Vienna. Portrait of a City
- 532 Seiten
- 19 Lesestunden






Wiener Werkstätte: Der Höhepunkt des Kunsthandwerks im 20. Jahrhundert. Knapp nach dem Beginn des 20. Jahrhunderts gegründet, sah die Wiener Werkstätte ihre Hauptaufgabe darin, freie und angewandte Kunst, Zweck und Form wieder zu einer Einheit zu verbinden, sämtliche Lebensbereiche mit Kunst zu durchdringen, also auch den »geringsten« Gegenständen des Alltags ästhetische Sorgfalt angedeihen zu lassen. Das Ergebnis war, ein letztes Mal noch, das Gesamtkunstwerk, exemplarisch im erhaltenen Brüsseler Palais Stoclet, der bedeutendsten Gesamtschöpfung des internationalen Jugendstils, ausgewiesen. Das Team Hoffmann und Moser sowie deren Mitarbeiter ließen keinen Design-Bereich aus: Neben Möbeln wurden auch Tischgerät, Metall-, Keramik- und Glasgegenstände, Bücher, Plakate und Postkarten, Tapeten, Briefpapiere und Geschäftsdrucksachen entworfen, aber auch Schmuck, Stoffe und die (äußerst profitable) Haute Couture waren ihr Metier. Auf etwa 400 Abbildungen wird mustergültiges Design der wesentlichen Mitarbeiter, zu denen neben Carl Otto Czeschka, Bertold Löffler, Michael Powolny, Vally Wieselthier, Eduard Josef Wimmer, Otto Lendecke auch Gustav Klimt, Egon Schiele und Oskar Kokoschka gehören, repräsentativ aus allen Gestaltungsbereichen vorgestellt.
Hrsg. von Christian Brandstätter, mit zahlreichen farbigen Abbildungen, umfasst 96 Seiten.
Geïllustreerd / Illustrated / Illustré / Illustriert, Rug beschadigd / Spine damaged / 3442269040 / Tourism / Duits / German / Allemand / Deutsch / soft cover / 14 x 18 cm / 157 .pp /
Im Spannungsfeld von »fröhlicher Apokalypse« und und Krisenbewusstsein erfolgte der künstlerische Aufbruch in die Moderne.Die Donaumonarchie und deren Metropole Wien trugen um 1900 schon alle Merkmale des beginnenden Zerfalls in sich. Im Spannungsfeld von »fröhlicher Apokalypse« und Krisenbewusstsein erfolgte der künstlerische Aufbruch in die Moderne. Essayistisch-kritische Beiträge beleuchten diese spezifische Kultur Wiens und ihre wichtigsten Vertreter: Gustav Klimt und seinen Kreis um die Secession, Oskar Kokoschka und Egon Schiele, die großen Architekten wie Otto Wagner oder Adolf Loos, die Wiener Werkstätte. Über die neue Logik der Komposition bei Gustav Mahler, Arnold Schönberg oder Hugo Wolf wird ebenso reflektiert wie über das literarische Leben, über Hugo von Hofmannsthal, Peter Altenberg oder Arthur Schnitzler. Von Ernst Machs Analyse des seelischen Empfindens geht es weiter zur »Nervenkunst« Sigmund Freuds und Wilhelm Reichs, zur berüchtigten Typologie der Geschlechter von Otto Weininger und zur Sprachphilosophie von Fritz Mauthner und Ludwig Wittgenstein. Aus dem Stimmengewirr der zeitgenössischen Publizistik werden u.a. die programmatische Kunstzeitschrift ›Ver Sacrum‹ und die brillant-polemische ›Fackel‹ von Karl Kraus hervorgehoben.
Probefassung
Probefassung
Der Prachtbildband lädt zu einem Spaziergang durch die Kulturmetropole Salzburg und ihre fünf Gaue ein. Historische Fotografien aus 170 Jahren werden von Texten großer Schriftsteller*innen begleitet und zeigen Salzburg als schillerndes Epizentrum Mitteleuropas. Ein würdiges Porträt dieser einzigartigen Stadt.
Hrsg. von Christian Brandstätter, enthält 185 Fotografien, davon 115 in Farbe, auf 160 Seiten.
Bildzeugnisse österreichischer Kultur
Im Österreichischen Volkshochschularchiv wurde nach fast einem Jahrhundert eine weltweit einzigartige, aus den Beständen der Wiener Urania stammende Sammlung von Diapositiven erstmals systematisch gesichtet und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Zum Zeitpunkt ihrer Entstehung illustrierten sie Vorträge zu verschiedensten Themen. Miniaturmaler kolorierten die schwarzweißen Fotografien von Hand, um sie lebendiger zu gestalten. So wurde aus jedem einzelnen Bild ein Unikat von hohem ästhetischen und dokumentarischen Wert. In originalen Holzkistchen überdauerten die Bilder Kriege und den Einzug moderner Medien. Die Farben der insgesamt ca. 60.000 Glasdiapositive sind frisch wie am ersten Tag. Die Themenvielfalt ist groß: In Kooperation mit dem Österreichischen Volkshochschularchiv wurde im Herbst Wien – Die Welt von gestern in Farbe mit großem Erfolg publiziert. Nun erscheinen die Folgebände Niederösterrreich und Salzkammergut. Weitere Bücher, u. a. zu Venedig, sind bereits in Vorbereitung. Dieser einzigartige Bilderschatz erweckt eine längst versunkene Welt in authentischen Farben wieder zum Leben und nimmt uns mit auf eine faszinierende Reise in alte Zeiten.
Wien verbindet Dramatik und Eleganz wie kaum eine andere Stadt. Die Donaumetropole, jahrhundertelang das Herz der k. u. k.-Monarchie, ist geprägt von gewaltigen Schlössern und imperialer Pracht. Hinter der barocken Opulenz verbirgt sich jedoch eine gediegene Kaffeehauskultur und ein reiches Erbe an Kunst und Musik, von Johann Strauss bis Egon Schiele. Diese Schatztruhe voller Fotos aus den letzten 175 Jahren verfolgt die Entwicklung Wiens von der Kaiserstadt zur modernen Metropole. Hunderte sorgfältig ausgewählter Bilder zeichnen die bauliche Entwicklung und die kulturellen Trends nach, sei es das städtebauliche Gesamtkunstwerk Ringstraße oder das sozialdemokratische Experiment des „Roten Wien“ in den 1920er-Jahren. Die Fotografien zeigen nicht nur große Wahrzeichen, sondern auch weniger bekannte Ecken und die Allgegenwart der Geschichte. Wir erleben die kulturelle Blüte des Fin de Siècle, als Neuerer wie Gustav Klimt und Sigmund Freud Wien in ein „Laboratorium der Moderne“ verwandelten, sowie die Schrecken der NS-Diktatur und der Schoah. Faszinierende Bilder aus der Nachkriegszeit erkunden das Wien von „Der dritte Mann“, als die Stadt ein Drehkreuz der internationalen Spionage war. Das Buch endet mit aktuellen Bildern, die den Aufstieg des heutigen Wiens feiern – einer der attraktivsten Städte Europas, wo Geschichte und lebendige Gegenwartskultur zusammentreffen.
Venedig zur Jahrhundertwende: Autoren wie Thomas Mann oder Marcel Proust haben der Stadt ihr literarisches Denkmal gesetzt, eine Vielzahl vergilbter Schwarzweißfotos dokumentiert ihre einzigartige Architektur. Doch wie sah die Stadt zur Jahrhundertwende tatsächlich 'in Farbe' aus? Welche Farben hatten die Kleider und Hüte der vornehmen Damen in den Straßen der Serenissima, wie sah das atemberaubende Panorama des Canal Grande aus, der Markusplatz mit seinen Flaneuren? Welche Häuser stehen noch heute und welche Stadtviertel haben ihr Erscheinungsbild verändert? Die Fotografien in diesem Band wurden zum Zeitpunkt ihrer Entstehung von Künstlern koloriert, die ihr Handwerk beherrschten und die authentischen Farben kannten. In einem Volksbildungsinstitut in Wien wurde nach fast einem Jahrhundert eine weltweit einzigartige Sammlung von Diapositiven gesichtet und erstmals zugänglich gemacht. Diese Bilder, jedes für sich ein Unikat von hohem ästhetischen und dokumentarischen Wert, nehmen uns mit auf eine faszinierende Reise in das Venedig des vergangenen Jahrhunderts.
Im Österreichischen Volkshochschularchiv wurde nach fast einem Jahrhundert eine weltweit einzigartige, aus den Beständen der Wiener Urania stammende Sammlung von Diapositiven erstmals systematisch gesichtet und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Zum Zeitpunkt ihrer Entstehung illustrierten sie Vorträge zu verschiedensten Themen. Miniaturmaler kolorierten die schwarzweißen Fotografien von Hand, um sie lebendiger zu gestalten. So wurde aus jedem einzelnen Bild ein Unikat von hohem ästhetischen und dokumentarischen Wert. in originalen Holzkistchen überdauerten die Bilder Kriege und den Einzug moderner Medien. Die Farben der insgesamt ca. 60.000 Glasdiapositive sind frisch wie am ersten Tag. Die Themenvielfalt ist groß: In Kooperation mit dem Österreichischen Volkshochschularchiv wurde 'Wien - Die Welt von gestern in Farbe' sowie die Folgebände 'Niederösterreich' und 'Salzkammergut' mit großem Erfolg publiziert. Dieser einzigartige Bilderschatz erweckt eine längst versunkene Welt in authentischen Farben wieder zum Leben und nimmt uns mit auf eine faszinierende Welt in alte Zeiten.
Bild-Text-Band über die Nutzung der Wasserkraft in Österreichs Wirtschaftsgeschichte
Landschaft, Kultur, Geschichte
Brandstätter, Wien, 1985. 403 S. mit 1119 Farbbildern von F. Hubmann, E. Lessing, G. Riha, G. Trumler u. a., Ln. U., Quart (Widm.a.V.)
Mit 80 Abb., davon 55 in Farbe; inkl. Kunstkalender. Das Leben als Gesamtkunstwerk.
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