thomas Mann, Leon Trotsky, and more.

      Language & Silence
      4,0
    • Existentialists and Mystics

      • 576 Seiten
      • 21 Lesestunden

      Best known as the author of twenty-six novels, Iris Murdoch also made significant contributions to the fields of ethics and aesthetics. Collected here for the first time in one volume are her most influential literary and philosophical essays. Tracing Murdoch's journey to a modern Platonism, this volume includes incisive evaluations of the thought and writings of T. S. Eliot, Jean-Paul Sartre, Albert Camus, Simone de Beauvior, and Elias Canetti, as well as key texts on the continuing importance of the sublime, on the concept of love, and the role great literature can play in curing the ills of philosophy. Existentialists and Mystics not only illuminates the mysticism and intellectual underpinnings of Murdoch's novels, but confirms her major contributions to twentieth-century thought.

      Existentialists and Mystics
      4,2
    • No passion spent : essays 1978-1995

      • 448 Seiten
      • 16 Lesestunden

      George Steiner--one of the preeminent essayists and literary thinkers of our era--addresses issues of language and the relation of language to literature and to religion. He covers a wide range of subjects from Homer and Shakespeare to Jewish scripture, religious tradition, and the effects of the Holocaust.

      No passion spent : essays 1978-1995
      4,0
    • On Difficulty and Other Essays

      • 209 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Eight essays by the literary critic probe the history and formal structure of inward speech as well as the relationship between linguistics and poetics and between language and literature

      On Difficulty and Other Essays
      3,9
    • Proofs and Three Parables

      • 114 Seiten
      • 4 Lesestunden

      This collection of short stories includes "Proofs", a literary thriller which explores the conflict between fact and fiction in life and literature. Also included are "Noel, Noel", "Desert Island Disks" and "Conversation Piece".

      Proofs and Three Parables
      2,7
    • Business, Government, and Society, by Steiner and Steiner, tells the story of how forces in business, government and society shape our world. While current events move rapidly over the surface of the subject matter, the underlying principles and relationships at its core lie undisturbed. The Twelfth edition of this popular textbook is equipped with new chapter opening stories and cases that reflect current concerns in a changing environment. The thorough blend of history and today’s events help students understand the entire context of forces at work in business, government, and society. A new emphasis on management issues and processes allows students to apply the principles they learn to real world situations.

      Business, Government and Society. A Managerial Perspective
      3,5
    • In this profound and disturbing exploration of the nature of guilt and vengeance and the power of evil, Israeli Nazi-hunters, 30 years after the end of World War II, find a silent old man deep in the Amazon jungle who turns out to be Adolf Hitler.

      The portage to San Cristobal of A.H.
      3,6
    • Three novellas explore the lives of men whose problems are rooted in World War II. In the first story, a German officer returns to the French village where he was stationed, only to find that he has arrived too soon. The second tale follows an American who visits the psychiatric institution where he had hidden as a member of the resistance, facing widespread misunderstanding. In the third story, a group of English veterans comes to the realization that they are condemned to live as the living dead in a society that no longer understands them. The narratives delve into themes of memory, trauma, and the haunting legacy of war, showcasing a profound exploration of human experience and resilience.

      Anno Domini
    • Reykjavik 1972

      Fischer V Spassky - 'The World Chess Championship' and 'The Sporting Scene: White Knights of Reykjavik'

      • 208 Seiten
      • 8 Lesestunden

      The 1972 world chess championship in Reykjavik, featuring Boris Spassky and Bobby Fischer, stands out as the most publicized and scrutinized match in chess history. This high-stakes competition not only captivated chess enthusiasts but also drew significant global attention, highlighting the intense rivalry and the cultural impact of the game during the Cold War era. The match became a symbol of intellectual prowess and national pride, marking a pivotal moment in the sport's history.

      Reykjavik 1972
    • Tato kniha se primárně zabývá jazykem – jazykem a politikou, jazykem a budoucností literatury, jazykem a úklady totalitních režimů, jazykem a kulturním úpadkem, jazykem a ostatními způsoby sdělování významu (hudba, překlad, matematika), a konečně: jazykem a tichem. Co se děje s jazykem, je-li ve službách totalitních režimů, je-li využíván k obhajobě jejich zvěrstev a vražedných lží? A jak se na něm podepisují poměry západní masové, na konzum orientované demokracie s dominantními postuláty kulturního průmyslu? Jsme v současnosti svědky konce dějinné fáze, jež se vyznačovala dominancí verbálního vyjadřování a klasické gramotnosti? Jsme svědky fáze všeobecného úpadku jazyka, fáze, kdy od slova a klasické gramotnosti přecházíme k „postlingvistickým“ formám a k částečnému tichu? To jsou otázky, na něž se v těchto textech pokouším nalézt odpověď, nebo na ně přinejmenším obrátit pozornost. G. S.

      Jazyk a ticho, eseje o jazyce, literatuře a nelidskosti
      5,0
    • Errata. Prozkoumaný život

      • 188 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Intelektuální biografie významného esejisty, kulturního kritika, literárního teoretika, filozofa a spisovatele Georga Steinera. Kniha přináší soubor vytříbených esejů, v nichž autor zkoumá důležité události svého intelektuálního růstu i vášeň pro vysokou kulturu a vzdělanost, již v něm probudil jeho otec, původně vídeňský bankéř. Tyto epizody ovšem slouží především jako příležitosti k úvahám o povaze literatury, vyššího vzdělání, jazyka a hudby. Steiner uvažuje rovněž o původu antisemitismu a o přežití judaismu.

      Errata. Prozkoumaný život
      4,7
    • Na Modrovousově hradě je rozsahem nepříliš dlouhý, myšlenkově ovšem nesmírně hutný a po jazykové i argumentační stránce strhující esej, jímž se George Steiner zařadil mezi přední filozofy kultury své doby. Tematicky navazuje na studii T. S. Eliota z roku 1948, jež zkoumá podstatu kultury a její postavení v západní společnosti. Steiner jde však ještě o něco dál a pokládá opomíjené a v mnoha případech doposud nevyřčené otázky, jimiž „naši“ kulturu představuje ve zcela novém světle. Čtenář má tak možnost podniknout unikátní historicko-filozoficko-literární sondu do dějin západní civilizace, jež odhaluje vzrušující, ale i značně znepokojující souvislosti mezi vyspělou civilizací a kulturním barbarstvím. Ústřední tezí, kterou se Steiner snaží obhájit, je tvrzení, že holocaust nemáme chápat jako exces, nýbrž jako doprovodný jev modernity, vyvěrající z příliš velké sázky na člověka, a že určité příčiny nelidskosti a obecné krize hodnot, jež vedly k současnému přehodnocení kultury, lze paradoxně najít v samotném srdci civilizovanosti.

      Na Modrovousově hradě: několik poznámek k redefinici kultury
      4,8
    • Les Antigones

      • 346 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Née des oeuvres incestueuses d'Oedipe et de Jocaste, Antigone bravera les ordres de Créon pour inhumer son frère, Polynice. Elle sera enterrée vive. Pamphlet contre la loi humaine et pour la loi divine ou, au contraire, apologie de la raison d'État - les générations se sont succédé, incapables de trancher. Au fil des pages, l'on découvre, cependant, que la loi divine invoquée par Antigone - enterrer les morts - n'est pas moins humaine, et que défendre l'État est aussi une loi divine, tandis que la pièce met en scène l'affrontement de deux amours - celui d'une soeur pour son frère et celui d'un homme pour la cité et son pouvoir. Les hésitations du choeur sont là pour souligner les incertitudes ou les ambiguïtés du devoir que dictent et l'amour et le droit. Cette pluralité des sens et cette irréductibilité des interprétations - d'Eschyle et Sophocle à Anouilh et Cocteau, en passant par Garnier, Racine, Alfieri, Marmontel, Hegel, Hölderlin - sont partie intégrante de la culture occidentale. Le conflit Antigone-Créon est désormais, semble-t-il, une dimension a priori de la conscience intellectuelle et politique de nos démocraties. Comment expliquer autrement que ces légendes grecques antiques continuent à inspirer et à déterminer tant de nos réflexes culturels les plus fondamentaux?

      Les Antigones
      4,7
    • Eseje o Bohu, estetice, jazyku a myšlení. V této knize se setkává estetika, teologie, lingvistika, literární teorie a filozofie, ale přitom (jako u Steinera vždy) nejde o suchopárnou teoretizaci předem vytčeného problému, nýbrž o vášnivou, dobrodružnou intelektuální cestu líčenou téměř básnickým jazykem.

      Skutečné přítomnosti: Je něco v tom, co říkáme?
      4,6
    • In qualunque storia del romanzo moderno, a prescindere dai metodi e dal gusto di chi la scrive, Tolstoj e Dostoevskij sono inevitabilmente destinati a occupare i capitoli centrali. Nelle loro opere si espandono e giungono a piena maturazione i caratteri maggiormente significativi della grande narrativa dell'Ottocento: il senso del drammatico della storia e dei conflitti sociali, la riflessione individuale, le passioni più pure e quelle più torbide, l'introspezione e l'analisi minuziosa e profonda dell'animo umano. In "Tolstoj o Dostoevskij" Steiner pone a confronto i due maestri, riconoscendo nelle loro opere le massime espressioni della scuola russa, e il momento in cui essa si solleva con più decisione al di sopra delle altre esperienze europee.

      Tolstoj o Dostoevskij
      4,4
    • Préface à la Bible hébraïque

      • 130 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Tout au long de son œuvre, George Steiner s'est interrogé sur la poétique de la traduction et sur le sens de la lecture, ce qu'il appelle sa " responsabilité ". Dans cette Préface à la Bible hébraïque, c'est-à-dire à l'Ancien Testament des chrétiens, il se frotte au texte fondateur de notre culture et à ses diverses traductions. Prenant pour point de départ la King James Version (1611), qui fut le véritable creuset de la langue anglaise, comme la Bible de Luther le fut de la langue allemande, il offre une analyse concise mais percutante des enjeux de la traduction. Interrogeant le texte biblique à la lumière de l'histoire moderne, notamment de la Shoah, il montre en virtuose pourquoi c'est ce livre qui " pose le plus de questions à l'homme ", en quoi il a façonné notre conception même du divin, de la création, de l'inspiration, mais aussi de la littérature, de Shakespeare à Moby Dick. George Steiner nous rappelle enfin à quel point toute lecture de la Bible reste une aventure risquée. À ce titre, cette préface, qui est sans conteste l'un des textes les plus personnels de l'auteur, est aussi une méditation sur la transcendance et sur le sens même de l'écriture, qu'elle soit de Dieu ou de l'homme.

      Préface à la Bible hébraïque
      4,0
    • Śmierć tragedii George’a Steinera to próba przyjrzenia się nie tylko sytuacji tragedii jako gatunku literackiego, ale również – pośrednio – sytuacji całej kultury europejskiej. Przyczyn tej śmierci (gdyż przyjmuje ją za aksjomat) autor dopatruje się w, rzec by można, dewertykalizacji spojrzenia na kondycję ludzką, utracie perspektywy przekraczającej horyzonty rozumu. Zdaniem autora, „upadek tragedii jest nierozerwalnie związany z załamaniem się jednolitego poglądu na świat i towarzyszących mu kontekstów mitologicznych, symbolicznych i rytualnych”. Zabójczy dla tragedii jest wszelki optymizm, jak również przekonanie, że racjonalność może stanowić remedium na cokolwiek i zapobiec niepojętemu cierpieniu: „Tragedia, co trzeba niezmordowanie podkreślać, wyklucza istnienie doczesnych środków zaradczych. Tragedia nie traktuje o świeckich dylematach, dających się rozwiązać na drodze racjonalnych innowacji, lecz o tym, że świat w swoim biegu skłania się nieustająco ku okrucieństwie i zniszczeniu”. Steiner, analizując teksty od starożytności do XX wieku, pokazuje próby nowożytnej reanimacji tragedii w zmienionym pejzażu duchowym i kulturowym.

      Śmierć tragedii
      3,5
    • Hunger

      Roman

      • 214 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Ein mittelloser Schriftsteller zieht auf der Suche nach Nahrung durch die Straßen der norwegischen Hauptstadt, rasend und fiebrig vor Hunger, auf altem Brot, Holzresten und seinen eigenen Fingern kauend. Zunehmend rutscht er in einen Zustand der Paranoia und Verzweiflung. Der Abstieg in den Wahnsinn scheint unaufhaltsam … In Knut Hamsuns Porträt der Armut, das 1890 in Norwegen veröffentlicht wurde, geht es um den Rausch und die Macht des Fieberwahns, um den Kampf des Geistes in einem unaufhörlich verfallenden Körper. Hamsun war der Meinung, moderne Literatur müsse die Komplexität des menschlichen Geistes zum Ausdruck bringen – und nirgendwo macht er seinen Standpunkt deutlicher als in seinem Meisterwerk »Hunger«. – Mit einer kompakten Biographie des Autors.

      Hunger
      4,0
    • Knihy, které jsem nenapsal

      • 272 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Jaké je to být básníkem, když se v sousedním domě nad svící sklání Dante nebo Shakespeare? Jaké je to milovat ve čtyřech různých jazycích? Jak by měl v 21. století vypadat základní model obecné gramotnosti? Znamenají hranice mého jazyka skutečně hranice mého světa? Takovéto otázky a ještě spoustu dalších otevírá George Steiner ve svém souboru sedmi esejů s poněkud ironickým názvem Knihy, které jsem nenapsal. Tento koryfej soudobé kulturní kritiky, patřící k jedněm z mála skutečně originálních myslitelů naší doby, v nich pojednává o tématech, která za svůj život promýšlel, k nimž podniknul přípravné studie, která však již nestihl dovést do hodnotné knižní podoby. Kdo by však čekal sentimentální tesknění nad omezenými možnostmi lidského života, ten musí hledat jinde. Steinera ani v pokročilém věku neopouští onen údiv, který stál na počátku veškerého filozofického tázání, a touha pochopit, porozumět. Kromě hlubokých a argumentačně mistrně vystavených úvah kniha zaujme i tím, že oproti jiným esejům zde Steiner nezvykle odkrývá své soukromí a prozrazuje důvěrnosti, na něž sám není příliš hrdý.

      Knihy, které jsem nenapsal
      3,9
    • Smrť tragédie

      • 211 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Steinerovo dielo prináša prevratné názory, ktoré sa dotýkajú viacerých vedných odborovo – teatrológie, filozofie, sociológie, antropológie... a jeho prvé sprístupnenie pre slovenských čitateľov je vydavateľský počin obrovského dosahu a významu. Kniha Smrť tragédie vyšla po prvý raz v roku 1961, neskôr vo viacerých reedíciách a v takmer dvadsiatich prekladoch. Autor v tejto eseji pracuje s pojmom tragédie na filozofickej báze, skúma základy a východiská tragického pocitu, tragického vyznenia ľudského života. S pojmom tragédie pracuje na základe dôverného a dôsledného poznania textov jednotlivých autorov od antickej tragédie až po divadelné texty šesťdesiatych rokov 20. storočia. George Steiner (1929) je profesor anglickej komparatívnej literatúry. Počas života pôsobil na mnohých prestížnych univerzitách – Yale, Oxford či Cambridge.

      Smrť tragédie
    • De toekomst van het boek

      Een voordracht door George Steiner gevolgd door een beschouwing van Cyrille Offermans

      • 47 Seiten
      • 2 Lesestunden
      De toekomst van het boek
    • Het verbroken contract

      • 239 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Cultuurfilosofisch essay over een verklaring van het wezen van de kunst vanuit de aanname van het bestaan van God.

      Het verbroken contract